Eine sehr ähnliche Diskussion habe ich hier schon mal 2016 gelesen.

Es gibt sicher den Wandel, aber auch die Wiederholung 8)
Die Erde dreht sich nun mal im Kreis und besteht somit aus Wiederholung.
jJulchen01 hat geschrieben: Eine sehr ähnliche Diskussion habe ich hier schon mal 2016 gelesen.

Es gibt sicher den Wandel, aber auch die Wiederholung 8)


an diese Diskussion kann ich mich erinnern....
damals habe ich dasselbe geschrieben wie heute.....warum ?
weil es meine Überzeugung ist.....
Selbstverständlich muss sich die deutsche Sprache weiterentwickeln und das bedeutet auch Veränderung.
1. Kiezdeutsch:
https://www.youtube.com/watch?v=65n8V5saU7U
Reduktion des Vokabulars, Wörter aus dem Türkischen und Arabischen benutzen, eine veränderte Grammatik, das soll also die Sprache der Zukunft sein? Shakespeare kannte ca. 26.000 Worte, ein US-Amerikanischer Farmer kommt mit weniger als 300 aus; Goethe soll 24.000 Worte gekannt haben, dann ist wohl das Ziel, den Wortschatz auch auf 300 zu reduzieren eingeschlossen eine vereinfachte Grammatik?

2. Rechtschreibung nach Gehör:
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 31150.html
Neuere Studien zeigen, dass diese Methodik deutlich ungeeignet ist und insbesondere die förderungsbedürftigen Kinder benachteiligt. Ich frage mich, weshalb die Bildungspolitiker diese Studien nicht vor Einführung der Methode durchführten? Unsere Kinder und unsere Zukunft als Versuchsobjekte?
Persönlich bin ich der Ansicht, diese Politiker und Lehrer, die das aus Verantwortungslosigkeit, grober Fahrlässigkeit oder ähnlichen Gründen veranlasst haben, sollten dafür belangt werden. Man könnte ihnen beispielsweise die Pension streichen wegen Dienstvergehens.

3. Opfer und Nutznießer
Selbstverständlich ist Bildung und insbesondere die Sprache ein Herrschaftsinstrument. Es ist bekannt, das es eine klare Beziehung zwischen Einkommen/Vermögen des Elternhauses und dem Schulerfolg gibt. Der grobe Unfug, den ich mit den Beispielen in 1. und 2. darstellte, zementiert diese Zustände. Denn die Kinder, die der Förderung bedürfen, werden nicht gefördert. Sie verbleiben in ihrem unterprivilegierten Status. Die Kinder aus betuchtem Elternhaus trifft die unsinnige Methodik bei weitem nicht so hart und, falls nötig, können sich die Eltern Spezialmaßnahmen leisten.
Jaja die deutsche Sprache ist und bleibt die allerhöchste aller Sprachen dieser Welt, ist zwar ein bisschen grössenwahnsinnig, aber wenn meinen...

Spätesens wenn Mensch den Weg der Dinosauerier gegangen ist, gibt es keine deutsche Sprache mehr. Sollte dies schon viel früher geschehen, wäre das bestimmt auch zu überleben.

Natürich ist nur das Deutsch der Deutschen massgebend, das etwas andere Deutsch der Österreicher und Schweizer gilt nicht, ist ja schliesslich für die meisten in diesen Ländern ihre erste Fremdsprache. Ein Hoch dem deutschen Deutsch...!

In der Schweiz verschwinden nach und nach die vertrauten Ausdrücke, weil sie von den uns übergestülpten Ausdrücken durch Deutsche verdrängt werden. Unsere Sprachkultur ist durch Deutsch gefährdet.
na dann setz dich doch dafür ein, sie zu erhalten @Shekinah, statt hier rumzumosern.
Jede Sprache ist es wert erhalten zu werden.
Hier geht's halt jetzt um die deutsche

So what? Host mi? :roll: :lol:
Ähm, mal langsam mit den jungen Pferden. Wer hat denn hier mit mosern angefangen, ich etwa? Nein da haben andere kräftig um die "schöne" deutsche Sprache gejammert.

Ich habe lediglich von meinem Recht der freien Meinungsäusserung Gebrauch gemacht und meine Gedanken niedergeschrieben.

Selbstverständlich bin ich mit dabei, unsere Sprachkultur zu erhalten. Und falls du es noch nicht weisst, wir sprechen auch die deutsche Sprache, aber halt mit vielen eigenen Ausdrücken und eigener Grammatik, genau wie die Österreicher auch.

Ah ja, wir haben euch etwas voraus, wir verstehen euer Deutsch ziemlich problemlos, ihr aber unseres nicht. Ätsch oder so...
@ Shekinah

Nun bin ich etwas über deine Reaktion erstaunt, Ich dachte bis heute, dass auch in der Schweiz die deutsche Sprache Amtssprache ist.
Ich weiß natürlich , dass es auch den französisch und auch italienisch sprechenden Teil der Schweiz gibt.
Es werden verschiedene Dialekte gesprochen, wie in Deutschland auch, aber Hauptsprache ist doch deutsch. Verbessere mich gerne, falls ich falsch liege, oder sitze, oder stehe.
@dick01
Auch die Kinder betuchter Eltern, so sie eine keine private Schule besuchten, wurden dem Quatsch "Schreiben nach Gehör" unterworfen, jedenfalls in Berlin.
Man stolpert hier von einem Schulversuch in den anderen.
Die erzwungene Früheinschulung war auch so ein desaster!

Übrigens: Ein Schweizer wird wohl kaum "Plattdeutsch" verstehen oder den sächsischen Dialekt, ätsch...
Ja Deutsch ist eine Amtssprache, aber unser Deutsch ist halt doch anders als euer Deutsch. Da ist der Dativ nicht verpönt, sondern hoch im Kurs, da meckert niemand deswegen. Und bei uns heissen halt viele Dinge anders als bei euch. Wir haben Randen und nicht rote Beete und was es da alles gibt. Und genau das möchten wir ja auch gerne beibehalten, aber dank den Discountern aus Deutschland geht da so langsam auch manches verloren.

Und wenn ich Peperoni kaufen will, dann will ich keine Paprika, auch wenn das the same ist
Doch Mila, zu einem grossen Teil schon, vielleicht sogar besser als unser Walliserditsch und den Berber Oberländer Dialekt. Ätsch.
Plattdeutsch verstehen auch viele Deutsche nicht......da muß man wirklich kein Schweizer dafür sein :wink:

und die Wiener haben rote Rüben
die Schwaben sagen rote Rüben.....
die Karotten heißen gelbe Rüben.....
und Rotkraut heißt Blaukraut.....
Kartoffelpuffer - Kartoffelpfannkuchen - Reibedatschi ?

wahrscheinlich wurde aus diesem Grund diese "künstliche" Schriftsprache eingeführt....

@Shekki
es tut mir leid, dass auch die Schweizer diese Sprache übernehmen mußten..:wink: ...... :lol:
Shekinah, ich kenne ein wenig das faszinierend schöne "Berner Oberland",
aber ich wusste nicht, dass ihr auch "Berber" habt.
Sorry, bin schon wieder weg.
Der Berliner "Pfannkuchen" heißt in anderen Bundesländern "Berliner".
Dann die verschiedenen Begriffe wie "Semmel", "Brötchen", "Schrippe" .
Und alles bedeutet dasselbe!