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Süßer Genuss ohne Reue dank Aspartam?

Süßer Genuss ohne Reue dank Aspartam?

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Es ist verlockend, Süßigkeiten zu naschen und dabei einen Großteil an Kalorien einzusparen. Wie schön, wenn man ohne schlechtes Gewissen einmal über die Stränge schlagen und ein Stück Torte mehr essen kann. Doch Studien belegen: Wer regelmäßig den Süßstoff Aspartam zu sich nimmt, schadet seiner Gesundheit.

 

 

 

Was ist Aspartam?

Aspartam ist ein chemisch erzeugter, künstlicher Süßstoff. Sobald man ihn einnimmt, wird er in seine Bestandteile zersetzt. Dabei werden die enthaltenen Aminosäuren sowie Methylalkohol freigesetzt. Aspartam ist auch als E 951 bekannt und sehr beliebt, da er sehr natürlich schmeckt und keinen bitteren Beigeschmack hat. Ein amerikanischer Chemiker entdeckte den Stoff 1965 und der Siegeszug von Aspartam als Zusatzmittel war nicht mehr aufzuhalten. Ob in "Cola light" oder in zuckerfreiem Kaugummi, heute wird das Süßungsmittel in mehr als 90 Ländern eingesetzt. Über 9000 Produkte werden mit Aspartam gesüßt.

 

Das Image des Süßstoffes Aspartam

Während die Produzenten des Süßstoffes Aspartam als unbedenklich hinstellen, gibt es neuere Studien, welche die überaus schädliche Wirkung von Aspartam belegen. Die Medien verbreiten sehr konträre Meinungen über den Süßstoff, doch wenn man nachforscht, in wessen Auftrag die jeweiligen Studien durchgeführt wurden, wird schnell erkennbar, dass Industrie und Verbraucherschutz gegenseitige Interessen verfolgen. Unbestritten ist, dass natürliche, unveränderte Stoffe weniger schädlich sind als künstlich hergestellte. Natürlich hängt die schädliche Wirkung auch stark von der aufgenommenen Menge ab.

 

Achtung Gehirnkollaps

Schneller als andere Zusatzstoffe führt Aspartam zur Überbelastung des Gehirns mit den im Süßstoff enthaltenen Aminosäuren. Diese Aminosäuren fungieren als Neurotransmitter. Sie sind also wichtig, damit unser Nervensystem überhaupt funktionieren kann. Befinden sich jedoch zu viele Aminosäuren im Blut, überwinden sie die Blut-Hirn-Schranke und erregen die Nervenzellen des Gehirns bis zum vollkommenen Blackout. Die Folge: Etliche Nervenzellen sterben ab. Derartige Reaktionen kann man nicht nur im Gehirn verzeichnen, sondern im gesamten zentralen Nervensystem, im Herzmuskel und im Verdauungssystem.

 

Kleine Pille - große Folgen

Aspartam besteht aus zwei Aminosäuren und Alkohol und zerfällt im menschlichen Körper wieder in seine Bestandteile Phenylalanin, Asparaginsäure und Methanol. Die Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäure können bei Menschen mit bestimmter Vorbelastung sogar lebensgefährlich sein. Phenylalanin baut sich nicht ab, sondern reichert sich im Gehirn an. Schon eine geringe Erhöhung des normalen Phenylalaninspiegels im Gehirn bewirkt, dass das Organ quasi völlig aus dem Lot gerät. Gedächtnisverlust, Depressionen, ja sogar Anzeichen von schweren Psychosen sind nachgewiesen. Die entstehenden Nervengifte können je nach Konzentration Gedächtnisverlust, Depressionen und sogar Gehirntumoren auszulösen. Eine weitere schädliche Wirkungsweise betrifft das Auge, Probanden litten nach Einnahme des Süßstoffes unter Blutungen im Auge, im schlimmsten Fall kam es sogar zu einer Retinaablösung mit Erblindung. Der beste Schutz ist der Verzicht auf den Süßstoff Aspartam und der Umstieg auf das natürliche Süßungsmittel Stevia.

 

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Redaktion, 14.02.2013