„Der höchste Grund
der Arznei ist die Liebe.
Helfen aber, nutz sein,
ist des Herzens Amt.
Im Herzen wächst der Arzt.“

Paracelsus

(Zitat des Renaissancearztes
Theophrastus Bombastus von Hohenheim)
Zitate von Paracelsus:

"Der Arzt verbindet deine Wunden. Dein innerer Arzt aber wird dich gesunden. Bitte ihn darum, sooft du kannst."

"Gott hat niemals eine Krankheit entstehen lassen,
für die er nicht auch eine Arznei geschaffen hat."

"Der ist ein Arzt, der das Unsichtbare weiß, das keinen Namen hat, das keine Materie hat, und hat doch seine Wirkung."

Zitate von Hippokrates:

"Den Leib soll man nicht schlechter behandeln als die Seele."

"Es ist gefährlich, den Körper unmäßig und plötzlich auszuleeren, oder anzufüllen, zu erwärmen, oder zu erkälten, oder auf eine andere Art zu beunruhigen; denn alles, was zu viel ist, wird der Natur zuwider."

"Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt."

"Es ist vernünftig, von einem Arzt zu erwarten, daß er vor der Macht des Geistes, Krankheiten zu überwinden, Achtung hat."

"Richtschnur bei der Behandlung des Kranken: stets zweierlei im Auge haben: nützen oder wenigstens nicht schaden."

wünschen wir der heutigen Medizin die Demut dies immer wieder zu berücksichtigen ....................
Schöne Zitate!
Danke dir, Sonnenkind!
Gott hat niemals eine Krankheit entstehen lassen,
für die er nicht auch eine Arznei geschaffen hat ?


Echt jetzt, das wußte ich gar nicht. Kenne viele Kranke, die an Krankheiten gestorben sind, für die es keine Arznei gab.
,,Infolge intensiver ärztlicher Bemühungen verschlechterte sich der Zustand des Patienten zusehends.''

Stilblüte aus einem echten Arztbrief


@Melissa

Paracelsus (1493-1541) hat so was noch geglaubt.
Lang, lang ist's her.
Stimmt, und Hippokrates hat sogar ca. 470 v. Chr. Geburt gelebt,

ja, dann muß man diese Sprüche unbedingt jetzt noch verbreiten,
sonst werden sie vergessen
Melissa56 hat geschrieben: Gott hat niemals eine Krankheit entstehen lassen,
für die er nicht auch eine Arznei geschaffen hat ?


Echt jetzt, das wußte ich gar nicht. Kenne viele Kranke, die an Krankheiten gestorben sind, für die es keine Arznei gab.



..........natürlich gibt's für alles ne Arzei, wir haben halt dann die richtige noch nicht gefunden :roll:
Gegen den Tod hat noch kein Arzt ein Mittel gefunden.
Diese Pfuscher sterben ja sogar selbst!
........Hauptsach die Zitate überleben
''Die Krankheit entsteht durch Einflüsse, die den Heilmitteln ähnlich wirken, und der Krankheitszustand wird beseitigt durch Mittel, die ihm ähnliche Erscheinungen hervorrufen''
Hippokrates von Kos (um 460 v. Chr.)

„Ähnliches wird durch Ähnliches behandelt und nicht Gegensätze durch Gegensätze.“
Theophrastus Bombastus von Hohenheim (Paracelsus) (1493 - 1541)

''Similia similibus curentur - Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden''
Samuel Hahnemann (1755 – 1843)

Paracelsus stiess mit seinen Reden und seinem Tun (schon) damals nur auf Unverständnis und erbitterten Widerstand bei den Gelehrten der Universitäten:
https://www.youtube.com/watch?v=RE61tp6uHUs

''Der ist ein Arzt, der das Unsichtbare weiss, das keinen Namen hat, keine Materie und doch seine Wirkung.'' Theophrastus Bombastus von Hohenheim (Paracelsus)
gefunden.....

Ich weiß, daß meine Abneigung gegen Ärzte krankhaft ist. Wenn sie mich aber am Leben erhält?

Michel de Montaigne
(1533 - 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

*****

Ein Doktor ist ein Mann, der Drogen verordnet, von denen er wenig weiß und diese einem Organismus gibt, von dem er noch weniger kennt.

Voltaire
(1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller


*****

Sie sollten Vertrauen zu Ihrem Arzt haben wie zu einem Kapitän auf einem Schiff! Aber der Kapitän befindet sich ja mit auf dem Schiff.

Mark Twain
(1835 - 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker


*****

Niemand macht eine reichere Undanksernte als der Arzt. Heilt er einen Patienten, so schiebt’s der Freigeist auf eine starke Natur, der Religiöse auf den Beistand des Himmels; stirbt ihm aber ein Patient, dann geben alle Parteien aber immer nur dem Doktor die Schuld.

Johann Nepomuk Nestroy
(1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor
danke gundula ..... :lol: :P
barbera hat geschrieben: Gegen den Tod hat noch kein Arzt ein Mittel gefunden.
Diese Pfuscher sterben ja sogar selbst!


der tod ist ja auch keine krankheit, sondern lediglich eine mögliche folge von krankheiten ..
Gott hat niemals eine Krankheit entstehen lassen,
für die er nicht auch eine Arznei geschaffen hat ?
Deshalb sind die Menschen ja auch gesund gestorben, odrrrr?


Die Zitate wurden von Ärzten vor mehreren Hundert Jahren geschrieben. Damals hatten sie sicher ihre Gültigkeit
Inzwischen hat sich aber viel geändert, und die gestiegene Lebenserwartung spricht für sich.
,,Lebenserwartung und Sterblichkeit
In vorindustriellen Gesellschaften war die Lebenserwartung der Menschen kurz (vgl.: Bolte/Kappe/Schmidt 1980: 45 ff.). Noch um 1700 betrug sie für Neugeborene nicht mehr als 30 Jahre. Viele Kinder starben früh, denn die Ernährung war oft dürftig, die Hygiene miserabel und die medizinische Versorgung schlecht. Allerdings schwankte die Lebenserwartung zu damaliger Zeit je nach regionalen und zeitlichen Verhältnissen stark. Frieden und gute Ernten bedeuteten ein langes Leben, Kriege und Seuchen brachten den frühen Tod.

Etwa um 1750 begann die allgemeine Lebenserwartung in Deutschland zu steigen. Im folgenden Jahrhundert sorgten dann bessere Ernährung und der medizinische Fortschritt für ein immer längeres Leben. Aber noch um das Jahr 1875 kamen Männer im Deutschen Reich über eine Lebenserwartung von gut 35 Jahren und Frauen von 38 Jahren nicht hinaus.


Entwicklung der Lebenserwartung Neugeborener seit 1871/1881 (© Statistisches Bundesamt)
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging dann die Kindersterblichkeit stark zurück. Die Bevölkerung wurde jünger. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sank dann auch die Sterblichkeit im mittleren Lebensalter. Denn die Lebens- und Arbeitsbedingungen wurden besser, und man konnte die großen Infektionskrankheiten immer wirksamer bekämpfen. Die Sterblichkeit im höheren Lebensalter konnte erst nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Fortschritte der (teuren) Altersmedizin und die verbesserte finanzielle Versorgung der älteren Menschen entscheidend reduziert werden (Höhn 1997; 2000).

Die Lebenserwartung der Männer bzw. der Frauen hat so vor dem Ersten Weltkrieg auf 45 bzw. 48 Jahre zugenommen und ist bis zum Zweiten Weltkrieg auf etwa 60 bzw. 63 Jahre gestiegen. Am Ende der Nachkriegszeit, im Jahr 1973, konnten Eltern eines Neugeborenen schon damit rechnen, dass ihr Junge 68 bzw. ihr Mädchen 74 Jahre alt werden würde. Im Jahr 2000 betrug die Lebenserwartung Neugeborener schon 75 bzw. 81 Jahre. Es hat sich also ein stetiger Zuwachs an Lebenszeit ergeben. Dies trug dazu bei, die Gesellschaft altern zu lassen.''
Jaja nur ein toter Patient ist ein guter Patient. Ist mir egal von wem das ist, muss bestimmt von einem Arzt sein...
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