Würde mich gerne darüber austauschen, wie ihr über das Zusammenleben im Alter denkt. Ist es möglich, seine "Welt" aufzugeben und weg zu ziehen, um mit einem Mann zusammen zu leben? Kann mir das nicht vorstellen. In der ersten Zeit hat man nur sich, zu zweit und dann?
Tjaaaaa, nach zwei katastrophalen Fehlstarts in beiden Neubeziehungen mit Aufgabe meines Wohnortes, kann ich nur empfehlen das man sich darauf einrichten sollte, "......Zusammen erleben - getrennt wohnen - sich gegenseitig besuchen!!" Das erscheint mir das beste Konzept um sich nicht nach einiger Zeit auf den Geist zu gehen!!
Für mich eindeutig ja. Ich möchte meine Hand ausstrecken und fühlen, da ist jemand.
Der einzige Kompromiss den ich eingehen würde, getrennte Wohnungen im gleichen Haus.
alles kann - nix muss.......

auch wenn man sehr verliebt ist, würde ein (schnelles ?) Zusammenleben für Menschen, die immer wieder längere Zeiten in ihrem Leben alleine gelebt haben - doch einen gewissen Stress bedeuten ......oder ?

mein zweites Motto:
sag niemals nie....... :wink:

also - cool bleiben Jungs und Mädels...... :wink:
Katze_Kruemel

das dürfte aber extrem schwierig werden,

es ist ja überall Wohnungsnot.

Drücke Dir die Däumchen.....!!!!!

mfg
Guenter das sind wahre und weise Worte!!
Guenter1951 hat geschrieben: Tjaaaaa, nach zwei katastrophalen Fehlstarts in beiden Neubeziehungen mit Aufgabe meines Wohnortes, kann ich nur empfehlen das man sich darauf einrichten sollte, "......Zusammen erleben - getrennt wohnen - sich gegenseitig besuchen!!" Das erscheint mir das beste Konzept um sich nicht nach einiger Zeit auf den Geist zu gehen!!


Ich sehe das genau so, nach 2 Wochen Besuch freue ich mich bereits wieder darauf, meine Wohnung alleine zu bewohnen...
Da müsste wirklich ein Wunder geschehen, habe zwar auf soo etwas gehofft, aber es ist auf keiner Weise eingetreten, das Wunder :wink:
Ja Guenter und Marcella genau so. Spricht ja nichts dagegen auch Mal ne längere Weile zusammen zu sein. Wobei ich meine 'Alleinezeiten' zwischendurch brauche.
@Gundulabella, ich zitiere Dich mal, damit Dein Kommentar nicht verloren geht:

"...alles kann - nix muss.......
auch wenn man sehr verliebt ist, würde ein (schnelles ?) Zusammenleben für Menschen, die immer wieder längere Zeiten in ihrem Leben alleine gelebt haben - doch einen gewissen Stress bedeuten ......oder ?
mein zweites Motto:
sag niemals nie....... :wink:
also - cool bleiben Jungs und Mädels...... :wink: ...".

Genau so isset!
Es ist einfach eine Frage, welche Persönlichkeiten sich zusammentun und auch auf wieviel Quadratmetern. Ich würde sicherlich nicht eine kleine Wohnung mit jemandem teilen. Also nicht forever. Als Übergangslösung hätte ich damit keine Probleme. Aber grundsätzlich brauche ich für mich buchstäblich meinen RAUM, auch in zeitlicher Hinsicht.
Letztlich ist das eine Frage der Abstimmung miteinander, aber kein Problem.
Auf jeden Fall zwei Wohnungen ............ oder drei oder vier ... :wink:
Während meiner Fernbeziehung (die ich niee wollte) war ich immer mindestens 2 Wochen bei meinem Partner, manchmal sogar länger. Diese Zeit zusammen brauchten wir auch, um uns richtig kennenzulernen. Das ging auch wunderbar, aber jeder war dann wieder froh, anschliessend wieder einige Zeit für sich alleine zu haben - um sich dann wieder auf die gemeinsame Zeit zu freuen. Nach diesem Schema wurden es (fast) 4 wunderschöne Jahre.

Die Aufgabe meiner Wohnung könnte ich mir nicht vorstellen, ich brauche eine gewisse Sicherheit im Rücken.
Zusammenziehen im Alter stelle ich mir sehr schwierig vor.....
Wir alle haben unsere Eigenarten und Macken!
Ich meine gemeinsam leben kann man nur wenn man gemeinsam alt wird!!!

Für mich kann ich mir nur zwei Wohmungen vorstellen.... Gemeinsam ja, aber mit Rückzugmöglihkeit ins eigene Reich
Sicher hat das auch mit dem Alter zu tun.
Man wägt mehr ab, will kein Risiko eingehen, hat mehr Ängste, vor allem wenn es nicht klappt, nochmal von vorne anfangen zu müssen.
Ich denke schon dass es funktionieren könnte, man müsste sich halt drauf einlassen, haben wir in jungen Jahren auch gemacht.
Unsere Generation, zumindest viele, haben geheiratet ohne vorher zusammengelebt zu haben.Ohne zu wissen wie Partnerschaft geht, ohne zu wissen wie es geht Kinder zu erziehen, Haus zu bauen u.s.w. denn gelernt vom Elternhaus haben es auch die wenigsten von uns.
Kann es mir auch nicht vorstellen nochmal alles aufzugeben, aber das Alleinsein im(wirklichen) Alter find ich auch nicht so prickelnd.
Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Ich kenne beide Lebensformen das ständige Zusammenleben und wie Günter es beschreibt, zusammen erleben, getrennt Wohnen und sich gegenseitig besuchen. Habe diese Form der Partnerschaft 13 Jahre lang praktiziert.Es war eine sehr enge und gute Beziehung. Wir haben zum' Glück auch nur 20 km auseinander gewohnt. Die Freizeit, Wochenende und Urlaube verbrachten wir zusammen und hatten täglich telefonischen Kontakt. Was wir nicht berücksichtigt hatten war die Tatsache, dass man sich vielleicht auch mal gegenseitig braucht weil einer mal krank war oder eben nur das Bedürfnis hatte spontan zu kuscheln, mal zu sagen komm Schatz lass mich heute bitte in Ruhe und mach du mal, oder einen gemeinsamen Alltag aufzubauen. Das aneinander gewöhnen darf aber nicht zu kurz kommen. Die Gefahr ist groß, dass man auf die Schiene fährt: NAH UND DOCH SO FERN

Im Alter hat man gewisse Gewohnheiten entwickelt und diesen sollte man sich bewusst sein. Auch in wie weit man die unterschiedlichen Bedürfnisse der beiden betroffenen Menschen tolerieren kann. Ja sich aneinander gewöhnen kann.

Egal wie man sich entscheidet, meine Devise ist sich mit dem Zusammen wohnen Zeit zu lassen. Nicht gleich zusammen ziehen und selbst wenn es geschieht beide Wohnungen, so fern es möglich ist, zu behalten.
Auch ich stelle es mir so vor, wie viele meiner Vorschreiberinnen.

Getrennte Wohnungen, aber am liebsten nicht zu weit von einander entfernt, daß man sich auch Nahe sein kann, wenn es einer von beiden braucht und auch im Zustand wenn einer krank ist oder es im schlecht geht.
cron