Spannend oder erschreckend?
Der Bericht ist zwar von Anfang 2017, aber sehr interessant.

"Die große Geldflut - Wie Reiche immer reicher werden

Die Notenbanken dieser Welt betreiben eine Politik des billigen Geldes, allen voran die EZB. Experten warnen vor neuen Blasen. Und immer mehr Geld wandert weg von der realen Wirtschaft in den spekulativen Bereich. Droht eine neue Krise?..."

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage ... d=40806180
der Mann in diesem Video sagt, er wüßte nicht wohin mit seinem Gesparten.....
ich schon.......habe mein Gespartes seit über 25 Jahren in Aktien angelegt.....
u.a. bezahle ich meine Urlaube zum großen Teil mit den Dividenden-Ausschüttungen......

außerdem habe ich immer schon gewußt, dass ich einmal wenig Rente bekommen werde.....
meine Lebensversicherung habe ich mir vor zig Jahren auszahlen lassen und eine schöne Prämie kassiert....
Lebensversicherungen lohnen sich heute nicht mehr....

sind wir schon so alt, dass wir uns nicht mehr anpassen können ?
dass wir von diesen Niedrigzinszeiten nicht profitieren können ?

ich kann mich als junges Mädchen noch daran erinnern, wie meine Eltern gestöhnt haben und gesagt, dass diese hohen Zinsen sie auffressen würden......sie hatten damals gebaut - ein Teil der Zinsen war bei der Bausparkasse festgelegt - der andere Teil ist dann aber bis weit über 10 % gestiegen......das waren Wucherzinsen !
meine Eltern waren damals besorgt, das Häuschen wieder abgeben zu müssen, weil die Zinsen sie aufgefressen haben....

und ja - die Reichen werden immer reicher, weil sie ihr Geld arbeiten lassen .....
während die meisten Leute das Geld, das sie durch ihre Arbeit verdienen - wieder ausgeben.........
Gundula, was mich nicht erschreckte war das für und wider jedes einzelnen, sondern diese "Blase" die ggf. eines Tages platzen könnte, dass mit "nichts", mit Spekulationen, manche auf Kosten der Allgemeinheit immer reicher (ist fast nicht der richtige Ausdruck) werden!
Gibt es einen Börsenkrash, sieht es ggf. weltweit nicht gut aus.
Und keiner tut was dagegen!
Findet ihr das nicht absurd, dass manche Leute so viel Geld hben, dass sie nicht wissen, was sie damit machen sollen, während andere so wenig haben, dass sie nicht wissen, wovon sie leben sollen?
@ barbera

Das ist total absurd.
Diese Menschen leben wahrscheinlich in einer Art Parallelwelt, die für uns vollkommen fremd ist.
Aber Geldscheffeln kann wohl auch süchtig machen.....
Andererseits gibt es viele Reiche, die bereit wären, etwas abzugeben, und zwar nicht nur über gelegentliche Spenden, sondern über regelmäßige Vermögenssteuer.
Nur die Politik sträubt sich ...... fürchtet wahrscheinlich um ihre Lobbyisten
barbera hat geschrieben: Findet ihr das nicht absurd, dass manche Leute so viel Geld hben, dass sie nicht wissen, was sie damit machen sollen, während andere so wenig haben, dass sie nicht wissen, wovon sie leben sollen?


Barbera, das ist nicht nur absurd, dass ist einfach nicht zu verstehen.
Diese für mich ungerechte, nicht nachvollziehbare Finanzpolitik macht dies erst möglich.
Niemand, keine Weltpolitk, kein Land, keine Regierung ist bereit, eine Änderung der bekannten Ungerechtiogkeit herbeizuführen, im Gegenteil, sie sitzen ggf. selbst an den "Futtertrögen"?
Das ist für mich das traurige.
ataata hat geschrieben: Gundula, was mich nicht erschreckte war das für und wider jedes einzelnen, sondern diese "Blase" die ggf. eines Tages platzen könnte, dass mit "nichts", mit Spekulationen, manche auf Kosten der Allgemeinheit immer reicher (ist fast nicht der richtige Ausdruck) werden!
Gibt es einen Börsenkrash, sieht es ggf. weltweit nicht gut aus.
Und keiner tut was dagegen!


Handel ist Handel......wenn jemand bereit ist, viel Geld für etwas auszugeben, ist es sinnlos diesem Menschen zu sagen "das darfst du nicht".....und wenn - dann würde er es doch machen....

der erste Börsen-Crash war der Tulpen-Crash im Mittelalter.....
zuletzt wurden Unsummen für besonders attraktive Tulpenzwiebeln ausgegeben....bis dann dieses Kartenhaus zusammenbrach, das zum größten Teil aus der Gier der EINZELNEN entstanden ist.....

das ist bis heute so .....jeder von uns kann etwas kaufen oder verkaufen.....was wir machen - das ist alleine unsere EIGENE Entscheidung......
genauso beim Bauboom:
wenn die Zinsen niedrig sind, wird gebaut wie verrückt.....wenn ich auf diesen Zug aufspringe und auch noch bauen will, obwohl die Blase vorauszusehen ist - dann war das meine EIGENE Entscheidung.....

zum Reichtum/den Reichen
reiche Verwandtschaft ist optimal - da kann man ein schönes Erbe bekommen....noch besser ist es, wenn ich mit diesem Erbe gut wirtschaften kann - d.h. dass ich fähig bin, dieses Geld gewinnbringend anzulegen...
noch besser ist es, wenn ich das Erbe gewinnbringend anlegen kann UND selber über eine gute Ausbildung und ein gutes Gehalt verfüge.....
die dritte Variante:
es ist kein - oder so gut wie kein - Erbe zu erwarten.....d.h. da ist nur das eigene monatliche Gehalt.....also gab es nur eine Möglichkeit: monatlich etwas davon zurücklegen und/oder sich vom Gehalt abziehen lassen (u.a. Prämiensparvertrag).....
im Laufe der Jahrzehnte hat sich dann Geld angesammelt, das man gewinnbringend anlegen konnte....wobei man auch nebenbei etwas dazuverdienen konnte, wenn Not am Mann war - z.B. gut bezahlte Spätschichten u.a......
(so war es bei mir....wobei der Verkauf des Elternhauses weniger gebracht hat als gedacht und mein Bruder und ich es uns geteilt haben)

ein Trost:
reichsein schützt nicht vor Dummheit.....das beweisen die Berichte über diejenigen Menschen, die einen großen Lottogewinn gemacht hatten.....viele wußten mit diesem "Geldsegen" nichts anzufangen - vielleicht hat er sich deshalb meist so schnell verflüchtigt.... :wink:
Leider ist es so, dass sehr viele Menschen keine Erbschaft hatten/haben .....!
Wo nichts war und ist, gab/gibt es nichts anzulegen! Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich beklage mich nicht persönlich, sondern hier kommt mein Gerechtigkeitssin durch!
Es gibt so ein Sprichwort: "Der Teufel sch.... immer auf den größten Haufen" , bitte nicht persönlich nehmen, ich bin auch nicht neidisch!
Ich denke an die untersten Einkommensgruppen (die ich u.a. mal betreute)........, denkt mal an das Gespräch mit Fr. Merkel!
Wer keinen oder einen Halbtagsjob bekommt, nur befristete Verträge hat, wer soll das etwas anlegen, sparen, Rentevorsorge etc. und das sind keine Einzelfälle, sondern ein Europa und Welt weites Problem! Wer nimmt sich dieses Problems an?

Dieser Artikel paßt zu der gesamten Problematik.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-08/e ... ettansicht
ataata

NUR meine Meinung,
obwohl ich mich politisch NICHT gerne zu Wort melde.
Daher kommt das Geld !



aus dem Netz kopiert(weiß nicht mehr genau wo)





Die wahre Macht der Rothschilds geht VIEL weiter über das Bankenimperium hinaus

Wenn Sie noch nicht über die Macht der Rothschilds in Erstaunen versetzt wurden (ich weiß, dass Sie es sind), nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass sie auch hinter allen Kriegen seit Napoleon stehen. Das ist der Fall, seitdem sie entdeckten, wie profitabel es ist, beide Seiten eines Krieges zu finanzieren und sie haben es seitdem die ganze Zeit über getan.

1849 sagte Gutle Schnapper, die Frau von Mayer Amschel Rothschild:


Wenn meine Söhne keine Kriege wollten, würde es keine geben.

Und so ist die Welt im Krieg, weil es für die Rothschilds und ihre parasitäre Bankster-Blutlinie sehr sehr profitabel ist. Und solange wir weiterhin Geld benutzen, wird die Welt niemals in Frieden leben.


mfg
Babsy
Geh doch mit deinen unsachlichen und antisemitischen Argumenten ins Politikforum und lass uns hier in Ruhe mit den Rothschild`schen Verschwörungstheorien.
Du hast anscheinend nicht mitgekriegt, dass die Welt längst anders tickt.

Sechs Milliarden Menschen arbeiten, um Geld zu verdienen und für den Rest der Menschen arbeitet das Geld.
Und das liegt nicht nicht mehr auf Banken herum.
Das ist gut investiert.
ataata hat geschrieben: Leider ist es so, dass sehr viele Menschen keine Erbschaft hatten/haben .....!
Wo nichts war und ist, gab/gibt es nichts anzulegen! Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich beklage mich nicht persönlich, sondern hier kommt mein Gerechtigkeitssin durch!
Es gibt so ein Sprichwort: "Der Teufel sch.... immer auf den größten Haufen" , bitte nicht persönlich nehmen, ich bin auch nicht neidisch!
Ich denke an die untersten Einkommensgruppen (die ich u.a. mal betreute)........, denkt mal an das Gespräch mit Fr. Merkel!
Wer keinen oder einen Halbtagsjob bekommt, nur befristete Verträge hat, wer soll das etwas anlegen, sparen, Rentevorsorge etc. und das sind keine Einzelfälle, sondern ein Europa und Welt weites Problem! Wer nimmt sich dieses Problems an?

Dieser Artikel paßt zu der gesamten Problematik.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-08/e ... ettansicht


angenommen, Du erbst viel Geld.....gibst Du dann dieses Geld her an Bedürftige ?
eine Möglichkeit wäre, das geerbte Geld gut anzulegen und mit dem Überschuss arme Länder/arme Menschen zu unterstützen.....das machen viele Reiche......davon wird aber selten geredet....

ich hatte lange Zeit nur einen Halbtagsjob - u.a. bekomme ich deshalb wenig Rente....trotzdem habe ich jeden Monat etwas zurückgelegt - manchmal auch ein bis zwei Nebenjobs angenommen.....

wenn man von den Eltlern zum Sparen erzogen worden ist, dann hat man das verinnerlicht und macht es später im Berufsleben ......
andere haben sparen nie gelernt und werden es auch nie können - egal wie viel oder wie wenig sie verdienen....ich habe solche Leute kennengelernt und jahrzehntelang versucht, ihnen ein Sparverhalten nahe zu bringen - völlig sinnlos....
es wird auf Raten gekauft und alles ausgegeben was man hat.....

es ist eine Illussion zu glauben, dass es eine gerechte Verteilung des Geldes geben kann, denn es wird immer Menschen geben, die mehr Geld haben wollen und Menschen, bei denen dieser Ehrgeiz weniger ausgeprägt ist.......
es wird immer Menschen geben, denen es wichtig ist, viel Geld zu verdienen - und die dann - den teilweise enormen Preis - dafür bezahlen......das fängt an mit Arbeitszeiten rundumdieUhr.....
soziale Kontakte und viele Ehen gehen kaputt dadurch....
und es wird immer Menschen geben, denen Geld und der dazugehörige Lebensstandard weniger wichtig ist, weil sie für ihr Leben andere Prioritäten setzen..........

und wie Du bereits sagtest:
da wo Geld ist, kommt welches dazu....
na und ?

angenommen ich hätte eine Million zur Verfügung.....wäre ich dann zufriedener ?
eher im Gegenteil, denn dann müßte ich mir überlegen, wie ich diese riesige Summe anlegen/verwalten soll.....das wäre für mich Stress.....abgesehen davon, dass ich ja sowieso nichts mitnehmen kann.....

was mir Spass macht - eben weil es eine Herausforderung ist - ist dieses Polster, was ich mir im Laufe der letzten Jahrzehnte geschaffen habe, so zu verwalten, dass es für mich reicht und dass ich das, was übrig bleibt, dem Mädchenfonds zukommen lassen kann......
Geld arbeitet, aha, ich hab noch nie einen 50€ Schein einen Bus fahren sehen oder an einer Maschine...
wenn ich einen 50Euro-Schein ausgebe - dann ist er weg - für immer.....

wennich einen 50Euro Schein spare und noch einen und noch einen und noch einen - und das über längere Zeit, dann kann ich dieses gesparte Geld gewinnbringend anlegen.....

und wenn ich dann gierig werde und zocke - dann kann es passieren, dass auch das alles weg ist - das war dann aber meine eigene Schuld, weil das meine eigene Gier und meine eigene Entscheidung war..... :wink:
Geld aus Geld hecken produziert aber nicht einen einzigen Wert, der dieses geheckte Geld deckt. Nicht umsonst nennt man das handeln an der Börse Aktien"spekulation".

Die Weltbank hat brechnet, dass lediglich 13% der über die Finanzmärkte flanierenden Geldmenge durch Waren, Dienstleistungen und Verträge gedeckt ist.
Eigentlich wird diese "Geldblase" hinter der kein Wert (z.B. Gold etc.) steht in dem eingestellten Link gut erläutert. Das Ganze wird als "Schneeballsystem" bezeichnet.....!
Es geht hier nicht um 50€ - ein paar Milliardchen/Billiardchen hin und her - da kann es eine schwummrig werden!