Nach dem Sinn des Lebens zu fragen und auch die Antwort zu finden, so wir denn suchen, unterscheidet den Menschen ganz wesentlich vom Tier.
In der Tat unterscheidet uns Menschen das Bewusstsein von ANDEREN Tieren,
aber nicht VON DEN Tieren ...

Denn auch der Mensch ist biologisch ein Säugetier.
Nahezu 99 % der Gene sind mit dem Erbgut des Schimpansen identisch ...

Und immerhin noch 50 % mit denen einer Banane !
Zur Hälfte ist also jeder Mensch NICHTS WEITER als eine Banane ...


Darüber hinaus wird vermutet, dass ALLE Säugetiere eine Form von Bewusstsein
besitzen und zumindest einige andere Tiere auch, wie zum Beispiel manche Vögel.
https://www.dasgehirn.info/denken/bewus ... wusst-6082


Würde wirklich irgendwann festgestellt, dass auch eine Krähe ein Bewusstsein hat,
wäre denkbar, dass auch sie sich Gedanken über den Sinn ihres Lebens machen kann




Sumsum hat geschrieben: ...... Viele Menschen brauchen einen Sinn im Leben,
ohne den Sinn des Lebens würden viele verzweifeln.

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und behaupten,

JEDER Mensch
versucht bewusst oder auch unbewusst seinem Leben einen Sinn zu geben ...
.... ganz individuell - jeder nach seinen Bedürfnissen ....


.
"Denn auch der Mensch ist biologisch ein Säugetier.
Nahezu 99 % der Gene sind mit dem Erbgut des Schimpansen identisch ..."


Auf den Körper des Menschen trifft das zu!
Aber was ist denn der Mensch? Woraus besteht er?
Der Begriff „Sinn“ lässt sich auf dreierlei Weise verstehen:

1. Der "Anlass oder der Grund", warum Etwas geschieht, welcher auch das Ziel bestimmt, welches verfolgt wird.

2. Dann das "Ziel oder der Zweck", der verfolgt wird, und

3. die "Bedeutung, die Etwas erlangt", oder die einer Sache beigemessen wird, was ihren Wert für Jemanden im Vergleich mit anderen Dingen ausmacht.

So hängt der "Grund" des Lebens davon ab, aus welchem Anlass es erzeugt wurde, der "Zweck" hängt davon ab, welche Ziele man damit verfolgt, und die "Bedeutung" hängt davon ab, in wiefern diesem Ziel ein Vorrang vor anderen Zielen eingeräumt wird, und - zum Zwecke der nachträglichen Bewertung - ob es auch erreicht wurde, oder nicht.

Allerdings kann ein vorher scheinbar sinnvolles Leben auch seinen Sinn im Nachinein noch verlieren, indem man ihm jegliche Bedeutung abspricht, nachdem es nicht so verlaufen ist, wie beabsichtigt, und das Ziel, was man damit verfolgt hat, nicht erreicht wurde.

Die Art des Zieles, welches das Leben sinnvoll, bzw im positiven Sinne bedeutungsvoll macht, sollte dahingehend ausgewählt werden, dass es auch erreichbar ist, weil man sonst sein Leben bereits im Vorhinein sinnlos macht.

Das eigene, scheinbar bedeutungslose, weil - der eigenen Ansicht nach - erfolglose Leben kann jedoch für Andere sehr sinnvoll sein, weil die davon profitieren, denn – frei nach Erich Fried -: „Für die Meisten auf der Welt bedeutest du Nichts, aber für Einige bedeutest du die ganze Welt!“
@daVinnci » 25.05.2017, 18:18

Stell den Menschen nicht SOWEIT über den Rest der Tierwelt ....

IM GEHIRN sind die Unterschiede zwischen Menschen und Shimpansen
NOCH KLEINER - sozusagen nur marginal ...


Die Dinosaurier haben über viele Millionen Jahre die Welt beherrscht ...
Die Krokodile und Vögel gibt es heute noch ... Bakterien und Viren
verfolgen eine weitaus intelligentere Strategie als das menschliche Genom.


ALLE werden sie den HEUTIGEN Menschen auf der Erde überleben ...

Denn schon ein etwas heftigerer Sonnensturm, als wie er 1859 stattgefunden hat,
kann unsere gesamte sensible und grenzwertige Zivilisation zerstören ...


Und was wäre gewesen, wenn der Meteorit von Tscheljabinsk 2013 etwas größer
gewesen wäre ...
Davon kann bereits MORGEN einer unentdeckt aus der gleichen Richtung kommen ...


Ganz davon zu schweigen, wenn erst mal wieder Super-Vulkane ausbrechen ...
Neben den primären Schäden kommt es dann zu einer globalen Klimakatastrophe.


Auch eine "Große Eiszeit", in der nahezu der GESAMTE Erdball mit einer Eisdecke
überzogen ist, wird es über kurz oder lang wieder geben ...


Dann, @daVinnci, wird dir auch die Phantasie in deinem Kopf
von e. allmächtigen Gott nicht weiterhelfen, außer er verwandelt
dich zuvor in ein überlebensfähiges Bakterium oder Virus ...


.
Und das eine Prozent macht aus, dass Tiere nicht schwafeln.
Selfmademan007 hat geschrieben: @daVinnci » 25.05.2017, 18:18

Stell den Menschen nicht SOWEIT über den Rest der Tierwelt ....

IM GEHIRN sind die Unterschiede zwischen Menschen und Shimpansen
NOCH KLEINER - sozusagen nur marginal ...


Die Dinosaurier haben über viele Millionen Jahre die Welt beherrscht ...
Die Krokodile und Vögel gibt es heute noch ... Bakterien und Viren
verfolgen eine weitaus intelligentere Strategie als das menschliche Genom.


ALLE werden sie den HEUTIGEN Menschen auf der Erde überleben ...

Denn schon ein etwas heftigerer Sonnensturm, als wie er 1859 stattgefunden hat,
kann unsere gesamte sensible und grenzwertige Zivilisation zerstören ...


Und was wäre gewesen, wenn der Meteorit von Tscheljabinsk 2013 etwas größer
gewesen wäre ...
Davon kann bereits MORGEN einer unentdeckt aus der gleichen Richtung kommen ...


Ganz davon zu schweigen, wenn erst mal wieder Super-Vulkane ausbrechen ...
Neben den primären Schäden kommt es dann zu einer globalen Klimakatastrophe.


Auch eine "Große Eiszeit", in der nahezu der GESAMTE Erdball mit einer Eisdecke
überzogen ist, wird es über kurz oder lang wieder geben ...


Dann, @daVinnci, wird dir auch die Phantasie in deinem Kopf
von e. allmächtigen Gott nicht weiterhelfen, außer er verwandelt
dich zuvor in ein überlebensfähiges Bakterium oder Virus ...


.



sicherlich, sicherlich
Die Überschriftsfrage lautet: "Was ist der Sinn des Lebens?"
Und sie lautet NICHT: "Was ist der Sinn menschlichen Lebens?"

Soweit ich gesehen habe, beziehen sich alle? Antworten auf eine Frage, die so nicht gestellt wurde:
"Was ist der Sinn MEINES Leben?"

Der Begriff "LEBEN" umfaßt alle lebenden Kreaturen unserer Erde, von der der Mensch lediglich EINE von Millionen von Arten darstellt.

Und der Sinn von (diesem allen) Leben ist ein biologischer:
ARTERHALTUNG
:!: :!:

Und jedes einzelne Individuum einer Art (also auch der
Mensch) ist nur ein ziemlich unbedeutendes Einzelglied in einer unendlich langen Evolutions-Kette dieser Art!


PS: Zusammenfassung / Es gibt also unterschiedliche Fragestellungen:
Was ist der Sinn des LEBENS?
Was ist der Sinn MENSCHLICHEN LEBENS?
Was ist MEIN Lebenssinn (als MENSCH)?
Mal zur Beantwortung aller 3 Fragen:

(1) Was ist der Sinn des LEBENS? Arterhaltung (s. oben)

(2) Was ist der Sinn MENSCHLICHEN LEBENS?
Vielleicht das zu leben und so zu handeln, was ihn vom Tier maßgeblich unterscheidet. Und was ihn dazu befähigt hat, sich die Erde "untertan" zu machen: gemäß seiner Intelligenz, seines Reflexionsniveaus, seiner Über-Fähigkeit zu abstraktem Denken u. seines überragenden Bewußtsein-Niveaus... MORALISCH-ETHISCH und RATIONAL-VERNUNFTMÄSSIG zu handeln.

(3) Was ist MEIN Lebenssinn (als MENSCH)?
Einerseits individuell - andererseits werden viele menschliche Gemeinsamkeiten zu finden sein. Man betrachte einfach dazu ... in diesem Thread die persönlichen Statements.
Zum Glück zeugt es nicht von Intelligenz sich die Erde "Untertan" zu machen. Darum werden wir uns auch eibnes Tage aus dem Universum bomben.
Es zeugte von Intelligenz mit der Erde zu leben, wie der Rest der Natur.
Ob uns dieses mit der Natur leben noch möglich sein wird?
Sind wir nicht schon viel zu weit weg von der Natur? 
nettestierfrau schreibt:

Mein Leben wurde mir geschenkt. Darum bin ich bestrebt, diesem Leben durch mein Tun und Handeln einen Sinn zu geben..
-----------------------------------------------
sehr gut..
damit hast du die Unterscheidung zwischen Mensch und Tier gemacht.
Wer auch immer das Wesen Mensch geschaffen hat, es sich entwickeln liess, oder sich entwickelt hat, der hat das geschaffen, was wir anders Seele nennen.
Geist und Körper haben Tiere auch, aber sie können ihrem Dasein keinen Sinn geben. Sie sind einfach da und von den natürlichen Kräften und Gegebenheiten abhängig.
In der Bibel ist vom Baum der Erkenntnis die Rede.
Wann Primaten zu dieser Erkenntnis, durch was gekommen sind, dies wird mit der Wissenschaft und den immer älteren Funden von Menschen immer schwieriger zu beweisen..
Die Folge davon ist, dass es immer eine grössere Gruppe von Menschen gibt, die an der Evolutionstheorie zweifeln..
.. und den heutigen homo sapiens als einen in einem göttlichen Akt geschaffenes Wesen betrachten.
:idea:
Pelops56 hat geschrieben: Zum Glück zeugt es nicht von Intelligenz sich die Erde "Untertan" zu machen. Darum werden wir uns auch eibnes Tage aus dem Universum bomben.
Es zeugte von Intelligenz mit der Erde zu leben, wie der Rest der Natur.


Guten Morgen Pelops, guten Morgen @ all,

was "juckt" es die Erde, wenn WIR (die Menschen) sie durch Kernwaffen (zur Zeit Atom-, Wasserstoff- und Neutronen-Bomben) zerstören sollten. Es wird ja bei weitem nicht alles zerstört! Es werden nur der Mensch und viele bzw. fast alle Säugegtierarten ausgerottet werden. Na und :?: :?: Vielleicht noch ein großer Bereich der Fauna. ABER: vor allem die Insekten werden weiter bestehen. Auch die Flora ... wird nahezu weiterhin bestehen bleiben.

UND DIE EVOLUTION SCHREITET WEITERHIN VORAN ... ohne den Menschen. Na und :?:
Und es zeugt auch ein wenig vom Größenwahn DES Menschen zu sagen: "Und die Evolution beginnt von neuem." Als wenn eine Evolution auf der Erde GEZIELT uns Menschen zu schaffen hätte. Tz, tz. WIR, also unser Art, sind eher ein zufälliges Produkt der Evolution ;-).

Und selbst dann, wenn die Erde ganz verschwinden sollte - also rein fiktiv: ... was juckt es unser Sonnensysten, was kümmert es unsere Galaxie (Milchstraße), was juckt es den Milliarden von Galaxien ... wenn so ein klitzeklitzeklitzekleiner Erdenball nicht mehr da sein würde. Lassen wir doch einfach mal die Kirche im Dorfe !!

Wir Menschen nehmen uns einfach vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeel zu wichtig ... in dieser schieren Unendlichkeit des physischen Seins = des Weltalls. Und gäbe es ein ÜBERGEORDNETES ETWAS: "Gott - in welcher Konstellation auch immer", ich meine, es/er würde "denken", eine Kreatur, die Leben auf der Erde ausgelöscht hat, hat es verdient, nicht mehr zu existieren.