Hallo allerseits
Die ersten Fröste sind da, Zeit den Rot-Kohl, Zuckerhut, Chinakohl, Roter chicoree etc. zu ernten und einzulagern. Bis anhin habe ich jeweils mit Wurzelstrunk geerntet, evt. etwas mit den äusseren Blättern oder mit Zeitungspapier eingeschlagen und im kühlen, dunkeln Naturkeller kopfüber aufgehängt. Leider nur mit mässigem Erfolg, da aussen rum viele Blätter vertrocknen und so relativ viel Ausschuss entsteht. Meine Nachbarn stellen die Salate mit Wurzelstrunk in einen Kübel mit wenig Wasser, aber da besteht die Gefahr des verfaulens. Was habt ihr für Erfahrungen und wie macht ihr das? Vielleicht habt ihr ein paar Tipps??

PS: habe das Forum Garten & Selbstversorgung vergeblich gesucht...
Deine Methode ist schon richtig. Es gibt bezüglich Aufbewahrung keine bessere.
Die Frage ist nur: wie warm ist Dein Keller ? Ideal wären 4-6 Grad. (Aber wer hat das schon?)

Auch wichtig: regelmäßig die Köpfe prüfen und trockene Blätter entfernen.

Oder nach guter alter Hausfrauenart: einkochen oder einfrieren.
Teurere Methoden: Extrakühlschrank oder Gewächshaus mit regelbarer Heizung.
Danke für Deine Hinweise. Die Temparatur im Keller ist zwar relativ konstant, da die Mauern aus 70cm Stein-Bollwerk sind und der Boden aus festgestampfter Erde, aber oft bis Dez. - Jan. ist es noch kaum unter 10°C auch wenn es draussen schon recht kalt ist.

Die vertrockneten Blätter hatte ich jeweils drangelassen, mit der Idee, dass das Innere so besser geschützt sein soll. Das werde ich doch diesen Winter gleich mal austesten mit dem Entfernen.

Eingekocht hab ich v.a. Früchte und der TK ist bereits voll mit leckerem Sommergemüse :wink:


Nachtrag: hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass ich den Kohl / Salate auf anraten hin zusätzlich in doppellagiges Zeitungspapier eingewickelt hatte, was wahrscheinlich nicht so optimal für die Luftzirkulation war und was ich dieses mal tunlichst vermeiden werde. Nun bin ich mal gespannt auf das Ergebnis und freue mich schon mal auf frische Vitamine im Februar...
… ja besten Dank monty1, über diese Methode hab ich auch schon gelesen und geliebäugelt damit. So bleibt das Gemüse am längsten 'lebendig'. Es ist der Aufwand einerseits und das ich in einer ziemlich schneereichen Gegend lebe anderseits (müsste mich zum Gemüse durchschaufeln), dass ich das gescheut habe bisher. Eignet sich ja vor allem gut für Wurzelgemüse. Hab mein Wurzelgemüse im Keller in feuchtem Sand in einer Kiste, ist auch ganz ok. - zieht aber auch Mäuse ins Haus. Aber es ist sicher mal ein Versuch in einem der Hochbeete wert.

Uebrigens monty1, meine Gartenbank ist witterungsbedingt ergraut, die Farbe ist schon längst abgeblättert... so nebenbei :wink:
So geht es meiner Gartenbank auch.. :wink:
Kleines Feedback – habe Feder- und Rosenkohl bis jetzt im Garten stehen, den Chinakohl und Zuckerhut liess ich geschützt unter einem Folientunnel im Freien.
Trotz viel, zum Teil knietiefem Schnee und mässigem Frost hat sich alles sehr gut gehalten, viel besser als wie bis anhin im Naturkeller (5-10°C). Frischen Rosen- und Chinakohl bis letzte Woche geerntet, gestern noch den letzten knackigen Zuckerhut aus dem 'Iglu' befreit.
Der 'aufgehängte' Rotkohl sowie Sellerie, Karotten und Randen in den Sandkisten sind zwar ok, aber doch deutlich schlapper.
Alles in allem also eine gute Erfahrung…
cron