Hallo Kallie1,
ich weiß jetzt gar nicht, wo mein erster Beitrag gelandet ist. ... Irgendwo.
Zu deiner zweiten Frage, was ich von einer Seniorenwohngemeinschaft halte: Solange die Senioren noch fit sind, ist alles ok. Aber, sie werden älter. Dann wird der Eine Bettlägerisch und der Andere Dement, der Dritte stirbt z. Bsp. . Dann muss trotzdem jemand die älteren Menschen betreuen kommen. Und schon sind wir wieder beim Pflegeheim im kleinen Stil. Es sei denn, dass vereinbart wird, dass, wenn die Mitbewohner die Leistungen nicht mehr abdecken können (als Gemeinschaft), dass dann eine Regelung getroffen wird, was dann mit den Bewohnern geschieht.
So denke ich.

Gruß naturfreundin67


Kallie1 hat geschrieben: Sehr geehrte Mitglieder,

Um mehr Erfahrungen für mein Projekt zu sammeln,möchte ich eine kleine Umfrage starten.

Wenn man im alter auf Hilfe angewiesen ist bleibt meist nur das Altenheim oder hilfe von einem ambulanten Pflegedienst.
Dieser arbeitet jedoch meist nach einem strengen Zeitplan und ist nur wenige Minuten vorrot.Eine Pflege durch Verwandte ist so unumgänglich.
Doch in der heutigen Zeit leben die Kinder berufsbedingt nicht mehr in ihrem Heimatort.
Für viele ältere Menschen ist das Leben in einem Alten/Pflegeheim eine Horrorvision.
Doch es gibt eine Alternative!

Eine polnische Pflegekraft für die häusliche Pflege.
Hier zieht die Pflegekraft aus Polen bei ihnen zu hause ein und ist 24 stunden vorort.Natürlich arbeitet sie keine 24 stunden,pflegerische tätigkeiten dürfen nicht übernommen werden.Die Zusammenarbeit mit einem ambulanten Pflegedienst wird weiterhin empfohlen.
Dies ist nur möglich:
Die Betreuungskräfte sind bei einem Unternehmen in Polen angestellt und werden rechtmäßig nach Deutschland entsendet. Das Personal ist sozialversicherungspflichtig angestellt und versichert. Das Formular E 101, welches ab dem 1. Mai 2010 durch das A 1 Formular ersetzt wurde, ist ein Nachweis für die Einhaltung der Vorschriften sowie das rechtmäßige Abführen der Sozialabgaben.
Die Kosten liegen zwischen 1300 - 1900 euro brutto monatlich.
Ein vergleichbarer Service durch einen Deutschen Pflegedienst wäre um das fünf fache teurer.
Die Vermittlung von Selbstständigen Pflegekräften ist illegal.

Nun meine Frage:

Was haltet ihr von dieser Art der häuslichen Betreuung?

Was haltet ihr von einer Seniorenwohngemeinschaft?
naja, wenn ich nimmer richtig denken kann,Gott möge mich davor bewahren,ist wahrscheinlich eine SeniorenWg nicht das schlechteste!

Als selbst Seniorin, fühle mich bis jetzt keinesfalls als solche ,ganz im Gegenteil,bin fit wie ein Turnschuh,aber es müssen für diese Art der Betreuung auch die Vorraussetzungen gegeben sein!
1.Eigenes Zimmer bis Wohnapp. mit eigenem Bad
UND
2. das nötige Kleingeld! :shock:
Leute,...welcher Rentner hat schon 1500€, soviel sind es annähernd für polnische Frauen und alles andere kommt noch dazu,eigenes Leben,Fixkosten!?
und .....das mit-zwischenmenschliche darf dabei auch nicht übersehen werden,paßt's oder paßt's nicht??
ne...danke,keine Organspende..kein nix....ab in die "Kiste"

GOTT Ich danke dir, daß ich nicht weiß,was du weißt! :D
Bei einer 1 zu 1-Betreuung im eigenem Haus muß man die rund um die Uhr anwesende Pflegekraft selbstverständlich auch allein bezahlen, auch bei osteuropäischen Löhnen kann das mehr sein, als die übliche Rente.

Trotzdem ist diese Art der Pflege oft besser und preiswerter als im Heim, wenn man Glück hat und jemanden findet, der diese Arbeit zuverlässig und mit echter Fürsorge tut. Dazu gehört eine bestimmte Lebenseinstellung, bei der Achtung, Ehrlichkeit und Hinwendung kein Thema, sondern Selbstverständlichkeit sein sollte. Am Besten funktioniert das, wenn der Pflegebedürftige und seine Familie mit dem neuen, zeitweisen Familienmitglied genauso umgehen, wie sie es selbst erwarten.
Agenturen vermitteln aber oft völlig ungeeignetes Personal, wo es an Sprach- und Pflegekenntnissen und der Fähigkeit zur selbständigen Haushaltsführung mangelt.

Eine echte Alternative kann nun tatsächlich eine Senioren-WG sein, wo man sich die Kosten einer Pflegekraft teilen kann. Denn meist braucht der Einzelne nur bei bestimmten Verrichtungen, wie Körperpflege oder auch hauswirtschaftlicher Versorgung Unterstützung, Zeit für den Einzelnen ist trotzdem viel mehr als der Pflegedienst oder das Heim hat. Ob man für zwei oder fünf Personen kocht, macht wenig Unterschied, zum "frisch aufgetauten" und teurem "Essen auf Rädern" ist es sehr wohl.

Ich lebe selbst in einer WG, wo bisher noch niemand pflegebedürftig ist. Aber wenn doch, ist dafür gesorgt, daß niemand ins Heim muß. Teuer muß das nicht sein.
Ich habe vor ein paar Jahren miterleben dürfen, wie die Schwiegermutter einer meiner Töchter für ihren kranken Mann polnische Pflegekräfte engagiert hat. Es war einfach toll!

Diese Pflegekräfte durften 3 Monate am Stück hier arbeiten und dann mußten sie wieder zurück. Soweit ich erinnere, wechselten sich ein Mann und eine Frau über ca. 3 Jahre immer wieder ab und beide gehörten irgendwie zur Familie!