verena33 hat geschrieben: Seitdem man die 10 Euro pro Quartal nicht mehr zahlen muß und somit gezwungen war, eine Überweisung zu holen beim Hausarzt, mache ich Termine beim Spezialisten wieder alleine aus, z.B. Orthopäde, Neurologe, Darmspezialist, das geht. :wink:

Die Einführung bzw. der Wegfall der Praxisgebühr hatte zu keiner Zeit Einfluss auf die Überweisungsvorschriften. Lediglich Augen-, Frauen- und Zahnärzte benötigen keine Überweisung. Die Notfallmedizin ist ebenfalls befreit.
:)
nur ist es halt so, dass man - wenn man länger nicht beim Hausarzt war - sich doch untersuchen lassen muss, bevor man zum Spezialisten überwiesen wird .....

so wie das hier darstellt wird, bräuchte man eigentlich gar keinen Hausarzt mehr oder nur noch zum Rezept ausstellen - wenn überhaupt ?
Hi Gundu,

genau das Gegenteil ist bei mir der Fall, ergo ich brauche einen Hausarzt.

Ich muss alle drei Monate zur Kontrolle zum Facharzt. Wenn aber in der Zwischenzeit was ist, dann muss ich zum Hausarzt, weil in den Facharzt-Praxen nicht einfach mal so ein Termin zu bekommen ist.

Bei meinem Hausarzt hole ich meine Rezepte, lasse z.B. meine Grippeimpfung machen, die Schilddrüsenwerte checken usw. Er ist für mich zunächst mal die erste Anlaufstelle.

Wahlweise könnte man natürlich noch in eine Notaufnahme fahren, aber das ist zumindest für mich keine Option, außer natürlich in einem Notfall.

AK
ich sehe das ebenso......
was mich wundert ist, dass manche Leute schreiben, dass sie einfach nur noch ihre Rezepte abholen beim Hausarzt.....

vielleicht liegt das aber auch an meiner "Arzt-Allergie"....ich vermeide es möglichst, zum Arzt zu gehen....
d.h., dass ich bereits längere Zeit nicht mehr beim Hausarzt war.....

und jetzt muss halt diese - aktuelle - Situation - untersucht und neu geklärt werden.....

ich denke, dass ich mich in Zukunft öfters melden muss beim Hausarzt, damit meine "nicht-Erscheinungs-Zeiten" nicht zu lang werden....
" ich denke, dass ich mich in Zukunft öfters melden muss beim Hausarzt, damit meine "nicht-Erscheinungs-Zeiten" nicht zu lang werden.... "

Gundu ...

Ich war heuer genau zweimal bei meinem Hausarzt, also direkt bei ihm. Warum sollte ich öfter gehen, wenn ich ihn nicht brauche?

Rezepte bekomme ich auch ohne ihn. Meine Befunde und Unterlagen sind ja alle dort im PC gespeichert. Von daher brauchts keinen Arzt-Termin.

Viele Hausärzte sind so überlastet, dass sie vermutlich für den Patienten dankbar sind, der nicht kommt, wenns nicht sein muss. Also mach Dir keinen Druck.

AK
na ja - bei mir ist es bestimmt schon zwei oder drei Jahre her....
Gundu ...

Du machst Dir viel zu viele Gedanken.

AK :wink:
oder ich darf die Arztbesuch-Spanne nicht mehr so lange hinausziehen.....

beim Zahnarzt wird man ja wegen dem Bonusheft gezwungen, mindestens einmal im Jahr aufzukreuzen.....mit med. Zahnreinigung ist das zweimal im Jahr bei mir....
wahrscheinlich brauche ich diesen Zwang auch beim Hausarzt..... :lol:
Ich glaube, hier muß man mehrere Dinge beachten: Ich habe bis zu meinem Unfall im März 2017 fast nie einen Arzt aufsuchen müssen. Wenn aber doch mal wegen einer relativen Kleinigkeit, hatte ich immer das Gefühl, er ist sauer, weil er denkt, ich wäre in der Zwischenzeit 'fremdgegangen'.

Nach meinem Unfall, bei dem man die Fraktur im Knie erst beim MRT-Termin 3 Wochen später bemerkt hatte und mit meinen Schmerzen während der 1 1/2 Jahre danach nichts anfangen konnte, hatte die Hausarztpraxis keine andere Lösung, als mir jeweils die Familienpackungen der Schmerzmittel zu verschreiben.

Nun hatte zum Glück der ärztliche Gutachter der gegnerischen Versicherung im Sommer die damals erlittene beidseitige Beckenfraktur festgestellt, nur bringt es mir wieder nichts, weil der Hausarzt ohne das entsprechende Gutachten nichts machen kann und das läßt immer noch wegen totaler Arbeitsüberlastung auf sich warten...

Na ja, ich kann jetzt auf die Schmerzmittel verzichten und es wird ohne ärztlichen Beistand immer besser.

Ich habe große Bedenken, wenn ich in Zukunft mal einen Hausarzt brauche, mein Zahnarzt hat aber volles Vertrauen!
@Medianne
Du schreibst u.a.:
Ich habe große Bedenken, wenn ich in Zukunft mal einen Hausarzt brauche, mein Zahnarzt hat aber volles Vertrauen!

da sind wir schon zu zweit.....
ist das nicht traurig ?
was ist aus der Funktion des Hausarztes geworden ?
Bei mir ist es umgekehrt:
Zum Zahnarzt habe ich keinerlei Vertrauen.

Zu meinem alten Hausarzt schon, aber leider praktiziert er nicht mehr. Sein Erfahrungsschatz ist unbezahlbar.

Nun ist da ein junger als Nachfolger, der wohl nur so ins Blaue herum doktert und erst Erfahrungen sammeln muss.

Kein gutes Gefühl.

Daher gehe ich doch zunächst lieber gleich zum Facharzt.

Der bei uns schon seit Jahren vorhandene Ärtzemangel macht sich durch die vielen " Flüchtlinge" doppelt bemerkbar.

Einer meiner Leute musste eigentlich dringend zum Orthopäden, doch man verpasste ihm eine Wartezeit von sage und schreibe fast vier Monaten. :shock:

Ich habe ihn dann in die Notaufnahme gebracht, mit nur einer Stunde Wartezeit.

Ich habe generell das Gefühl, das Vertrauen in die Ärzteschaft schwindet.
Sie sind überlastet, und überlastete Menschen machen Fehler.
Gundulabella hat geschrieben: @Medianne
Du schreibst u.a.:
Ich habe große Bedenken, wenn ich in Zukunft mal einen Hausarzt brauche, mein Zahnarzt hat aber volles Vertrauen!

da sind wir schon zu zweit.....
ist das nicht traurig ?
was ist aus der Funktion des Hausarztes geworden ?



Ich glaube, wir sind nicht nur zu zweit, aber ich habe mittlerweile das Gefühl, dass die 'Mittelmäßigkeit' immer mehr um sich greift:
Ich bin als langjähriges (ca. 6 Jahre) Premiummitglied gerade rausgeschmissen worden. Ich habe nicht gekündigt, aber ich vermute, dass meine Karte, von der mein Beitrag bisher abgebucht wurde, abgelaufen war. Die neue Karte hat dieselbe Nummer und nur ein anderes Ablaufdatum. Es ist auch nicht so einfach, die entsprechenden Stellen zu kontaktieren.

Vielleicht kann ich ja demnächst wieder zeitnah kommunizieren!
... ist ja wirklich ein "Drama", aber was hat es denn mit dem Vertrauen zu den Ärzten zu tun :?:
Glaubt mir, ich bin vom Fach.
Verdienen müssen wir alle. Und keiner von euch ahnt auch nur im geringsten, was Ärzte alles noch so bezahlen müssen. Das geht nicht gegen euch als Patienten, ist eben so gewollt. ABER: ich bin mir zu 100% sicher, das kein Arzt seinen Patienten schädigt, um Profit zu machen. Wir alle sind diesem System unterworfen!
Und was die Frage betrifft, Implantat oder Brücke, da gibt es so viele Faktoren, welche berücksichtigt werden sollten, das diese Frage hier im Forum sowieso nicht geklärt werden kann. Eine Zweit- oder auch Drittmeinung einzuholen, und auch Preise vergleichen, fragen, wo sich das zahntechnische Labor befindet ist doch alles okay und legitim. Keine falsche Scheu dem Arzt gegenüber. Wenn er gut ist, weiß die Fragen zu schätzen , da er sieht, das man sich Gedanken macht. Nur fair bleiben in der Diskussion!
Habt alle einen schönen zweiten Advent
ValentinAK hat geschrieben: ... ist ja wirklich ein "Drama", aber was hat es denn mit dem Vertrauen zu den Ärzten zu tun :?:


@Medianne hat nur erklärt, warum sie hier nicht mehr so oft kommunizieren kann.....

ich finde diese Diskussion ebenfalls sehr wichtig !
cron