Gerne 10 prozent meiner konsequenten müdigkeit heute
das zählt nicht, weil es die normale Frühjahrsmüdigkeit ist.....
und dann gestern die Heidelberger Flammkuchen-Orgie.....puuuuh..... :lol:
Gundulabella hat geschrieben: @ewerharzer
vor rund 18 Jahren habe ich mir mein Single App gekauft.....
momentan zahle ich noch 122 Euro monatlich zurück.......
meine Überlegung ist, die eine oder andere Aktie zu verkaufen, damit ich diese
monatlichen Zahlungen nicht mehr habe, weil es halt nervt......



Die alte Regel - verhalte dich wie der Staat - gilt mehr denn je. Der Staat tilgt nicht, obwohl er sehr könnte.

Wenn deine Immo mit der Zwangshypothek belastet wird, werden die Altlasten vielleicht angerechnet. Ich sehe keinen Grund "mobile" Sachwerte in Immobilie umzuschichten. Im Gegenteil, wäre zu überlegen, die Tilgung zu stünden in dass frei gewordene Geld in liquidieren und Pfandungs-sichereren Sachwerten zu Bunkern.
Die alte Regel - verhalte dich wie der Staat - gilt mehr denn je. Der Staat tilgt nicht, obwohl er sehr könnte.

Die Sache hat einen Haken:
In der Gesamtsumme sind die Schulden und Geldvermögen immer ausgeglichen. Wenn der Staat wirklich tilgen würde, würde automatisch das Geldvermögen auch weniger. D.h., wenn die Geldsumme gleich bleiben soll, müssten andere, entweder die Wirtschaft oder die Privathaushalte sich entsprechend höher verschulden. Würden wir alle Schulden tilgen, hätten wir gar kein Geld mehr, denn unser Geld ist insgesamt Schuldgeld. Banknoten sind Schuldscheine.
Der Autobauer Henry Ford hat mal gesagt: "Es ist gut, dass die Menschen unser Geldsystem nicht verstehen, würden sie es verstehen, dann hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh." Unser Geldsystem ist im Grunde ein Betrugssystem. Nur das reichste Zehntel der Bevölkerung wird sprunghaft reicher, die unteren 9 Zehntel verlieren ständig. In allen Preisen für Güter und Dienstleistungen stecken im Schnitt mindestens 40 % Kreditzinsen. Das ist bei genauer Betrachtung ein Irrsinn!
deshalb gilt für mich nach wie vor die Regel, die ich von meinen Eltern gelernt habe:
kaufe nie auf Raten....kaufe nur soviel, wie du auch bezahlen kannst.....

eine ehemalige Kollegin hat ihr Auto auf Raten gekauft, weil sie kein Cash hatte (sie hat leider nie den Prämiensparvertrag gemacht, den die Firma/der Staat anbietet - obwohl ich sie bestimmt 15 Jahre lang deshalb bekniet hatte)

bevor sie ihre Raten abgezahlt hatte - war ihr Auto schrottreif.......

als ich meine Eigentumswohnung gekauft haben - da haben die Bausparkassenleute die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, weil ich so viel Eigenkapital investiert hatte und so wenig bereit war, Schulden zu machen.........(ich glaub die waren enttäuscht von so einem Kunden wie mir)... :wink:
d.h. sogar da - bei meinem Wohnungskauf - habe ich rel. wenig Schulden gemacht....... :!:

und ich hatte recht, denn diese "noch" 122 Euro monatlich, die kosten mich nicht viel Zinsen.......
mit meinen Aktien kann ich den bei 122 Euro anfallenden - geringen - Zins - locker ausgleichen.... aber Hallo !.......:wink:

(abgesehen davon, dass ich die Wohnung die ersten 8 Jahre lang vermietet hatte)
hab grad mal gegoogelt:
empfehlenswert seien 20 % Eigenkapital (ich war damals mit rund 50 % dabei)......

https://www.drklein.de/eigenkapital.html
Da hat es doch jemant gewagt Deutschen zu sagen, daß sie immer blöder werden und schon haben sie es durch eine Unterlassungsklage oder so unter Beweis gestellt.
Solange der abgezockte Pöbel immer wieder seine Abzocker wählt darf er sich nicht wundern wenn nichts geschiet. Wenn ja mal einer was neues versucht, wird er nach aufhetzung durch die Abzocker vom Pöbel sofort gesteinigt. Hoch lebe der Pöbel der die Abzocker schützt. Bevor jemand sich nach Steinen bückt
Ich bin Gotseidank sehr weit weg.
Genau. Der abgezockte Pöbel wählt immer wieder seine Abzocker. Manche Kritiker sprechen auch von den Schlafschafen. Manche Schlafschafe sagen: „Meine Eltern haben schon immer die X-Partei gewählt, also wähle ich selbstverständlich auch die X-Partei!“ Bei solchen Argumenten sind gute Sachvorträge sicher vergebliche Mühe. Der Umgang mit den Schlafschafen sieht so aus:

Aussagen von EU-Kommissionschefs Juncker:
- „Wenn es ernst wird, muss man lügen.“
- „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter.“ Und:
- „Europa findet immer nur durch Krisen zu mehr Integration.“ (Juncker zu Chancen durch die Eurokrise)

Der Wille der Bevölkerung spielt eigentlich keine Rolle, wenn Wahlen anstehen hat man seine Thinktanks die die öffentliche Meinung mit Millionenaufwand passend machen. Die unglaubliche Dreistigkeit, mit der die Interessen der Bevölkerung den Konzern- und Bankeninteressen untergeordnet werden, wird in dem folgenden Artikel bestens bewiesen:

Beratung
Die fragwürdige Doppelrolle der Wirtschaftsprüfer

• Die EU-Kommission lässt sich in Fragen des Steuerrechts für viele Millionen Euro von den vier
wichtigsten globalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften beraten.
• Dabei sind es oft genau diese Gesellschaften, die Konzernen bei der Steuervermeidung helfen - wie
etwa die "Lux Leaks" zeigen.
• Und auch auf anderen Wegen nehmen die Berater Einfluss auf die Politik.

Hunderte Steuersparmodelle hatte die Beratungsfirma Pricewaterhouse Coopers (PWC) im Großherzogtum Luxemburg für multinationale Konzerne entwickelt, wie die auch von der Süddeutschen Zeitung 2014 veröffentlichten Dokumente "Lux Leaks" enthüllten. Mithilfe der Wirtschaftsprüfer - und der luxemburgischen Finanzbehörden, die diese Modelle genehmigten - versteuerten die Konzerne ihre Gewinne über Jahre teilweise mit weniger als einem Prozent.

Dass die Beratungsleistung von PWC eine derart zentrale Rolle bei der Steuervermeidung gespielt hat, hindert die EU-Kommission nicht daran, ebendiese Beratungsleistung für den von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ausgerufenen Kampf für mehr Steuergerechtigkeit einzukaufen. Insgesamt 105 Millionen Euro soll die EU Kommission 2016 für die Expertise der "Big Four" ausgegeben haben, darunter PWC. "Big Four" werden die vier größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften PWC, Deloitte, KPMG und EY genannt. (…)

Vollständiger Artikel Link: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/w ... -1.4045623
Hallo Gundulabella,

du beschäftigst Dich intensiv mit Aktien wie ich sehe. Hast du keine Angst vor der inzwischen irrsinnigen Fallhöhe? Ich muss manchmal an den alten Komiker Heinz Erhardt denken. Der hat auf der Bühne mal stolz verkündet, er sei nun Aktionär geworden, er hätte eine Aktie für 100 DM gekauft, und der Bürostuhl, auf dem der Vorstandsvorsitzende sitzt, würde nun ihm gehören!“

Das Preisverhältnis war damals noch o.k., wenn man sich die heutigen Kurse anschaut, müsste man erkennen, dass der o.g. Bürostuhl inzwischen maßlos überteuert ist. Welchen Unternehmensanteil bekommst Du heute für 1000 Euro an der Börse? Bezahlst Du für den Bürostuhl heute vielleicht 5000 Euro?
Das gesunde Verhältnis zwischen dem BIP und der insgesamt vorhandenen Geldmenge ist längst verloren gegangen, d.h. es ist viel zu viel Geld vorhanden. Und weil die Realwirtschaft die Geldmengen nicht mehr aufnehmen kann, geht immer mehr Geld in die Finanzmärkte, an die Börsen, in die Immobilien und in die Steueroasen. Das kann auf Dauer nicht gutgehen.

Ein paar Zahlen: Unser BIP beläuft sich auf rund 3 Billionen Euro. Sehr viele Zahlungen in der Realwirtschaft werden monatlich geleistet, so z.B. Löhne und Gehälter, Mieten und Pachten, Renten, Versicherungsbeiträge usw.. Aus dieser Tatsache ergibt sich die Erkenntnis, dass wir für die Bezahlung unseres BIPs wegen des Geldumlaufs grob nur ein Zehntel der Summe an Geld bräuchten, also rund 300 Milliarden. Die Geldmenge in Deutschland ist aber etwa gleich hoch wie das BIP, nämlich mehr als 3 Billionen Euro.

Die Finanzmärkte wissen nicht mehr wohin mit dem Geld. Bei näherer Betrachtung können wir erkennen, dass uns dramatische Ereignisse ins Haus stehen.
Bei näherer Betrachtung können wir erkennen, dass uns dramatische Ereignisse ins Haus stehen.

dieser Spruch wird zitiert seit es die Börse gibt.....dennoch besteht sie immer noch....
wenn die Börse nichts wert wäre und nur miese machen würde - dann gäbe es sie schon lange nicht mehr.....

für mich ist die Börse u.a. ein Barometer dafür, wie es mit dem Handel in der Welt aussieht....

was mich am allermeisten wundert:
obwohl wir - dank Trump - vor einem weltweiten Handelskrieg stehen - ist die Börse stabil mit kleinen Rücksetzern....

ich bin vorhin vom Urlaub zurückgekommen - ohne Internet - ohne Börse gucken ....und nachdem ich meine Akien aufgerufen habe, bin ich sehr zufrieden mit meinem - breit gestreuten - Depot.....
OT ... schön, dass du wieder da bist :)
ps:
Geld ist für mich ein Tauschmittel......
genauso wie Gold oder früher Perlen/Salz/Pelze u.a.....

meine Mutter hat mir erzählt, dass die Oma keine Lust mehr hatte auf den Schwarzmarkt - Strümpfe gegen Zigaretten ......usw.

mit 40 DM wurde neu angefangen......und ja - viel Erspartes ist dabei verloren gegangen.....

und ja - ich könnte mir vorstellen, dass es irgendwann wieder so einen "brutalen Schnitt" geben wird.....

vorrangig wichtig ist jedoch die Qualität der Waren und Käufer, die diese Waren kaufen wollen.....und Firmen, die diese Waren herstellen...
barbera hat geschrieben: Findet ihr das nicht absurd, dass manche Leute so viel Geld hben, dass sie nicht wissen, was sie damit machen sollen, während andere so wenig haben, dass sie nicht wissen, wovon sie leben sollen?


Die erste Million ist am Schwersten, die 2. geht schon leichter und wenn man reich ist, geht der Vermögenszuwachs im Schlaf. Da ist was dran.
Aber Geld arbeitet nicht!

Der Vermögenszuwachs erfolgt immer nur durch menschliche Arbeit, es ist die Arbeit der anderen, die die Reichen reicher machen, man nennt das auch Ausbeutung. Wenn man monatlich viel Geld zum Sparen hat, kommt der Zeitpunkt, an dem man die erste Wohnung zum Vermieten kauft oder das erste Aktienpaket. Man erzielt damit Nebeneinkünfte.

Den Verzicht auf die Vermögensteuer, Erbschaftsteuer und die Senkung des Spitzensteuersatzes der Einkommensteuer kann man folglich auch als aktive Unterstützung der Umverteilung von unten nach oben deuten.
ich möchte noch einmal auf Dein zentrales Thema zurückkommen.....

leider ist bis jetzt kein neues (funktionierendes) System erfunden worden, das vor Überschuldung und Währungskrisen schützen kann.....

meiner Meinung wird es deshalb immer wieder solche starken Einbrüche geben wie bei der Währungsreform 1948....

ein Beispiel aus meiner Familie (im Rückblick):
meine Großmutter (Kriegswitwe) hatte gespart, weil sie für meine Eltern (für ihre Tochter und den Schwiegersohn) einen Anbau an ihrem Haus finanzieren wollte....

nach der Währungsreform war sie bei Null - nix mit Anbau.....

ein anderes Beispiel:
mein Großonkel (der Mann ihrer Schwester) war Uhrmacher und hatte ein Depot mit Gold und Schmuck.....
dem hat die Währungsreform rel. wenig ausgemacht.....

das war das mit den Sachwerten !

wobei Sachwerte nicht nur Gold/Schmuck sind - sondern auch Land und Immobilien......und ja - auch Aktien !
und nein - damit meine ich nicht spekultative Aktien sondern defensive Aktien .....denn während die Techwerte meist nur auf "Ideen" basieren, auf die man im Extremfall verzichten kann - sieht es u.a. bei den Nahrungsmitteln-Konzernen (Grundnahrungsmittel) anders aus !
Du schreibst u.a.:

Aber Geld arbeitet nicht!


doch - Geld arbeitet :!:
Geld arbeitet - egal ob erarbeitet/erspart oder geerbt ......
Geld kann durch cleveres Anlegen vermehrt werden....

Geld kann jedoch genauso schnell - und noch schneller - durch schlechte Anlagen, durch leben über den "Verhältnissen", durch Spielsucht u.a.. wieder verschwinden.....
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