Es gibt eine Vermittlung für Senioren als Familienhilfe.

Sie beinhaltet Unterkunft und Verpflegung ist frei, kleine Hilfeleistungen in der Familie oder bei der Gastperson ist gewünscht. Es sind gutsituierte Gastgeber im Ausland, zum Putzen ist in der Regel anderes Personal da.

Kennt das Jemand vom Erzählen oder aus eigener Erfahrung?
Nein, aber interessantes Modell. Gerade wieder arbeitslos geworden und Nase voll von der Arbeitswelt wäre das eine Option. England würde mir gefallen.
Ich habe über Au Pair im alter einen Bericht im Fernsehen gesehen, er war hoch interessant und die Damen die sie gezeigt hatten waren sehr zufrieden. :lol:
ich weiß allerdings nicht mehr den Sender, habe gegoogelt die Sendung lief am
am 24.11. 2010 im NDR
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/m ... 77114.html
ich kann mir so etwas nur schwer vorstellen. In eine fremde Familie "einzuziehen", um dort die Kinder und sonstiges zu betreuen, ist ein ungeheurer Schritt in die Abhängigkeit. Auch dort gilt doch das Prinzip des Unterordnens - oder?
Die Dame die dort gezeigt wurde war wenn mich nicht alles täuscht sogar verheiratet und wollte mit Einverständnis Ihres Mannes eine neue Perspektive finden.
cat,

du bekommst aber keinen Lohn, wovon willst du deine Miete bezahlen. Es ist ja nur vorübergehend. Du brauchst schon etwas Rente oder Vermögen dafür.
das dürfte wohl ein Wind-Ei sein
wie klein sind denn die kleinen Mithilfen wirklich?
Geschenkt wird heute niemandem was, im Fernsehen kann alles dargestellt
werden, wer's glaubt ist selbst schuld
Au pair als junges Mädchen ist ok.In den 50iger und anfangs der 60iger Jahren war das oft die einzige Möglichkeit das Sprachstudium im Ausland zu finanzieren. Neben Kost und Logis wurde ein kleines
Taschengeld bezahlt. Frauen erhielten damals keine Arbeitsbewilligungen, war nur Männer vorbehalten.
Ohne finanzielle Unterstützung meiner Eltern wären meine Auslandaufenthalte unmöglich gewesen.
Die Vorstellung heute als "granny" zu kleinen Kindern zu schauen und für "Gottes Lohn" ist für mich unvorstellbar. Reise selber bezahlen, Provision für die Vermittlung, mich unterordnen. Sorry mit Frauen
kann man das machen.
Was mich reizen würde ist für 2-3 Monate jemanden auf einer Reise zu begleiten.
titirangi hat geschrieben: ...
Die Vorstellung heute als "granny" zu kleinen Kindern zu schauen und für "Gottes Lohn" ist für mich unvorstellbar. Reise selber bezahlen, Provision für die Vermittlung, mich unterordnen. Sorry mit Frauen
kann man das machen.
...


Ja @titirangi, dem stimme ich zu. Besser hätte ich mein "Unbehagen" auch nicht artikulieren können.
Luise :)
DieLuise hat geschrieben:
titirangi hat geschrieben: ...
Die Vorstellung heute als "granny" zu kleinen Kindern zu schauen und für "Gottes Lohn" ist für mich unvorstellbar. Reise selber bezahlen, Provision für die Vermittlung, mich unterordnen. Sorry mit Frauen
kann man das machen.
...


Ja @titirangi, dem stimme ich zu. Besser hätte ich mein "Unbehagen" auch nicht artikulieren können.
Luise :)



Hier muss ich leider auch zustimmen. Ich war damals als Au Pair in Paris (nicht direkt Paris, sondern dans le Vesinet) und es hat nur funktioniert, weil ich mich immer untergeordnet und voll in die Familie integriert habe. Mittlerweile leben ich mein eigenes Leben mit eigenen Regeln und Gewohnheiten. Ich könnte mich nicht mehr anpassen und möchte das auch nicht mehr, und das obwohl ich mich als flexibel und offen beschreiben würde
Maren58 hat geschrieben: ...

Hier muss ich leider auch zustimmen. Ich war damals als Au Pair in Paris (nicht direkt Paris, sondern dans le Vesinet) und es hat nur funktioniert, weil ich mich immer untergeordnet und voll in die Familie integriert habe. Mittlerweile leben ich mein eigenes Leben mit eigenen Regeln und Gewohnheiten. Ich könnte mich nicht mehr anpassen und möchte das auch nicht mehr, und das obwohl ich mich als flexibel und offen beschreiben würde


OT:

Hallo @Maren58,
ich habe gerade gesehen, dass Du eine "Neue" :D bist und Deinen allerersten Beitrag bei 50plus geschrieben hast. Deshalb nehme ich, auch wenn's OT ist, schnell mal die Gelegenheit wahr, Dich herzlich willkommen zu heißen und Dir viel Spaß bei 50plus zu wünschen!
Luise :)

OT Ende
Vielen Dank :)



DieLuise hat geschrieben:
Maren58 hat geschrieben: ...

Hier muss ich leider auch zustimmen. Ich war damals als Au Pair in Paris (nicht direkt Paris, sondern dans le Vesinet) und es hat nur funktioniert, weil ich mich immer untergeordnet und voll in die Familie integriert habe. Mittlerweile leben ich mein eigenes Leben mit eigenen Regeln und Gewohnheiten. Ich könnte mich nicht mehr anpassen und möchte das auch nicht mehr, und das obwohl ich mich als flexibel und offen beschreiben würde


OT:

Hallo @Maren58,
ich habe gerade gesehen, dass Du eine "Neue" :D bist und Deinen allerersten Beitrag bei 50plus geschrieben hast. Deshalb nehme ich, auch wenn's OT ist, schnell mal die Gelegenheit wahr, Dich herzlich willkommen zu heißen und Dir viel Spaß bei 50plus zu wünschen!
Luise :)

OT Ende
Ich bin ein bisschen überrascht über die vielen negativen Meinungen hier ... ich persönlich kann es mir sehr gut vostellen, auf diese Art Land und Leute kennenzulernen ... sei es nun als Granny oder auch als Volunteer. Klar muss man die Komfortzone eine wenig verlassen, aber man ist doch viel näher am Leben in einem fremden Land dabei und macht sicher eine Menge Erfahrungen, die bei einer "normalen" Reise gar nicht möglich sind. Und wenn es mir nicht passt, dann packe ich einfach meine Koffer und ziehe weiter oder ich kehre zurück in mein Zuhause.

In der Maiausgabe der Zeitschrift "Brigitte woman" gibt es übrigens einen Bericht zu diesem Thema.
Ambe44 hat geschrieben: Ich bin ein bisschen überrascht über die vielen negativen Meinungen hier ... ich persönlich kann es mir sehr gut vostellen, auf diese Art Land und Leute kennenzulernen ... sei es nun als Granny oder auch als Volunteer. Klar muss man die Komfortzone eine wenig verlassen, aber man ist doch viel näher am Leben in einem fremden Land dabei und macht sicher eine Menge Erfahrungen, die bei einer "normalen" Reise gar nicht möglich sind. Und wenn es mir nicht passt, dann packe ich einfach meine Koffer und ziehe weiter oder ich kehre zurück in mein Zuhause.

In der Maiausgabe der Zeitschrift "Brigitte woman" gibt es übrigens einen Bericht zu diesem Thema.


Hallo liebe Frauen und Granny-Aupair-Interessierten!

Ich habe sowohl vor meinen Kindern wie auch danach als Au-Pair gearbeitet - vor ein paar Jahren hat es den Begriff Granny-Aupair nicht gegeben - in anderen Ländern gibt es auch nicht diese extreme Altersdiskriminierung wie hier. Nur leider wegen dem Visum.

Ich habe mich auch jetzt wieder bei einigen "normalen" Nanny-Aupair Agenturen angemeldet, da ich die Idee mit Granny-Vermittlung zwar super finde, aber total kontraproduktiv: sowohl für die normalen offiziellen Aupairs (da besteht nämlich die Regelung dass man Taschengeld, Sprachkurse, Versicherung und mindestens halbe bis ganze Reisekosten u.v.a Höchst-Arbeits-Zeiten -keine Sklavenhaltung! gearbeitet wird). und für einen selbst:

In anderen Ländern, z.B. der Schweiz und England werden nämlich recht gute Löhne (viel bessere als bei uns-aber da gehört ja nicht viel dazu!) für diese Tätigkeiten bezahlt! Wenn jetzt alle GranNannies das auf eigene Kosten machen, haben alle anderen schlechte Karten. Die meisten anderen Länder - z.B. Schweiz, UK/Irland, Österreich, Canada, U.S.A. u.a. bieten substantielle finanzielle Vorteile für die Eltern. Aber dafür muss das offiziell gehandhabt werden und anständig bezahlt werden. Und versichert! -Ich bin normalerweise nicht so versicherungswütig wenn es nur um mich geht, v.a. wenn ich im Ausland bin, aber wenn es um andere Menschen, v.a.um kleine fremde Kinder in deren Haushalt geht, bin ich da vorsichtiger...

lg AoaLoa -
P.S. bin auch neu hier und hoffentlich mach ich's richtig - ohne dass alles gelöscht wird ;-)
Hallo,
ich war eine der ersten Aupair-Omas, die darauf hereingefallen sind. Aber ich wollte unbedingt mal nach Kanada und so kam mir das Angebot der Agentur gerade recht. 6 Monate Aufenthalt waren geplant - nach 3 Monaten kehrte ich zurück -um mehr als 4 000 Euro ärmer (Ausflüge, 4-wöchiger Sprachkurs, zusätzli. Lebenshaltungskosten ect.), aber um viele Erfahrungen reicher. Zum Wiederholungstäter werde ich mit Sicherheit nicht werden - da gibt es verlockendere Optionen, meine Abenteuerlust auszuleben :wink:
Wen es jetzt wundert, dass nur Positives darüber in den Medien berichtet wird, dem wird es vielleicht auch schon aufgefallen sein, dass immer dieselben drei "Vorzeigeomas" dort präsentiert werden. Kritische Meinungsäußerungen scheint die Agentur wenig zu mögen und sortiert diese im Vorhinein aus. Originalton der Agentur:" Wir wollen ja niemanden abschrecken!"
Wenn es dann doch mal gelingt, einen kritischen Post zu veröffentlichen, bemüht sie sogleich einen Rechtsanwalt. Und bevor jetzt der nächste Rechtsanwalt schon die Sektkorken knallen lässt, beende ich hiermit meinen Bericht.