Schxxx, nun ist mein Beitrag verschwunden, aber ich machs nochmal.

Meine Firma hatte vor vielen Jahren einen richtig netten Raucherraum eingerichtet und gleichzeitig Raucherentwöhnungskurse angeboten. Interessant war das Resultat: Von den Vielraucherinnen und -rauchern schafften es fast alle, langfristig zu Nichtrauchern zu werden und ihr Leiden hielt sich in Grenzen.

Von denjenigen allerdings, die wenig rauchten, d.h. ca. 5 Zigaretten pro Tag schaffte es kaum jemand.
Meine "Raucherkarriere " habe ich vor mehr als 2 Jahren beendet...….das war der 3. Versuch......ohne Hilfsmittel.

Es funktioniert meines Erachtens nur aus dem Kopf ...der eigene Wille, wobei die Motivationen unterschiedlich sein können.

Das erste Aufhören bei war dem Geldbeutel geschuldet, der Preis der Zigarettenschachtel hatte sich damasl von 3 auf 4 DM gesteigert......bei 40 Zigaretten am Tag war das eine ganze Menge Geld für mich....und ich hörte auf als mein Vorrat erschöpft war .....und hilt es 11 Jahre durch.
Durch private und berufliche Umstände war ich dann ganz schnell wieder dabei...diesmal "nur" noch 20 Zigaretten......dann noch mal eine Pause von zwei Jahren mit 10 Zigis täglich.

Ja , und vor gut zwei Jahren war es dann doch die Gesundheit, die mich anhielt aufzuhören.....es ist möglich ohne Hilfsmittel aufzuhören.
Der Nikotinentzug dauer so ca 1 - 2 Wochen........schlimmer war das Gefühl , die Zigarette nicht mehr zu haben und daran zu ziehen nach einem Kaffee oder beim Glas Wein.....habe ich auch gut überstanden.

Der Körper selber hat so ca nach 1/2 Jahr schleichend reagiert mit Gewichtszunahme........auch ohne "Fressattacken" wie schon beschrieben.
Naja, ich kämpfe sowieso ständig um mein Gewicht, :oops:

Jetzt versuche ich mir gar nichts mehr vorzumachen......einfach vernünftig leben......und soweit möglich Bewegung.

Ich wünsche allen, die aufhören wollen, viel Erfolg .....es geht nur mit dem eigenen Willen.
Es hilft doch sehr alle Erfahrungen zu hören, so weiß man dann was auf einem zukommt und was einem erwartet. Gleichzeitig sieht man wie andere mit der Situation umgegangen sind, davon kann man ja auch profitieren wenn man da gleich so viele verschiedene Tipps bekommt.
Ich bereite mich gerne vor, ok, vielleicht auch manchmal zu viel, aber besser zu viel Sorgen machen als unvorbereitet an die Sache herangehen. Dafür ist es mir dann zu wichtig. Und ob ich jetzt noch eine weitere Woche rauche oder nicht ist dann auch schon egal, Hauptsache man bereitet sich da auf alles vor und hält dann seinen Versuch durch. Das finde ich besser als 10 Versuche, die nie endgültig sind.
Ich danke jeden für seinen Tipp, hoffe sie werden auch mir in meiner Situation helfen.
Mir hat geholfen einfach aufzuhören und keine Zigaretten mehr zu Hause zu haben. War nicht einfach, aber für mich der richtige Weg. Aufgehört habe ich 94/95 nach Sylvester, voher hate ich soviel geraucht, dass mir am anderen Tag richtig schlecht war davon und ich so den Einstieg hinbekommen habe.

Aber es ist und bleibt eine Sucht, denn ich habe heute noch oft das Gefühl, jetzt könnte ich eine rauchen. Aber zum Glück geht dieses Gefühl immer schnell wieder vorbei
Ich habe bis zu meinem 28. Lebensjahr geraucht, zuletzt, je nach Stressalltag, bis zu 4 Packungen am Tag und nur die kräftigen Sorten. Einige Versuche den Konsum zu reduzieren waren erfolglos, kaum war ich auf die Hälfte runter kam eine Party oder ein Heurigenbesuch und schon war ich wieder auf meinem üblichen Level. Der Kopf hat eben nicht mitgemacht.
Dann hatte ich Glück im Unglück: Ich bekam Halsschmerzen, jegliches Schlucken war schmerzhaft und auch das Rauchen. Es wurde ein eitriges Abszess auf der Rückseite einer Mandel diagnostiziert, welches auf Grund der Lage damals nicht operativ entfernt werden konnte. Es dauerte ca. 10 tage bis es durch Spülungen mit diversen Tees und Tinkturen verschwunden war.
Danach, endlich wieder die erste Zigarette, ein tiefer und gieriger Lungenzug und mir wurde glücklicherweise so übel, dass ich ab diesem "Versuch" nie wieder eine Zigarette angerührt habe.
Ist zwar kein Rezept für die, die es sich abgewöhnen wollen, nur eine Schilderung wie es mir gelungen ist vom Rauchen weg zu kommen.
Ja @ValentinAK, das zeigt doch, dass es die unterschiedlichsten Möglichkeiten gibt, mit dem Rauchen aufzuhören, aber kein 'Allheilmittel' !

Ich wünsche der TE, dass sie ihren Weg findet, aber es scheint, dass es ein längerer Weg wird, denn ihr Kopf scheint noch nicht so weit zu sein.
Ich rauche immer noch - auch das war ein langer Weg.


Aber wie so Vieles im Alter wird auch die Sucht schwächer.

Aufhören ist nicht der einzige Weg- man kann auch das Rauchen wie den Alkoholkonsum und das übermäßige Essen einschränken.

Wenn man es kann.
Doch Barbera man kann aufhören, aber dazu gehört ein starker Wille, denn einfach ist das nicht. Ich habe als Frau teilweise bis zu 3 Schachteln am Tag geraucht und mein Mann auch 2, das ging auch ins Geld. Das Schlimmste war, dass immer Zigaretten im Haus waren und als mein Sohn 15 war, hat er sich heimlich daran bedient und wurde so durch uns auch zum Raucher
Ich habe an einer Klinikstudie teilgenommen, das war vor 6 Jahren und seit diesem Tag rauche ich nicht mehr.

Ich habe nicht zu genommen nur Probleme mit den Zähnen, das Nikotin durchblute mein Zahnfleisch mehr und so fingen meine Zähne an zu wackeln ; was heute wieder in Ordnung ist.

Keinen Tag danach habe ich gelitten oder Sehnsucht nach Nikotin gehabt.
Heute bekomme ich vom Qualm sofort Kopfschmerzen und ich finde es ekelig.

Bei Bedarf kann ich dir super gerne den Link per PN geben.

Viel Glück!
cron