Ich würde meine Tiere immer auf meinem Grundstück bestatten, egal ob es verboten ist oder nicht. Meine Nachbarn haben ihre Hunde immer heimlich auf der Wiese begraben, niemand weiss wo. Ist für mich auch ok :-)
Als meine Katze nach 20 Jahren verstorben ist hat mein Tierarzt uns ein Institut empfohlen.
Wir haben uns aber für ein Institut in Osnabrück entschieden als letzt Ruhestätte.
Da ich ja hier wahrscheinlich keine Werbung machen darf, kann man mich aber anschreiben und ich nenne das Institut.

lg Jokerin
EU Mitgliedsländer können laut Art. 24 VO 1774/2002 das Vergraben oder Verbrennen eines Haustieres für zulässig erklären. Die Ausführung wird in Deutschland einheitlich durch die Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsverordnung (§ 27 Abs. 2, 3 TierNebV) geregelt.
Auszug davon:

Das Vergraben…

…eines Heimtieres (Kleintiere wie: Hunde, Katzen, Vögel, Hasen und anderen Kleintieren) ist zulässig wenn, dies auf einem von der Behörde zugelassenen Tierfriedhof oder auf einem Grundstück, welches sich im Eigentum des Tierhalters befindet, geschieht. Hierbei darf das Grundstück allerdings nicht in der Nähe eines Wasserschutzgebietes, öffentlicher Wege oder öffentlicher Plätze liegen und das Tier muss mindestens 50 cm tief vergraben werden.

Deshalb ist es jedenfalls bei uns nicht verboten das eigene Haustier im Garten zu vergraben. Zum Glück haben wir diese Möglichkeit....
Wischude hat geschrieben: Die Qual der Wahl

Gehören Sie auch zu den Hundeliebhabern? Sie lieben Ihren Hund – manchmal mehr als einen Menschen? Willkommen im Club!

Dass das gar nicht so selten vorkommt beweist die Tatsache, dass es seit Kurzem möglich ist, seinen Hund mit ins Grab zu nehmen. Also, zuerst der Hund, erst später kommen Sie dazu. Ein tröstlicher Gedanke für jene, die sich dann schon darauf freuen können, schließlich werden Sie sozusagen schon erwartet. Jedenfalls kann man es sich so ausmalen: Hundchen liegt dort im Grab, den Kopf auf die Vorderpfoten gelegt, mit großen sehnsüchtigen Augen auf sein Herrchen oder Frauchen wartend, wie er es im Leben auch immer getan hat. Hört sich schon ein wenig makaber an, ich weiß, aber für den Hundefreund ist es allemal schöner, seinen Hund beerdigen zu können und somit auch einen Ort zu haben, wo er seinen liebsten Freund besuchen und seiner gedenken kann, als ihn irgendwo hin zu geben, wo irgend etwas mit ihm gemacht wird, das man sich lieber gar nicht erst vorstellen will.

Bisher haben sich Hundebesitzer damit beholfen, verbotener Weise den Hund im eigenen Garten zu beerdigen, die Mutigen sogar mit einem kleinen Kreuz, oder einer Gedenktafel, einem Bild, oder eben dem, wonach das Herz verlangt. Die Ängstlicheren haben auf alle „Erkennungszeichen“ verzichtet, wußten aber ihren Hund in ihrer Nähe, auch, oder gerade, weil kein anderer Mensch es ahnte.

Auch ich hatte einmal ein Haus mit Garten und einen Hund. Und diese Geschichte möchte ich Ihnen erzählen. Es war einmal...

ein Hund namens Sissi.

Diesen Namen hatte ihm meine Tochter gegeben, als sie 12 Jahre alt war und ihr Traum von einem eigenen Hund endlich erfüllt wurde. Grund war ein Umzug und der Hund eine kleine „Bestechungsgabe“ zur Versüßung des Abschieds. Allerdings waren Bedingungen daran geknüpft die da hießen, einziges Frauchen ist sie, mit allen damit verknüpften Aufgaben wie, Erziehung, Füttern, Ausführen usw. Das hat vorzüglich geklappt bis – ja, bis die Tochter 18 war und einen Freund, heute sagt man Lover, hatte. Sissi reagierte eifersüchtig auf den Rivalen und mischte sich unangenehm in das Liebesleben von Tochter und Lover ein. Da war es klar, jetzt war ich gefragt. Ich lebte zu dieser Zeit zwar auch nicht abstinent, aber ich war eben nicht die Hauptbezugsperson und daher eher uninteressant für den Hund. Er schaute nur kurz auf und trollte sich dann ins Nebenzimmer. Das Problem war gelöst und jetzt war ich das Hundefrauchen. Sissi lebte noch 6 gute Jahre bei mir ehe sie begann, deutliche Alterserscheinungen zu zeigen. Als sie sich eines Tages unter einem Berg aus aufgeschichteten Zweigen im Garten versteckte und auch auf meine Rufe nicht reagierte ahnte ich, dass ihre Zeit gekommen war. Mit einiger Anstrengung zog mein Mann sie hervor und trug sie ins Haus. Er legte sie auf ihren Lieblingsplatz und dort blieb sie für den Rest des Tages liegen. Immer wieder schauten wir nach ihr, trauerten mit ihr, streichelten sie. Futter und Wasser lehnte sie ab. Als ich das letzte Mal nach ihr sah hob sie aus ihrer Seitenlage den Kopf, blickte mich an und atmete hörbar aus. Das war ihr letzter Atemzug.

Einen Hund zu verlieren tut im Moment so weh, wie einen Menschen zu verlieren. Wir waren untröstlich. Wir ließen ihn noch eine Zeit lang dort liegen und schauten ihn immer wieder an. Dann wickelten wir ihn in seine Decke, nahmen sein Spielzeug, ein Bild von uns Dreien und trugen ihn am nächsten Morgen in den Garten, wo mein Mann schon ein Erdloch ausgehoben hatte und legten ihn in das Grab. Und ja, wir haben auch ein kleines Gedenken für ihn gehalten. Seine Leine hängten wir an das eiserne Kreuz, das schon vorhanden war von Vorläufern von Sissi und einigen Meerschweinchen, die dort ihre letzte Ruhe gefunden hatten. Mein Herz tat so weh, dass ich nie mehr einen Hund haben wollte. Dachte ich – aber dann, 6 Wochen später sagte ich zu meinem Mann. Weißt Du, eigentlich könnten wir uns doch mal umsehen ob wir nicht wieder einen Hund für uns finden – und so kam unser jetziger Hund ins Haus, der nun auch schon das Alter wie damals Sissi erreicht hat. Er ist noch sehr aktiv und wahrscheinlich wird er uns noch einige Zeit begleiten. Aber wenn es dann soweit ist werden wir uns entscheiden müssen. Wählen wir die alte Methode oder die neue? Mal sehen...

Mit herzlichem Gruß an alle Hundefreunde, Wischude




Liebe Wischude, 

ich habe im März eine Katze verloren.  Es war der eine von 2 Katern, die ich vor 12 1/2 Jahren mit der Flasche groß gezogen hatte.  Sein Bruder und ich waren in tiefstem Schmerz, wir ließen den friedlich schlafend wirkenden Verstorbenen die erste Nacht auf seinem Sessel, doch dann kam auch für mich die Frage auf: Was nun? 
Da das Grundstück hier nur gemietet ist, wollte ich einen Sarg, damit die Nachfolger nicht gleich einen Schreck kriegen, wenn sie z. B. bei Bauarbeiten auf den Inhalt des Grabes stoßen. 
Zuletzt habe ich mich dann doch für eine Einäscherung entschieden.  Die Asche ist bei mir.
Ich hoffe, später einmal eine Möglichkeit der Beisetzung auf eigenem Grund zu haben, würde meine Katzen auch gerne mit in mein Grab nehmen. Nur wünsche ich mir für mich eine Seebestattung.

Viel Kraft! Sheheda
Gibt es eigentlich schon Friedhöfe wo das Tier mitsamt seinem Menschen beerdigt werden kann?
Ich meine damit: viele haben eine Grabstaätte für sich selbst gekauft, oder auch Familiengrabstätten.....da könnte der beste Freund doch auch beerdigt werden?
cron