Zitat:
mir kommst Du vor wie einer dieser verbitterten Anleger, die früher ihr ganzes Geld nur in Commerzbank oder Telekom angelegt haben....


:?: :?: wer so schreibt, fühlt sich persl. angegriffen :roll: :roll:

ich finde das hat doch keiner nötig, denn wenn einem etwas nicht angenehm ist, bzw. quer ins persl. Bild passt, schreibt man klärend oder ??? gar nicht!

Eines muss man Wirecard lassen - auch im Untergang bleibt sich der Aschheimer Zahlungsdienstleister treu.
https://finanz-szene.de/payments/unwide ... card-mail/

Für alle, die sich auch für den weiteren Inhalt dieses zeitgeschichtlichen Dokuments interessieren ... - voilà: Finanz-Szene.de

... nur war es indes so, dass die besagten Freistellungs-E-Mails zwar offenbar allesamt von einer zentralen, niemandem persönlich zuzuordnenden Adresse abgegangen waren - unter den Schreiben aber trotzdem jeweils ein Name stand (nach unserem Verständnis immer der Name des jeweiligen für die entsprechende Wirecard-Gesellschaft zuständigen Managers).

Der Manager indes, dessen Name unter jener Montagsabend-Mail prangte, die auch uns zugespielt worden war, schrieb gestern Mittag, kurz nach High Noon, eine (weitere) Mail "To: All in company", in der er sinngemäß klarstellte: Äh, die Freistellungs-Mail gestern Abend kam nicht von mir. Und mehr noch: Ich hatte nicht einmal Kenntnis von dem ganzen Vorgang. Rechtliche Schritt gegen wen auch immer behalte ich mir selbstverständlich vor .

sprich: Zum Abschied gab es dann also doch noch einmal ganz großes Tennis in 85609 Aschheim zu bestaunen, worüber man von außen betrachtet fast lachen könnte, wäre die Sache für die Betroffenen nicht so bitter.

https://finanz-szene.de/news/25-08-20-c ... hbuzz-hvb/

die unnachahmliche "Financial Times" hat gestern in einem ebenso langen wie lesenswerten Artikel ( der Link, allerdings hinter der Paywall) die letzten Monate im Leben der Wirecard AG nachgezeichnet.
https://www.ft.com/content/6a660a5f-4e8 ... 5bf9782256
Wer kommt eigentlich dafür auf, wenn der WestLB-Nachfolger Portigon nun hunderte Mio. Euro wegen schmutziger Cum-Ex-Geschäfte zurückzahlen muss? Das Land? Der Bund?

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/nr ... 20933.html
froschzauber hat geschrieben: Wer kommt eigentlich dafür auf, wenn der WestLB-Nachfolger Portigon nun hunderte Mio. Euro wegen schmutziger Cum-Ex-Geschäfte zurückzahlen muss? Das Land? Der Bund?

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/nr ... 20933.html


Falls das die Frage sein sollte "Wer kommt eigentlich dafür auf?"

Das zu beantworten ist doch ganz einfach. Den Letzten beißen die Hunde, das ist immer der Staatsbürger. Wir alle bürgen für den Staat.
Die Portigon AG hat zwei Gesellschafter

Gesellschafter - Beteiligungsquote
Land Nordrhein-Westfalen 69,49 %
NRW.Bank 30,51 %


und gehört damit zu 100% dem Land NRW.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Portigon
«Grossbanken können ohne kriminelle Gelder nicht funktionieren»
«Ein erheblicher Teil des weltweiten Finanzmarktes besteht allein aus dem Verstecken von Geld … Das Geschäftsmodell einer globalen Grossbank ist ohne Berührung zu kriminellen Aktivitäten gar nicht denkbar.»

Das Zitat stammt aus dem neuen Buch «Die Grossbank gewinnt immer» von Gerhard Schick. Als grüner Abgeordneter war Schick ab 2011 Mitglied des Finanzmarktgremiums des Deutschen Bundestags. Die Enthüllungen des neuen Datenlecks «Fincen Files» über das Ausmass der Geldwäscherei geben ihm offensichtlich recht.

Noch immer werden Milliarden kriminelle und steuerhinterzogene Gelder via Banken gewaschen
https://de.wikipedia.org/wiki/FinCEN_Files
https://www.infosperber.ch/Wirtschaft/G ... ktionieren

Wirecard, ein moderner Wirtschaftskrimi? Nein, die bittere Realität des DAX.
Wir können heute noch nicht alle Lehren aus dem Wirecard-Skandal ziehen. Eines lässt sich jedoch mit Sicherheit sagen: wären die Reformvorschläge des damaligen EU-Kommissars Michel Barnier aus dem Jahr 2010 umgesetzt worden, so hätte es das kriminelle Wirecard-Management deutlich schwerer gehabt. Es ist mehr als offensichtlich, dass insbesondere im Bereich der Wirtschaftsprüfung ein enormer Reformbedarf besteht. Die Vergangenheit hat leider gezeigt, dass interne Kontrollen und Selbstverpflichtungen zu Compliance oft nicht das Papier wert sind, auf denen sie geschrieben werden. Es liegen bereits die ersten Reformvorschläge vor. Hier ist sowohl Sorgfalt als auch Eile geboten. Denn insbesondere die Erfahrungen mit dem europäischen Grünbuch zur Abschlussprüferreform zeigen, dass der Lobbydruck von Seiten der großen vier Wirtschaftsprüfergesellschaften zunehmen wird.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... z-107.html

https://www.tagesschau.de/multimedia/vi ... 59691.html