Dorfleben hat geschrieben: Ich freue mich mit dir, dass du so eine Entscheidung treffen konntest und zufrieden bist. Ich glaube, dass ist oft das Problem, wollen, wollen sie wohl, aber trauen tuen sie sich nicht.


@Dorfleben so schwierig war die Entscheidung eigentlich nicht, denn das Leben kostet immer etwas, weil man ja wohnen muß und Lebenshaltungskosten hat. Ich habe das Mobilheim gekauft, weil es sich gerechnet hat. Müßte ich eine Wohnung in der gleichen Größe mit einem 300 qm großen Garten mieten, dann wäre eine Miete von 600 bis 700 € fällig, plus dann vielleicht noch die Heizung und alle anderen Nebenkosten, das wären dann im Jahr rund 7000 €, die für Miete eh weg wären. Mein Mobilheim würde sich also nach 3 Jahren schon amortisieren und sogar noch einen erheblichen Restwert darstellen, auch wenn ich die 150 € Platzmiete im Monat gegenrechne. Zwar sind die Transportkosten für einen Umzug mit einem 4 m breiten und 10 m langen Mobilheim mit 6,-€ hoch aber selbst ein Umzug quer durch Deutschland oder ins Ausland kostet auch nicht mehr als ein normaler Umzug mit Bütt und Pfann und ich wohne immer noch in den eigenen 4 Wänden. Wenn man einen Stellplatz hat ist so ein Mobilheim auch sehr schnell verkauft. Es fehlen einfach die Stellplätze für diese Art des freiheitlichen Wohnens. Und mit Tinyhäusern kann man viel billiger umziehen, weil man sie auch selbst ziehen kann. Das wäre heute meine erste Wahl, allerdings nicht so eines mit Hühnerleiter und Schlafplatz unter dem Dach. Da gibt es bessere Lösungen, wo man das z. B. das Bett für die Nacht über der Sitzgruppe herunterfahren kann.
Wie schon mehrfach betont der Reiz liegt in der Gegend in der man so leben kann ich habe das Meer in der Nähe und wohne direkt an einem schönen Badesee und ein sauschnelles Internet habe ich auch. *lach*
Und wenn die Kinder zu Besuch kommen wird für sie ein großes Zelt aufgebaut.
Das wäre das Richtige

https://www.zirkuswagenbau.net/tiny-hou ... rierefrei/

beim Stöbern auf dieser Seite gefunden

Wer lebt in Tiny Houses?
von Alexander Pletz•19 Mai, 2019•0 Kommentare
Die Antworten auf viele Fragen über das Leben im Tiny House.

Häufige Fragen mit Antworten über Tiny Houses
1. Wer lebt in Tiny Houses?

1.1 Sind Bewohner von Tiny Houses tendenziell eher jung oder alt?
Unser Kundenkreis reicht von 22 bis 78 Lebensjahren

1.2 Sind Bewohner eher alleinstehend oder gibt es häufig Familien, die in Tiny Houses einziehen?
Meist alleinstehend

1.3 Haben die Bewohner häufig Haustiere, die sie ins Tiny House mitnehmen?
Ja, vor allem Hunde

1.4. Sind die Bewohner tendenziell auch sonst an der Umwelt und einem nachhaltigen Lebensstil interessiert oder eher nicht?
Überwiegend ist dies ein großes Thema

1.5. Entscheiden sich Bewohner häufig für ein Tiny House nachdem sie probegelebt haben in einem anderen Tiny House oder gibt es viele, die sich direkt ohne Probezeit ins Tiny-House-Leben stürzen?
Viele Kunden gehen ohne Probezeit ins TinyHouse, haben sich jedoch vorher genauestens informiert

1.6. Sind Bewohner von Tiny Houses tendenziell finanziell sehr stabil oder haben Tiny-House-Bewohner häufig finanziell eher etwas Schwierigkeiten?
Unsere Kunden sind finanziell gut abgesichert

1.7. Gibt es Ähnlichkeiten zwischen den Bewohnern? Könnten sie in ähnliche Gesellschaftsgruppen kategorisiert werden?
Je nach Nutzung des Wagens kann man Ähnlichkeiten bei den Käufern finden

2. Interesse
2.1 Ist das Interesse an Tiny Houses und einem minimalistischeren Lebensstil
tendenziell steigend?
Auf jeden Fall!

2.2 Sofern Sie Tiny Houses verkaufen, wie viele jährliche Hausverkäufe konnten Sie in den letzten Jahren verzeichnen? Gibt es eine steigende Tendenz?
Die Tendenz ist steigend, die Anzahl der Verkäufe möchten wir jedoch hier nicht bekanntgeben.

3. Eigenanteil
3.1 Wie viele Leute wollen ihr Haus lieber selber bauen und holen sich dazu bei Profis bloss Tipps? Wie viele Leute kaufen im Gegenzug ein fertiges Haus?
Leider führen wir auch viele Beratungsgespräche mit Personen, welche erst am Ende des Gespräches bekanntgeben, dass sie Eigenbauer sind.

3.2 Bauen Leute, die ihr Tiny House selber designt haben, das Tiny House auch selber auf? Oder gibt es viele Leute, die das fertige Design zum Bau Profis überreichen?
Viele Kunden kommen mit Ihren eigenen Plänen, welche wir dann überarbeiten. Unsere Wägen werden individuell gebaut, die Wünsche der Kunden haben Vorrang, soweit es auch machbar ist.

4. Beliebtheit
4.1 Sind Tiny Houses beliebter als andere Kleinwohnformen? Warum ja oder warum nein?
Ja, vor allem weil man diese bei Umzug jederzeit mitnehmen kann.

4.2 Gibt es unterschiedliche Präferenzen bezüglich verschiedenen Kleinwohnformen abhängig von der Personen- oder Gesellschaftsgruppe, in die jemand eingestuft werden könnte?
Nein

5. Bewilligungen
5.1 Was für Bewilligungen braucht man für ein Tiny House?
Der Gang zur Verwaltung (Gemeinde, Stadt, Landratsamt) ist unumgänglich. Sollte das mobile TinyHouse an Ort und Stelle stehen bleiben, evtl. auch als Wohnsitz dienen, ist dies von den zuständigen Stellen zu genehmigen.

6. Isolation
6.1 Was gibt es isolations-/dämmungstechnisch gesehen für Möglichkeiten, und was ist Ihrer Meinung nach für ein Tiny House am besten geeignet?
Wir dämmen mit Steinwolle, Holzwolle oder Hanf

7. Preise
7.1 Wie entsteht der Preis für ein Tiny House?
Durch eine individuelle Kalkulation

7.2 Wo liegt der durchschnittliche Mindestpreis und wie viel kosten die teuersten Varianten?
Ein Wagen kann bei 15000 € beginnen und bei 100000 € enden

7.3 Kann man Tiny Houses auch mieten? Falls ja, wie viel kostet es, ein Tiny House zu mieten?
Der Mietpreis ist von der Größe des Wagens abhängig

7.4 Wie hoch sind die durchschnittlichen Jahreskosten einer Person für das Leben in einem Tiny House? Ist es günstiger im Vergleich zum Leben in einem durchschnittlichen Haus?
Mit Sicherheit günstiger

8. Vertretung der Bewegung
8.1 Wie stark ist die Tiny-House-Bewegung in Ihrem Land vertreten?
Tendenz steigend

8.2 Gibt es im Vergleich zu den letzten Jahren eine steigende oder sinkende Tendenz der Anzahl Leute, die sich für Tiny Houses interessieren?
Tendenz steigend

8.3 Wäre die Bewegung stärker vertreten, wenn die rechtlichen Grundlagen bezüglich Tiny Houses klar ausformuliert wären und es einfacher wäre, Bewilligungen zu erhalten?
Auf jeden Fall

8.4 Was kann man tun, um die Tiny-House-Bewegung zu verbreiten?
Klare Gesetzesgrundlagen schaffen, Mehr Akzeptanz durch die Behörden, Billig-Hersteller (vor allem aus dem Ausland) sollten vom TÜV besser kontrolliert werden. Nur mit Qualitätsbauten werden die Behörden den Weg öffnen und diesen Lebensstil akzeptieren.
Hallo,

mir schwebt auch die Idee im Kopf herum in einem Mobilheim in 5 Jahren meinen Lebensabend zu verbringen. Ich suche dabei nach Plätzen wo dies möglich ist. Ich habe bereits einiges an Plätzen mit Erstwohnsitz gefunden, die aber wirklich dünn gesäät sind. In NRW ist ja fast gar nichts möglich. Ich hoffe aber das sich die Lage in der nächsten Zeit noch ändert. Lese hier gern und interessiert mit und freue mich auf die noch kommenden Beiträge!
wer will so nicht leben??

Leider nur englischer Text aber schön zum gucken

https://www.youtube.com/watch?v=2iTWPPO_D7o
@ Fumaria1 die Bilder sind einfach Klasse. Leider kann ich den Text n1cht verstehen da ich keine ausländische Sprache beherrsche.
So etwas ist hier manchmal auch manchmal möglich, wenn man das passende Grundstück hat und das Baurecht es zulässt.

Ein Nachbar hat seinen Teich abgepumpt, dann darin einen Betonsockel gegossen und anschließen sein Haus über die Wasserfläche hinaus dar drauf gestellt.

Manchmal brauchtes Kreativität und Ideen.

Habe mal von der Idee Haus im Haus gelesen. Wenn irgendwo eine Feldscheune, eine Ruine oder Almhütte steht die man zwar optisch erhalten möchte, wo aber eigentlich keine Nutzung möglich ist, kann man innerhalb des Gebäudes eine neu Innenhülle, die optisch nicht auffällt, einziehen. Anschließend dann darin einen entsprechenden Wohnraum schaffen. Um so etwas umzusetzen muss man vielleicht dicke Bretter bohren. Es kann sich aber für Vielerlei lohnen. Aber bitte die Natur auch im Auge behalten.

Hier und in einem anderen Portal wurde von einer Jurte geträumt. Schön, die waren hier aber nicht üblich und sind wohl auch nicht unseren Wohnansprüchen entsprechen.

So ähnlich sieht mein Göppel aus. Göppel (Rossmühlen) gab es früher auf den Höfen. Er war als Wetterschutz für die Tiere, die darin das Rad antreiben, gedacht.

Ich habe mal so ein Gebäude kopiert, es den heutigen Wohnansprüchen angepasst und darin eine 60m² Wohnung eingerichtet. Mit der Baugenehmigung hatten wir keine Probleme.

Heute wohnt ein Junggeselle darin, der kein Dreck in die Ecke fegen kann.
Mir würde auch so etwas gut gefallen, allein schon weil man nicht in sein Bett hochkrabbeln muß *lach*

https://www.youtube.com/watch?v=u_MWbZsDHC8&t=2s
@Fumaria1, ja das ist ein wahnsinniges Ambiente. In Neuseeland vielleicht zu realisieren, hier schon etwas schwieriger.

Man kann sich aber umschauen, auch hier werden manchmal nicht mehr gebrauchte Bahnstationen angeboten. Wenn sich mehrere zusammenfinden, wäre vieles möglich. Wie bei allen Immobilen ist aber immer die Lage entscheidend.

Meine Internetseite darf ich hier wohl nicht veröffentlichen, aber ich habe mal 3 Fotos von unserem Göppel (Rossmühle, im vorherigen Beitrag erwähnt) in meiner Galerie eingestellt.
@Dorfleben, ich finde es toll und schön wie Du Dir alles so nach Deinen Vorstellungen gestaltest hast und es ist sicherlich ein Traum für jeden der Heimkommen und bleiben will. In mir steckt noch zuviel Fernweh um etwas Festes zu wollen, denn das hatte ich bis auf die letzten Jahre fast mein ganzes Leben lang. Besitz soll mich nicht belasten oder gar davon abhalten etwas Verrücktes zu tun, denn ich bin nicht alt geworden um Vernünftig zu sein und meine Träume habe ich alle schon gelebt. Der große Vorteil Deines Konzeptes ist die Gemeinschaft, das ist auch das was mir manchmal fehlt, die zärtliche Verbundenheit mit einer Partnerin. Das findet sich mit Sicherheit auch noch. *lach*

Und wieder was zum träumen

https://www.youtube.com/watch?v=avn7brkxmmo&t=6s

für mich selbst aber eher dann sowas

https://www.youtube.com/watch?v=CnHGKUh-5O4

und in der Not auch sowas schönes

https://www.youtube.com/watch?v=FO-fn7XVfH0

*lach*
@ Fumaria1 das sind sehr schöne Videos. Holz ist auch ein toller Baustoff.
Trotzdem würde ich vorsichtig sein und es nicht sofort nachbauen.

Mit dem Teil muss ich zum TÜV. Bei größeren Wagen muss eine Bewegung innerhalb der Konstruktion möglich sein. Ob so etwas in Eigenleistung möglich ist? Wenn ich längere Strecken zurücklege kommen schon einige Schwingungen auf die Konstruktion zu.

Mein Bruder hat sich so ein Teil gebaut. Auch den Segen des TÜV hat er bekommen. Er hat es aber wieder verkauft und sich erst einmal einen Wohnwagen gekauft. Wenn er mit den Enkeln zum Oldtimertreffen fuhr, war in dem selbstgebauten Teil für alle einfach zu wenig frische Luft. Hatte wohl beim Bauen nicht alle Details berücksichtigt. Beim nächsten Mal will er es besser machen.
Mensch habt ihr gute Ideen!
wenn ich nicht diese blöde Wohnung in Wien hätte, würd ich mir auch sowas bauen

ich bin halt leider zu sehr auf Sicherheit bedacht und denk mir, wie das wohl mit 70 oder 80 aussieht?
Ich weiss schon, WoMo nicht gleich Mobile Home.

Da dieses Thema insgesamt sehr vielschichtig ist, kann man sich wohl nicht zu viel informieren. Deshalb stell ich diese TV-Sendung hier ein und schau mal, was gezeigt wird.

Heute, 30. Januar 2020:


Mein Zuhause hat vier Räder

Mit dem WoMo durch Europa

SWR 21.00 Uhr