@Nina, das glaube ich dir gerne, dass dir deine süßen Hundies fehlen, ist ja nicht lange her. Jeder, der Tiere verloren hat, weiß um den Schmerz.

Flame ist wirklich in der Galerie, nur die Navigation ist etwas umständlich, hätte die Fotos anderes platzieren sollen.

Ich schicke dir eine PN mit Foto.
ich fühle mit euch ...

es ist immer schwer wenn man einen oder mehrere seiner Lieblinge verliert.

In Italien haben mal der Vet. und ich geheult wie irre.  
Hatte 2 Tage zuvor ein schwarzes Knäuel von Welpen bekommen, wurde am Straßenrand gefunden. Er sah aus wie der Teufel persönlich. Rabenschwarz, auch die Augen waren schwarz.

Hatte den Welpen gebadet, dann ab zum Vet.
Der Vet sagte zu mir: du weißt sicher was der Hund hat? Ich, ja Würmer h³ ... Er: stimmt. Lass ihn über Nacht hier, mal sehen ob der Hund es schafft. Den behalte ich dann. Ich: nix da, er gehört dann mir. Er: gut wir losen ... das ging noch eine Weile hin und her - beide hatten wir uns in den kleinen Knopf verliebt.

Er schaffte es nicht, hatte Hakenwürmer, es waren zu viele ... er wurde eingeschläfert .. und wir beide konnten die Tränen nicht mehr zurück halten. Dabei hatten wir schon öfter mal Welpen einschläfern müssen. Doch dieses kleine schwarze Bündel war was besonderes. Es tut heute noch weh, das war vor 15 Jahren.  
@sommerwinde, dein Erlebnis kann ich sehr gut nachvollziehen, und es ist so traurig, dass der kleine diavolo es nicht geschafft hat. 

Danke für dein Mitgefühl! 
Hallo WildRose,

anfangs hat es mich sehr belastet, dass wir es sind die bei einem Tier bestimmen ob es von seinen Leiden erlöst werden soll oder nicht. Wir entscheiden (zus. mit dem Vet) über Leben oder Tod.

Auf der anderen Seite ist es Tierquälerei wenn wir das Tier nicht von seinen Leiden erlösen, gerade wenn wir wissen, dass es keine Heilung mehr gibt. Das Gegenteil ist der Fall, das Tier wird noch mehr leiden müssen, wir können dieses Leid verkürzen, auch wenn es sehr schmerzt.

Bei dem kleinen Teufel zB. er wäre auf jeden Fall gestorben, jedoch mit Krämpfen, Zuckungen und vieles mehr. Wer sich mit Hakenwürmer auskennt weiß was ich damit sagen will, erspare allen jetzt die Einzelheiten. Wir haben uns der Tränen nicht geschämt.

Jeder trauert, egal ob beim Mensch oder Tier, auf seine Weise. Was jedoch die Trauer bei einem geliebten Haustier (Nutzvieh) vermehrt ausmacht ist die Tatsache, dass wir beim Vet. dem "Ende" zugestimmt haben.

Es gibt Mitmenschen die nicht verstehen wieso die Trauer bei einem geliebten Tier so groß ist. Wenn ich ihnen das v.g. erzählt habe, dann kommt sehr oft die Ansage: so habe ich es nie gesehen, tut mir leid, jetzt verstehe ich deine Trauer ..... 
ich habe vor 4 wochen meinen "paul" einschlafen lassen müssen. ich kann dich unglaublich gut verstehn, 
ja so ist es eben unser hund ist auch schon 13 und ich hoffe der stirbt nicht so schnell also Wild rose07 noch mal kopf hoch alles wird weitergehn
@sommerwinde, deinen Ausführung über die Euthanasie von Tieren stimme ich voll zu.
Jedoch hatte ich persönlich manchmal Zweifel, ob der Zeitpunkt richtig gewählt war. War es noch zu früh oder schon zu spät? Der jeweilige Tierarzt fand ihn jedoch immer richtig, sagte er jedenfalls. Ich hasse es trotzdem, solche Entscheidungen treffen zu müssen.
Flaming Star hat sie mir abgenommen, sie ist ganz friedlich in ihrem Körbchen eingeschlafen. Ich habe ihren letzten Atemzug gesehen und der hatte gar nichts erschreckendes an sich.


@hannah, oh, das tut mir so Leid für dich. Da ist deine Trauer ja noch ganz frisch. 


@pferd, ich drücke die Daumen und wünsche dir von Herzen, dass euer Hund noch ganz viele Jahre bei euch ist.  
@WildRose - diese Zweifel hatte ich auch öfter. Mein Vertrauen zu dem Vet. hat mich dann doch beruhigt. Denn ein guter Tierarzt tut erst mal alles um dem Tier zu helfen.  Das JA zum einschläfern ist nie schön. Man muss jedoch an das Tier denken, ansonsten wäre es Egoismus. Das Wissen, dass das Tier nicht mehr leiden muss  hilft dabei ungemein ... nicht wenige Tiere sehen nach dem ableben friedlich aus und warum? Sie haben schon nach der ersten Spritze keine Schmerzen mehr, sie gehen anschließend entspannt über die Regenbogenbrücke. Und genau daran sollte man immer denken.
 
@hannah -  ich fühle mit dir. Dein Paul ist trotzdem bei dir, in deinem Herzen und das ist gut so ...

Es ist immer schlimm wenn man sein Tier gehen lassen muss. Doch sie haben uns viel gegeben, haben zugehört, haben gespürt wenn es einem nicht gut ging, gaben keine Widerworte, sie waren immer für uns da. Diese Zeit kann uns niemand nehmen ... wir werden sie nicht vergessen ...
@Wildrose - auch ich kann deine Trauer gut nachvollziehen, musste selbst schon einige Katzen gehen lassen. Momentan habe ich eine 21jährige Oma (ist auch in meiner Galerie zu sehen) und hoffe sehr, dass sie noch etwas bei mir bleiben wird und wenn es dann soweit ist, sie ganz friedlich einschlafen wird und dann einfach nicht mehr aufwacht. Ich finde es auch immer ganz furchtbar, entscheiden zu müssen, mein Tier einschläfern zu lassen. Aber ich würde niemals aus Egoismus ein Tier leiden lassen. Die Zeit danach ist immer sehr traurig. Wünsche dir viel Kraft und lenke dich mit deinen anderen Katzen ab, sie brauchen dich ja.
@Urlaubsfan, herzlichen Dank für deine lieben Worte!

Habe mir in deiner Galerie deine "Grande Dame" angesehen, eine black-torbie/white Schönheit. Ich wünsche dir noch eine gute Zeit mit ihr und dass dein Wunsch nach einem friedlichem Einschlafen in Erfüllung geht. 

Wir wissen ja, dass wir unsere geliebten Tiere eines Tages gehen lassen müssen, und es ist sehr tröstlich, wenn sie ein langes, schönes Leben hatten. Aber sie so früh zu verlieren, wie meine Flame, das schmerzt noch ein Stück mehr.   
WildRose, ich weiß was du durchgemacht hast, denn ich habe das gleiche mit meinem geliebten Kater mitmachen müssen, als ich ihn in der Klinik einschläfern musste nach einer schweren Krankheit.
Ich habe alles versucht, aber den Kampf verloren.

Es war herzzerreißend, Ich kann es gar nicht in Worte fassen.

Ich habe mir lange Zeit kein Tier mehr angeschafft, aber dann habe ich es nochmals versucht,
nach ca. 1 Jahr, aber ich denke heute noch an ihn.

Ich weiß jetzt nicht, hast du dir wieder eine Katze angeschafft?

Jelly
Hallo Wildrose,

deinen Schmerz verstehe ich soo  gut!
Meinen  Kater Mikasch  musste ich ja am 27. März einschläfern lassen,  und er hat eine Riesen-Lücke hinterlassen.  Er ist in einer Urne bei mir.... aber nützen tut das nichts.

Was bleibt, sind die Erinnerungen an ihn.   Wir müssen dankbar sein für die Zeit!

Man gewöhnt sich mit der Zeit daran.....

Ich weine mit dir!!!

Renate aus Kiel 
ich verrate euch was:

es sind jetzt 6 Jahre her seit mein letzter Hund nicht mehr bei mir ist, aber die Erinnerung ist noch sehr wach.

Familie, Freunde und Bekannte - wir alle reden noch viel von ihm ... öfter kommen auch Tränen ...

er war was besonderes - er war mein Freund ... 
@Jelly, da sind wir ja Leidensgenossinnen. Ich habe auch alles erdenkliche versucht, um Flame am Leben zu erhalten, war mit ihr bei versch. Tierärzten/Tierkliniken. Wollte es einfach nicht wahrhaben, dass alle Hilfe nichts mehr fruchtet. Eigentlich begreife ich es bis heute noch nicht. 

Zum Glück ist sie von selbst ganz friedlich eingeschlafen, an dem Tag, an dem ich mit ihr zum Tierarzt wegen der Euthanasie wollte. 

Eine neue Katze brauche ich mir nicht anzuschaffen, habe ja noch einige ganz liebe hier. Sie sind seit Flames Tod besonders anhänglich, als ob sie mich trösten möchten. 
@Sheheda/Renate, oh je, auch du musstest diesen Leidensweg schon gehen. Herzlichen Dank für dein Mitgefühl.

Ja, du hast Recht, wir müssen für die Zeit, die wir mit den geliebten Tieren erleben durften, dankbar sein. Leider finde ich darin noch keinen Trost, zu frisch ist die Wunde.