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Zeit für Krankheiten hab ich nicht und sie interessieren mich auch nicht. Wenn ich krank werden würde, wäre das schlimm genug, aber ich muss mir doch heute keine Gedanken darüber machen, wie meine Gesundheit in 10 Jahren sein wird.





Das sind Aussagen, da sträuben sich einem schon mal die Nackenhaare, nicht wahr.
Ich glaube, der TE buttje wollte auch gar nicht darüber orakeln, was in zehn oder zwanzig Jahren ist, sondern die momentane Beschwerlichkeiten etwas näher ansprechen.
Gedanken machen schadet aber auch in guten Zeiten nicht und ist zum Glück auch nicht ansteckend.
Und mit etwas ignorieren ist noch niemand ans Ziel gekommen, völlig das Gegenteil erreicht man damit!
Meine Mutter ist schon seit über 55 Jahren am sterben. ......

Ich habe es immer wieder erlebt, z.B. bei meiner besten Freundin die im letzen Mai an MS verstarb, einem Partner der an Prostata- + Hodenkrebs 3 Wochen nach der Diagnose verstarb, die wollten nur eines LEBEN.

Die waren gut drauf, weil sie die Zeit,die übrig blieb leben wollten.................
_.90909 hat geschrieben: Meine Mutter ist schon seit über 55 Jahren am sterben. ......

Ich habe es immer wieder erlebt, z.B. bei meiner besten Freundin die im letzen Mai an MS verstarb, einem Partner der an Prostata- + Hodenkrebs 3 Wochen nach der Diagnose verstarb, die wollten nur eines LEBEN.

Die waren gut drauf, weil sie die Zeit,die übrig blieb leben wollten.................



Ja, es gibt eben sehr unterschiedliche Menschen, meine Ex-Schwiegermutter starb auch schon vor 35 Jahren an jeder kleinen Gallenkolik und ist heute nunmehr gesunde 86 ... :roll:
und bei anderen ist bewunderswert wie sie in Kenntnis des über kurz oder lang bevorstehenden Endes ihre verbleibende Zeit ganz bewußt und möglichst entspannt versuchen zu genießen - ich finde diese Variante ist sehr zu empfehlen, denn sich die letzte Zeit noch unnötig schwer zu machen bringt dann weder einem selbst noch seiner Umwelt etwas.
Ich würde auch alles an Gelegenheiten mitnehmen was ich zu fassen bekomme, koste es was es wolle, Hauptsache es macht glücklich und ich habe Spaß, denn das letzte Hemd braucht keine Taschen, und meine Erben müssen eh` mit dem leben was ich ihnen dann viell. noch übrig lasse :wink:
Vielleicht sollte man - bei allen gut gemeinten Ratschlägen - eines nicht ganz aus den Augen verlieren: niemand kann aus seiner Haut entfliehen! Und darum kann ein Rat immer nur so gut sein, wie der Empfänger es zulässt. Aber er hat auch nicht alles in der Hand... ganz egal, wie sehr uns ein Selbstbestimmtes Leben von allen Seiten auch propagiert wird... der Mensch ist/bleibt Mensch...
Manchmal ist es für mich etwas schwierig, Unterhaltungen über die sogenannten Wehwehchen des Alterns zu ertragen. Aber dann sage ich mir, dass alles nun mal relativ ist.
Und kann es akzeptieren, dass manche Menschen sich eben nicht so leicht tun, körperliche Veränderungen stillschweigend in Kauf zu nehmen.
Was mich anbelangt, so wurde mir vor über 20 Jahren soviel aufgebürdet, dass es für mehrere Leben reichen würde. Da verändert sich nun mal die Sichtweise.
Einen Tag ohne Schmerzen kenne ich nicht mehr, und ab und zu denke ich mal mit Wehmut daran, wie es wohl gewesen war, als mein Körper noch heile war.
Ich weiß nicht mehr wie es sich anfühlte.
Aber keiner, der dies nicht alles weiß, merkt es mir an. Und so will ich das.
Und deshalb bin ich für "Wehwehchen" nicht so ganz der richtige Ansprechpartner.
Aber Verständnis habe ich durchaus.
>Wie gesund darf ein Mensch -Mitte 50 sein?<

Die Pharmaindustrie würde sicher antworten: Bitte gar nicht! :wink:

Wenn Männer über altersbedingte Wehwehchen klagen, kann ich nur staunen.
Denn erstens weiß jeder, dass der menschliche Körper altert, Abnutzungserscheinungen sind normal.
Und zweitens sind sie von der Natur bedeutend besser gestellt als Frauen: Männer bleiben zeugungsfähig bis ins hohe Alter, Frauen müssen schon durch die Hormonumstellung einiges an Nachteilen hinnehmen. Dass die Ovarien ihre Produktion einstellen, ist hierbei noch das kleinste "Übel".
Wer das Altern mit seinen Begleitumständen nicht akzeptieren kann, macht sich nur unnütz das Leben schwer.
cron