Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein:
Sie muß zur Anerkennung führen.
Dulden heißt beleidigen.

J. Wolfgang v. Goethe
Wenn die Klügeren immer nachgeben,
geschieht nur,
was die Dümmeren wollen.

Albert Einstein
Nichts gegen das Weich-Werden. Aber wenn es um den Kern geht, müssen wir hart bleiben.

© Ernst Ferstl
(*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker
Ohne Emotionen ist auch Kluges fad.

M. Kušej
Es ist unglaublich, wie empfindsame Seelen einander verstehen, ohne viel zu reden. Ein entschlüpftes Wort, eine nachdenkliche Miene, eine undeutliche, zusammenhanglose Bemerkung, ein halbes Bedauern, eine Andeutung, der Tonfall, der Gang, der Blick, die Aufmerksamkeit, das Schweigen - all dies entdeckt sie einander.

Denis Diderot
(1713 - 1784), französischer Philosoph der Aufklärung, Schriftsteller, Enzyklopädist, Literatur- und Kunsttheoretiker
Die Gelassenheit schärft den Blick
für das Wesentliche

aus China
ok - dann suche ich jetzt nach Gelassenheit und dem Wesentlichen....

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Von der Gelassenheit bis zur gelassenen Heiterkeit ist noch ein weiter Weg.
Deutsches Sprichwort
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Wo zwei zusammenstoßen, siegt der Besonnene.
Laotse
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Kraft und Schönheit sind Vorzüge der Jugend, Blüte des Alters aber ist Besonnenheit.
Demokrit
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ich habe so viele gute Zitate gefunden, dass es mir schwer fällt, mich zu beschränken....
Auch die Augen haben ihr tägliches Brot,
den Himmel.

Ralph Waldo Emerson


Gut, wenn Mensch in diesen Tagen
wenigstens einen Balkon hat.
:D
Der Nachteil des Himmels besteht darin, daß man die gewohnte Gesellschaft vermissen wird.

Mark Twain
(1835 - 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker

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„Das Alter ist für mich kein Kerker, sondern ein Balkon, von dem man zugleich weiter und genauer sieht.“

Marie Luise Kaschnitz
jetzt bin ich vom Balkon auf die Gartensprüche gekommen:

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen,
war vor zwanzig Jahren.
Die nächstbeste Zeit ist jetzt.
Afrikanisches Sprichwort

Jeder Mensch braucht etwas Boden unter den Füßen,
eine Hand voll Erde, um ein Pflänzchen wachsen zu lassen,
und einen Baum, an den er sich lehnen kann.
Sabine Reber

Die Beschäftigung mit Erde und Pflanzen
kann der Seele eine ähnliche Entlastung und Ruhe geben
wie die Meditation.“
Hermann Hesse
Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut.
Die ganze Natur überhaupt ist eigentlich nichts anderes, als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln; und es gibt überall keine Regellosigkeit.

(Immanuel Kant)
Sofern wir in die Natur eingreifen, haben wir strengstens auf die Wiederherstellung ihres Gleichgewichts zu achten.

Heraklit von Ephesos
(etwa 540 - 480 v. Chr.) :!:

Wo du Talent nicht und Verdienst besitzest,
So halte deinen Mund vom Sprechen fern.
Die Zunge, sie verrät des Menschen Schande,
Die Leichtigkeit die Mandel ohne Kern.


Saadî (um 1210 - 1292), auch Sadi, Moscharref od-Din ibn oder Mosleh od-Din, persischer Dichter
Quelle: Saadî, Rosengarten (Golestan), um 1259



Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren.

William Shakespeare
(1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Je größer das erlebte Gefühl der Unterlegenheit eines Menschen ist, desto größer ist die Heftigkeit, zu erobern, und desto gewaltsamer ist die emotionale Unruhe.

Alfred Adler (1870 - 1937),
österreichischer Arzt und Tiefenpsychologe,
Begründer der Individualpsychologie