neben Che die kubanische (Tanz)Revolution:

Cha Cha Cha
Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose
Fortunaviva hat geschrieben: Dank einem Auftrag beschäftigte ich mich mit Trilogien: ...


Fortunaviva,
magst Du mal erzählen, inwiefern Du Dich mit Trilogien beschäftigst?
Und was erwartest Du von den Lesern hier? Das wird nämlich nicht ersichtlich.
Eine Kinder-Trilogie:

Ene - mene - mu

Bild
Ganz bekannt ist auch noch die Dreifaltigkeit ( ja, ja. Neben Einfältigkeit gibt es auch noch dessen drei)
– Vater
– Sohn
– Heiliger Geist
Aber von der Einfältigkeit gibt es dafür mehr als drei...
Von barbera » 06.01.2018, 14:10:
>>Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose<<


Dies ist allerdings keine „Trilogie“, sondern eine „Quartologie“ und lautet vollständig:

>>Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose…<<
(Gertrude Stein, „Sacred Emily“)

Auf Englisch ist dieses Zitat (>>Rose is a rose is a rose is a rose...<<) ein Wortspiel, das mit dem Gleichklang des Namens „Rose“ mit Eros und „a rose“ spielt.


Eine Trinität ist was anderes als eine Trilogie!!!
Und eine Quadrologie was anderes als eine Quadriga..

Aber egal, findet Ihr nicht,

Eine Rose ist nur deshalb eine Rose, weil ihr irgendwer mal irgendwann diesen Namen gegeben hat, während Eros seinen Schauder wie ein Tempelinneres über seine User kippt.
während Eros seinen Schauder wie ein Tempelinneres über seine User kippt

Mein lieber Schwan, welch Wortgewalt!
Nicht trist, nicht trivial, und eventüll sogar etwas trinit.
Darob muss ich nun nach Denken.
Verdandi, ich bin nur ungern besserwisserisch, aber im Englischen ist kein
Wortspiel bzw. Gleichklang zwischen Eros und a rose möglich, denn die Engländer sprechen Eros genau so aus wie wir Deutschen.


»Pitch of Poetry«, Charles Bernstein
(The University of Chicago Press, Chicago & London, 2016)

»Stein’s most famous line, „Rose is a rose is a rose is a rose” was written at the same time as Tender Buttons in a tribute to Emily Dickinson …«
»The line gives a sense of dynamic and erotic movement, rose arose aroused, with the implicit play on eros; it also insists, that things (and words) are what they are and not symbols – a turn away from the symbolic use of the word rose so common in English verse but also harking back to Juliet’s plea to Romeo that wie are more than our names: „What’s in a name? that which we called a rose / By any other name would smell a sweet.”
The line also brings to mind Marcel Duchamp’s equally iconic pseudonym “Rose Selavy” – eros, c’est la vie – used first for Man Ray’s 1921 photo of Duchamp dressed as a woman.«


That it's! :mrgreen:
Verdandi, der Satz, rose arose aroused, ist ein Wortspiel mit einer für englische Verhältnisse wunderschönen Sprachmelodie und ist ausschließlich erotisch zu verstehen. Da gebe ich Dir recht.
Trotzdem gibt es keinen Gleichklang zwischen “Eros” und “Rose”. Ich hake das Ganze mal als dichterische Freiheit ab. :D
Verdandi, ich wurde neugierig und habe nach dem Buch von Charles Bernstein gegoogelt und habe auch die Stellen gefunden, die Du zitierst. Du hast aber Sätze weggelassen, die meiner Meinung nach wichtig sind, um Gertrude Stein richtig zu verstehen. Einen der von Dir weg gelassenen Sätze habe ich unten an der richtigen Stelle eingefügt und ich selbst verstehe jetzt besser, wie das
"rose arose aroused" gemeint ist.

Ich habe folgenden Satz eigefügt:
Stein begins “Rose is,” not “A rose is,” suggesting that Rose is the name of a person; the word morphs from proper name to flower name and from noun to verb.
»The line gives a sense of dynamic and erotic movement, rose arose aroused, with the implicit play on eros; it also insists, that things (and words) are what they are and not symbols – a turn away from the symbolic use of the word rose so with the implicit play on eros; it also insists, that things (and words) are what they are and not symbols – etc.


In my opinion, the approximate harmony in the pun "a rose" and "eros" is quite understandable, even if the emphasis is on different syllables. But it's not worth a "rose war" to me. I'm giving it up. :wink: