Sehr geehrte Mitglieder,

Um mehr Erfahrungen für mein Projekt zu sammeln,möchte ich eine kleine Umfrage starten.

Wenn man im alter auf Hilfe angewiesen ist bleibt meist nur das Altenheim oder hilfe von einem ambulanten Pflegedienst.
Dieser arbeitet jedoch meist nach einem strengen Zeitplan und ist nur wenige Minuten vorrot.Eine Pflege durch Verwandte ist so unumgänglich.
Doch in der heutigen Zeit leben die Kinder berufsbedingt nicht mehr in ihrem Heimatort.
Für viele ältere Menschen ist das Leben in einem Alten/Pflegeheim eine Horrorvision.
Doch es gibt eine Alternative!

Eine polnische Pflegekraft für die häusliche Pflege.
Hier zieht die Pflegekraft aus Polen bei ihnen zu hause ein und ist 24 stunden vorort.Natürlich arbeitet sie keine 24 stunden,pflegerische tätigkeiten dürfen nicht übernommen werden.Die Zusammenarbeit mit einem ambulanten Pflegedienst wird weiterhin empfohlen.
Dies ist nur möglich:
Die Betreuungskräfte sind bei einem Unternehmen in Polen angestellt und werden rechtmäßig nach Deutschland entsendet. Das Personal ist sozialversicherungspflichtig angestellt und versichert. Das Formular E 101, welches ab dem 1. Mai 2010 durch das A 1 Formular ersetzt wurde, ist ein Nachweis für die Einhaltung der Vorschriften sowie das rechtmäßige Abführen der Sozialabgaben.
Die Kosten liegen zwischen 1300 - 1900 euro brutto monatlich.
Ein vergleichbarer Service durch einen Deutschen Pflegedienst wäre um das fünf fache teurer.
Die Vermittlung von Selbstständigen Pflegekräften ist illegal.

Nun meine Frage:

Was haltet ihr von dieser Art der häuslichen Betreuung?

Was haltet ihr von einer Seniorenwohngemeinschaft?
Mein Vorschlag:

die Alten nach Polen exportieren,
dann wäre die Pflege evtl. auch sicher,
so wie die Rente dereinst hier zu Lande (versprochen) wurde... nicht wahr.



Übrigens:


Umfragen muss man beim Admin anmelden, ( ich sage ja nur) ;)
Stimmt nicht, Tarantel,
Umfragen können sogar direkt als Umfrage formuliert werden, wenn Du ein neues Thema eröffnest.
Dann wird über das Thema das Umfragethema gestellt.
Drück mal auf "NeuesThema erstellen". Da kannst Du das unten lesen.
Nicht aber, wenn es so offensichtlich um ein Projekt handelt, wobei es um
Geld handelt Seniorin. Nicht wahr.

Dennoch sei eben mal die Frage erlaubt,
* warum die Pflegeheime verteufelt werden,
* was macht eine polnische Perle wenn sie mich
nicht pflegen darf, nur für putzen ist mir das ZU teuer.
* was passiert mit den deutschen Pflegerinnen,
die auf Gedeih und Verderb in D ausgebildet werden
für sehr viel Geld und manche Jahre lang arbeitslos sind,
hier mitten in Deutscheland!



... und du kommst daher Seniorin und setzt dich mit der Formalitäten auseinander...
Als ob DAS hier an erster Stelle stünde... nicht wahr...
Herzlichen Dank für eure bisherigen Antworten.

Die Berichte über einige Pflegeheime kennt jeder,Unterernährung etc.
Es geht ja auch nicht darum die Pflegeheime zu verteufeln.

Aber wer will im alter in ein Heim?
Einen alten Baum verpflanzt man nicht.
Es gibt doch nichts schöneres als seinen Lebenabend in seinen eigenen vier Wänden und selbstbestimmend zu verbringen.
Oder sehe ich das Falsch?

Mit einer polnischen Pflegekraft ist dies möglich.
So einen Service mit einer Deutschen Pflegekraft anzubieten wäre um das fünf fache teuerer,und wer macht diesen Job?

Aus Polen kommen teilweise Krankenschwestern,weil sie hier das dreifache verdienen können.
Diese Kräfte sind nicht weniger Ausgebildet als unsere.

Es ist nicht nur putzen,es dürfen auch leichte Pflegerische tätigkeiten übernommen werden. Dazu gehören einfache Hilfestellungen bei der Körperpflege, der Ernährung, der Ausscheidung und der Mobilität.
Außerdem hat man eine 24 stunden Überwachung.
In Kombination mit einem Pflegedienst welcher halt Tabletten reicht oder zum Blutdruck messen etc,ist dies eine Möglichkeit im eigenem Zuhause zu bleiben.
Das ganze kostet nicht mehr als ein Pflegeheim.

So viele deutsche Pflegerin kann es wohl nicht geben,den laut aktuellen Berichten haben wir einen Pflegenotstand in Deutschland.

Ich hoffe auf weitere Meinungen von euch.

Vielen Dank im vorraus
Ja, wenn die extra Moralepflege gewährleistet ist, ist es das beste die Pflegebedürfdigen zu Haus zu pflegen.
Leider ist das nicht immer der Fall,denn manchmal ist es schon gefährliche Pflege,da sind halt auch falls noch vorhanden ,die Angehörigen gefordert um ein Auge drauf zu werfen.Denn am wichtigsten ist die Resoursen der Pflegebedürfdigen aus zu schöpfen und sie das machen lassen was sie noch können und sie nicht Entmündigen.
Zu den Heimen es sind nicht alle schlecht,wenn man einen Tag selbst in den Heim verbringt,kann man sich dann fragen will ich da meinen Lebensabend verbringen?
Schönen Tag
Klar muß jeder selbst entscheiden , wo will ich meinen Lebensabend vebringen.

Doch was mache ich wenn ich in kein Pflegeheim möchte?
Meine Verwandschaft und Kinder können mich nicht Pflegen?
Ist ein Pflegedienst der Minuten anwesend ist allein die Lösung?

Bei dieser vorm der Pflege im alter kann man meiner Meinung nach wohl kaum von Entmündigen sprechen.Immerhin lebt man Selbstbestimmend,man bekommt nur eine Unterstützung bei den alltäglichen dingen wenn dies durch die Verwandschaft nicht möglich ist.

Wohl ehr liegt eine Entmündigung in einem Heim vor,aber dies ist nur meine Meinung.
Vielleicht wollen wir uns erst einmal darüber einigen,
was wir unter Überwachung und was unter Pflege verstehen.

Die halbe-halbe Lösung würde mir persönlich nicht gefallen.
Denn meine Versorgung sollte nicht eine quasi halbe Armee
übernehmen, und schon gar nicht bei mir zu Hause.
Da liebe ich die sehr persönliche Zuwendungen von erlesenen Menschen.
Und mal unter uns gesagt:

für 2000 € im Monat würde diese Arbeiten jede hiesige Frau
auch erledigen, da bin ich ganz sicher.Ganz ohne Examen.


Und zu der Pflegenotstand: alles Propaganda.

das ist künstlich hoch stilisiert!
Man muss sich nur in den Kliniken etwas umhören,
und dann sieht und hört man, wie die Personalpolitik
gestalten ist... nicht wahr.
Wie oben schon erwähnt dürfen nur leichte Pflegerische Aufgaben übernommen werden. Dazu gehören einfache Hilfestellungen bei der Körperpflege, der Ernährung, der Ausscheidung und der Mobilität.
Da dieser Berufszweig noch in Deutschland geschützt ist.

Die Pflegekraft zieht bei ihnen zuhause ein.
Sie ist 24 stunden anwesend ( im Notfall kann sie eingreifen-ÜBERWACHUNG) macht ihren Job und danach hat sie Freizeit.

(Da liebe ich die sehr persönliche Zuwendungen von erlesenen Menschen.
Erlesene Menschen? Kinder? Verwandtschaft? Nicht jeder hat dieses Privileg. Und wenn dies nicht möglich ist?

Jede Frau würde bei einer zu pflegenden Person einziehen und diese Aufgaben erledigen?
Warum macht es nur niemand?

Wenn zb die Pflegestufe III vorliegt liegen die Kosten bei 600 euro monatlich.
24 stunden betreuung durch ausländische dienste, die angemeldet sind, gibt es auch bei uns.
das kann aber nur eine kurzfristige lösung sein.

diese personen wechseln alle drei wochen, in dieser zeit sind sie tag und nacht im haus oder wohnung des betroffenen.

bei uns wird trotzdem die hauskrankenpflege die kontrolle übernehmen.

für manche ist es ganz gut so, für viele ist das heim aber die beste lösung!!!

von wegen unterernährung in heimen:

der alte mensch und ich denke wir haben das schon in einem anderen forum diskutiert, neigt dazu immer weniger zu essen und zu trinken.
so ist das natürliche sterben.
und es gibt studien, die besagen man sollte keine infusionen geben, denn es hat keinen zweck. wenn der alte, betagte mensch will, wird er essen und trinken und leben wollen, wenn nicht, will er sterben.

und den willen des menschen sollte man immer beachten!!!

ich möchte mit keiner PEGsonde ernährt werden, denn wenn ich meinen mund zu mache und nicht mehr essen und trinken will, ist das für alle anderen in meiner umgebung ein zeichen, dass ich nicht mehr leben will.
also lasst mir meinen willen.
wenn ich dann ins krankenhaus komme, wird man feststellen: exikose und unterernährung!!!
aber ich werde bitten mich nicht ins spital zu bringen, denn darauf kann ich verzichten.
wenn ich nicht mehr will, sollte mein leben enden dürfen!!!

das nur aus meiner persönlichen sicht!

und es lässt sich gutes geschäft mit altenpflege machen!!!
bewohner ins spital, patienten aufpäppeln, wieder zurück ins heim, nach wochen wieder diesselbe prozedur! nein danke!!!
oft erlebt! ich hatte den eindruck so leicht darf man nicht sterben! manchmal war persönliches interesse, nämlich die gute pension der person und das zu erwartende geld am monatsende ausschlaggebend, warum man das jahrelang so weitergemacht hat!!!
ich habe 24stundenpflege durch ausländische kräfte bei einem freund und dessen mutter erlebt.
alle drei wochen, wie gesagt wird gewechselt, das ist nicht leicht für den zu pflegenden, alle drei wochen sich auf jemanden neuen einstellen zu müssen!
manchmal können die 24stundenbetreuer nicht einmal genug deutsch, um sich mit dem zu pflegenden ausreichend zu verständigen.
wie gesagt es mag eine übergangslösung sein, auf dauer ist es aber nicht sinnvoll!

dies wird aber immer ein streitthema, ein für und ein wider bleiben.


wie tarantel schreibt, es gibt genug arbeitslose deutsche pflegerinnen, meist aber examinierte, die teilweise bei uns in österreich arbeiten!

jeder sollte es für sich entscheiden, wie er es haben möchte.
ich habe kein problem mit heimen, ich würde jederzeit in ein heim meines vertrauens gehen.
das heim sollte man sich früh genug aussuchen, um dann wenn es notwendig ist, sich dorthin zu begeben!
die kontrolle in den heimen durch die behörde ist seit jahren so rigoros, dass missstände sicher sofort entdeckt und ausgeräumt werden!
in meine 1 Zimmerwohnung soll jemand einziehen ??????
In der Regel bleiben die Betreuungskräfte drei Monate.

Es gibt genügend Menschen für die ein Pflegeheim nicht in frage kommt.
Ob für die Pflegebedürftige Person selbst oder die Kinder,die selbst bei der Pflege ihrer Eltern an ihre Grenzen stoßen.
Für die jenigen ist der Service gedacht.

Wenn man die Situation beobachtet ist genügend Nachfrage vorhanden.
Auch die Bundesländer arbeiten an alternative Wohnformen zb Mehrgenerationenhäuser oder Seniorenwohngemeinschaften um nur einige zu nennen.

Perfekt ist diese Möglichkeit nicht,aber sicher eine alternative für viele Menschen.
Kallie1 hat geschrieben: Wie oben schon erwähnt dürfen nur leichte Pflegerische Aufgaben übernommen werden. Dazu gehören einfache Hilfestellungen bei der Körperpflege, der Ernährung, der Ausscheidung und der Mobilität.
Da dieser Berufszweig noch in Deutschland geschützt ist.



Zum Glück ist dieser Berufszweig in Deutschland noch geschützt, ansonsten könnten sich 80% der Krankenschwestern vor'n Bus werfen, oder Putzen gehen um ihre Familie zu ernähren.

Bei dem Thema "polnische Pflegekräfte" krieg ich sowas von einem "dicken Hals", deswegen werde ich mir hier auch nicht mehr äußern, besser ist das.
Und nun zu den Heimen.
Ich arbeite in einem solchen Heim,
nicht als Pfleger, in einer anderen Position.
Ich habe aber einen kompletten Überblick.
Zusätzlich bin ich im dortigen Betriebsrat.
Entscheidend ist in vielen Fällen, wer ist der
Träger des Heims.
Weiterhin wird auch von den Pflegekassen das
Geld drastisch gekürzt., und der Pflegeschlüssel
wird gegen Null gefahren. Ist damit eine menschenwürdige
Betreuung gewährleistet? Vom Pflegekonzept ganz
zu schweigen.
Profit und Gewinnmaximierung seitens des/der
Unternehmen steht im Vordergrund.
Pflegekräfte werden nur noch mit Kurzzeitverträgen
eingestellt, das fördert auch nicht deren Einsatzbereitschaft.
Weitere Folgen sind u.a. die innere Kündigung,
und keine Identifizierung mehr mit dem Unternehmen.
Folge? ein schlechtes Betriebsklima.
Pflegekräfte sind heute Repetierfaktoren keine
Potenzialfaktoren.
Die Liste ließe sich beliebig erweitern.