Sorgen sind Ängste, sie kommen und sie gehen. Lass sie kommen, betrachte sie und lass sie wieder los. Unter- oder wegdrücken ist nicht nützlich, jeder Gedanke will wahrgenommen werden. Wenn er keine noch so kleine Aufmerksamkeit bekommt, meldet er sich an anderer Stelle wieder. Loslassen ist der Schlüssel zu positivem Denken.
Shekinah hat geschrieben: Lebenshilfe bedingtz wingend Diskretion und die ist hier mit Sicherheit nicht gegeben.

Wer Lebenshilfe benötigt setzt sich hier in der völlig ungeschützten Öffentlichkeit einer grossen Gefahr aus, dass es ihm nachher noch schlechter geht als vorher. Das kann bis hin zur Suizidgefahr gehen.

Was gut gemeint ist kann schlussendlich sehr schlecht enden.


Wie wahr ist doch dieser letzte Satz, wenn wir mit eigenen, vorgefertigten Meinungen über andere herfallen und meinen, deren Leben richten zu müssen. Hilfe zur Selbsthilfe ist das einzige, womit man aufwarten sollte. Den Ratsuchenden seine eigenen Lösungen finden lassen und ihn ermutigen diese auch anzustreben.
Genau das ist der Punkt:
Hilfe zur Selbsthilfe und Unterstützung dabei.
Teilt man Sorgen mit lieben Freuden werden sie schon etwas weniger....weil andere oft Dinge in einem anderen Blickwinkel sehen und schon das ist die Hilfe.

LG himbeerlady
Ich habe jahr(zehnt)elang professionell Hilfe zur Selbsthilfe praktiziert. Meine Warnung erfolgt nicht, um den professionell Tätigen Kundschaft zu erhalten, sondern weil ich die Konsequenzen für die Hilfesuchenden aus nächster Nähe leider nur zu gut kenne. Es geht mir wirklich ausschliesslich um den Schutz der Menschen, die sich oft am Rande der Verzweiflung befinden, wenn sie nach Hilfe suchen.
Habt ihr schon mal etwas von "Resilienztraining"
gehört?
Das hilft ebenfalls Sorgen und Stress abzubauen.
Hier ein Auszug:
"Nur wenn wir Stress und Sorge nicht als Angstzustand erleben,können wir die Zügel in der Hand und die Kontrolle über die Situation behalten.Wenn wir uns nicht gegen das Stresserlebnis wehren,sondern anerkennen was ist,daranglauben,dass wir die Situation meistern können und zwischen Möglichem und Unmöglichem unterscheiden.
Es ist eine innere Widerstandskraft,die uns darauf vertrauen lässt,dass wir dasBestmögliche ausdem machen,was ist und dass am Ende des Tunnels immer ein Licht ist,auch wenn es zeitweise von Dunkeleheit verschluckt wird.
Resilienz ist die Fähigkeit Stress positiv zu erleben,indem wir ihn einfach nicht mehr negativ bewerten.
Erst wenn wir erkennen,dass die eigentliche Kraft zu Stressbewältigung in uns selbst und in der Fähigkeit zur Begegnung liegt,werden wir aufhören uns zu erschöpfen und uns stressbedingte Sorgen zu machen".

LG Himbeerlady
Und genau da ist die Stolperfalle, im erkennenn, oder vielmehr im nicht erkennen.
Pessimismus, eine Grundeigenschaft des sich Sorgenden,bedarf  guter
Freunde und positiver  Menschen im Umfeld.
Die Sorgen verlieren den Stellenwert durch Erkennen,dass sie meist
unberechtigt sind, oder sich mit der nötigen Einsicht verkleinern. 
Ein Übermaß beruhend auf  tiefsitzende Ängste,verlangt  mehr an Hilfe.