Der Baseballschläger soll "nur" symbolisch die eigene Entschlossenheit untermauern, also die andere Art von aktiver Deeskalation.
Für mich selbst ist das Wichtigste in meinem Leben immer jemanden oder etwas zum Liebhaben zu haben. Unabhängig davon ob man zurück geliebt wird oder nicht.
... für mich, dass es allen in der Familie gut geht :D.
Das versteht sich eigentlich von selbst, was tut man jedoch wenn es nicht so ist??
Mit gegenseitigem Respekt und akzepanz müsste das doch zu schaukeln sein.Ich lebe und lasse Leben....Das ist gut und gesund und manchmal nehm ich das Kind in mir an die Hand und wir gestalten uns den Tag so wie er uns gefällt.
Das Loslassenkönnen!
digeridoo hat geschrieben: Das Loslassenkönnen!


sehr schön, weil mir dabei wieder einfällt, dass ein Mensch mit geballten Fäusten geboren wird aber mit geöffneten Händen stirbt. Wenn er nicht loslassen kann, dann bleibt er hier gefangen.
Für jeden ist im Leben etwas anderes wichtig. ..und das ist gut so...ich habe gelernt das es die kleinen Dinge sind die wichtig sind und man sie erst erkennt wenn sie nicht mehr da sind. ..loslassen gehört zweifelsohne dazu das lerne ich gerade...und um wirklich zu wissen was wichtig ist muss man erstmal mit sich selber und seinen Bedürfnissen ins Reine kommen
Zum Thema "eigene Bedeutungslosigkeit" ist mir dieser Tage das hier vor die Lesebrille gerutscht:

In einem Jahr, sind 90% deiner Probleme Vergangenheit.

In 5 Jahren 99%

In 50 Jahren bist du nur noch Erinnerung.

In 100 nicht mal mehr das.

In 500 nicht mehr ein Eintrag im Stammbaum.

Und dann als ob du nie gelebt hast.

Was war jetzt noch dein Problem von heute?
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Was mir im Leben wichtig ist, ist genau so im Fluss, wie mein Leben selber.
"In einem Jahr, sind 90% deiner Probleme Vergangenheit.

In 5 Jahren 99%

In 50 Jahren bist du nur noch Erinnerung"


stimmt für mich mit größter Wahrscheinlichkeit nicht,

meine heutigen Probleme werde ich wahrscheinlich auch in 5 Jahren noch haben, falls ich so lange lebe
.......und in 50 Jahren erinnert sich wahrscheinlich keiner mehr an mich


was mir im Leben besonders wichtig ist, ändert sich nie (hat es zumindest bis jetzt nicht getan)
Jacaranda, es ging mir beim Zitieren nicht um exakt übereinstimmende Zeitfenster oder Abläufe, sondern um eine Relation der Bedeutung von uns "Normalos".

Wie BilderBerger auch ähnlich schrieb.....sich selbst und seine Bedeutung einfach nicht überbewerten..Und was ich mit "im Fluss sein" meinte...In den letzten zwei Jahren war mir, zum Beispiel, überwiegend wichtig, einem meiner Kinder Stütze und Hilfe zu sein.

Jetzt ist dieses Thema (zum Glück) kein Thema mehr und ich kann mich neu aufstellen und mir ansehen, was mir aktuell wirklich wichtig in meinem Leben ist.
Es muss immer gefragt werden: „Wichtig WOFÜR oder für WEN?“

Bei der ersten Frage geht es um die Bedeutung, die eine SACHE oder eine PERSON für Jemanden HATTE, und das stellt sich immer erst im NACHHINEIN heraus.

Im Horoskop wird dies deshalb nach Döbereiner durch die letzten drei Häuser angezeigt, an denen man sehen kann, ob ein Mensch auch noch nach seinem Tode durch sein Lebenswerk berühmt oder berüchtigt sein wird, oder ob kein Hahn mehr nach ihm kräht.

Die zweite Frage dreht sich um den AKTUELLEN Wert, den Jemand für Andere hat, und lässt sich sinngemäß nach Erich Fried beantworten: „Für die ganze Welt bedeutest du wenig, aber für Wenige bedeutest du die ganze Welt!“

Dass Alles mit der Zeit vergeht, ist jedoch kein Grund, deshalb alles Vergangene, Gegenwärtige in seinem Leben und darüber hinaus auch noch alles für die Zukunft Vorgestellte, was noch nicht realisiert hat, zu entwerten, denn das wäre fatal, weil wir nur dieses eine Leben haben.

Was sinnbildlich immer wieder aufs Neue wiedergeboren wird, ist nach Buddha nämlich allenfalls ein altes Problem, sofern es nicht gelöst wird, aber nicht der ganze Mensch, und was von ihm noch nach seinem Tode übrig bleibt, sind die Folgen seiner Taten, die für seine Nachkommen zum guten oder schlechten Schicksal werden.

Wer sich also der sozialen Verpflichtung gegenüber seinen Nachkommen bewusst ist, weil es Niemand Anderen sonst gibt, der die Voraussetzungen dafür schaffen kann, dass es seinen Nachkommen wohl ergeht, und sie lang leben auf Erden, wird nicht egoistischerweise nur nach dem Motto leben: „Erst komm ich und danach erst die Anderen“, oder sagen: „Nach mir die Sintflut!“, nachdem er Alles kaputtgewirtschaftet und einen Scherbenhaufen hinterlassen hat, sondern er wird bereitwillig sein Bestes dazu beitragen, dass dieses eben nicht geschieht.
100% Zustimmung, lieber filofaxi.

Anmerkung hierzu:
filofaxi hat geschrieben: (…)wird nicht egoistischerweise nur nach dem Motto leben: „Erst komm ich und danach erst die Anderen“, oder sagen: „Nach mir die Sintflut!“, nachdem er Alles kaputtgewirtschaftet und einen Scherbenhaufen hinterlassen hat,.

Kennst Du solche "denkenden" Menschen? Oder wenigstens einen?
Ich nicht.

Obwohl wir -Du und ich und noch vielleicht der eine oder andere hier Schreibende- hoffentlich in die wertschätzende und werterhaltende Richtung streben, müssen wir uns, wie alle sogenannten zivilisierten Menschen sich eingestehen,
dass an ihren Händen Blut klebt und wir alle Tag für Tag unser gesamtes Leben vorrangig der Zerstörung dieses wunderbaren Planeten gewidmet haben. Ohne Ausnahme !
Soisses hat geschrieben:

----- wie alle sogenannten zivilisierten Menschen sich eingestehen,
dass an ihren Händen Blut klebt und wir alle Tag für Tag unser gesamtes Leben vorrangig der Zerstörung dieses wunderbaren Planeten gewidmet haben. Ohne Ausnahme !


Dass wir diesen Planeten zerstören würden, wird zwar gerne erzählt, ist aber falsch, denn der Mensch ist nur dazu da um als umgestaltendes Element die Evolution voran zu treiben, sonst hätte uns Gaya oder unsere Mutter Erde schon längst entsorgt.
filofaxi schrieb:
Wer sich also der sozialen Verpflichtung gegenüber seinen Nachkommen bewusst ist, weil es Niemand Anderen sonst gibt, der die Voraussetzungen dafür schaffen kann, dass es seinen Nachkommen wohl ergeht, und sie lang leben auf Erden, wird nicht egoistischerweise nur nach dem Motto leben: „Erst komm ich und danach erst die Anderen“, oder sagen: „Nach mir die Sintflut!“,
Ich bin davon überzeugt, daß sich viele Menschen in der zivilisierten Wert dieser sozialen Verantwortung bewußt sind.
Doch in vielen Ländern der '3. Welt' Ist die Bevölkerung mit der eigenen Versorgung und dem Überleben in der Gegenwart so sehr beschäftigt, daß sie nicht an spätere Nachkommen denken.
@ Leonetta

Selbst wenn man Verantwortung nicht nur als Rechtfertigung für das ansieht, womit man Andere geschädigt hat, um nicht dafür bestraft zu werden, sondern auch als einen dafür zur Wiedergutmachung nötigen Schadensausgleich, so ist es nach dem eigenen Tode gar nicht möglich, die nachfolgende Generation, der man ein Trümmerfeld hinterlassen hat, dafür zu entschädigen, dass man ihre Umwelt verseucht und für sie unbewohnbar gemacht hat.

Also geht’s hier nicht um die Bereitschaft, den bereits angerichteten Schaden wieder zu beheben, sondern um die Bereitschaft, ihn gar nicht erst zu bewirken, die man als heilige Pflicht gegenüber seinen Kindern ein Leben lang gewissenhaft bewahren sollte.

Das gilt natürlich nicht nur in den Wohlstandsländern, sondern überall auf der Welt, wo asoziale Egoisten das Sagen haben und sich sogar auf Kosten der eigenen Kinder ein schönes Leben machen.

Wer davor seine Augen verschließt, um das Übel nicht sehen zu müssen, macht sich bereits selber damit schuldig, selbst wenn er nichts hätte dran ändern, sondern nur darauf hinweisen können, um zu verhindern, dass dieser Zustand eines Tages nicht nur als völlig normal, sondern sogar als ideal gilt, weil man auf diese Weise ruhig weiterschlafen kann, nach dem Motto: „Was ich nicht weiß, bzw nicht wissen will, macht mich nicht heiß!“