Es gibt eine Steigerungsform für Veganismus!
Wer also als Veganer die armen Pflanzen bedauert, die für siene Ernährung sterben müssen (Planzen sind Lebewesen, die sehr wohl untereinander kommunizieren), dem wird in Kürze geholfen- durch die Chemieindustrie!
Ich hatte gestern ein hochinteressantes Gespräch mit einem Lebensmittelchemiker, der seine Brötchen ( :lol: ) bei einem großen internationalen Chemieriesen verdient.
Dort wird (im fortgeschrittenen Stadium) daran geforscht, die menschliche Ernährung von der zwangsweisen Bindung an die Landwirtschaft (und ihren Unwägbarkeiten) zu befreien.
Ich stelle mir vor, Arbeiter Müller-Meier-Schulze braucht keine Kantine, keinen Pausenraum mehr: Schubfach auf, Tube wählen, Schubfach zu, Tube öffnen, Gusche auf, Tubeninhalt rein, Gusche zu, Tube wegschmeißen. Normzeit: drei Minuten! Und alles auch koscher und halal.
Die Chefs jubeln, der DAX hüpft vor Freude.
NUR: Wenn Industrie 4.0 gar keine Arbeiter in der Produktion mehr braucht, die paar Operateure und Spänewillis Freelancer sind- ja was dann?
Bleiben nur die überdrehten "Trendsetter", die hip sein wollen und wohlstandsdekadent den "neuesten Schrei" nicht verpassen wollen.

Und- dem Islam ist das egal...
Ooch Gustav,
warum so lange warten und warum so umständlich.
Man befreie einfach das total mit Chemie und Hormonen überbelastete Billigfleisch aus der Massentierhaltung von seinen wenigen noch natürlichen Bestandteilen - etwa, indem man es wenige Stunden in Coca Cola einweicht - und schon hast Du doch Deinen eigenen ChemanerCocktail!
Oder: einfach weiterhin den "Geiz-ist-geil-Markt" bedienen, am besten ohne nachzudenken und weiterhin Billigfleisch essen.
Wie Du siehst, die Chemaner gibt es doch schon längst!
Ein Hoch auf die Chemaner und auf Dich!
Gustav321,
mal weg von der Phantasie hin zur Zukunft und die ist faszinierender als jede Phantasie.
Ein Steak aus dem 3-D-Drucker > schon jetzt machbar > steckt natürlich noch in Anfangsschwierigkeiten.
Dies könnte das Problem von unsachgemässer Tierhaltung und Tötung der Tiere lösen. ( Meiner Meinung nach geht es den Nutztieren in Deutschland wesentlich besser als in den meisten Ländern der Welt).
Dass dies alles keine Spinnerei ist zeigt sich auch daran wenn man betrachtet wer zu den Geldgebern und Unterstützern dieses Startups gehört.
Zum Beispiel Horizon Ventures die bekannt sind ein Näschen für Zukunftstechnologien zu haben. (Einer der ersten Investoren bei Facebook)

https://www.wiwo.de/technologie/green/s ... 49794.html
... und neben den Nutztieren, denen es in vielen Ländern der Welt recht gut geht, gibt es weitaus mehr Menschen weltweit, die wesentlich schlechter Lebensbedingungen haben und froh sind, wenn sie überhaupt etwas bekommen um satt zu werden ....
Veganer, Vegetarier, Chemaner, Pescetarier etc.. das sind Probleme ....
ValentinAK hat geschrieben: ... und neben den Nutztieren, denen es in vielen Ländern der Welt recht gut geht, gibt es weitaus mehr Menschen weltweit, die wesentlich schlechter Lebensbedingungen haben und froh sind, wenn sie überhaupt etwas bekommen um satt zu werden ....
Veganer, Vegetarier, Chemaner, Pescetarier etc.. das sind Probleme ....


Erstens ist es für die Tiere ein großes Problem....

zweitens betrifft es sehr wohl auch Umwelt und Menschen. Berichte, Filme, Reportagen darüber gibt es in der Zwischeneit doch genügend.
Wenn man bedenkt, dass alleine 90% der Weltsojaernte an Vieh verfüttert wird. Und hast du dir mal angeschaut wie es mit der Umwelt in den Anbaugebieten ausschaut und die Folgen der dort lebenden Menschen?
Das ist nur ein Beispiel von vielen. Ich werde hier kein Referat darüber halten.
Es geht uns verdammt gut - wir leben in dem Luxus, wählen zu können was wir essen oder eben nicht.
@mix123
nichts anderes wollte ich ansprechen, dass es viel zu vielen Menschen schlechter geht als so manchen "armen Nutztieren" - Prioritäten sind eben verschiedentlich getaktet.
Was können die Nutztiere für die Verhältnisse in Afrika und sonst wo? Die doch am allerwenigsten....

Den vielen armen Menschen in aller Welt geht es aber genau so schlecht, wenn über Bockwurst, Brathühnchen, Guglhupf, Heuernte etc geschrieben wird.
Zum stoppen einer Diskussion müssen sie aber nur bei den Themen Vegan, Vegetarisch herhalten.

Ist genau so beim Tierschutz. Du kannst den Leuten die unmöglichsten Dinge erzählen, wie du dein Geld ausgibst und deine Freizeit verbringst. Da freut man sich mit dir oder es wird milde belächelt. Jeder Tierschützer muss sich aber immer wieder anhören: Und was tun sie für Kinder? :shock:

Stellt euch mal praktisch vor, ihr unterhaltet euch über Kochrezepte, über einen Kinofilm oder irgendwas, das euch interessiert und dann kommt jemand und sagt zu euch empört:Denen in Afrika geht es ganz schlecht. Hast du keine anderen Probleme?
Oder ihr erzählt von eurem wunderbaren Urlaub oder eurem Hobby und dann entgegnet einer empört: Schon mal was für Kinder gemacht?

Ich erlebe das schon seit über zwanzig Jahren. Dran gewöhnen kann ich mich leider nicht.
barbera hat geschrieben: Es geht uns verdammt gut - wir leben in dem Luxus, wählen zu können was wir essen oder eben nicht.

Erst kommt das Fressen, dann die Moral (BB)
oder anders ausgedrückt:
für die Tugend muss man satt sein.
Bei Fleisch finde ich das tatsächlich eine gute Alternative, Qualität vorausgesetzt. Auch wenn es Tieren in Deutschland verhältnismäßig ganz gut, wird da auch sehr viel Schindluder getrieben. Gerade bei den Betäubungen im Schlachthaus gibt es eine hohe Fehlerquote. Das wirkt sich am Ende auf die Fleischqualität aus.
Bei anderen Lebensmitteln bin ich da sehr skeptisch. Solange die Inhaltsstoffe dieselben sind, ist das ja kein Problem, chemisch gibt es da keinen Unterschied.
Einfach zum Nachdenken:

Der Vergleich - es gibt Menschen, denen es noch viel schlechter geht, als unseren Nutztieren oder bei uns in Europa geht es den Nutztieren verhältnismäßig gut - ist für mich nicht gerechtfertigt.

Es müsste heißen:
Es gibt sehr viele Tiere die artgerecht , nach strengen Auflagen gehalten werden und es sollten alle Nutziere so gehalten werden, wenn sie schon für unser Essen auf dem Teller landen.

Was ich nicht verstehe im Köpfe von Menschen:
Der Tierschutz wird bei uns so hoch geschrieben. Unsere Lieblinge werden verhätschelt, schlafen oft sogar im Bett bei uns und sind für viele die besten Freunde, weil mancher alt und einsam ist. Ein Haustier fühlt, leidet - für mich ist es kein Unterschied zum Nutztier - hast du schon einmal einem Schwein oder einer Kuh in die Augen geschaut - Lebewesen ist Lebewesen!

Viele von uns regen sich furchtbar auf, wenn sie in sündlichen Ländern auf Urlaub sind - die armen herrenlose Hunde und die vielen Katzen, die wild herumlaufen und kein Futter haben, weil sich niemand um Kastrierung kümmert,die vielen Pferde und Esel, die für Urlauber am heißen Strand in der Sonne stehen oder auf griechischen Inseln Urlauber rutischige Steinwege hinaufschleppen müssen ....

Doch bei der Nutztierhaltung hört für viele der Tierschutz und die Achtung vor einem Lebewesen auf.
Es interessiert viele Konsumenten nur der Preis, nicht, unter welchen Bedingungen "Tiere/Lebewesen" von der Geburt bis zum Tod leben/leiden müssen, was sie als Nahrung bekommen und wie sie geschlachtet werden - es wird im Supermarkt nur das Stück Fleisch und der Preis gesehen.

Kleine Gockel werden nach der Geburt am Fliesband in eine Schredermaschine befördert oder vergast - es wird sogar beim Gas gespart - sie leben dann noch lange unter den anderen Toten.
Hühner werden so schnell hochgemastet, dass das Knochenwachstum nicht nachkommt und Knochenbrüche auf der Tagesordnung sind.Durch die enge Haltung sind sie gestresst und verletzten sich gegenseitig - eitrige Wunden sind an der Tagesordnung.
Es kommt täglich Antibiotika ins Trinkwasser, damit keine Krankheiten auf großen Hühner/Putenfarmen entstehen - wir essen das natürlich mit dem Fleisch mit und werden immer mehr immun bei Behandlungen.
Tiertransport von 20/30 Stunden in Europa sind an der Tagesordnung - ohne Trinkwasser, ....

Mutterschweine werden wochenlang in einen körperengen Gitterkäfig gesperrt - die Ferkel kommen dann und säugen durch Gitterstäbe. Es ist Folter, sich wochenlang nicht bewegen zu dürfen.
Schweine werden nur auf Spalten behalten, die Ausscheidungen dampfen rauf, der Geruch ist noch im Fleisch festzustellen, auf engem Raum, ohne Beschäftigung - im Stroh zu wühlen gibt's nicht, sie werden aggressiv und beißen sich gegenseitig, Infektionen - dann wieder Antibiothika. Da vergeht mir der Appetit.

Ich frage mich, wo führt das hin? Immer billigeres Fleisch zum Preis von immer mehr Tierquälerei. Es wurde noch nie so viel weggeworfen wie heute - weil es ja so billig ist.
Unbegrenztes Wachstum nach oben ist Zerstörung.
Immer mehr Fleischkonsum - Hoher Blutdruck, Arterienverkalkung, Herz- und Kreislaufkrankheiten, Übersäuerung, Rheuma, ... alles ist stark im Zunehmen. Für mich ein wirklich kranker Kreislauf.

Seit ich meinen Fleischkonsum reduziert habe, geht es mir sehr gut. Ich kann mir 2x in der Woche Bio-Fleisch leisten und esse mit Appetit und weniger schlechtem Gewissen.
Ja, es gibt schwarze Schafe - aber beim Billigfleisch/Massentierhaltung, bin ich sicher, dass ich gleichzeitig einen Chemiecocktail zu mir nehme und das Tier gequält wurde.
Ich habe mir viele Biobetriebe angeschaut - die Frage - wie kann man vertrauen, wurde von den Betreibern belächelt. Die Zeit der Umstellung war für viele sehr schwer, jetzt bekommen sie viel mehr Förderungen und haben fixe Abnehmer für ihre Tiere, warum sollten sie das auf's Spiel setzen? Sollte bei unabhänigen Kontrollen wer schummeln, ist er weg vom Fenster.

Die Besichtigungen von Biobetrieben war ein schönes Erlebnis für mich - kleine Ferkel auf dem Feld galoppieren zu sehen, mit ihnen zu spielen, Schweine in Stroh zu beobachten, mit genug Platz, Möglichkeit auf Stall, Frischluft, Schatten, ....und Bauern, die Achtung vor dem Lebewesen haben.

Bei nur 2x in der Woche Fleisch, kommt mit mein Einkauf jetzt günstiger, habe gute Qualität und ich fördere kein unnötiges Tierleid. Ich esse mit Appetit - ohne
Gestank von Spaltenhaltung, ohne Wachstumshormone und Antibiothika im Fleisch.

... und für mich ist Lebewesen - Lebewesen, egal ob Haustier oder Nutztier.
Ich finde den Spruch uns geht es doch so gut und anderen viel schlechter... sag ich jetzt lieber nicht.
Aber wenn ich die Möglichkeit habe durch mein Verhalten nachhaltiger zu leben, dann versuche ich das auch.
Aber das kann ich nur, weil es mir gut geht. Fair-trade und Biolebensmittel sind eben teuer.
Ebenso kann ich mir auch Gedanken über unnötigen Plastikmüll machen... Wo landet der schließlich...
Wer Billigfleisch isst, nimmt Folgendes nicht nur billigend in Kauf, sondern macht sich mitverantwortlich für:
- das unsägliche Leid dieser Tiere
- den Klimawandel (es ist einfach nachgewiesen und klar, dass die Fleischzucht (Hühner, Schweine, Kühe) die Klimaerwärmung mehr befeuert als alle Autos, Flugzeuge und Schiffe zusammen - Quelle:Geo-online)
- für die Ausbreitung der vielen tödlichen multiresistenten Bakterien
- für den Hunger und die Verhungernden in der Welt ( ohne die Futtermittelproduktion würde eine Fläche frei für Nahrung für Menschen , die der Größe Afrikas entspricht! Denn man braucht 300 pflanzliche Kalorien um 1 tierische Kalorie zu erzeugen)

Wer das leugnet, informiert sich bewusst nicht! Um den Tatsachen nicht ins Auge sehen zu müssen.

Dabei wäre es doch so einfach:
Bewusst einkaufen, kochen, essen. Dazu muss man nicht ganz und vollständig auf fleischliche Nahrung verzichten.
EINFACH MASS HALTEN!