Was der* nicht alles auf den Weg gebracht hat... jetzt pfeifen es schon die Spatzen von den Dächern, zu seiner* Zeit war die Evolution noch eine Revolution!

*Darwin 
Mit dieser Aussage werden die Kreationisten keine Freude haben.
Der Wald und der Spatz sind intelligentes Design.
Der Mensch angeblich auch - die Krone der Schöpfung!
Mit Betonung auf angeblich...
barbera » 05.09.2016, 17:25

"Kreationisten*...?
 
Gehörst du etwa zu der Art der ewig Gestrigen? ...oder gibt es diese Richtung nur in den USA?
elesceptico hat geschrieben: Natur verhält sich weder vernünftig noch unvernünftig, Natur paßt sich an, Der Stärkere setzt sich durch!

Ja, weil es sich eingebürgert hat, den Überlebenden als den Stärkeren zu bezeichnen ... ein Relikt aus den Zeiten, als man Darwinismus auch gerne auf menschliche Gesellschaften übertrug.

Im Original heißt es the fittest, und der Fitteste kann in einer bestimmten Situation auch eine Nacktschnecke sein. Kommt immer auf die speziellen Anforderungen drauf an.

barbera hat geschrieben: Der Wald und der Spatz sind intelligentes Design.

Damit hätte ich keine Probleme, denn die Intelligenz steckt ja im System. Auch die Streuung des "Zufalles" ist von gegebenen Rahmenbedingungen beeinflusst, also nur partiell zufällig. Evolution arbeitet immer mit den bereits vorhandenen Bausteinen, weshalb es auch zu Fehlkonstruktionen kommt, wie z.B. das Knie vom Menschen.

Das Problem mit Kreationisten ist in erster Linie, dass ihr Creator eine Wesenheit außerhalb der Schöpfung sein soll.
Wäre jetzt hier der richtige Ort um über Ideologien zu reden?
Wahrscheinlich nicht. Schade eigentlich. :wink:
Denkst Du an Deine Kraftwerke?

Nur zu.
Auch. Aber natürlich auch an Gender. Eine Ideologie, die sich ausbreitet wie ein Krebsgeschwür. Absolut unwissenschaftlich und wissenschaftsfeindlich (aus gutem Grund). Eben pure Ideologie.

PS: der Windpark "Ellwanger Berge" macht übrigens Fortschritte. :shock:
:roll: :roll: :roll:
Jetzt mal anders

Die Wissenschaftler arbeiten empirisch an einem Thema, welches auch immer.
Haben sie das geschafft, also wissenschaftlich bewiesen, so bekommen sie einen Lehrstuhl an einer Uni. Geregelte Arbeitszeiten, geregeltes Einkommen....
Leider haben sie inzwischen verlernt dem gemeinen Volk in einer verständlichen Art und Weise ihre Erkenntnisse zu vermitteln. Sie sind zu spezifisch für das gemeine Volk, ergo verstehen unsere Mitmenschen sie nicht mehr. Hören nicht mehr zu. Hören nur dort hin, wo sie verstehen. Der Mainstream erfordert Disstress :? .
Daniela33 hat geschrieben: Die Wissenschaft hat sich schon mehrfach geirrt und falsche Informationen an das Volk vermittelt.


Die einzige Publikation der wissenschaft findet in Science oder ähnlichen zeitschriften statt. Mit ein wenig Mühe könntest noch die Dissertattionen einsehen. Aber in der Tageszeitung findest Du nichts davon!
Also keine Falschinformation schreiben!

Daniela33 hat geschrieben: Früher wurden Leute im Namen der Wissenschaft als Hexen oder Hexer verbrannt, weil sie Heilkräuter anwendeten und Menschen damit das Leben gerettet haben. Das galt als Teufels Werk.


Wieviele Menschen hat der VDI oder eine sonstige Akademische Gesellschaft schon verbrennen lassen?
Oder war es nicht doch die christliche Kirche, die mittels der Inquisition die Scheiterhaufen hat entzünden lassen?

Also immer schön bei der Wahrheit bleiben!


Daniela33 hat geschrieben: Auch die aktuelle Wissenschaft, ich möchte hier mal die Pharmaindustrie nennen.....viele ganz einfache und billige Hausmittel helfen besser und belasten den Körper weniger, aber im Namen der Wissenschaft wird Profit ohne Ende mit den Pillen gemacht.


Welcher Physiker oder Chemiker, der bei der Pharmaindustrie arbeitet, ist für die Werbung verantwortlich? oder kennnst Du die Laborauswertungen?

Für Werbung gibt es eindeutig die Werbeindustrie!
Und auch der Verkaufspreis wird nicht im Labor festgelegt!

Also sei einfach ein wenig vorsichtiger mit dem was Du schreibst.
Also -

diese Dichotomie ist alt und abgelutscht.
Im Alltag nicht pur vorzufinden und in der soziologischen Analyse unbrauchbar.

Erstens ist das Postulat, dass so viele Menschen Vernunft und Wissenschaft verachten, schlicht gaga.
Bemängelt wird allenfalls, dass Wissenschaft sich zuweilen in einem Elfenbeinturm verschanzt, - nicht adäquat kommuniziert wird, und mitunter zu einer vermeintlichen Elitedisziplin verkommt.

Das ist aber durchaus dann verständlich, wenn man sich klar macht, dass Inhalte eben gewisse Voraussetzungen abverlangen, um sie verstehen zu können.
Das liegt dann aber auch an der Unmöglichkeit der Wissenschaftler, angemessen zu kommunizieren.

Dass aber daraus folgend, der Weg ins "Abwegige", also Nicht-Wissenschaftliche vorgezeichnet wird, ist grad so abwegig.

Im Ganzen wird ein Schuh draus.
Geistiges / Geistliches /Spirituelles (von mir aus auch Esoterisches) als Komplementär zur Naturwissenschaft, schafft eine Einheit.
Glaube und Wissen schließen sich nie aus. Sie sind zuweilen kongruent.

Transzendenz ist doch was Wunderbares. Und als Instrument mindestens genau so effektiv wie
die s.g. Immanenz. Beiden ist ne Abstraktion innewohnend.

Und zweitens: Die Option, sich bewusst und gezielt eine transzendente Entität (Hommage an den TE :lol: ) zu kreieren ist doch nicht wirklich besprochen und nicht ausreichend gewürdigt.
Macht und Möglichkeit an eine Instanz zu delegieren ist ein durchaus probates Mittel.
Schon die lieben kleinen Racker machen das ganz unwillkürlich und mit großem Erfolg.

Warum sollte das Erwaxenen nicht vergönnt sein? Nur weil man sich vermeintlich aufgeklärt hat?
Immer und immer wieder. Sich mit Wissenschaft korrigiert und revidiert und aktualisiert hat - nur um somit der Wirklichkeit und Wahrheit beizukommen?
Nönöö - da unterschätzt man entscheidend die Wirkweise des Spirituellen.
Die hat größeren Bestand und ist nachgewiesen belastbarer als jede wissenschaftliche Erkenntnis.

Beides hat Berechtigung und steht sich nicht zwangsläufig im Wege.
Wer auf einen Teil verzichtet, beschneidet sich selbst um Qualitäten.
Wer sich aber ins Boxhorn jagen lässt, und sich mit vermeintlich wissenschaftlichen Argumenten einer Theologie blenden lässt, der lässt u.U. auch Optionen aus.

Verachtenswert ist nur die Vereitelung der Möglichkeiten jedes Einzelnen.
Egal aus welchen Gründen auch immer.
Höchstenfalls dieser agiert unsozial und destruktiv.
Dann ist Vereitelung geradezu Pflicht.
Clearer, Deine Beiträge sind für mich immer lesenswert und erfreulich. Danke auch für diesen!!
"Warum verachten so viele Menschen Vernunft & Wissenschaft?"

Weil alles Blödsinn ist, genau wie der Flug zum Mond, mit der Saturn V
Hättest mal bei Cape Canaveral die Saturn gesehen, dann wüßtest warum.
Komisch... mein Taschenrechner konnte mehr als die NASA.
Ohne freie Wissenschaft ist der Fortschritt in Gefahr :idea:

Und das dem Hr.Trump zu Ehren (?) wurde der March for science erst ins Leben gerufen. Das ist schon sehr fragwürdig, denn die AFD hatte die schon lange auf dem Plan!

ist die neuzeitliche Demo global erfreulich??

denn

Wissenschaft kann sich nur dann weiterentwickeln, wenn sie sich hinterfragen läßt

auf dem Banner der Demo-masse stand:
Zu Fakten gibt es keine Alternative. :?: :?:

Leider werden Fakten von den Experten auch mißbraucht, um Stimmung für oder gegen bestimmte Strömungen in der Gesellschaft zu erzielen. Ist das unter "Profit orientierend" einzureihen :?: :?:

Die Frage steht im Raum:
Wer fälscht(beabsichtigt oder auch nicht) denn die Forschungsreihen, um Gelder zu bekommen?
Wer bastelt ständig an Parametern, um Statistiken zu korrigieren ?? einige nennen es fälschen .

Zu behaupten, dass Wissenschaft nur auf Fakten gründet, ist im Grunde Unsinn. Wissenschaft beruht auf Hypothesen und Prämissen, auf deren Bestätigung bzw. deren Verwurf. Hypothesen und Prämissen wiederum widerspiegeln unsere Weltanschauung und unsere Vorgehensweise. So gesehen ist bei allem, was lebt und zudem noch einen eigenen Willen hat, in der Geschichte der Menschheit noch niemals etwas bewiesen worden.

mal über die Co2 Frage hinausgehend:
http://grist.org/business-technology/no ... -they-use/

schon 2012 treffend geschrieben/gesagt:
Die Forschungsfreiheit braucht Regeln
http://www.tagesspiegel.de/wissen/posit ... 84732.html