Der Tod kommt immer zu früh,auch Alter ist davon unabhängig.Menschen zu verlieren bedeutet Schmerz...Jahre der Tränen.
Das Licht kehrt zurück,leuchtet etwas weniger...

Vor einigen Tagen Verabschiedung,eines lieben Menschen.Der kleine Junge
8 Jahre hielt ein Papier zum Becher gefaltet,die Frage wofür?
Seine Antwort " Hiermit fange ich meine Tränen auf " Es tat weh...
Sein Vater starb am Hl.Abend voriges Jahr,der Opa jetzt.
@ Lionprinzess, ich wünsche dir Menschen welche deine Tränen auffangen,
bis sie weniger werden.
Viel Gutes Dir !
Auch von mir ein herzliches Beileid!

Viele bei 50plus kennen solche Schicksalsschläge , damit bist du hier einen guten Schritt gegangen!
Auch ich verlor vor Jahren meinen damaligen Lebenspartner, allerdings nicht so schockartig! Den Schockzustand erlebte ich am Tag der OP und Diagnose...

Unter der Forenrubrik "Rat & Lebenshilfe" wirst du mit weiteren Erfahrungen anderer User fündig...

(Und ändere deinen Profiltext!
Der ist wohl eher aus derzeitiger Hilflosigkeit entstanden.)
es ist ein langer und schwerer Weg. Aber man muss ihn gehen diesen schmerzlichen Weg, und es braucht Zeit. Unterschiedlich lange da gibt es keine Pauschalierungen auch wenn man von einem Trauerjahr spricht, das einem das Umfeld normalerweise zur Verfügung stellt. Ich brauchte immer länger.

Nach dem überraschenden Tod von meinem Lebensgefährten viel mir das Buch eines Psychiaterpaares in die Hände. Muss sagen Gott sei Dank. Es war für mich ein richtiges Navi das mir da zur Seite stand. Und mir auch den Weg zurück ins Leben ebnete.

Der Titel: Wenn man einen geliebten Menschen verliert. Gebe gerne die ISBN Nummer weiter sofern dies gewünscht wird. Hier darf man keine Werbung machen und ich bin kein Premium-Mitglied. Aber wer es wissen möchte kann mich ja anschreiben.
Biggi, ich wollte Dich wegen des Titels anschreiben - aber das funktioniert eben leider nicht
Auch von mir mein allerherzlichstes Beileid.

Kenne das weil mir meine Lebens und Liebespartnerin von jetzt auf nachher durch Unfall weggerissen wurde.
Nach 12 Jahren bin ich immer noch allein, aber so langsam lasse ich wieder Kontakte zu.
Darum sage ich auch gib Dir die Zeit zu trauern und Dich zu verabschieden. Wenn Du irgendwann der Ansicht bist, dass Du Dich dem Leben wieder zuwenden solltest, dann tue dies behutsam.
Ich hoffe Du hast einen Freundeskreis zum Reden und der Dich in kritischen Situationen auffängt.
Wünsche Dir für die anstehende Trauerzeit alles Gute.
Du hast mein vollstes Mitgefühl, ich kann mich gut in dich reinfühlen, denn mir ging es auch mal so.

Lass deine Trauer raus, das ist so wichtig. Bei mir hat es eine Zeit gedauert, weil ich meinen Mann noch 10 Tage auf seiner Reise begleiten konnte. Es kam zwar auch plötzlich, aber diese 10 Tage haben mir alles gegeben und noch heute zähre ich davon.

Suche dir Freunde und rede drüber und du wirst sehen nach und nach wird es wieder leichter und man kommt ins Leben zurück.

Ich wünsche dir alles Gute und auch du wirst wieder lachen können, aber alles braucht seine Zeit
Hallo ihr Lieben, ich danke Euch allen für den spontanen Beistand den ihr für mich so leistet! Ich bin ja nur so traumatisiert, weil innerhalb bon 13 Monaten meine 3 wichtigsten Personen den Weg ins Nichts antreten mussten. L. G.
Der Tod hat mir zuviel zugemutet. Er nimmt sich alles was er will. Grausam. Das war zuviel!
du Lebst !

eine harte Herausforderung, ganz sicher ...
dennoch, du kannst nach vorne schauen, lass dir die Blicke dahin nicht nehmen
Hallo zusammen , danke für alles was ihr mir so liebes schreibt! Danke bis bald
@Lionprinzess...,

auch von mir mein herzlichstes Beileid.

Wünsche dir von Herzen liebe Menschen, die dir so zur Seite stehen, wie es dir gut tut.

Sorry @saphira,

wenn ich das jetzt mal so schreibe..., wobei mir natürlich klar ist, dass du es gut gemeint hast.

Nach den Tod meines Mannes hätte ich immer schreien können, wenn mir solche Sätze gesagt wurden...
Wie oft habe ich da gehört, >das Leben geht weiter, du bist stark und schaffst das..< und.. und... und...

Ich fühlte mich damals selbst fast wie tot und ich fürchte, das hilft in dieser tiefen Trauerphase nicht weiter. Aber vielleicht ging es auch nur mir so.

Heute, vor 9 Jahren - auf den Tag genau -, starb mein Mann. Mir hat nur die Zeit geholfen (und damals gute Freunde, die mich einfach nur in den Arm nahmen, denn reden konnte ich sehr lange Zeit nicht). Aber jeder Mensch trauert auf seine Weise.
Nein -Ysatis, das ging nicht nur dir so. MIr ging es ebenso ich war die erste Zeit sogar in einem Hochgefühl und dann fiel ich so tief in ein Loch, dass ich dachte, da komme ich nie wieder raus. Ich bin wochenlang nicht mehr rausgegangen, habe nicht mehr gekocht und irgendwas gegessen, was weis ich gar nicht mehr. Was um mich herum geschah habe ich gar nicht mitbekommen, ich wollte irgendwie auch nicht mehr.

Dann wurde ich bei FB angeschrieben wo ich denn sei und ob es mir gut gehe. Das war wie ein Startschuss und da ich viele Freunde da persönlich kannte, kam es aus mir heraus wie ein Wasserfall. Ab da ging es wieder aufwärts und dann kam Weihnachten nochmal ein Tief, da wurde ich einfach krank und war froh, das ich alleine war.

Am 6. Juni kommt der 1. Todestag, da bin ich selber gespannt, wie ich damit umgehe. Auf dem Friedhof war ich erst 2x ich kann da einfach nicht hinfahren.
Liebe Liomprinzess
es tut mir so leid dass dich das Schicksal so gebeutelt hat. Aber einen Trost gibt es auch für dich. Die mit deinen Lieben gemeinsam verbrachte Zeit kann dir niemand mehr nehmen.

In Gedanken drücke ich dir die Hand.
Das war eine schlimme Zeit für dich, @Renan
und ich kann es sehr gut nachfühlen.

Da zeigen sich viele Parallelen. Habe mich auch ins Schneckenhaus verkrochen.., konnte kaum noch essen, habe fast 9 kg Gewicht verloren (grenzwertig, bei ohnehin schlanken Menschen).., und vieles mehr.. Du hast es ja leider auch ähnlich erleben müssen.

Nach 1 1/2 Jahren hat meine Freundin mich einfach hier bei Fifty angemeldet. Das hat mir tatsächlich geholfen. Bald hatte ich freundschaftliche (auch persönliche) Kontakte, die mir sehr gut getan haben. Vielleicht gerade deshalb, weil sie ganz normal mit mir umgegangen sind und mich nicht wie ein "rohes Ei" behandelt haben, wie viele aus meinem engeren Umfeld. War damals auch für meine Freunde nicht so einfach, das ist mir erst später klar geworden.

Was die Friedhofsbesuche betrifft, geht es mir noch heute so, wie dir. Wünsche dir, dass dich der 1. Todestag nicht zu sehr aufwühlt und dir deine inzwischen eingekehrte Zufriedenheit erhalten bleibt.

Auch für deine Suche hier wünsche ich dir ganz viel Glück
(manchmal kommt es ganz unverhofft..) :wink:
@ysi ...

ich kann dein Sorry ... verstehen ...

mein Post sollte wirklich nicht so hart herüberkommen, wie er sich vielleicht gelesen hat.

Ich bin von Person aus pragmatisch, mir persönlich hilft es, nach vorne zu schauen, ich komme schlecht zurecht mit mitleidigen Blicken, mitleidigen Umarmungen, so in der Art ...

aber da geht es hier ja auch überhaupt nicht drum.

Ich lese, es tut der TE gut, welche Resonnanz sie hier hat, und genau die wünsche ich ihr nicht nur hier sondern auch ein persönliches in den Arm genommen werden, sich bei Freunden auch einmal ausweinen zu können, seine Wut (bei mir war es Wut ob des Verlustes) formulieren zu können... all das wünsch ich ihr und dann das Gefühl zu haben, ich werde verstanden mit meinen Gefühlen der Trauer ...


@renan ... dein Trauertag ist mein Geburtstag ... ich werde, obwohl ich dich nichtmal kenne, an dich denken ..