Wie jeder Einzelne die Zeitqualität wahrnimmt hängt auch von der eigenen Bewusstseins - entwicklung ab. In wie weit erkenne ich meine eigenen alten Muster, Konditionierungen, Programme, die ich mir irgendwann einmal zugelegt habe zum Eigenschutz? In wie weit habe ich alte Glaubenssätze, Schuldgefühle etc. aufgelöst? In wie weit bin ich bereit, den anderen in seinem Sein zu akzeptieren und ihn nicht ändern zu wollen, weil ich "glaube", dass ich etwas besser weiß?
Ganz viel wird hochgeholt in uns, und wenn wir bereit sind, es anzusehen und zu akzeptieren müssen wir andere nicht verurteilen bewerten und erziehen wollen.
Der Friede der Welt beginnt in den Herzen eines jeden einzelnen Menschen.
Alles beginnt in UNS, das "draußen" ist nur der Spiegel.
Jedenfalls ist das meine Wahrnehmung.
Na ja, dann bin ich mal gespannt auf die weiteren Beiträge.
"Alles beginnt in uns, das "draußen" ist nur der Spiegel"

Leider ticken aber nicht alle so wie wir :( :wink:
Soviel zum Weltfrieden
Stimmt, viele können es einfach nicht glauben, dass sie durch ihr Denken und ihre Einstellung das in ihr Leben ziehen, das diesem Denken entspricht. Es ist soviel leichter, anderen eine Schuld zu geben, als sich mit sich und seinem Inneren zu beschäftigen. Das kann nämlich ganz schön hart werden. Aber wenn man es einmal erkannt hat, was tatsächlich abläuft, wird es einfacher und leichter.

Viele haben es erkannt, noch viel mehr dürfen es erkennen und erfahren.

:)
Es liegt nicht an der Zeitqualität bzw am Wesen der Zeit, welches die Umstände hervorbringt, sondern an den Umständen selber - wozu auch unsere eigene Befindlichkeit gehört -, durch die eine entsprechende Empfindung von Zeit bewirkt wird.

Sind die Umstände fade und zu wenig abwechslungsreich, entsteht der Eindruck von Langeweile, während ein angenehmer Rhythmus im Wechsel von unterschiedlichen Umständen die Zeit kurzweilig erscheinen lässt, bis hin zu dem Eindruck, dass die Zeit vorüberrast, wenn zuviele Dinge passieren, auf die man nicht mehr reagieren kann, oder wenn altersbedingt die Reaktionsgeschwindigkeit nachlässt, und man in einen großen Stress gerät, um all das, was auf einen an Eindrücken einstürmt, rechtzeitig zu verarbeiten.

So ist für den, der gerade mehr Ruhe braucht, die Kurzweiligkeit qualitativ weniger wertvoll als die Langeweile, und für den, der ausgeruht ist, und nach Abwechslung giert, die Langeweile weniger wertvoll, als die Kurzweiligkeit.

Dies hat nur insofern mit Selbsterkenntnis, bzw mit der Erkenntnis des Zustandes zu tun, in welchem man sich selber gerade befindet, als dass man sich die spontane Bevorzugung des einen Zustandes mit entsprechender Zeitempfindung vor der des anderen besser erklären kann.

Dass man seinen Zustand, in dem man sich gerade befindet, deshalb auch besser ändern oder beibehalten kann, ist damit überhaupt noch nicht gesagt, denn das hängt davon ab, in wie weit man über die dafür nötige Macht verfügt.

Also hilft es gar nicht, den Lauf der Sterne zu kennen, wenn man nicht (mehr) weiß, wie die Umstände wirklich damals waren, als sie scheinbar günstig für unsere Vorhaben standen, und wir sie nur deshalb nicht so genutzt haben, wie es möglich gewesen wäre, weil uns die dafür nötige Macht gefehlt hat.

Auch für die Erkenntnis zukünftiger Umstände durch Vorausberechnung des Laufs der Sterne, deren Konstellation für unser Vorhaben morgen günstiger stehen werden, als heute, ist nicht möglich, weil wir sie nicht kennen können, da sie noch gar nicht bewirkt worden sind, sodass wir uns daher auch noch nicht entsprechend drauf vorbereiten können, um sie optimal für unsere Zwecke zu nutzen.
faxi, die frau hat was anderes gemeint, als das worauf du eingehst,
sie schreibt zwar unter dem astrologischen Titel, scheint ihn aber so zu verstehen
wie er für sich steht, sonst wäre es erkennbar, dass sie Astrologie meint,
sie meint aber das bewusstSein, also die Achtsamkeit, so verstehe ich es jedenfalls
Ja, die tun uns was an, die 'Bösewichter', lach. Und wer setzt es um? Doch wir. Aktuell sind Spannungen am Himmel zu beobachten, und die entladen sich in Handlungen. Ganz sicher. Es 'detoniert' schon die ganze Zeit und, es 'detoniert' weiter. Die tiefgreifenden Veränderungen waren punkt 12.12.2012 nicht möglich, aber danach! Was sind schon für die Ewigkeit ein zwei Jahre :wink:.
TioNa

Ich hab was vom astrologischen Jahr der Sonne gelesen ......... heißt das Licht aufs Dunkel ?
Auf " Böserwichter " und Auswirkungen und Umsetzungen ? :wink:
la tulpe, ich bin momentan beruflich und privat so eingespannt, dass ich keine Zeit für astrologische (Jahres)prognosen habe. Danke aber für dein Interesse. Allgemein ist das Sonnenjahr ein gutes Jahr, da Sonne an sich, ich meine für uns auf Erden, ein positives Gestirn ist. Das spirituelle Licht allerdings begünstigen aktuell am Himmel Jupiter und Neptun, die in einem Aspekt zueinander stehen, das macht sich darin bemerkbar, dass alle für das Feinstoffliche empfänglicher als sonst sind. Du scheinst diese Wirkung wahrzunehmen, was bei deinem mehr fühlenden als denkenden Sternzeichen nicht allzu schwer ist. Ich gehe mal davon aus, dass du auch spüren wirst, wann der (aktuelle) Aspekt zu Ende ist. Und wenn du es dir besonders gut merkst, wirst du auch wahrnehmen können, wann er wieder anzieht, ohne, dass dir es jemand sagt. Astrologie ist schon etwas zum Anfassen, und nicht nur (in Zeitschriften) nachzulesen, gell'. Vor allen Dingen soll man es dort lieber nicht tun, weil's selten seriös ist. Und wenn, dann bitte Fachzeitschriften. LG
Danke TioNa!
Spüre ich so - hab eher eine intuitive Beziehung zur Astrologie .........
sie berührt mich , kommt zu mir in Buchstaben und gesprochenem Wort ,
wenn sie meint, es ist mal wieder Zeit für eine Begegnung.......
und fasst mich da , wo ich empfänglich bin und ich kann nur staunen
über so manche Zusammenhänge für mich und mein Tun
und oft auch drüber hinaus :wink:
Wer bereit ist für eine Begegnung, der verhält sich auch so, dass er Jemandem begegnet. Es ist jedoch das steigende Bedürfnis, Jemandem zu begegnen - zB nach einer längeren Zeit der Einsamkeit -, welches diese Bereitschaft auslöst, und nicht die Zeit selber.

Zeit ist also die Messeinrichtung, mit der man die Quantität einer Anzahl von Ereignissen misst und keine Qualität, sodass bei einer schnellen Folge die Zeit schneller zu vergehen scheint, und bei einer langsamen Folge entsprechend langsamer.

Die Qualität von Ereignissen wird dann danach bewertet, wie sehr sie dazu taugen, vorhandene Bedürfnisse zu befriedigen.

Das intuitive Gewahrsein richtet sich dabei auf Begleitumstände (Omen), die darauf hinweisen, in welchem Zustande man sich gerade befindet, und man schließt dann fälschlicherweise darauf, dass es sich – in Hinblick auf die eigenen Zielvorstellungen – günstige oder ungünstige Zeit handelt, wo eigentlich die Umstände gemeint sind.

Da Ereignisse in ihrem Eingebundensein in den Lauf der Welt ihren Schatten vorauszuwerfen scheinen, kommt es Einem oft vor, eine spezielle Situation schon einmal erlebt zu haben (déjà vu- Erlebnis), und wenn man dies dann als Prognose für das, was in der Zukunft zu kommen scheint, zum Ausdruck gebracht hat, und das dann auch eintrifft, wird es gerne als besondere Gabe der Hellsichtigkeit (oder Hellfühligkeit) gepriesen, wo man sich andernorts mit derselben trügerischen Sicherheit nachweisbar schon genauso oft mit seiner Prognose geirrt hat.

Dieses gilt auch für den faszinierenden Versuch, rechnerisch einer „göttlichen Ordnung“ auf die Spur zu kommen, indem man einen Kalender mit scheinbar regelmäßig wiederkehrenden Ereignissen aufstellt, um daraus – ohne die wirklichen Ursachen zu kennen – auf zukünftige Ereignisse zu schließen.

Wenn man dann seine auf Hoffnungen und Befürchtungen begründete Fehlurteile beharrlich ignoriert, scheint man tatsächlich in einem eingebildeten, zeitlich wohlgeordneten Kosmos zu leben, wo man die Zeiger der Planetenuhr für Alles verantwortlich machen kann, was geschieht, statt im Chaos der Orientierungslosigkeit zu verharren, wo man gar nicht mehr danach fragt, ob eine Zeit (bzw eine Situation) günstig ist oder nicht, sondern nur noch fatalistisch auf den Weltuntergang wartet, in der Hoffnung, dass der Krug an Einem verüber gehen möge, während es sich die dummdreisten Verursacher der Verwirrung, welche sie durch entsprechende Prognosen hervorgerufen haben, in derselben Situation mit den dafür kassierten Honoraren gut gehen lassen.
TioNa_ hat geschrieben: faxi, die frau hat was anderes gemeint, als das worauf du eingehst,
sie schreibt zwar unter dem astrologischen Titel, scheint ihn aber so zu verstehen
wie er für sich steht, sonst wäre es erkennbar, dass sie Astrologie meint,
sie meint aber das bewusstSein, also die Achtsamkeit, so verstehe ich es jedenfalls


Es ging mir seinerzeit tatsächlich um die Achtsamkeit. Einfaches Beispiel: Wenn ich weiß / mir bewusst bin, dass die Zeichen der Zeit (dabei dachte ich an die Sternenkonstellation) auf Krawall hinweisen, dann passe ich verstärkt auf, dass ich mich nicht mitreißen lasse. Sehr naiv?
Die aktuellen Konstellationen am Himmel im täglichen Handeln zu berücksichtigen ist schon hilfreich, ja. Man erlebt die Mitschwingung mit dem uns nahe liegenden Kosmos dadurch bewusster. Inwieweit man die Wirkung starker Spannungen* entschärfen kann, hängt davon ab, wie gut geübt man darin ist. Und natürlich davon, worauf es einem generell (und in diesem Moment) ankommt.

allgemein:

* Zu Spannungen führen meist Mars, Saturn, Uranus, Pluto oder auch Mondknoten:

so macht Mars uns gereizt, streitlustig und aggressiv,
Saturn streng und unnachgiebig,
Uranus löst Angst aus und lässt keine Zeit zum Nachdenken,
Pluto zwingt uns zu radikalen Änderungen, die auch von Todesfällen begleitet werden können
Mondknoten kann zwar Glück bringen, trifft er aber eine kritische Konstellation im (Geburts)horoskop
verstärkt er sie enorm bis zum Chaos.


zu Kombinationen:

Trifft Mars auf Pluto, ist Gewalt im Spiel,
Mars und Saturn führen zu starken Konflikten mit Gesetz und Autoritäten,
Saturn und Uranus ebenso,
Mars in Kombination mit Uranus beschleunigen kritisch die Handlungen.

und wenn einer der Planeten Mond trifft, ist es schwerer zu ertragen,
als die Kombination mit der Sonne, für die Sonne ist es nur Ansporn, wogegen Mond der Energie ausgeliefert ist und schauen muss, wie er mit der Verletzung seelisch fertig wird