Genau so ist es BB, MEIN KOPF muss mir sagen, was ich will. :wink:
manchmal auch das herz, aber in diesem fall nicht, smile ......

gratuliere, BB, ich versuche gerade, mich zu erinnern .......kann ich nicht, dich mit zigarette, aber du wirst es ja selber wissen, lache .......
Ich habe auch von heute auf morgen aufgehört. Es war nicht schön, aber es hat geklappt und ich bin seit über 10 Jahren glücklich rauchfrei.

Der Nachteil, ich habe ganz schön zu genommen und schleppe davon auch noch einiges mit mir rum und das gesparte Geld merkt man nicht sehr lange :).
Aber das ist ja nach einer Gehaltserhöhung auch nicht anders.

Die Vorteile, mir geht die Puste nicht mehr aus, der wiedergewonne Geruchs- und Geschmackssinn.
Es ist am Anfang echt erschreckend was man aufeinmal alles riecht.
Ob ich mich heute auch noch so sportlich betätigen könnte, wenn ich weiter geraucht hätte, glaube ich ehrlich gesagt auch nicht.

Aber ich würde immer wieder aufhören.
Gerade heutzutage macht es echt keinen Spass mehr zu Rauchen ....immer draußen paffen, dann diese ständig steigenden Preise und der Gestank.
Vom gesundheitlichen Verschleiss möchte ich erst gar nicht reden.
Ich wünsche dir viel Erfolg beim Aufhören.
TanteEmilia hat geschrieben: Gibt es da irgendwelche Tipps wie man dabei vorgehen sollte?
Wer hat Erfahrungen gemacht, was hilft dabei mit dem Rauchen aufzuhören?
Wie habt ihr es geschafft Nichtraucher bzw. Nichtraucherin zu werden?



Ich hab vor 15 Jahren von jetzt auf gleich aufgehört. Irgendwelche Hilfsmittel wollte ich nicht.

Meine Durchhalteparolen:
Ich steck mir jetzt mal Keine an.
Ich könnte ja rauchen, ich will aber nicht.

Die ersten Tage sind hart aber zu schaffen.
Der Suchtteufel kommt allerdings manchmal klammheimlich in Form von Problemen, Schwierigkeiten, Trauerfällen usw. um die Ecke und will einem dann einreden, dass man jetzt unbedingt rauchen muß. Was natürlich Quatsch ist, denn kein Problem löst sich, keine Schwierigkeit wird kleiner, kein Trauerfall weniger traurig durchs rauchen.

Viel Erfolg! Und wenn ich das geschafft habe, dann schaffst Du das sowieso!!
Ich wünsche Dir viel Erfolg! Ich habe auch zwischen 60-80 pro Tag geraucht und bin seit 13 Jahren "clean". Von jetzt auf gleich - anders geht es nicht. Gute Vorsätze wie: ab morgen, ab Neujahr, wenn diese Schachtel leer ist usw. nützen nichts. Schmeiß die restlichen Sargnägel weg oder verschenke sie.
Falls Du eine orale "Ersatzbefriedigung" brauchst: mach Dir Gemüsesticks und knabbere diese; falls Du Deine Hände beschäftigen mußt, stricke oder häkele (falls Du es schon kannst; ansonsten versuche, es zu lernen).
Du wirst Deinen eigenen Weg finden, wenn Du es wirklich willst und ich sage Dir, es ist sooo viel angenehmer, Nichtraucher zu sein. Kein Streß im Restaurant, Wohnung, Klamotten und Auto riechen nicht mehr nach kaltem Rauch und der Besuch muss sich daran gewöhnen.

Es ist verdammt schwer und die Rückfallgefahr extrem - aber Du schaffst es!!!


LG
schimmi08 hat geschrieben: Es geht nur abrupt, bei allem anderen macht man sich was vor, wer weniger rauchen will, wird nach kurzer Zeit wieder sein altes Pensum rauchen.
Ich habe auch 40 Jahre lang zwischen 60 und 80 Zigaretten täglich geraucht, dann habe ich mir gesagt, ab heute fasse ich keine Zigi mehr an, dass hat bis heute gehalten und ich werde auch keine mehr rauchen.


Das kann ich nicht bestätigen.

Ich habe vor 15 1/2 Jahren (10.12.2002) durch Reduktion aufgehört. Hatte jede Zigarette rausgezögert und mir gesagt, jetzt erledigst du noch dieses, dann gehts du eine Rauchen, als es erledigt war, sagte ich mir wieder das könntest du auch noch tun, dann rauchst du eine. Irgendwann hatte ich bis abends 21:00 Uhr - ohne es zu vermissen - noch keine geraucht. In einer offenen Packung waren dann noch 2 Zigaretten, die habe ich hintereinander weggeraucht und bei der letzten gesagt, das was. Dadurch hatte ich überhaupt keine Entzugserscheinungen und bis heute kein Bedürfnis mehr zu rauchen. Hatte auch nichts durchs Essen oder Süßigkeiten kompensiert und dadurch auch kein Gramm zugenommen.

Ich war/bin absoluter Suchtraucher. Hatte keine Päckchen, sondern immer gleich mehrere Stangen gekauft. Diese waren überall deponiert, weil ich immer Angst hatte einmal keine Zigaretten zu haben. Hatte auch immer für den Notfall genügend Kleingeld, sollte ich doch mal keine Zigaretten mehr haben. Unter der Woche waren es mind. 2 Päckchen und am Wochenende 3 Päckchen, die ich weggequalmt hatte und das mehr als 30 Jahre.

Jeder muss für sich selbst herausfinden welche Methode passt.
Ich hätte niemals von heute auf morgen aufhören können, schon beim Gedanken daran hatte ich Entzugserscheinungen. Die Vorstellung war der Horror für mich.
Ähnlich war es bei mir, als ich vor gut 35 Jahren aufgehört habe. Ich habe die erste Zigarette jeden Morgen eine Stunde später geraucht.

Das ging solange, bis ich die erste Zigarette erst nachts um 24:00 Uhr rauchen
durfte. Als ich dann 2 hintereinander paffte, stellte ich mir die Frage, ob ich am nächsten Tag bis um 1:00 Uhr aufbleiben wolle. Das war es mir nicht wert, denn ich wollte ja wirklich aufhören.

Ich habe mich danach gern mal in die Nähe von Rauchern gestellt, aber ich habe selbst nie wieder das Verlangen nach einer Zigarette gehabt.

Dummerweise bin ich in der darauffolgenden Zeit ab uns zu nachts mit furchtbar schlechtem Gewissen aufgewacht, weil ich geträumt hatte, ich hätte eine Zigatette geraucht.
Ich habe auch Angst davor viel zuzunehmen. Kann ich mir auch nicht erlauben da mein Knie jetzt schon schmerzt, wenn ich da gleich mehrere Kilo zunehme ist das sicher nicht gut.
Hab Emir auch schon überlegt gleich mehr in meinem Leben umzustellen. Nicht nur mit dem Rauchen aufhören sondern dann auch gleich wieder mehr auf die Ernährung zu achten, sich neue Hobbies suchen. Einfach irgendwas um sich zu beschäftigen. Denke mir wenn man da nichts macht und seinen gewohnten Alltag lebt, ist die Versuchung nach einer Zigarette noch größer. Dann kommt man immer wieder in Situationen wo man sich denkt, früher hätte ich da jetzt eine geraucht.
Irgendetwas brauche ich da sonst sehe ich da nicht viele Erfolgschancen.

Wie viel Anläufe habt ihr denn gebraucht bis es bei euch geklappt hat mit dem Rauchen aufzuhören oder war gleich der erste Versuch ein Erfolg?
Habt ihr sonst noch etwas umgestellt oder wirklich einfach nur die Zigaretten von heute auf morgen weggelassen?
Hallo Tante Emilia, ich kann mich täuschen, doch bei dir habe ich das Gefühl, als ob da gleich irgendeine Werbung kommt.
also, ich hatte auch schonmal albträume, dass ich dachte, ich hätte wieder zur zigarette gegriffen. und wurde dann wach, und wusste im moment nicht, hab ich oder hab ich nicht.

zugenommen habe ich auch, tante emilia
auch nicht toll.
irgendwie kann man dann wählen zwischen pest und colera.

allerdings denke ich auch, wenn man sich so viel auf einmal vornimmt, weniger oder gezielter essen, sport, rauchen aufhören, ist vielleicht was viel auf einmal, na, alles kann klappen, aber auch mit allem kann man scheitern.

wünsche dir erfolg, tante emilia (witziger name, smile)
Hab vor zweieinhalb Jahren aufgehört mit dem rauchen habe Cigarillos geraucht ca. 10 am Tag.
Das zunehmen war nicht das problem ich war schon dick 1,70 m 110 kg.
Habe dan regelmäßig mich bewegt bin jeden Morgen vor der Arbeit ca. 2 km gelaufen. Das hat mir viel geholfen.
Probleme waren Streßsituationen da hätte ich gerne nach einer Cigarillo gegriffen.
Halbes jahr hatte ich zu kämpfen dann kam Reha und danach hab ich nichts mehr vermisst.
Und mit der Reha sind auch die Kilos gepurtzelt auf heute 85 kg.
Das Laufen draussen hat mir oft in Streßsituationen super geholfen
Hormen

Moderator der Regionalgruppe Wiesbaden
Ich hab 29 Jahre geraucht. Zuletzt waren es manchmal 3 Päckchen!
Einfach von jetzt auf gleich aufhören, hätte ich nicht gekonnt!!

So habe ich es mit Hypnose versucht. Bei einer Dipl. Psychologin hab ich ein Vorgespräch geführt, meine "persönlichen Beeinflussungssätze" formuliert.

Nach einer Sitzung (!!) hab ich aufgehört zu rauchen. Keine Entzugserscheinungen, kein Rauchverlangen.

Zugenommen habe ich zwar, aber das ist nicht so schlimm wie der ständige Giftkonsum (Nikotin).

Diese Albträume wieder geraucht zu haben, hatte ich in den ersten zwei Monaten mehrmals gehabt.

Ich bin jetzt seit 8 Jahren rauchfrei. Ich fühle mich wirklich befreit!! Jeder Cent für die Hypnose war es wert!!!
chrisu13 hat geschrieben: Ich hab 29 Jahre geraucht. Zuletzt waren es manchmal 3 Päckchen!
Einfach von jetzt auf gleich aufhören, hätte ich nicht gekonnt!!

So habe ich es mit Hypnose versucht. Bei einer Dipl. Psychologin hab ich ein Vorgespräch geführt, meine "persönlichen Beeinflussungssätze" formuliert.

Nach einer Sitzung (!!) hab ich aufgehört zu rauchen. Keine Entzugserscheinungen, kein Rauchverlangen.

Zugenommen habe ich zwar, aber das ist nicht so schlimm wie der ständige Giftkonsum (Nikotin).

Diese Albträume wieder geraucht zu haben, hatte ich in den ersten zwei Monaten mehrmals gehabt.

Ich bin jetzt seit 8 Jahren rauchfrei. Ich fühle mich wirklich befreit!! Jeder Cent für die Hypnose war es wert!!!


Ich stimme zu, dass mir von heute auf morgen aufhören auch ein wenig suspekt ist, auch wenn ich mich für alle von Herzen freue, die es durchgehalten und geschafft haben aber man tut seinem Körper bei der Art von Raucherentwöhnung zumindest kurzfristig mal nicht unbedingt etwas Gutes. Muss aber sagen, dass ich mich auch noch nicht genauer für Hypnose interessiert hatte, als es mich selbst noch betroffen hat – ist mir völlig unbekannt die Option. Und zunehmen ist ja wirklich eine häufige Begleiterscheinung, auf die eine oder andere Weise, leider....

TanteEmilia hat geschrieben: Ich würde jetzt gerne Nichtraucherin werden und will es jetzt wirklich versuchen vom Rauchen wegzukommen.
Ich rauche jetzt schon mehrere Jahre, nicht sonderlich viel aber dennoch genug um immer schneller die Luft zu verlieren. Dann gibt es auch noch Erkrankungen im familiären Umfeld, was mich letztlich dazu bringt rauchfrei zu werden.
Gibt es da irgendwelche Tipps wie man dabei vorgehen sollte?
Wer hat Erfahrungen gemacht, was hilft dabei mit dem Rauchen aufzuhören?
Wie habt ihr es geschafft Nichtraucher bzw. Nichtraucherin zu werden?

Eines vorweg, ich möchte nicht auf E-Zigaretten umsteigen, finde damit ersetzt man nur eine Sucht durch eine andere und die Langzeitfolgen kann man auch noch nicht abschätzen.


Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu der Entscheidung und alles Gute/ viel Erfolg dabei! Kann ich alles was du schreibst und denkst mehr als gut selbst nachvollziehen und kenne ich auch zur Genüge. Auch das mit dem ewigen "hin und her". Ich habe über die Jahre da auch einige Anläufe unternommen, manchmal besser, manchmal schlechter, oft nach ein paar Wochen oder Monaten wieder zurück gefallen, besonders in ganz unerwarteten Situationen. Wenn der Stress besonders schlimm war oder aber ein Abend besonders schön....aber ich schweife ab. Mein momentaner und bisher bester Versuch läuft nun doch schon etwas über ein Jahr und nach drei Zwischenstufen der Reduzierung, habe ich es - zusammen mit Vorwarnungen im Umfeld (hat mir sehr geholfen, den Fokus zu behalten), Übungen und Hilfen zur Beruhigung, einem täglichen Protokoll und dem Anfangen eines neuen Sports - wirklich geschafft, meinen Verbrauch auf 0 zu senken. Hat mich wirklich viel Kraft gekostet aber es lohnt sich einfach und das wirklich in jedem Alter.
Das Problem mit den E-Zigaretten ist in meinen Augen, dass es je nach Angebot so viele zusätzliche Aromen gibt, dass man da manchmal erst Recht wieder hängen bleibt aber das ist nur meine private Meinung.
auch ich habe vor 13 Jahren das Rauchen aufgegeben. Und bin seitdem froh darüber nicht mehr dem Druck zu unterliegen wann und wo ich auf "fremden Gebiet" rauchen darf. Auch froh die Haushaltskasse aufgewertet zu wissen. Sehr froh darüber, es allein ohne Hilfesmittel geschafft zu haben.
Aufhören mit dem Rauchen wollte ich schon lange, nur den Zeitpunkt hatte ich noch hinausgeschoben. Und dann kam ein Satz :"Musst du jetzt noch eine rauchen?". Meine Gedanken waren :nein, eigentlich hat er recht. Zigarette ausgedrückt und nach dem Motto: da schaun mer mal verging der nächste Tag ohne den Glimmstengel. Abends der Gedanke: wenn ein Tag geklappt hat- weiter nicht rauchen. Und ich war auch etwas stolz auf mich.
So ging Tag für Tag ohne das Rauchen weiter. Wenn ich Zigarettengeruch schnupperte hatte ich manchmal den Gedanken : oh schlimmer Geruch, manchmal: oh schön.
Aber ich habe mich immer daran erinnert, dass es gut war aufzuhören und habe dem Duft standgehalten.
Heute sage ich : Ich muss keine Zigarette mehr rauchen und das ist gut so!
Ich sehe die vielen Veränderungen ja nicht als Zwang an sondern viel eher als Hilfe. Denke mir nur es ist leichter wenn man mehr verändert. Wenn man jetzt nur mit dem Rauchen aufhört dann ist es klar in den Situationen was jetzt anders ist. Wenn man aber gleich ein paar Gewohnheiten umstellt dann ist vieles anders und das Rauchen ist dann nicht mehr das eine außergewöhnliche was einem sofort auffällt und wieder daran erinnert. Ich würde das dann eher als Hilfe ansehen, so meine ich das.
Hypnose habe ich in dem Zusammenhang noch nicht ausprobiert, denke es funktioniert aber nicht bei mir. Wurde schon mal versucht bei mir, war damals eher aus Spaß, ich kam aber nicht in den Zustand der dafür nötig ist. Müsste man vielleicht noch mal ausprobieren.
Akupunktur soll ja auch helfen, hat das schon mal wer in dem Zusammenhang ausprobiert?
Was hast du denn da alles verändert Cicero1959? Klingt ja auch nach mehreren Umstellungen.
Viel halte ich nicht davon, von heute auf morgen einfach so aufzuhören. Es hört sich zwar gut an aber berichtet wird dann nur über die Versuche, bei denen es gut gegangen ist. Die zig Anläufe davor nimmt man dann gar nicht wahr. Ich wünschte es wär so einfach, finde nur da ist die Chance wieder zu scheitern sehr hoch.
cron