Sorry , habe ich vergessen. Da hast du recht , vielen Dank.

Suze
Obwohl meine Eierstöcke bereits vor fast 10 Jahren Tschüs gesagt haben ( Aussage meines Frauenarztes, fand ich lustig) habe ich immer noch Hitzewellen. Ich habe 4 Jahre Hormonpflaster getragen, die halfen mir sehr auch bzgl. der paralell aufgetauchten Schlaflosigkeit. (Hormone kommen aber für dich aufgrund deiner Erkrankung ja nun mal leider gar nicht in Frage.) Ich habe sie nach Beendigung meiner Berufstätigkeit aufgrund der ganzen konträren Diskussion abgesetzt. Als Rentnerin stört es mich nicht und auch sonst keinen, wenn ich nachts wach bin, schlafe halt morgens länger. Sehe dies mittlerweile als meinen mir eigenen Biorhytmus an. Genauso wie meine Hitzewellen.
Alle Naturheilmittel, mit denen ich dann rumexperimentiert hatte, waren absolut wirkungslos. Es ist also wie es ist.
Was ich getan habe und tue?
1.Ich habe meine Garderobe komplett auf Baumwolle umgestellt; selbst eine geringe Beimischung von Elastelan o.a. treibt die Hitze an.
2.Trage nur Oberteile mit Ausschnitt und habe meine Schalkollektion erweitert; und wen`s kälter ist, greift das "Zwiebelprinzip". Wenn dann die Welle anrollt, kann ich nach und nach "ablegen".
3. Immer eine kleine Flasche Wasser in der Tasche. Ein paar Schluck, egal wo man sich gerade aufhält, erleichtert, entspannt.
4. Es ansprechen: Moment bitte, mal wieder eine Hitzewelle! Muss mal grad meine Jacke ausziehen, einen Schluck trinken, etc. (Dieses so verbreitete (peinliche) Totschweigen der Wechseljahre und ihrer Begleiterscheinungen geht mir grenzenlos auf den Wecker. )
Hitzewellen tauchen mittlerweile weniger auf, oft in "Stresssituationen", z.B. als ich mir neulich ein Smartphone kaufen wollte und der Verkäufer mit seinen Erklärungen loslegte. Als die Hitze aufstieg, und ich weiß, dass bei mir die Konzentrationsfähigkeit dann ja auch für einige Sekunden gleich null ist, hab ich meinen Spruch aufgesagt:"Moment bitte,......." sagte er: "Ja, kein Problem, hat meine Oma auch". Und weiter gings. Das Smartphone hab ich dann gekauft. Bei der Installation zuhause kam dann die nächste wohlbekannte Hitzewelle. : :( :oops: :D
Vielleicht ist das eine oder andere für dich hilfreich. Ich hoffe es!
Ich habe neulich Hera Lind im Fernsehen erzählen hören, dass sie schon eine Weile aus dem Schlafzimmer mit ihrem Engelbert Lainer ausgezogen ist und ihr Bettchen draussen auf der Terrasse aufgeschlagen hat.
Tja, alle wallen und schwitzen sich wohl irgendwie durch. :wink:
Seit rund 7 Jahren plagen mich die Wechseljahre mehr oder weniger in allen möglichen Facetten. Psychisch und körperlich. Auch ich soll keine Hormone nehmen. Geholfen hat mir über die Jahre immer wieder: Akupunktur und chinesische Kräuter, alternative pflanzliche Medizin, mentales Training, Bachblüten, Bewegung (vor allem Aqua-Gymnastik), offene Fenster bei jedem Wetter, Fächer, Zwiebellook, und und und.
Da sich die Hormonsituation im Körper laufend ändert, muss ich mich auch immer wieder neu darauf einstellen und ausprobieren, was hilft.
Sehr geholfen hat mir nach anfänglichem Frust auch die mentale Einstellung dazu, das Ganze als Phase und wenn möglich mit viel Humor zu nehmen, mich wieder mit mir zu beschäftigen nach den vielen Jahren des "Funktionierens". In diesem Sinn viele liebe Grüße!
Nach anfänglichem Hype um die positive Wirkung der Hormon Ersatztherapie, wurde nun seit Jahren dieses ganze Zeug verteufelt. Eine Studie musste damals abgebrochen werden, weil prozentual mehr Frauen davon krank wurden, als ohne. 

Jetzt soll es wieder neue, positive Erkenntnisse geben, nach denen nicht mehr pauschal von der Einnahme von Hormonen  abzuraten ist. In manchen Fällen könne eher eine positive Wirkung nachgewiesen werden. 

Wer Genaueres darüber wissen will, hier ein Bericht darüber, entnommen der Zeitschrift "BRIGITTE":

http://www.brigitte.de/woman/gesundheit/gesund-bleiben/wechseljahre--helfen-hormone-gegen-hitzewallungen--10156746.html 
 
Studien gegenüber lasse ich immer eine "gesunde" Skepsis walten.
Gerade in der Pharmabranche.
Man/frau muss sich selbst hrlfen und beobachten, was einem hilft.
Enge Synthetikshirts z. Bsp. sind im Sommer eine Qual   :oops:

 
 
  
Wechseljahre - ich bin gerade mitten drin und lese deshalb viel darüber. Mich plagen auch allerlei Beschwerden - psychisch und physisch. Gerade habe ich die erste Abrasio hinter mir, da sich die Gebärmutterschleimhaut wegen des fehlenden Gestangens nicht mehr ausreichend zurückbildete. Das führte wiederum zu massiven Blutungsstörungen. Schrecklich :roll:
Ich habe einmal gelesen, das etwa ein Drittel aller Frauen keinerlei Beschwerden haben, etwa ein Drittel leichte Beschweren und 1 Drittel starke und behandlungswürdige Beschwerden. Bisher habe ich eine Hormonersatztherapie aufgrund der Nebenwirkungen immer abgelehnt. Aber es gibt Situationen - wie z.B. dauerhafte Blutungsstörungen - da führt dann kein Weg mehr daran vorbei.

Übrigens stimmt es, dass die kognitiven Fähigkeiten in den Wechseljahren nachlassen!
Waren die Wechseljahre nicht schon durch? Es gibt eine Frauenmanteltinktur und im Reformhaus soll es ein Präparat geben. Schüßler helfen bei mir ganz gut. Sind es wirklich Hitzewallungen oder Nachtschweiß? (sog. B-Symptomatik) lg
Tuscany hat geschrieben:
Übrigens stimmt es, dass die kognitiven Fähigkeiten in den Wechseljahren nachlassen!


Ich habe vor einigen Jahren einen Speichel-Hormontest machen lassen.
https://www.hormonselbsthilfe.de/angebo ... ntest.html
https://www.hormonselbsthilfe.de/berate ... liste.html
In der Auswertung des Labors steht bei erniedrigtem Progesteron-.Spiegel:
Konzentrationsmangel, Stimmungsnöte, Streßüberempfindlichkeit.
Ein Gel mit natürlichem Progesteron kann man in der Klösterl. Apotheke München bestellen,
auf Rezept.

Hitzewallungen sind ein anderes - ein -Östrogen- Thema.
Da wären meine Wahl Cimicifuga oder Rotklee.
Zu Soja sagt mein Bauchgefühl eher Nein und zu synthetischen Hormonen eh.
Aber erstmal per Test schauen, wo man überhaupt steht, ist sicher sinnvoll.

Ich bin seit 52 im Wechsel. (obendrein funkt meine Schilddrüse auch noch mit) :(
und seitdem an diesem Thema dran. Mehrfach habe ich gelesen, dass Frauen, die noch im Job gefordert - am wenigsten betroffen sind und die Nur-Hausfrauen, die viel Zeit und Musse haben, diese "Auswirkungen" wahrzunehmen, oft deutlich mehr. Da ist bestimmt was dran.

Hoffentlich gibts keine Mecker wegen - Werbung :oops:
Hallo Re.nate, es ist interessant, was Du schreibst. Hast Du Erfahrungen mit dem Progesteron-Gel machen können und wenn ja welche? Ich habe schon sehr viel Positives darüber gelesen.
Übrigens kann ich persönlich nicht bestätigen, dass Frauen, die noch im Job gefordert sind, weniger von Beschwerden betroffen sind.
Man bezieht solche Sachen vielleicht auch auf sich, Tuscany.
Ich wäre ja eine von denen, die von 450-Euro-Jobs abgesehen, viel zu Hause gewesen ist
in den letzten Jahren und auch oft nicht gut drauf war - wegen Hormonmangels (?)
oder tageweise regelrecht aus dem Verkehr gezogen wegen dieser elendiglichen :(
Schilddrüsenunterfunktions-Müdigkeit.

Ich habe die Frau Buchner von der Hormonselbsthilfe ganz früher, zu Zeiten als mich das PMS noch alle 4 Wochen geplagt hat, in einer Talkshow gesehen, mir dann ihr Buch gekauft und von der Frauenärztin das Progesteron-Gel verschreiben lassen
Was ich damals noch nicht wusste, ist, dass die Wirkung auch davon abhängt,
wo man das Gel aufträgt. Idealerweise dort, wo die Haut dünn ist und die Blutgefässe nicht weit entfernt sind, z.B. an den Innenseiten der Unterarme, Nähe Handgelenk.
Gerade ganz neu einen Versuch gestartet, kann noch nicht viel sagen, ausser einem vagen Gefühl von Entspanntheit und dem Eindruck, anscheinend auch besser durchzuschlafen,
was ein Riesengeschenk für mich wäre. :)
Mit dem Thema "Progesteron, das vergessene Hormon" haben sich ja in den letzten Jahren viele Buchautoren beschäftigt. Ich habe bislang auch nur Positives gelesen - aber
mal schau-en. :wink:
Hallo re.nate ,ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Gel für mich in der nächsten Zeit eine gute Lösung ist. Danke nochmals für diesen Tipp! Und nochmal ... es ist wirklich Quatsch, dass Frauen, die in Teilzeit, auf 450,- Euro Basis oder gar nicht arbeiten mehr betroffen sind. Das sage nicht nur ich, sondern auch alle meine Kolleginnen gleichen oder ähnlichen Alters! Liebe Grüße, Tuscany
Hallo Ren.ate, hast Du Dich mal auf Hashimoto untersuchen lassen?
LG
Tuscany
Ich finde ja, heutzutage muss fast jeder Patient ein mündiger sein und sich selbst kümmern.
Hashimoto ist ein ganz besonderes Thema, Tuscany.
Ich war mehrfach beim Radiologen, bei Ärzten und Internisten.
Im Ultraschall sieht mans, Schilddrüsenhormone sind ein Muss.
Ansonsten habe ich den Eindruck, dass sie alle nicht mehr wissen, als man sich selber anlesen kann.
Der nächste Endokrinologe hier hat für Kassenpatienten eine Wartezeit von 1! Jahr.
Das sagt auch eine Menge aus über hormongeplagte Menschen heutzutage.
Als Selbstzahler ging es vermutlich schneller.
Ich weiss auch nicht, ob ich mehr hören würde als:"Blutwerte 1a,
also schön weiternehmen, die Tabletten, Frau S. "

Und die Frage, ob es psychische Gründe geben "könnte", warum Drüsen
nicht mehr richtig arbeiten, scheint sich auch niemand zu stellen.
Das muss man wohl auch selber tun. :)
Viel Erfolg bei deinem Versuch! :wink: