Himbeerlady: also eine Hyposensibilisierung habe ich noch nicht probiert, das erschien mir nicht in Frage zu kommen, ich habe die Allergie schon wirklich Jahrzehnte lang und hatte eben das Gefühl, dass es besonders stark wird dieses Jahr. Bisher habe ich die Allergien immer nur medikamentös behandelt. Was hättest du denn für Empfehlungen?
Matchbox: Was meinst du denn mit Wachteleier, isst du die denn?
Hallo Seniorantes
dazu kann ich Dir sagen:
es gibt Allergien, die im Alter schlimmer werden und es gibt Allergien, die im Alter weniger werden und es gibt Allergien, die erst ab 30 oder 40jährig beginnen.....

ich kenne Leute, die Pferde hatten und von einem Tag auf den anderen ihr Pferd noch nicht mal mehr putzen konnten (eine Frau war da bereits 40).....

bei meinem Bruder hat eine Allergie im Erwachsenenalter begonnen.....er hat sich die Zähne ziehen lassen müssen - im Büro die Tapeten gewechselt - ein Bio-Haus gebaut....zeitweise hatte er den Verdacht, dass ihn jemand vergiften will.....Fingernägel sind geeitert ....usw....

meine Stauballergie, die kombiniert ist mit chronischer Bronchities, ist im Laufe der Jahre eher geringer geworden - das war bei meinem Vater und Großvater genauso.....

Fazit:
bei Allergien gibt es nichts was es nicht gibt......
manchmal ist es wohl so, dass sich da im Laufe von Jahrzehnten einiges anreichert und der Körper erst dann umkippt, wenn er mit seinem Immunsystem nicht mehr dagegen ankommt....
Seniorantes hat geschrieben: Danke euch allen, ja da staunt man immer wieder wenn man sich so ansieht wie sich das alles verändert, ich hatte nicht gewusst, dass man wirklich im fortgeschrittenen Alter auch neue bekommen kann, das war mir sehr neu.
Letztens habe ich auch einen Bericht gelesen, dass dieser Sommer schon auch eine neue Herausforderung bietet, da sich die Jahreszeite etwas verschieben und Blüten und Gräser teilweise früher oder eben stark verschoben blühen, dass man deshalb etwas mehr auf die eigenen Befindlichkeiten achten sollte.
Darf ich denn fragen, was ihr dagegen tut, außer Augentropfen und Homöopathie habe ich jetzt mal herausgelesen!?


dieses Frühjahr war extrem für Allergiker, weil es sehr trocken war und danach alles gleichzeitig geblüht hat......
Ui, von eitrigen Fingernägeln bei Allergien habe ich auch noch nie gehört. Dein Bruder hatte es ja ganz schlimm. Hatte er auch eine Kontaktallergie? Und wenn man als Pferdefan plötzlich allergisch gegen Pferde ist, ist das sicher auch bitter.
Zu deiner Frage. Nein, ich nehme die Wachteleier in Kapselform zu mir. Sonst müsste ich da mehrere Eier pro Tag mit Schale verdrücken und das muss ich dann doch nicht haben.
Vielleicht liegt es ja auch daran ,dass die Natur von jetzt auf gleich so explodiert ist ,

ich habe dieses Jahr zu erstenmal geschwollene und tränende Augen .

Bei mir vor dem Haus stehen 8 Pappelbäume die weißen Baumpollen machen mich krank /fertig ,
ich hatte sonst noch nie ein Problem mit Gräsern oder Pollen gehabt .
......iich glaube, das kann man nicht pauschal beantworten.
Ich zum Beispiel leide seit der Schwangerschaft an einer Pollenallergie - von Jahr zu Jahr nun, wird es besser :D
Jeder Mensch ist in einer ganz eigenen, körperlichen und seelischen Verfassung und dementsprechend wird der Körper reagieren ?!
LG Testudo
Seit Beginn des "schöneren" Wetters läuft mir die Nase und ich muss dauernd niesen.
Fühle mich als wäre ich erkältet - aber das ist ja typisch bei Heuschnupfen.
Im Herbst/Winter leide ich unter Nasennebenhöhlenentzündung, mit Beginn des Frühjahr bis in den Sommer hinein unter Pollenallergie, dazu über das ganze Jahr asthmatische Schübe.
Früher hatte ich derlei Beschwerden nicht.
Mir sagte kürzlich ein Fachmann, das alles hinge mit der zunehmenden Feinstoffbelastung zusammen.
Die Atmungsorgane werden dadurch permanent gereizt und werden somit anfälliger .
Klingt pausibel. :x :cry:
Gundulabella: Danke für deine ehrliche Antwort, auch dass der Sommer oder das Frühjahr sehr eigen waren sehe ich ja ebenso, das habe ich auch geschrieben, da halt sich viel getan.
Matchbox: und wie viele nimmst du dann pro Tag ein?
chauchat: Hmm, das ergibt schon auch Sinn, tut mir leid zu hören dass es dir so schlecht ergeht, wie hilfst du dir denn ab? Musst du viele Medikamente nehmen?
Ich habe mal gelesen, dass es bei bestimmten Baumarten Jahre gibt, in denen sie besonders viele Pollen durch die Luft schleudern. Vielleicht trifft das ja dieses Jahr auf deine Pappeln zu? Ich weiß allerdings nicht, ob das bei allen Baumarten so ist... Aber es gibt auch sicher andere Faktoren, die das mit den Allergien noch schlimmer machen.
Bei den Kapseln ist es so, dass es eine Vorlaufphase gibt, in der man 2 Stück pro Tag einnimmt. Das ist bevor die Allergiesaison so richtig losstartet. Wenn sie dann schon angefangen hat, kann man bis zu sechs Alleovite-Kapseln pro Tag einnehmen (je nach Allergenbelastung). Ich würde es einfach einmal ausprobieren an deiner Stelle und in der Apotheke nachfragen, ob sie die Kapseln haben.
@ SENIORANTES

Ich werde einen Hals-Nasen-Ohrenarzt aufsuchen um mich wegen einer Desensibilisierung beraten zu lassen.
Tabletten nehme ich bisher nicht.
Im Winter gelegentlich entzündungshemmende Medikamente gegen die Sinusitusbeschwerden, ansonsten Infrarotlicht und regelmäßig Salzwasserspülungen.
Ich werde, nachdem ich gemerkt habe, dass der Aufenthalt in den Bergen mir geholfen hat, meine Urlaube häufiger dort verbringen.
Mit manchen Beschwerden muß man auch zu leben lernen.....
@ chauchat, das würde mich interessieren wie denn das bei dir verläuft wenn es soweit ist, was der HNO sagt zur Desensibilisierung. Und beim Salzwasser bin ich auch mit dabei, da gebe ich dir Recht, das hilft auch super wenn man kleinere Entzündungen hat.
@ matchbox: hilft denn das mit alleovite immun wirklich gut von innen heraus? Wie lange machst du denn da so eine Vorlaufphase?
Asthmatische Schübe ohne Medikamente! Nicht mal einen Notfall Spray?

Genau betrachtet ist das eine Weltsensation! Oder ist das keine Asthma.  :roll:

 
Medikamente nehme ich, jedoch nicht in Tablettenform.
Relvar und vor dem Sport oder sonstiger Belastung Salbutamol.
Ein Freund von mir nimmt Histamintabletten, sie helfen ihm sehr, machen jedoch müde :(

Salzwasserspülungen währennd der Pollensaison immer nachdem ich draußen war, um die Pollen wenigstens etwas rauszuspülen.
Im Winter wg. der Bakterien bzw. Viren ,und um die Nasenatmung zu erleichtern.

Hilfreich ist es auch, die Nase innen per Wattestäbchen mit Öl oder Nasensalbe einzureiben,quasi als Schutzschicht.
Meine Allergien werden zwar jedes Jahr vielfältiger, sind aber nicht mehr so heftig

Früher nahm ich auch Antihistaminika, die müde gemacht haben. Bei den neuen
merke ich aber so gut wie Nebenwirkungen. Freu!

Bei mir bestätigt es sich, daß die Allergien weniger schlimm werden.
Ich nehme zwar immer noch mein Foster DA, aber nicht mehr regelmäßig 4 - 5 x tgl,
sondern nur morgens und bei Bedarf.
Ich bin sehr froh darüber. Meine Lebensqualität hat sich verbessert,
obwohl ich schon mal sündige.
:)
zauberfloete01 hat geschrieben:
Sonnenschein5519 hat geschrieben: So nun zum eigentlichen Thema. Im Zug meiner Recherchen bin ich auf etwas ganz unglaubliches gestoßen, was die Ursache für sämtliche Erkrankungen betrifft, es ist die Übersäuerung und Vergiftung, die schleichend erfolgt. Sämtliche Fertigprodukte werden nach und nach systematisch verseucht, sogar im Alkohol und auch in Chips, fertigen Dressings, Saucen, Joghurts, allen fettarmen Produkten werden mit künstliche hergestellter Fructose vergiftet. Diese künstliche Fructose wird als Geschmacksträger verwendet, da gerade fettarme Produkte sonst nicht mehr schmecken würden. diese künstliche Fructose ist sehr kostengünstig, und wir aus genmanipulierten Mais- und Weizensirup hergestellt.


was du da beschreibst, läuft unter HFCS. Wie du auch schreibst, wird Zucker als Geschmacksverstärker eingesetzt. Leider passiert dies schleichend und wohlklingende Worte auf den Inhaltsgaben verschleiern die tatsächlichen Werte.

HIer ein recht interessanter Artikel über den Werdegang in die Lebensmittel und mögliche Begleiterscheinungen.
Der Zucker aus genmanipuliertem Mais kann vom Körper nicht "erkannt" werden, und wird wohl nur gering, wenn überhaupt abgebaut.
Ein User auf 50plus hat seine gesundheitliche Problematik in irgendeinem Forum aufgrund des Zuckers in div. Lebensmittel geschildert. Ja, und in Wurst ist auch Zucker, läuft ebenfalls als Geschmacksverstärker.

Wer sich schon mal das Thema genauer beobachtet hat, stellt fest, dass im Handel angebotene Gurken nicht mehr schmecken, weil wässrig.
Das Bittere im Chicoree, Endivie und das Scharfe im Rettich, Radieschen weg gezüchtet wurde. Bitterstoffe sind gut für die Verdauung und Senföle wirken antiseptisch. Die Geschmacksnerven kennen es immer weniger.

Die Kenntnis über essbare Kräuter und sonstige Pflanzenteile geht mehr und mehr verloren. Über jegliche Allergie freut sich der Arzt und die Pharmaindustrie.


Vor ein paar Wochen hatte ich ein Brot in einer kleinen Bäckerei an der Krämerbrücke in Erfurt gekauft. Es war ziemlich kompakt in der Konsistenz, geschmacklich super und sehr sättigend. Das hebt sich wohltuend vom üblichen ab.
Wird sicherlich nicht von jedem gekauft, da es nicht "locker" genug ist.

Der Giersch in meinem Garten wuchert nicht mehr, seit ich ihn als Spinat verwerte. :wink:

Wichtig ist wohl, dass man sein Essverhalten beobachtet und raus findet, auf was man allergisch reagiert. Ich hatte neulich roten roh gegessenem Paprika ziemliche Beschwerden. Darauf habe ich lange keinen Paprika gegessen und in der vergangen Woche mit kleinen Portionen wieder begonnen und hatte keinerlei Probleme damit.



Kann ich bestätigen.