@ mix: Was behauptest du da für einen Unsinn!?

 Vegetarier brauchen keine Nahrungsergänzungsmittel, also stimmt deine Aussage nicht! 

 Auch Fleischesser brauchen keine!

 Tiere aus Massentierhaltung sind doch kein Argument! Sie sind es es möglicherweise, die in ihrer furchtbaren Umgebung auf Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel angewiesen sind. Nicht jedoch der Mensch, der Fleisch isst. Auch, und gerade dann nicht, wenn er gesundes, natürliches Fleisch zu sich nimmt. 

Ich habe doch gar nicht so dagegen, dass Veganer ihre Nahrung so wählen, wie sie es wollen. Die Idee dahinter ist durchaus nachvollziehbar - und mit der Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln können Sie offensichtlich prima und gesund leben. 

Nur, es ist eine Mangelernährung, dabei bleibe (nicht nur) ich, so lange mir kein Veganer Beweise liefert, dass es auch ohne Chemie geht. 
Ich habe nicht behauptet, dass Fleischesser und Vegetarier die Supplemente direkt aufnehmen oder zu sich nehmen müssen, sondern es indirekt und wahrscheinlich ungewollt! über die Nahrung (auch die Milch etc) machen. Ist wahrscheinlich falsch rübergekommen. :wink:
Ich habe nicht behauptet, dass Fleischesser und Vegetarier die Supplemente direkt aufnehmen oder zu sich nehmen müssen, sondern es indirekt und wahrscheinlich ungewollt! über die Nahrung (auch die Milch etc) machen. Ist wahrscheinlich falsch rübergekommen. :wink:
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Salut mix :)

Wenn Omnivoren und OLV's Vitamin bzw. Provitamin B12 über die Nahrung aufnehmen, nennt man das ausgewogene Ernährung.

Wenn ein Veganer das Obige via Pillen zuführt, nennt man das Supplements, weil es in der bevorzugten Ernährung schlicht fehlt.
Man kann als Veganer auch auf die Chemie verzichten - aber nur, wenn man täglich 4-5 g getrocknete!!! Nori futtert.
Die Bioverfügbarkeit beim Menschen ist auch nicht wirklich gesichert.
Vom ökologischen Fußabdruck mal zu schweigen, denn es geht um japanische bzw. koreanische Algen.

Da nehm ich doch lieber die Algen von vor der Haustür, zusammen mit erin paar Stückchen Judasohr, einer schicken Karotte, dem Stiel vom Broccoli (die Röschen gibts morgen), nette Zwiebel dazu und ein Streifchen Ingwer - und hau mir das zusammen mit etwas Hähnchenbrust in den Wok.

Liebe Grüße
Aylurah
Danke für die Aufklärung :D

"Wenn Omnivoren und OLV's Vitamin bzw. Provitamin B12 über die Nahrung aufnehmen, nennt man das ausgewogene Ernährung."

Die Tiere bekommen das als Medikament und das ist dann ausgewogene Ernährung? :roll:

Meins ist es nicht :wink:
Ich glaube fast, du WILLST die Erklärung falsch verstehen...
Deine Zusammenfassung ist Unsinn. 
Muss jemand supplementär z.B. Insulin zu sich nehmen, sit der Mensch krank.
Muss jemand supplementär Vitamin B12 zu sich nehmen, ist er Veganer.

Ist es nicht ziemlich absurd, sich in einer Gesellschaft, die jedes Nahrungsmittel anbieten kann, sich so zu ernähten, dass die Pharmaindustrie nachhelfen muss?

Ich wünsche allen Veganern viel Freude in Plastikschuhen, einer Bekleidung aus Ölprodukten und ihrrer Hautcreme aus Glycerin.
Jedem das Seine.
So ist es! 
Kurz, knapp und einprägsam auf den Punkt gebracht. Vielleicht wird es jetzt endlich verstanden... 
Darf es auch Bekleidung aus Baumwolle sein, oder ist das etwa gar keine Pflanze?
Vielleicht sind dann Cotton-Oel-Produkte gemeint, also ja, auch Baumwolle :wink:
20 % Baumwolle, 70% Polyester, 10% Elasthan.
So schauts aus bei, Hm...
mix123 hat geschrieben: Danke für die Aufklärung :D

"Wenn Omnivoren und OLV's Vitamin bzw. Provitamin B12 über die Nahrung aufnehmen, nennt man das ausgewogene Ernährung."

Die Tiere bekommen das als Medikament und das ist dann ausgewogene Ernährung? :roll:

Meins ist es nicht :wink:


Salut Mix :)

MANCHE Tiere bekommen es als Supplement - Du als Veganarin redest doch auch nicht davon, dass Du Medikamente benötigst, um mit Deiner Ernährungsform überleben zu können :)

Wenn Nutztiere tiergerecht gehalten werden (es gibt keine artgerechte Nutztierhaltung) - ist eine Zufütterung von B12 nicht notwendig.
Sie wird allerdings in der Massentierhaltung angewandt, wie so vieles andere auch.

Doch wer sagt Dir, oder besser, woher nimmst Du das Recht, zu behaupten, dass alle hier den Tag mit 200g Schnitzel vom deutschen gerquälten Wasserschwein beginnen, sich mittags eine Currywurst einwerfen und abends mit 3 Stullen, fett mit Leberwurst bestrichen, den Tag abrunden?

Am Samstag gibt es dann Rippchen vom Grill und Sonntags die Rouladen vom deutschen Wasserbüffel.
Zwischendurch, oder wenn weder Sau noch Kuh im Billigangebot waren, nehmen wir halt die Art Geflügel, mit der problemlos die nächste Streptokokkenangina mitbehandelt wird.

WOHER weißt Du, was wir Omnis essen? Und wo wir Omnis unster Essen kaufern? Und wieviel tierische Produkte wir essen oder nutzen? Woher unser Fleisch, Fisch und Käse kommen?

Man kann sich durchaus auch als Ominvore oder OLV gesund ernähren und das Tierleid durch Augen-auf-beim-Essenkauf minimieren.

Ganz ausschließen kann man es nicht, das kann aber ein Veganer auch nicht, denn für den Anbau seiner Nahrung, so sie nicht völlig im heimischen Garten und unter Ausschluss aller Pestizide, Insekticide und Fungicide stattfand - sterben auch Tiere....
Und der Traum, dass pflanzliche Nahrungsmittel im Großanbau komplett ohne Chemie azuskommen, sorry, DER sollte schon lange ausgeträumt sein.


Ooops.
Aylurah, ich habe bis vor ca. 18 Jahren auch als Omnivorin gelebt und danach bis vor ca. 5 Jahren als Vegetarierin. Ich kann mich noch daran erinnern, was man dann ißt :wink:
Natürlich weiß ich nicht was ihr konsumiert, jeder sollte sich auch nur den Schuh anziehen, der ihm passt. Ich gehe deshalb auch nicht auf diverse Bemerkungen ein, in denen mir unterstellt wird was ich angeblich konsumiere, weil ich Veganerin bin. Es passt nicht.

Ich glaube wir wissen beide, dass der Bestand an Nutztieren, der nicht in Massenhaltung lebt, sehr gering ist. (Deshalb sind es auch nicht nur "manche" Tiere, die B12 als Suppliment bekommen) Ich lebe auf dem Land, seeehr ländlich. Hier gibt es keine weidende Kühe oder ähnliches. Nichts. Nur hier und da ein paar Hühner, Kaninchen, Ziegen, die privat gehalten werden.
Aber außerhalb des Dorfes eine riesige Putenmastanlage und das Gegenstück außerhalb des Nachbardorfes eine Hähnchenmastanlage. Keines dieser Tiere erlebt auch nur einen Tag außerhalb der Gebäude, kein Tageslicht, keine Sonne, kein Wind, keine Pflanzen etc... was für ein Leben :cry: .....
"das Tierleid durch Augen-auf-beim-Essenkauf minimieren" - Sorry, aber das gelingt den wenigsten in meiner Umgebung und wenn man sich die Verkaufszahlen anschaut begrent sich das nicht nur auf meine Umgebung. :roll:

Eine Umstellung im Anbau und in der Tierhaltung wird es mehr und mehr geben. Es hat ja schon begonnen. Natürlich nicht von heute auf morgen alles. Letztendlich muss jeder bei sich selbst anfangen, wenn er etwas verändern möchte.
Wer gezielt in Deutschland sucht, kommt schon zum Bio-Fleisch.
Ich kaufe es gelegentlich auch, wenn ich für meine Enkelkinder koche.

Aber jeder hier geht davon aus, dass überall es so wie in Deutschland funktioniert.
NEIN.
In Großbritanien findet Ihr keinen Bioläden, bzw. Bioprodukte. Massentierhaltung wo das Auge reicht.
Im ganzen Osteuropa genau so.

Übrigens, B12 kann auch nicht-chemisch hergestellt werden.
Wenn ich auf die Waagschale zusätzliche Einnahme von B12 und auf die andere Fleisch essen lege, dann ist für mich die zusätzliche Einnahme von B12 DIE Alternative.

Ja, Marge, die Veganer müssen sich bewusst ernähren, damit sie die Nährstoffe ausgewogen zu sich nehmen.
Und wer sich für die vegne Ernährung entscheidet, braucht eine Vorlaufzeit und während der er sich mit der Ernährung beschäftigen MUSS.

Wenn ich mir das Menü der meisten gängigen Restaurants in Deutschland anschaue, dann ist es klar, wie sich die meisten Menschen ernähren (ich war früher viel beruflich unterwegs, von Wilhelmshafen bis Bad Reichenhall). Deutsche Küche: Schnitzel und Pommes ist die Basic. Dann kommt Wurstsalat, Matjes mit Sahne und Bratkartoffeln, Currywurst usw.
Das ist von den Menschen gefragt, sonst würden die Restaurants Konkurs machen.
Würde den Futtermitteln nicht B12 zugesetzt, würde tierische Nahrung auch nicht wirklich grossartig B12 liefern. Wissen wohl wahrscheinlich viele gar nicht. Auch nicht, dass B-12-Mangel bei Tierproduktekonsumenten mindestens so häufig vorkommt wie bei Veganern, wenn nicht sogar häufiger.
also ich finde das Thema Vegetarier, Veganer, Fleischesser viel zu ermüdend für eine Diskussion, da kann es keinen gemeinsamen Nenner geben. Diese Feststellung habe Ich schon zu dem Zeitpunkt gemacht, an dem ich mich entschlossen habe Vegan zu leben.

Ich lebe Vegan, weil das für mich die einzige Möglichkeit ist, mit meinem Gewissen gegenüber den Tieren zurecht zu kommen. Eine Katze ein Hund, eine Kuh, ein Schwein und auch z.B. Ein Karpfen haben alle das gleiche Recht zu Leben. Ich verurteile keinen, der Fleisch ist und damit unzählige arme Geschöpfe tötet, hoffe lediglich, dass vielleicht irgendwann die Einsicht kommt. Auch ich habe das viele Jahre getan, habe also gar kein Recht dazu. Man sollte es jeden so tun lassen wie er mag, aber man sollte wirklich auch solche Diskussionen lassen.
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