Ich hatte am letzten Sonntag eine interessante Begegnung. Eine Gruppe, vorwiegend Frauen, hatten sich zu einer Hofführung und anschließendem Gespräch über Möglichkeiten des Zusammenlebens im Alter angemeldet.

Nach der Hofführung, beim Kaffee entstand ein sehr interessantes Gespräch. Die Frauen waren um die 50 und kannten sich schon lange. Sie waren ernsthaft daran interessiert bis zum 60. Geburtstag alles auf die Reihe zu bekommen.

Favorisiert wurde ein Objekt wo 5 Partien jeder seine Wohnung hat, aber Gemeinsamkeiten gepflegt werden können.

Eine Bestandsimmobile käme in Frage, oder auch ein Neubau. mit kleinen versetzten und verschachtelten Gebäude. Ein Neubau in Form eines "Wohnhofes" wurde auch diskutiert.

Ich frage mal in die Runde, sind euch auch schon solche Gedanken gekommen?
Hallo Dorfleben,

ich verfolge bereits seit einiger Zeit mit Interesse Deine Beiträge. Dein Hofobjekt liegt örtlich vermutlich in der Nähe von Vechta (Deine Profilangaben) ? Mich zieht es "eigentlich" sehr ans Meer aber was ich auf Deinem Profil gesehen habe spricht mich sehr an. Sei es Göppel, Bienen- oder Hühnerhaus ;-)

Selbstbestimmtes Leben mit netten Kontakten, gegenseitiger Hilfe, Respekt etc. Gesellschaft, wenn man sie möchte/braucht (bei gegenseitigem Geben und Nehmen) aber auch die Möglichkeit des Rückzugs.

Sich vielleicht mit mehreren Personen Räumlichkeiten teilen plus eigenen 4 Wände, seine Talente einbringen (der eine kann gut Handwerken, der nächste Gärtnern, ein paar sind musisch begabt usw. Später teilt man sich (auch kostenmäßig) vielleicht eine Pflegekraft und ähnliche Funktionen.

Viele Grüße vom Windkind aus Hessen
Ich hab meinen Alterswohnsitz schon gebaut. Ein Sechsfamilienhaus in München-Nymphenburg, alle Wohnungen sind behindertengercht, die Tiefgarage auch, Ich wohne im EG mit Garten.
Komme zu Fuss in zwei Krankenhäuser.

Der Witz ist aber: Ich bin die älteste im Haus und einzige Rentnerin. Die restlichen Wohnungen sind an junge Paare vermietet, mit Kindern im KiGa und Grundschulalter. Wir haben 4 Kinder im Haus.

Und weisst Du warum:
Den älteren "Herrschaften" , die sich für meine Wohnungen interessiert haben, waren diese zu klein! Ja, zu Klein! (150qm)
Hallo in die Runde,
das Thema beschäftigt mich seit geraumer Zeit. Nachdem ich in meine Eltern über viele Jahre bis zum Tod begleitet und auch gepflegt habe, suche ich nach Wohn- und Lebensalternativen für diesen letzten Abschnitt. Es wäre aus meiner Sicht und Erfahrung unbedingt erstrebenswert in einer Gemeinschaft zu leben. Ob es nun die gegenseitige Unterstützung, Hilfe und Begleitung, ist, die auch ein Gefühl von Gebrauchtwerden geben kann, oder gemeinsame und nicht einsame Alltagsabläufe und Ziele die erlebt, erlacht oder betrauert werden können, die mir freudvoller erscheinen, als allein in einer Wohnung o.ä. alt zu werden.
Dennoch finde ich den Anfang noch nicht. Wie vernetzt man/frau sich, wo hole ich mir Beratung? Es gibt ein sehr großes Angebot und einiges habe ich mir bereits intensiv angeschaut. Auch den Aufbau eines Netztwerkes von SeniorInnen finde ich interessant.
Zudem überlege ich, ob ich versuchen soll, in meinem Haus, das ich bewohne, eine Hausgemeinschaft zu gründen, allerdings wäre es wohl besser gemeinsam ein Projekt zu entwickeln. Ich lebe in Mönchengladbach, bin noch berufstätig und kann deshalb (noch) nicht richtig einsteigen, aber mich langsam nähern :-)...
......bin auch interessiert.

Erst mal kennengelernt, etc.
h.
Ich würde gerne in einer Wohngemeinschaft leben, grundsätzlich
Aber dazu braucht es zwei Voraussetzungen -
die Oertlichkeit, will man eine Wohnung gemeinsam nutzen oder braucht es ein Haus.
Und das entscheidet dann ganz schnell der Geldbeutel -
also ich habe Platz in meiner Wohnung für 1 Person mehr -
und dabei stellt sich die wichtige Frage, mit wem mag man zusammen wohnen - und das muss ausprobiert werden, sonst weiss man es nie
@ translation . ich kann es nicht ganz verstehen. Kenne München nicht und auch nicht dein Wohnumfeld. Wenn Senioren 150n² zu klein sind müssen es wohl sehr luxuriös lebende Senioren sein. Andererseits können es sich kinderreiche, junge Familien, dass leisten??
Manchmal muss man vielleicht auch etwas länger suchen um die passenden Mieter zu finden. Eine Garantie, dass man dann nicht daneben greift ist es natürlich nicht.

@ Windkind1962 gemeinsam mehrere Räume nutzen, sehe ich kritisch. Ich hatte mal die Idee eine Hofstelle für 6 Seniorenparteien zu bauen, wo die Rentner dann zuständig sein sollten, dass der Ofen im gemeinsamen Wohnzimmer genug Holz hat. Die Gerontologin hat mir von dem Konzept abgeraten und ich habe dann eine verlässliche Nachbarschaft gebaut. Um einen kleinen Platz gruppieren sich sieben kleine Häuser. Man kann morgens sehen ob der Nachbar auch aufgestanden ist. Gemeinschaft gibt es dort, ich hätte aber mehr erwartet.

@ eisselte wenn es dein Haus ist, würde ich versuchen darin ein Gemeinschaftsleben aufzubauen. Den Mietvertrag für die neuen Mitbewohner aber so gestalten, dass du sie auch wieder loswirst, wenn die „Chemie“ nicht passen sollte. Im Bekanntenkreis gab es ein älteres Ehepaar, dass sich ein junges Paar mit ins Haus geholt hat. Nur die führten sich nach einiger Zeit unmöglich auf und die Senioren fühlten sich in ihrem eigenen Haus nicht mehr wohl. Das darf natürlich nicht passieren. Wie es dort ausgegangen ist, weis ich nicht.

@ artwork und Snoopy ausprobieren und kennenlernen ist immer gut. Die „Chemie“ muss passen. An das Umfeld, besonders, die ärztliche Versorgung sollte man aber auch immer denken.
Guten Tag an alle!
Ich finde das Thema ganz wichtig und spannend. Wir werden älter und haben Lust das Alter zu gestalten und das können wir sehr oft auch. Manchmal fehlt uns der Mut, jedoch kann uns ein solcher Austausch ja auf die Sprünge helfen.
ich habe z.B. vor langer Zeit eine kleine unrenovierte, sehr einfache Ferme im Jura/Burgund für die Ferien, für meine Kinder und mich gekauft. Sie hat uns lange Zeit schöne Ferien auf dem Land geschenkt. Heute, nach langen Auslandaufenthalten bin ich hierher zurückgekehrt und habe angefangen die kleine Ferme zu renovieren - Schritt für Schritt, in meinem Tempo, ohne Stress aber mit viel Enthusiasmus, Bäume gepflanzt, Garten angelegt, Hühner einquartiert und Katzen engagiert. Dabei habe ich sehr viel gelernt und manchmal auch gelitten und gewettert. Ab und an habe ich mir gewünscht, dass doch endlich mal jemand dazukommt und mithilft. Dann habe ich gelernt, dass Wunder nicht vom Himmel fallen und ich mich schon bemerkbar machen sollte für das Wunder. Das tu ich jetzt hier!
Ich möchte nämlich so etwas wie eine Haus- und Landgemeinschaft gründen.
Zur Verfügung steht ein Stück Bauland für 1-3 Chalets oder Tini-Häuser inmitten von Obstbäumen und oberhalb der Scheune/Atelier der Ferme, gibt es die Möglichkeit für eine 2-Zimmerwohnung. Die Ferme ist am Dorfrand ganz nah beim Wald. Das Haus ist heute wunderschön und ich beherberge auch Gäste, (was Coronabedingt heute nicht mehr geht).
Ich freue mich auf Kontakt zu beziehungserfahrenen, offenen, kreativen und selbständigen Menschen, die gerne so eine Gemeinschaft gestalten und leben möchten und dabe eine gewisse Selbständigkeit bewahren wollen.
Für einander da sein, Gemeinsamkeiten finden, Nähe und Distanz leben und eigenständig sein können. Das stelle ich mir sehr schön vor.
Ich bin gut integriert hier, nehme am Gemeindeleben teil, singe, tanze musiziere und engagiere mich, da wo es wichtig ist. Ich finde übrigens das Gesundheitswesen exzellent hier und und unser historisches, typisches, französisches Städtchen auch. Also bis bald - Norah
Sira19 hat geschrieben: Guten Tag an alle!
Ich finde das Thema ganz wichtig und spannend. Wir werden älter und haben Lust das Alter zu gestalten und das können wir sehr oft auch. Manchmal fehlt uns der Mut, jedoch kann uns ein solcher Austausch ja auf die Sprünge helfen.
ich habe z.B. vor langer Zeit eine kleine unrenovierte, sehr einfache Ferme im Jura/Burgund für die Ferien, für meine Kinder und mich gekauft. Sie hat uns lange Zeit schöne Ferien auf dem Land geschenkt. Heute, nach langen Auslandaufenthalten bin ich hierher zurückgekehrt und habe angefangen die kleine Ferme zu renovieren - Schritt für Schritt, in meinem Tempo, ohne Stress aber mit viel Enthusiasmus, Bäume gepflanzt, Garten angelegt, Hühner einquartiert und Katzen engagiert. Dabei habe ich sehr viel gelernt und manchmal auch gelitten und gewettert. Ab und an habe ich mir gewünscht, dass doch endlich mal jemand dazukommt und mithilft. Dann habe ich gelernt, dass Wunder nicht vom Himmel fallen und ich mich schon bemerkbar machen sollte für das Wunder. Das tu ich jetzt hier!
Ich möchte nämlich so etwas wie eine Haus- und Landgemeinschaft gründen.
Zur Verfügung steht ein Stück Bauland für 1-3 Chalets oder Tini-Häuser inmitten von Obstbäumen und oberhalb der Scheune/Atelier der Ferme, gibt es die Möglichkeit für eine 2-Zimmerwohnung. Die Ferme ist am Dorfrand ganz nah beim Wald. Das Haus ist heute wunderschön und ich beherberge auch Gäste, (was Coronabedingt heute nicht mehr geht).
Ich freue mich auf Kontakt zu beziehungserfahrenen, offenen, kreativen und selbständigen Menschen, die gerne so eine Gemeinschaft gestalten und leben möchten und dabe eine gewisse Selbständigkeit bewahren wollen.
Für einander da sein, Gemeinsamkeiten finden, Nähe und Distanz leben und eigenständig sein können. Das stelle ich mir sehr schön vor.
Ich bin gut integriert hier, nehme am Gemeindeleben teil, singe, tanze musiziere und engagiere mich, da wo es wichtig ist. Ich finde übrigens das Gesundheitswesen exzellent hier und und unser historisches, typisches, französisches Städtchen auch. Also bis bald - Norah


Liebe Norah,
ein tolles Projekt und "chapeau" für so viel Mut und Eigeninitiative. Ich habe mir die Fotos von Deinem Reich angesehen - zauberhaft. Hach, wenn ich nicht so auf den deutschen Norden abonniert wäre ... das wäre schon was. Auch die Idee mit den Tiny Houses. Dazu gibt es hier auch interessante Beiträge aber in Deutschland scheint das ziemlich kompliziert zu sein. Ist das in Frankreich ebenso ?
Lieben Gruß und wundere Dich nicht, wenn ich ab und zu Dein Profil besuche und die Bilder ansehe.
Britta
@ Sira19...

Auch ich habe mir dein Profil und die Bilder etwas näher angeschaut. Dafür würde ich sogar kräftig nachdenken, ob mir die See nicht doch für Urlaube reichen würde. Deine Art zu leben gefällt mir sehr... bzw. praktiziere sie bereits ähnlich. Nur bin ich leider zu jung für "dein" Projekt. Ich bin noch ein paar Jahre ortsgebunden. Lasse meine Gedanken für später schon mal spielen....

Ich wünsche dir weiterhin eine schöne Zeit und die passenden Leute für dein Idyll :)
Viele Grüße Podenca
Auch ich habe ein
durchaus außergewöhnliches Lebenskonzept entwickelt. Im Winter bin ich in Deutschland und habe berufstätige Mitbewohner im Haushalt. Das gibt dann immer wieder ein nettes Gespräch am Abend, und notfalls auch gegenseitig Hilfestellung. Von den Bewohnern in der Einliegerwohnung ist der Mann in diesem Sommer in die Rente gegangen, sodass er jetzt auch Zeit und Lust hat am Haus zu helfen.
In der Sommerjahreshälfte bin ich an der Adria in Kroatien. Da bewohne ich ein Haus mit Garten, ich bin in der oberen Etage und die Gäste im Erdgeschoss.

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