Ich glaube, @fiesermutzel hat Recht. Nach vielen Experimenten glaube ich wirklich, dass man nur die Wahl Zwischen Zecken etc. oder Chemie hat.

Mein einziges Problem damit ist, dass mein Hund eine 'Wasserratte' ist. Ich muß also immer vor ihm das Wasser sehen und das Halsband kurz entfernen.
Seit November letzten Jahres habe ich ein Aussi - Mädchen.
Sie ist also nunmehr 9 Monate alt und bereichert mein Leben sehr.
Ein Aussi kam für mich in Frage, weil er charakterlich kinderfreundlich ist ( habe meine Enkelin oft zu Besuch),
ein Hütehund - somit sehr familiär und sehr intelligent ist.
SIe erfordert einiges an **Kopfarbeit* - ist ansonsten nach der ersten Läufigkeit ein ruhiger und ausgeglichener Hund.
Sie wird konsequent, liebevoll erzogen und mit ihrer kniehohen Größe ist sie gut *händelbar*.
Früher hatte ich einen Labrador-Rüden ... sehr dominant und anstrengend und vorallem kräftig,
Möchte meine Maus nicht mehr missen.
medianne hat geschrieben: Ich glaube, @fiesermutzel hat Recht. Nach vielen Experimenten glaube ich wirklich, dass man nur die Wahl Zwischen Zecken etc. oder Chemie hat.

Mein einziges Problem damit ist, dass mein Hund eine 'Wasserratte' ist. Ich muß also immer vor ihm das Wasser sehen und das Halsband kurz entfernen.



Medianne, Gipsy bekommt seit zwei Jahren "Bravecto" - ein neues Medikament, eine Pille alle drei Monate und Hund ist zu 100 % zeckenfrei. Wobei ich ihr im Herbst/Winterhalbjahr gar keine gebe. Klar, ist Chemie, aber sie ist jetzt 17 - es hat sie bisher auch nicht umgebracht. Und diese Sachen wie Frontline oder Halsbänder sind halt für den Menschen auch nicht gerade gut, wenn man damit in Kontakt kommt. Meine Freundin schwört auf Knoblauch, aber der Hund hat trotzdem Zecken, und nicht zu wenige!
Tiramisu, ich glaube, Bravecto wäre dann die noch bessere Variante. Danke für den Tipp! Mit Knoblauch hatten wir es bei ihm und seinem Vorgänger auch probiert, allerdings ohne irgendwelche Anzeichen von Erfolg. Vor einiger Zeit war hier sogar zu lesen dass Knoblauch für die Hunde sehr gefährlich sein.
Hallo, liebe Hundefreunde
Kennt sich hier jemand mit weißen Schäferhunden aus?
Hallo Huschel2,
Ich habe eine 11-jährige weisse Schäferhündin - was willst Du wissen - vielleicht kann ich helfen ??
Kannst mich auch persönlich anschreiben.

lg
N_Adine
medianne hat geschrieben: Tiramisu, ich glaube, Bravecto wäre dann die noch bessere Variante. Danke für den Tipp! Mit Knoblauch hatten wir es bei ihm und seinem Vorgänger auch probiert, allerdings ohne irgendwelche Anzeichen von Erfolg. Vor einiger Zeit war hier sogar zu lesen dass Knoblauch für die Hunde sehr gefährlich sein.


Hallo medianne,
Ich verwende bei meiner Hündin seit 2 Jahren Bravecto - war anfangs auch sehr skeptisch aber sie verträgt es gut und wir sind so gut wie zeckenfrei - hie und da krabbelt einer auf ihr und den klaube ich dann ab (sieht man gut auf dem weißen Fell) aber ich musste ihr seither keinen "angedockten" mehr entfernen.
lg
N_Adine
@N_Adine , schön, Dich endlich wieder zu lesen, denn Du warst ja wohl lange Zeit nicht mehr hier.. Schön, dass Du Tiramisus Empfehlung bestätigst. Ihr habt mich überzeugt!
@ tiramisu. auch ich bedanke mich für den Zecken-Medikament-Tipp.
Mein Kampfschmuser Edward, ein Bearded Collie, leidet nämlich immer darunter, wenn man ihm mehrere Tage lang wegen des frisch aufgetragenen Frontline nicht jeden einzelnen Quadratzentimeter Haut/Fell bekrabbeln kann. Er benimmt sich dann immer, als sei ich kurz davor, ihn auszusetzen, folgt mir auf Schritt und Tritt.
Ich habe übermorgen ohnehin einen Tierarzttermin und werde danach fragen.
Hallo,
ich habe mein Leben lang schon Hunde, zumindest seit ich von meinen Eltern ausgezogen bin. Zuerst hatte ich, nacheinander, 2 Bearded Collies. Das waren beide langhaarige, schreckhafte Kampfschmuser. Beide mussten durch die Begleithundeprüfung und ich habe Hüteurlaube mit ihnen gemacht.

Danach kam dann ein Tibet Terrier und aktuell habe ich einen Papillon. (s. Galerie auf meinem Profil) Da ich eine kleine Stadtwohnung bewohne, musste der Hund auch klein sein. Genügend Auslaufmöglichkeiten sind vorhanden. Aber eigentlich muss ich auch anmerken, dass meine Fellnase recht faul ist und es genießt, wenn ich für 4 Std/täglich arbeiten bin. Er liegt dann auf dem Sofa und schaut Fernsehen.

Erst im vergangenen Jahr ging meine Ehe in die Brüche und ich hatte große Angst, dass mein kleiner Bijou sein Herrchen vermissen würde und ihm nachtrauern könnte. Das Gegenteil war der Fall: Bei uns war leider sehr viel Krach und es kam auch zu Gewalt. Bijou war dabei immer ganz verstört, klar. Seit hier keine Schreierei mehr ist und "keine Teller mehr fliegen", ist Bijou total aufgetaut und richtig glücklich. Allerdings habe ich dies auch der hiesigen Gassigruppe zu verdanken, die sich sehr um seine Zutraulichkeit gekümmert haben.

Ohne Hund könnte ich gar nicht mehr leben!
Ich lebte 12 Jahre mit einem charakterstarken Samojeden Rüden und 13 Jahre mit einer ebenso charakterstarken Eurasier Hündin zusammen. Nun lebe ich mit einem süßen Langhaar Chihuahua. Er wurde an dem Tag geboren als mein Samojede starb. So nah liegen Glück und Leid zusammen.
N_Adine hat geschrieben: Hallo medianne,
Ich verwende bei meiner Hündin seit 2 Jahren Bravecto - war anfangs auch sehr skeptisch aber sie verträgt es gut und wir sind so gut wie zeckenfrei - hie und da krabbelt einer auf ihr und den klaube ich dann ab (sieht man gut auf dem weißen Fell) aber ich musste ihr seither keinen "angedockten" mehr entfernen.
lg
N_Adine


Das Du bisher keine "angedockten" mehr entfernen musstest, ist wohl kaum der Wirkung von Bravecto geschuldet.

Die Wirkweise von Bravecto ist wie folgt:

Zecken oder Flöhe müssen mit ihrer Blutmahlzeit am Wirt beginnen, so nehmen sich den Wirkstoff auf und sterben ab.
Bei Flöhen soll die Wirkung innerhalb von 8 Stunden eintreten, bei Zecken innerhalb von 12 Stunden nach Beginn der Blutmahlzeit.
Das Mittel besitzt also nur eine abtötende Wirkung, keine abwehrende Wirkung (repellierende Wirkung) gegen Zecken und Flöhe.

Der Parasit wird zwar einige Zeit nach Beginn der Nahrungsaufnahme am Wirt getötet, es besteht jedoch trotzdem die Möglichkeit, dass der Floh oder die Zecke typische Krankheiten auf den Hund übertragen.
Dies gibt der Hersteller auch eindeutig so an: "Deshalb kann ein Risiko der Übertragung von Krankheiten durch Parasiten nicht ausgeschlossen werden."


Quelle : http://www.hunde-ratgeber.eu/neues-zeckenmittel.html

Überhaupt wird Bravecto sehr kritisch gesehen, auch mit Hinblick auf die Gesundheit des Hundes :

......Drittens basiert das lange Wirkungsintervall von Fluralaner auf bestimmten pharmakokinetischen Eigenschaften (Pharmakokinetik = Gesamtheit aller Prozesse, die ein Arzneistoff im Körper erfährt):
starke Anreicherung vorzugsweise im Fettgewebe, gefolgt von Leber, Niere und Muskeln
relativ langsame Konzentrationsabnahme im Plasma (Halbwertszeit 12 Tage)
Der Wirkstoff verbleibt demnach lange im Körper des Hundes. Übergewichtige oder fettleibige Hunde sind hinsichtlich toxischer Anreicherungen stärker gefährdet als normalgewichtige Hunde (dito der Mensch).

Wird die Anwendung wie empfohlen alle drei Monate wiederholt, könnte es möglicherweise zu Kumulationseffekten kommen. Der Körper wird das „Zeug“ nie los, Leber und Niere müssen ständig auf Hochtouren arbeiten. Kaum eine Chance zur Entgiftung. Stattdessen drohen längerfristige Leber- und Nierenschäden mit entsprechenden Symptomen und Krankheitserscheinungen.

In diesem Sinne ist der Hund wahrlich auf den Hund gekommen!...........


Quelle : http://www.artgerecht-tier.de/kategorie/hunde/beitrag/bravecto.html

Beide Artikel sind lesenswert. Ich würde meinem Hund dieses Insektizid niemals verabreichen, zumal Langzeitnebeneffekte noch gar nicht erforscht sind. Natürlich sind SpotOns auch nicht risikofrei, allerdings ist das Risiko einer Schädigung des Gesundheitssystems des Tieres hier als äußerst minimal anzusehen.
Ich wende seit Hundegenerationen Exspot an. Auch dies ist ein Nervengift, welches über die Haut in der Blutbahn aufgenommen wird. Es ist jedoch nur für Zecken tödlich, nicht für den Hund. Auch darüber gibt es verschiedene Meinungen - klar - aber ich bin seit 30 Jahren zufrieden damit. Ich erinnere mich noch, dass ich es in den Anfangsjahren in Frankreich kaufen musste, weil es bei uns in Deutschland noch keine Zulassung hatte.
Mit 12 Jahren hatten wir unseren ersten Familienhund.
Er wurde 18 Jahre alt und bis heute kann ich ihn immer noch spüren, denn er war eine treue, liebe Seele.

Nachdem ich eine eigene Familie mit Ehemann und Kindern hatte, fanden wir durch Zufall "unsere" Rasse:
Parson Russell Terrier!
Wir wussten, was es bedeutet, einen Hund zu haben.
Niemals haben wir unsere Hunde in eine Tierpension gegeben um in den Urlaub zu fahren-wir haben sie immer mitgenommen auch bis nach Spanien.
Es waren tolle Urlaube, wunderbare Erinnerungen und das Beste-wir waren nie getrennt.
Das war für uns klar, Urlaub ohne Hund und später Hunde wird es nicht geben!
Unser erster Parson kam vor 16 Jahren aus Niedersachsen.
Wir hatten eine wunderschöne Zeit mit ihm-er war ein wunderbarer Hund.
Letztes Jahr im Mai ist er über die Regenbogenbrücke gegangen-mit 15 Jahren!
Es war so schlimm aber wir fanden Trost in unserem "Zweithund" Fynn (das Wort mag ich nicht!).
Er ist mittlerweile 11 Jahre alt und er trauerte so wie wir.
Dann, ich bin fest davon überzeugt, dass unser verstorbener "Vince" ihn uns geschickt hat- "Charly" kam letzten Juni zu uns!
Er war 8 Monate alt und sein Herrchen konnte ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr behalten.
"Charly" und unser verstorbener "Vince" sind sogar miteinander verwandt-"Vince" und "Charlys" Uroma waren Wurfgeschwister.
Für mich hat sich damit der Kreis meiner Hunde geschlossen-denn "Charly" wird definitiv der letzte Hund sein.
Ich wünsche "Fynn" und "Charly" und uns noch viele wundervolle, gemeinsame Jahre und mein Mann und ich sind dankbar für die Zeit, die wir bereits mit unseren "Jungs" erleben durften und erleben werden...

LG
Birgit
"Mit Vince im Herzen und Fynn & Charly an der Leine"
Anrührend beschrieben...ich liebe Gespräche über unsere Hunde !
Mein erster Hund war auch ein Jack Russel - er wurde 17,5 Jahre alt ohne auch nur 1x krank gewesen zu sein. (Außer Übelkeit wg. Überfressung uä.)
Karlchen war nicht grade ein Schmusebär, da als hartgesottener Jagdhund eher streitsüchtig drauf.
Jeden Tag betete ich zum Herrgott doch bitte einmal mit ihm entspannt spazieren gehen zu können, ohne das es Ärger mit anderen Rüden gab oder er die Hundedamenwelt belästigte. :wink:

Mein "neuer" Hund ist eine Old Englisch Bulldogge, auf den Fotos 4 -5 Monate alt.
Vorher hatten wir eine wunderschöne Englische Bulldogge, die leider rassebedingt erkrankt nicht sehr alt wurde.
Ich liebe den eigensinnigen Charakter dieser charmanten Clowns.
Der OEB ist eine Rückzüchtung zum alten Typus des Bulldogs (Ende 18.Jahrhundert).
Sportlich, gesund, langlebig und mit dem Dickkopf der von mir so geschätzten Bulldogge.
Schmusige Sofabewohner, aber auch sehr guter Wächter, ihren Leuten loyal bis zur Selbstaufgabe zugetan.
Jeder hat halt den Hund, der zu ihm passt..... :lol:

BildBildBild
Fotos lassen sich vergrößern.....