Hallo Nela,
In den vorangehenden Beiträgen hast Du schon manch guten Ratschlag bekommen. Du solltest einmal genauer darüber nachdenken und sie verwirklichen.
Ich bin nicht nur mehrfache Oma, sondern auch Uroma. Als meine Enkel geboren wurden, war ich mehrere huntert Kilometer entfernt. Also habe ich sie nur aller paar Wochen oder Monate gesehen.
Aber bei uns hat es nie solche Probleme gegeben, wie bei Dir.
Und wenn ich in Deinem Eingangsbeitrag lese:
" Es ist das Kind meines Sohnes und ich habe eine Schwiegertochter. "
dann kommt mir der Gedanke, daß Deine Probleme viel weiter zurückliegen, als Du Dir selbst eingestehen willst.
Aus Deinem Zitat geht hervor, daß es Deinen Sohn gibt und Eine Schwiegertochter. Also ist für Dich Deine Schwiegertochter nicht zu Deiner Tochter geworden. Du hast offensichtlich die Phase des Loslassens der eigenen Kinder noch nicht vollständig überwunden. Und nun setzt sich das auf anderer Ebene mit Deinem Enkelkind weiter fort.
Ich weiß, ich sage Dir jetzt etwas für Dich Schwerverständliches und vielleicht auch Schmerzliches. Aber Du solltest darüber mal ernsthaft nachdenken und Dein eigenes Verhalten in der Vergangenheit überprüfen. Gibt es da vielleicht schon Schwierigkeiten, weil Dein Sohn Dinge anders gemacht hat, als Du sie dachtest? Hattet ihr da schon mal Auseinandersetzungen ?....und warum? Vielleicht auch mit Deiner Schwiegertochter?

Bitte laß Dir meine Worte mal in aller Ruhe durch den Kopf gehen. Ich möchte Dich nicht verletzen, Ich möchte Dir nur helfen!

Ich grüße Dich ganz lieb
Feli
Ich weiß ja nicht so recht, aber meines Erachtens nach, muss das Fehlverhalten nicht zwingend bei nela53 gesehen werden. Schließlich möchte sie doch nur mal ihren Enkel <sehen>!
Könnte es nicht sein, dass ihre Schwiegertochter eine ziemlich dominante Persönlichkeit ist und sie ihren Ehemann, sagen wir mal "sehr gut im Griff" hat.
Des lieben Friedens Willen und des Enkels wegen, bleibt ihr allerdings nichts anderes übrig, als klein beizugeben.

(Was wäre ich froh wenn ich für meinen Sohn eine Oma hätte, aber was man nicht hat, weiß man auch eher zu schätzen)
Hallo meine lieben,
das ist ja super von euch. Hätte nicht erwartet, das ich doch so viele Antworten bekomme. Ich glaube ich muß dazu doch noch einiges erklären. Meine Situation ist glaube ich nicht ganz so einfach.
Es stimmt schon, das ich zum Anfang ziemliche Schwierigkeiten hatte meinen sohn loszulassen. Aber ich hatte mich wirklich mit dieser Situation abgefunden. Habe nie mehr irgentetwas gesagt. Habe nicht mal mehr Ratschläge gegeben. Ich weiss das meine Schwiegertochter mir das sofort negativ auslegt. Ich hatte mir wirklich solche Mühe gegeben, das nichts schiefläuft. Aber es ist alles was ich sage falsch. Aber ich kann mich auch nicht immer verstellen. Ich muß auch sagen dürfen, was ich denke und fühle.
Deshalb wird es immer wieder zu Konflikten kommen. Ich komme einfach mit dieser Situation nicht klar. Ich weiss nicht, wie ich mich verhalten soll.
Ich kann mich zur Zeit auch nicht dazu überwinden anzurufen. Was soll ich sagen. Ich komme mir wie ein Bettlerin vor.
Muß auch noch eine Situation dazu berichten. Meine Mutter ist die Uroma und hat ihr Urenkelkind auch noch nicht gesehen. Meine Schwiegertochter will anscheinend keinen von der Familie meines Sohnes sehen. Ich habe noch eine Tochter. Zu ihr wird immer wieder gesagt, sie würden sich bei ihr melden. sie hat ihre nichte auch noch nicht gesehen. Meine Tochter wiederrum sagt zu mir. Sie will keine Gefühle entstehen lassen, da sie ja doch wieder enttäuscht wird.
Puhhhhhhhhhhhhh, das wird lang!!!!!!!!!!

Jedenfalls hatte mein Sohn bei dem letzten Telefonat gefragt, was eigentlich "Oma" (meine Mutter) für ein Problem hat. Sie hätten von vielen Leuten Päckchen zur Geburt erhalten. Meine Mutter wohnt 10 min. mit dem Auto von ihnen entfernt. Sie dachte, entweder kommen sie mal vorbei oder laden sie ein. Sie machen auch niemanden die Tür auf, der nicht eingeladen ist. Also man kann auch nicht einfach vorbei gehen. Sollte sie vielleicht ein Päckchen schicken?????
Danach rief ich meine Mutter an und sagte ihr, das sie wohl erwartet haben das du dich meldest oder wenigstens ein Päckchen schickst. Sie rief meinen sohn an.
(Dazu muß ich noch sagen, das meine Schwiegertochter immer mithört, wenn Telefonate sind. Ich spreche nie mit meinem Sohn alleine, also auch nicht meine Mutter). Jedenfalls hat sie sich dann wohl auch ziemlich mit meiner Schwiegertochter gestritten. Zum Schluß kam dann mein Sohn ans Telefon und meinte zu meiner Mutter (seiner Oma) sie hätte wohl einen an der Klatsche und für ihn sind wir alle gestorben. Das zu einer alten Frau mit 81 Jahren. Meine Mutter war ausser sich.
Jetzt muß ich doch erst mal schliessen. Wenn ich über alles so nachdenke werde ich ziemlich traurig. Ich kann mir kaum noch Kinderbilder meines Sohnes ansehen. Wir hatten immer ein super Verhältnis. Ich bin geschieden. War mit meinen Kindern seit 1993 alleine.
Ich hoffe es ist ein bißchen verständlich was ich da auf die schnelle geschrieben habe. Mir tut es auch irgentwie gut mit jemanden zu sprechen. Mit meiner Mutter und meiner Schwester kann ich nicht mehr darüber sprechen. Kann ich auch verstehen. Danke noch mal für eure Beiträge.
LG
Nela
Hallo Monika,
muß mich doch noch mal an dich wenden. Wäre schön, wenn wir uns mal treffen könnten und uns unterhalten könnten. Ich bin auch kein Premium mitglied. Aber wir könnten uns doch erst mal im chat treffen. Habe festgestellt, das man dort auch als nicht Mithglied reinkommt. Dann könnten wir vielleicht mal einen Treffpunkt vereinbaren. Wo wohnst du in Berlin. Ich wohne in Tempelhof.
LG
Nela
Hallo Feli,
auch du hast Recht mit deiner Vermutung. Es ist wirklich nicht so, das ich meine Schwiegertochter liebe. Aber ich habe sie immer respektiert und habe mir immer gedacht. "Mein sohn liebt sie und ich muß das so akzeptieren.
Ich muß sie ja auch nicht lieben oder. Ich habe mir immer sehr viel Mühe gegeben und glaube ich kann mir noch so viel Mühe geben. Ich werde immer wieder etwas falsch machen oder falsch sagen.
Es wird mir immer alles anders ausgelegt, wie ich es gemeint habe.
Will noch mal einen Satz schreiben aus dieser email, die ich bekam.
(Sie schrieb: Du bist eine von vielen Verwandten und auch unser Freundeskreis bedeutet uns viel. Es gibt nicht nur "die Oma". Wir haben ein Baby und für sie zählt im Moment nur Mama und Papa. Wenn ich also vorläufig keinen Besuch wünsche, dann ist es so und es muß auch niemand anfangen darüber zu schmollen. Wir hoffen das du deine verirrten Gefühle in den Griff bekommst. Werde nach diesem kleinen Schock schnell wieder munter und verständnisvoller).
LG
Nela
kundgeba hat geschrieben:
Herbert07 hat geschrieben: Ich gehe am liebsten dann zu Besuch, wenn ich eingeladen werde.
Und ich mag auch keine Besuche, die ich nicht eingeladen habe.

Nicht mal aus der Familie.

Hebbe


Meine Kinder können ohne Anmeldung jederzeit zu mir kommen - aber ich gehe nie ohne Anmeldung sie besuchen.

kundgeba


Das ist bei mir auch so. Meine Kinder können immer zu mir kommen. Aber ich würde auch nie zu Ihnen gehen ohne Absprache
Sally57 hat geschrieben: Ich weiß ja nicht so recht, aber meines Erachtens nach, muss das Fehlverhalten nicht zwingend bei nela53 gesehen werden. Schließlich möchte sie doch nur mal ihren Enkel <sehen>!
Könnte es nicht sein, dass ihre Schwiegertochter eine ziemlich dominante Persönlichkeit ist und sie ihren Ehemann, sagen wir mal "sehr gut im Griff" hat.
Des lieben Friedens Willen und des Enkels wegen, bleibt ihr allerdings nichts anderes übrig, als klein beizugeben.

(Was wäre ich froh wenn ich für meinen Sohn eine Oma hätte, aber was man nicht hat, weiß man auch eher zu schätzen)


Hallo Sally,
das kann ich auch nachempfinden. Ich war immer sehr froh, das meine Mutter immer für mich und meine Kinder da war. Mein Sohn war auch ihr erster Enkel und den hat sie immer sehr sehr lieb gehabt. Ich finde das alles auch sehr traurig meiner Mutter gegenüber. Sie hat das auch nicht verdient, das auch sie so behandelt wird.
LG
Nela
seniorin80 hat geschrieben: Hallo Nela,

" Es ist das Kind meines Sohnes und ich habe eine Schwiegertochter. "
dann kommt mir der Gedanke, daß Deine Probleme viel weiter zurückliegen, als Du Dir selbst eingestehen willst.
Aus Deinem Zitat geht hervor, daß es Deinen Sohn gibt und Eine Schwiegertochter. Also ist für Dich Deine Schwiegertochter nicht zu Deiner Tochter geworden.
Bitte laß Dir meine Worte mal in aller Ruhe durch den Kopf gehen. Ich möchte Dich nicht verletzen, Ich möchte Dir nur helfen!

Ich grüße Dich ganz lieb
Feli


Liebe Nela,

Feli hat Recht.

Für meine Schwiegermutter war ich von Anfang an die Tochter.
Und so halte ich es auch mit den Lebensgefährtinnen meiner Söhne - es sind meine Töchter - und ich werde den Teufel tun zu irgendeiner Sache meinen Senf dazu zugeben.
Aber dafür bekomme ich unendliche Liebe - von Töchtern und Söhnen.

Es ist ihr Leben und das müssen wir Mütter akzeptieren.

LG Provence
Provence, genauso sehe ich das auch! Mein Großer war 6 Jahre mit seiner Freundin zusammen, und sie war wie eine Tochter für mich... Leider haben sie sich getrennt :cry: Sie ist sehr oft mit ihren Problemen zu mir gekommen, über die sie mit ihren Eltern nicht reden konnte. Und falls da ein Enkelkind gekommen wäre, dann hätte ich mich niemals aufgedrängt - und eingemischt schon gar nicht. Und bei ihrer Trennung, die mir sehr weh tat, habe ich das auch nicht getan!

LG
Foxi
Foxi :D lass Dich knuddeln :lol:

Aber das was wir fühlen - können einige Menschen - LEIDER - nicht nachvollziehen.
Sie bringen sich damit um viel Freude und Liebe.
:D :lol: :D
Hallo Foxi, hallo Provence,

so wie ich euch nun verstehe, habe ich Fehler gemacht. Entweder habe ich die Situation ganz schlecht beschrieben oder ihr habt mich nicht verstanden.
Ich habe geschrieben, das ich einen Sohn habe und eine Schwiegertochter. Wie sollte ich jetzt schreiben. Das es nicht das Kind meiner Tochter ist sondern das Kind meines sohnes. Ist vielleicht etwas schlecht ausgedrückt.
ich hatte auch geschrieben, das ich mich nicht in ihre Angelegenheiten mische. Irgentwie fühle ich mich jetzt ganz missverstanden.
Hallo Nela,

ich glaube, es ist sowieso schwierig, eine so komplexe Situation hier in wenige Sätze zu fassen, aber so unbedingt von Missverständnissen würde ich gar nicht sprechen wollen...

Es wäre natürlich schon wesentlich einfacher, wenn man sich mal im Gespräch austauschen könnte... Leider wohne ich nicht (mehr) in Berlin. Aber sicher findest du unter den Berliner Userinnen Jemanden, mit dem du dich mal unterhalten kannst. Oder aber du informierst dich mal über Selbsthifegruppen - bspw. über die in fast allen Städten ansässige KISS - auch dort hast du die Möglichkeit mit gleich Betroffenen ungezwungen über deine Probleme zu sprechen...

Liebe Grüße aus Schwerin

Foxi
Als meine Tochter vor 28 Jahren heiratete, habe ich mit ihr und meinem Schwiegersohn ein Gespräch geführt, in dem ich ihnen klar gemacht habe, daß ich mich nie einmischen werde, daß ich aber glücklich wäre, wenn sie mich ein wenig an ihrem Leben teilnehmen lassen würden und ich auf Wunsch auch jederzeit für Hilfe bereit bin. Ich habe ihnen aber auch gesagt, daß ich nicht zur Verfügung stehe, wenn sie einmal Schwierigkeiten haben und dann nur einer kommt, um sich über den anderen auszuweinen. Entweder kommen beide oder aber einer mit dem Wissen des anderen.
So geschah es dann auch einmal in einer Krise, daß mich mein Schwiegersohn bat, zu ihnen zu kommen und mit ihnen zu sprechen. Meine Tochter wußte von dieser Einladung.
So sprach ich erst mit beiden, dann mit jedem einzeln .....und siehe da......die bereits eingereichte Scheidung wurde wieder zurückgenommen.
Heute sind meine Kinder Oma und Opa. Sie haben aber aus ihrem eigenen Leben gelernt und erleben heute, was fast alle Väter und vor allem Mütter erleben. Sie wissen, daß man sich nicht einmischen darf.
Meine Kinder und ich sind sprachlos, wie man heute mit Kindern umgeht, wie man sie versorgt, verzieht, erzieht usw. Wir schütteln bei den wenigen Zusammentreffen nur den Kopf. Ich gestehe, daß wir uns auch schon verletzt gefühlt haben.
Aber keiner von uns, würde zu meinem Enkel und seiner Lebensgefährtin etwas über unsere Gedanken sagen, solange wir sehen, daß der Kleine (jetzt 1 Jahr alt) gesund ist und sich gut entwickelt. Natürlich gibt man mal einen Ratschlag, aber ist sofort wieder still, wenn man merkt, daß das eben heute anders gemacht wird. Schließlich müssen ja die Eltern mal mit den Folgen ihrer Fehler selbst fertig werden und nicht wir.
Für mich war mein Schwiegersohn immer "mein Kind" und die Lebensgefährtin meines Enkels ist "meine Enkelin". Das hat mir immer geholfen, ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Kindern und meinen Enkeln zu haben.

Feli
Hallo zusammen,
irgentwie komme ich mir vor, als ob ich etwas falsch gemacht habe. Wurde ich nicht richtig verstanden. Habe ich diese Situation nicht richtig dargestellt.
Jedenfalls fühle ich mich jetzt noch schlechter als vorher.