Ich habe vor 5-6 Jahren mal einen Backenzahn gezogen bekommen. Nun war ich neulich beim Zahnarzt und der hat mir gesagt, dass dadurch, dass der Gegenzahn von dem gezogenen Backenzahn keinen Zahn hat in dem er beißt, dieser angefangen hat zu wachsen.

Mein Zahnarzt hat mir nun gesagt, das ich zwei Optionen habe. Die erste Option wäre es, den oberen Backenzahn (der ins leere beißt) zu ziehen. Dies wäre aber nicht zu empfehlen, da somit 2 (von 4) Backenzähnen verlieren würde.

Die andere Option die ich hätte, wäre es ein Implantat einzusetzen mit einer Krone. Dazu würde der obere Backenzahn (also der der ins leere beißt und dadurch gewachsen ist) bearbeitet werden. Nach der ganzen Prozedur hätte ich dann ein Zahnimplantat und mein rausgewachsener Zahn wäre wieder "normalisiert". Kostenpunkt liegt bei ca. 2500€. Dies ist für mich eine Menge Geld. Allerdings verstehe ich die Wichtigkeit das machen zu lassen, und plane das daher zu machen.

Ich habe mich nun ein wenig im Internet durchgelesen und anscheinend reisen viele Menschen ins Ausland (ganz beliebt scheint da Ungarn zu sein) um solche Eingriffe dort für einen viel günstigeren Preis des deutschen Preises und anscheinend zur selben Qualität machen zu lassen. Dies wäre für mich ein Traum. Voraussetzung für mich wäre nur, dass die Qualität stimmt.

Hat jemand Erfahrung damit oder kann mir genaueres dazu sagen? Oder gar eine Klink empfehlen?
Wieso ist das dort so günstig und leidet die Qualität drunter? Mein Zahnarzt meinte innerhalb von 6 Monaten sollte der Eingriff erfolgen, länger sollte ich nicht warten..
Schau mal hier, da wurde schon darüber diskutiert

https://www.50plus-treff.ch/forum/zahnb ... l#p3350787

blonderl - Moderatorin der Regionalgruppe Salzburg
Monatlich: Stammtisch-Spiele-Kegeln-Kino-Kabarett-Wandern, Betriebsbesuche usw.
Hallo ,ja ich war in Ungarn im Jänner 2017 und habe mir 26 Zähne verbringen lassen !
Ich habe mich sedieren lassen so ein Dämmerschlaf und habe nichts gespürt oder mitbekommen !
Ich hatte nie Schmerzen oder ein geschwollenes Gesicht !
Kann nur sagen Tip Top gearbeitet !
Ich habe 3 Jahre Garantie darauf und war heuer zur Kontrolle und alles im Ordnung !
Die Zahnklinik heisst Empire Clinic in Mosonmagyarovar
LG Peter
Paul 123

Also schick sieht anders aus

Die Zähne sind doch viel zu groß
@Sommer, ich glaube, du hast eher eine viel zu große Klappe! :?
:lol: :lol: :lol:
Gut pariert Hawaii :lol: :lol: :lol:

Ich finde seine Zähne nicht zu groß.
Ich würde erst einmal den Zahnarzt wechseln, eine zweite Meinung einholen !
In vielen Fällen muss kein Gegenbiss vorhanden sein.
Dann kann immer noch eine entsprechende Entscheidung getroffen werden.
Erscheint mir etwas übertrieben, es gibt bestimmt viele Person mit einer Zahnlücke :D
Wenn einem Zahn der Gegenzahn fehlt, fängt dieser an zu wachsen. Das wurde mir auch mehrfach vom Zahnarzt gesagt. Obwohl es der letzte Backenzahn war und kein Behandlungsbedarf gegeben war.
Ich kann mir allerdings keine Behandlung in Ungarn vorstellen. Ein Implantat ist ja nicht an einem Termin gesetzt. Es braucht Zeiten für die Heilung usw.
Also muß ich mehrmals nach Ungarn fahren mit Kosten für Weg, Unterkunft, Verpflegung usw.
Ob sich das dann wirklich lohn? Und im Falle von "Reklamationen" immer nach Ungarn fahren?
Diese, wirklich nicht allzu geringen, Nebenkosten berücksichtigen die meisten Menschen nicht, sehen nur den "Grundpreis" und stellen dann am Ende oft fest, dass sie sich nicht wirklich etwas erspart haben und nur wesentlich mehr Wegzeit investieren mussten
Also da widerspreche ich dir sehr ValentinAK.
Ich brauche für die Hinfahrt inkl. Rückfahrt ca 6 € mit meinem Auto.
Bin in ca 45 Minuten dort.
Den Zahnarzt in Wien erreichte ich in 50 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Kosten Seniorenfahrschien 3 €
Meine Zahn-Implantate mit Zähnen (kpl.)
Kostenvoranschlag in Wien 40 Tausend €
in Ungarn bezahlte ich 15 Tausend €
Ausserdem hat der ungarische Zahnarzt zu dem ich gehe - in Wien studiert. :lol: :D

P.S.: es kommt natürlich darauf an wieviel man machen will.
@Valentin,
es ist ein Unterschied, ob melindana aus Baden-Württ. oder du aus Ostösterreich anreisen müsstest. Von Wien aus gibt es sogar das (kostenlose?) Zahntaxi.
Aus meinem Freundinnen-Kreis habe ich nur Gutes über Zahnersatz in Ungarn gehört. Ist sicher zu überlegen, wenn es bei mir einmal soweit ist.
Ich komme ebenfalls aus Wien und habe bereits von Freunden gehört, dass sie ein Zahnimplantat in Ungarn haben machen lassen (teils natürlich auch mehr) bzw. dass es auch diese Zahn-Taxis gibt. Sie sind zufrieden, aber sie haben gemeint, dass man sich immer zur Praxis informieren sollte.
Alle Argumente für die Zahnkliniken in Ungarn lasse ich natürlich gelten, auch die relative kurze bzw. günstige Erreichbarkeit, speziell aus dem Östen unseres Landes (Zahntaxi etc..). Dennoch ist mir mein Zahnarzt, zwei Häuser weiter - Fußweg 3 Minuten, im Falle des Falles lieber, weil eben zeitnäher.
Wer schnell hilft, hilft besser :D ist mein Motto dafür
Vielleicht helfen auch diese Informationen weiter.

Natürlich ist immer eine Abwägung zwischen den gesamten Behandlungskosten zu Hause einerseits und den Reise- und Aufenthaltskosten zuzüglich der niedrigeren Behandlungskosten andererseits nötig.

Ungarische Zahnärzte sind in der Regel deutlich günstiger, die Praxen sind nahezu immer deutschsprachig, es gibt also keine Verständigungsprobleme.

Bei Implantaten geht es nicht unter 2 aber durchaus planbaren Kurzaufenthalten mit festen Behandlungsterminen ab. Die technische Ausstattung der Praxen ist absolut mit dem westlichen vergleichbar.

Inzwischen immer öfter ist es möglich, ein Agreement zwischen den beiden Zahnärzten zu treffen. Die heimatlichen wollen natürlich nicht immer mehr abgehängt werden.

Der heimatliche Arzt erstellen den Heil- und Kostenplan mit dem Wissen, dass die Behandlung in Ungarn - inzwischen auch Bulgarien erfolgen wird.

Dann wird die Behandlung in im Osteuropäischen Land durchgeführt - Komplikationen und Garantieleistungen werden zu Hause gemacht und die die Kosten werden abgeglichen. Dies ist mit den Kassen, privat Versicherte in dem Fall noch einfacher, ebenfalls abzustimmen. Also vorher den Kosten-mit-träger konsultieren.

Kenne ein paar Fälle, wo dies in Ungarn sehr gut funktioniert hat.

Wer es versteht, aus dem oder den Behandlungsterminen noch einen Kurzurlaub zu machen - bingo.

Habe ebenfalls gehört, dass die Grenznähe zu Österreich inzwischen preislich doch schon nennenswert höher ist. Wer also weiter in den Osten geht - im Internet gibt es gute Infos - spart nochmals.

Einen weiteren Kostenabschlag kann man vornehmen, wenn die Behandlungen in Bulgarien stattfinden, doch da ist die Distanz ein Faktor, oft auch deutsche Sprache schwierig, englisch geht immer klar.

Die Kostenbeteiligungen sind im Prinzip immer erhältlich, wenn es prozentuale Beteiligungen sind auch. Schließlich sparen die Kassen ja auch.

Egal wo, wünsche gute Behandlung mit perfekten Endergebnissen.
cron