Ich sehe in der Aussage von Chri nicht Neid sondern Verzweiflung.

Schlanke oder sogar dünne Menschen werden gesellschaflich bei weitem nicht so diskriminiert wie dicke.
Egal, aus welchen Gründen sie nicht essen wollen oder können - die Schlanken haben es leichter.

Ich gehöre auch zu denen, die bei Kummer den Appetit verlieren.
Wenn ich abends bemerke, dass ich noch nichts gegessen habe, denke ich "Na gut - ist egal - ist gut für die Figur".

Ich verstehe sehr gut, was Chri meint!
AnneKlatsche hat geschrieben:
Chri51 hat geschrieben:
Mögen sich all jene glücklich schätzen, denen bei Kummer jeder Appetit vergeht!
:cry:


Chri ...

So eine von Neid getragene Aussage von Dir überrascht mich :(

Nicht essen zu können - aus welchen Gründen auch immer - ist genau so schlimm, wie ständig zu essen.

Wenn Sensibilität für die Dicken gefordert wird, dann meine ich, sollte sie auch für die "Glücklichen" gelten.

AK


trotzdem verstehe ich was @Chri meint.....
ich hatte eine Bekannte, die das Essen oft "vergessen" hat.....
und ja - ich habe sie manchmal darum beneidet.....

in dem Blog von @Chri hatte ich beschrieben, wie ich mal abnehmen wollte.....

also hatte ich die Idee - abends einfach nichts mehr eßbares zu Hause zu haben....
hab mich ins Bett gelegt und vorher noch ordentlich Wasser getrunken....
da hat mein Magen stundenlang dermaßen geknurrt, dass ich irgendwann nachts aufgestanden und zur Tankstelle gefahren bin.... :?
bei manchen Leuten ist das so - bei anderen NICHT.....
@42acul

Die entscheidende letzte Phase der Reduzierung erstreckt sich über ca. fünf Jahre!
Wobei es mit permanenter "Weiterbildung" und Selbsttests in Ernährung ging, auch "vegan" wurde eineinhalb Jahre getestet, übrigens mit dem Erfolg der Wiederzunahme, weil Esssucht auch "vegan" sehr gut übersteht... :D

Insgesamt habe ich in meinem Leben -grob aus der Erinnerung- meine durchschnittlichen 110 Kilo als Erwachsene ca. 2-3mal weg gefastet!


...und dabei fast alle bekannten oder propagierten Methoden durchlaufen!

(weiteres steht alles in meinen letzten 3 Blogs!)


@Shekinah

Leinsamen oder Chia verwende ich auch gerne, ausgerechnet Flohsamen pur noch nie!
Kann also den gar nicht einschätzen, oder bewerten...
Ich rede immer von den Schalen mit dem hohen Quellfaktor und hohem Sättigungseffekt.


@AnneKlatsche,

wenn Du es als Neid interpretieren mußtest, tut es mir von Herzen leid und ich entschuldige mich für die (mißverstandene) Wortwahl! :(


@barbera + @Gundulabella bringen es auf den Punkt!
Hallo an alle Interessierten,

da es zu unübersichtlich wird, wenn ich jetzt mehrere Stimmen zitiere und darauf eingehe, entschuldigt bitte, dass ich nicht direkt Bezug auf eure einzelnen Beiträge nehme, sondern nur kurz meine Erfahrungen beschreibe:

Flohsamenschalen

Da ich nicht zu Verdauungsproblemen neige, kam ich erst durch regelmäßige Speedweek-Tage (hier schrieb ich etwas dazu) zu den Flohsamenschalen, durch deren Einnahme ich eine Verstopfung vermeiden wollte. Ich nahm max. 5g von den Flohsamenschalen und mein Eindruck war, dass es vor allem während dieser Tage gut für mich passte.

Ich denke, was die Menge an Flohsamenschalen anbelangt, ist der Hinweis von Chri wirklich gut: solange man noch keine Erfahrungen gesammelt hat, den Flohsamen mal im Wasser aufzuweichen, um sich davon zu überzeugen, wie viel Flüssigkeit das Pulver tatsächlich bindet! Nach wie vor verwende ich Flohsamenschalen in kleinen Mengen gerne als Bindemittel (anstelle von Speisestärke bspw.). Es ist neutral, auch von der Konsistenz her, und wegen der geringen Menge, die man benötigt, passt es mit dem Preis auch. Ich komme ewig mit einer kleinen Dose hin.

Sättigung durch viel Volumen

Aus Erfahrung weiß ich genau, was Chri damit meint, und kann auch bestätigen, dass es hilfreich sein kann. Dennoch habe ich diese "Kloß-Strategie" nach wenigen Wochen wieder aufgegeben. Warum:

Ich habe im Leben nur sehr selten Probleme mit Verstopfung gehabt. Doch mit den Flohsamenschalen veränderte sich, bei längerer Einnahme, in genau dieser Hinsicht etwas ungünstig: Ich trinke viel. Allerdings treibe ich viel Sport, schwitze also viel. Im Sommer muss es so gewesen sein, dass ich mich verschätzt habe. Obwohl ich viel getrunken hatte, war es wohl zu wenig. Die Verdauung erlebte ich als beunruhigend schleppend. Vielleicht bin ich da einfach zu ängstlich, aber ich hatte dann immer ein leicht ungutes Gefühl, wenn ich mehr als 3 g von den Flohsamen zu mir genommen habe.

Was aber hinzukommt ist, dass mich der "Kloß" im Bauch beim Sport echt stört. Ich hatte das Gefühl, mit einer geblähten Wampe loszulaufen. Nicht nur wegen der Optik, sondern auch wegen des Eindrucks einer ungünstigen Gewichtsverteilung meines laufenden Körpers, so als käme ich dadurch aus dem Lot. Wahrscheinlich nur Einbildung, aber ihr wisst ja, wie eindrücklich Einbildungen wirken können.

Dazu hatte ich den Eindruck, mein Magen würde sich an diese "Belastung", an diese größere Füllmenge gewöhnen. Denn nach den Speedweektagen mit wenig Volumen war ich bereits mit einer geringeren Nahrungsmenge "voll" und damit satt. Ist echt blöd, wenn man dieses Sättigungsgefühl nicht hat. Im Notfall bleibt da nur Willensstärke und Disziplin. An schlechten Tagen steht man am Ende dann trotzdem als Verlierer da. Ich fühle mit allen Betroffenen mit - ich bin eine von euch.

Hungergefühle oder übermäßigen Appetit vermeiden

Gut, was aber ist jetzt mit meinem Sättigungsgefühl, wo ich doch auf das hilfreiche Volumen verzichte. Ersatz ist für mich: ein großer Becher warme, dünne Brühe oder Grüntee. Natürlich hält das nicht so lange vor wie Flohsamenschalen. Aber ich finde das sehr viel angenehmer, weil es direkt durchrauscht.

Dazu halte ich es so, dass ich es vermeide, Obst pur zu essen. In Verbindung mit ausreichend Eiweiß gegessen, bleiben weitere Hungerattacken aus.
Überhaupt Eiweiß: ich habe eine zeitlang täglich meine Nahrung getrackt, bis ich einfach drin hatte, was ich essen mus, um auf die für mich passende Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratmenge zu kommen. Ist die Makroverteilung nämlich gut, habe ich weniger Probleme mit zu viel Appetit oder Hunger.

Momentan lege ich einen Fastentag (null Kalorien) je Woche ein. Es hat sich als vorteilhaft für meine Probleme mit der Sättigung erwiesen. Ein bisschen fühlt es sich an wie ein körperliches Reset, das auf einen gesunden Punkt zurücksetzt, von dem aus sich mit gutem Gefühl wieder starten lässt. Probleme, die während der folgenden Tage auftreten, werden ja spätestens in der Folgewoche wieder zurückgesetzt. Selbst wenn das nur Einbildung ist: mir hilft es. Und das Kaloriendefizit gleicht einen Überschuss, der aus den übrigen Tagen resultiert, aus.

Abnehmen | Gewicht halten

Ich habe etwa vier Jahre gebraucht, um den größten Teil meines Übergewichts (30 kg) loszuwerden. Die letzten Kilo waren sehr hartnäckig. Ich glaube, je geringer der Körperfettanteil ist, um so sturer hält der Körper den letzten Rest dann fest. Allerdings kam in meinem Fall hinzu, dass ich einem Irrtum unterlegen war. Denn ich hatte nicht berücksichtigt, dass ich im Laufe der Zeit auch Muskelmasse aufgebaut habe und damit mein Körperfettanteil geringer war als bei Menschen mit gleichem Gewicht, die weniger Muskulatur haben.
Ich habe zwei Kilo wieder drauflegen müssen, da ich nicht mehr auf Parkbänken sitzen konnte (die Wirbel lagen quasi blank). Laut BMI darf ich noch reichlich abnehmen. Na ja, die Problemzonen!

Was hilft mir dabei, nicht wieder zuzunehmen:
Ich muss in Abständen die Verteilung der Makros (täglich, aber insgesamt wöchentlich betrachtet) kontrollieren. Ich tendiere nämlich zu Selbstbetrug.
Darüber hinaus versuche ich das Eiweiß und die Kohlenhydrate meinen Aktivitäten anzupassen. Wenn ich lange Strecken laufe, ist es kontraproduktiv, die Zufuhr an Kohlenhydraten zu niedrig zu halten (Gummi in den Beinen, schlechte Ausdauerleistung). Andersherum bin ich nach wirklich hartem Krafttraining schon mal großzügiger mit Eiweiß. Ich halte mich da an Richtwerte, beobachte aber immer auch die Leistungsfähigkeit meines Körpers. Gerade bei der Kohlenhydratzufuhr erlebe ich ziemlich deutliche Rückmeldungen meines Körpers. Wenn es zu wenig war durch Schwächegefühle bei Ausdauereinheiten, wenn es zu viel war, dann durch nervige Hungergefühle.

Sport und Sättigung

Das hätte ich fast vergessen: meine Erfahrung ist, dass meine Probleme rund um "Hunger, Sättigung, Appetit" deutlich nachgelassen haben, seitdem ich regelmäßig Sport treibe. Vor allem das Laufen ist mir sehr wichtig geworden. Wenn ich nach zehn Kilometern durchgeschwitzt nach Hause komme, ist ziemlich viel an Ungutem auf der Strecke geblieben. Vielleicht sind es die Stresshormone, die dabei abgebaut werden können. Bei mir ist zumindest ein deutlicher Zusammenhang von Stress mit Hungerattacken zu erkennen.
Was Stress anbelangt, habe ich in dieser Hinsicht sehr viel über mich gelernt, als ich in den Wechseljahren war. Meine wurden zwar durch Medikamente ganz abrupt (ich habe das als geradezu brutal erlebt) eingeläutet, aber im Endeffekt hatte ich halt die Wärme- oder Hitzewallungen, wie sie auch bei den natürlich einsetzenden Wechseljahren vorkommen können. In dieser Phase konnte ich zum ersten Mal viel besser herausfinden, was tatsächlich alles stresst (mehr als ich bis dahin ahnte). Denn Stress löste direkt eine Hitzewallung aus. Ich habe sehr viel über mich gelernt, gehe sogar schonungsvoller mit mir um, seitdem ich um die Zusammenhänge weiß.

Oh mein Gott, ich könnte Romane zu dem Thema schreiben! Gerade wird mir wieder bewusst, welch ein Glück ich habe, mich im fortgeschrittenen Alter noch für Sport interessieren zu können. Es hat mein Leben auf so vielen Ebenen zum Positiven hin verändert. Es ist wunderbar.
Ja Leute, so sieht es aus. Ich kennen keinen Menschen - außer den Spezialisten in der Charite - die soviel Ahnung über gesunde Gewichtsabnahme und auch über "Gutes Gewicht" halten, haben. Da wird mit Freude und Wissenseinsatz gearbeitet. Es ist wahrscheinlich die eigene Erfahrung, die das Besondere dazu ausmacht. Ich habe viel von ihr gelernt. Ein Höhepunkt z.B. war bei 16:8 einmal in der Woche (Nuller +) das Plus. Was Besseres habe ich noch nicht gelesen. Ich freue mich jede Woche auf die Salatgurke:-). An die Fischoelkapsel habe ich mich gewöhnt. Sie rutscht besser, als man denkt.
Die ganze Gewichtsproblematik ist vor allem durch das Individuelle sehr kompliziert. (Abnehmen, Halten, Alter, Geschlecht, Bewegung usw.). Fragt. Nicht mich, ich bin hier der Schüler.
Danke Bonbonchen für den erneuten Ansporn.
Felix
Ein Höhepunkt an Beratung:
Bei Gesundheit, "Schulmedizin und..." Blatt 6 25.11.2017 15:39
Auch meinen Dank an Bonbonchen, ein wirklich guter Beitrag!

Eines wage ich dabei zu hinterfragen:
hattest du jemals 130 Kilo? Und das auch schon mit 14 Jahren?

Wenn ich Dein Foto sehe und dreißig Kilo dazu addiere, bin ich immer noch eine gute Wegstrecke von Deinem höchsten Gewicht entfernt!
Und massives Übergewicht ist mit ein enormes Ausbremspotential für körperliche Aktiitäten. Das hatte ich auf langen Wegstrecken meines Lebens vermieden. Was war, ist nicht rückgängig zu machen!

Derzeit betreibe ich langsames Muskelaufbautrainung mit Muskeldehnungen, unterstützt mit einmal Physiotherapie pro Woche...

Seit 4 Jahren ging gar nichts mehr, meine Hüfte war total kaputt, ist ja jetzt operiert und ich freue mich, bald wieder wandern gehen zu können.

Einzelne Fastentage sind auch bei mir ein recht gutes Regulativ...
@figges @sumsum @salzsee @chri51

...kann Euren Aussagen zu Flohsamenschalen nur zustimmen....
hat mir enorm geholfen....
Liebe Chri,

was das Ausbremspotential eines hohen Übergewichts anbelangt, möchte ich Dir unbedingt zustimmen, auch wenn ich Deine Erfahrungen tatsächlich so weit nicht teilen kann. Doch das Übergewicht, das ich mit mir rumschleppte, reichte aus, um mir zumindest eine Ahnung davon zu geben, wie es mit noch mehr Gewicht sein könnte. Du hast meinen ganzen Respekt. Dein Startpunkt lag wirklich woanders. Das heißt aber auch: Du bist unter wahrhaft erschwerten Bedingungen gestartet, und konntest dennoch erfolgreich durchstarten. Darauf stoße ich jetzt mal mit Dir an. Virtueller Sekt ist kalorien- und alkoholfrei - juhu! :D

Ich selbst hatte Schmerzen; Knie, LWS und später kam die Hüfte dazu. Das war auch der Punkt, an dem ich mich auf den Weg gemacht habe. Ich konnte mit dem linken Bein manchmal nicht mehr auftreten. Zu groß war der Schmerz. Aber zwischen diesen heftigen Schmerzen hatte ich Phasen, da war es erträglicher und als ich mit dem Walken begann, wurde es rasch besser.

Solange das Gewicht noch relativ hoch ist, ist es mit dem Sport schwierig, weil Vieles einfach noch nicht möglich ist. Und ich muss zugeben, das meiste hat mir nur wenig Vergnügen bereitet, anfangs. Immer gleich aus der Puste, und das Nachturnen einer Fitness-DVD war nur frustrierend. Von Biegsamkeit oder guter Körperspannung eh keine Spur. Auch wollte ich zu viel und zu schnell und in ehrlichen Minuten ist das ganz schön schockierend, in welcher Lage man seinen Körper findet. Das ist dann der Punkt, an dem ich manchmal gerne wieder hingeschmissen hätte. So nach dem Motto: es ist doch eh hoffnungslos. Genau dann muss man dranbleiben. Oder, wie war es bei Dir, Chri?

Du machst es richtig: langsames Muskelaufbautraining, Dir nicht im Hauruckverfahren eine Verletzung einhandeln und dann pausieren müssen. Den Körper kennenlernen, und nebenbei wird es besser und immer besser. Mit jedem Training, da man seine Grenzen wieder ein winziges Stückchen weiter setzen kann, hat man wieder einmal gesiegt und trägt dazu bei, noch gesünder zu werden. Ich wünsche Dir viel Freude beim Wandern. Das ist ja das Schöne: mit zunehmender Fitness hat man immer mehr Freude an den Aktivitäten, wodurch man vermehrt aktiv wird, weil es einfach Spaß macht. Mit etwas Glück wird das fast zu einem Selbstläufer! Okay, ich weiß ... da war doch noch die Sache mit dem Schweinehund? :o Klar, der muss nun halt mit uns leben lernen.

Lieber Felix, Dir danke ich für den "Nuller"! Einmal wöchentlich ist Dir mein Dank sicher. Das müsstest Du aber spüren, wenn mein Dank Dich trifft, so ganz plötzlich und unerwartet wie aus heiterem Himmel, oder? :wink:
AnneKlatsche hat geschrieben:
Chri51 hat geschrieben:
Mögen sich all jene glücklich schätzen, denen bei Kummer jeder Appetit vergeht!
:cry:


Chri ...

So eine von Neid getragene Aussage von Dir überrascht mich :(

Nicht essen zu können - aus welchen Gründen auch immer - ist genau so schlimm, wie ständig zu essen.

Wenn Sensibilität für die Dicken gefordert wird, dann meine ich, sollte sie auch für die "Glücklichen" gelten.

AK
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Wie man in diese Aussage NEID hineininterpretieren kann, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

Bisher war von allen Beteiligten Sensibilität für jede der verschiedenen Gruppierungen vorhanden, nur von dir leider nicht! Schade!!!
@mediane,
da kann ich Ihnen nur voll und ganz zustimmen. Was für eine verschrobene Gedankenwelt, daraus gleich wieder eine Tragödie zu zaubern. Interpretation ist halt auch Glücksache.
Danke für Ihr klares Statement
Felix
@AK hat sich sehr wohl positiv geäußert, allerdings in den "Dicksein"-Blogs von mir! Deshalb lese ich ihr Statement aus einem anderen Blickwinkel und mit Verständnis ihr gegenüber!

Da ich meine eigene "Überempfindlickeit" -meine Position betreffend- sehr gut kenne, kann ich umgekehrt auch die Position anderer erkennen, die z. B. eher -warum auch immer!- an Untergewicht leiden.

Auch dahingehend habe auch ich durch diese Dialoge hier eine Menge neuer Empathie erlernt! Und auch die wichtige Erkenntnis, dass nicht jeder mit eher dünner Figur gleich an Magersucht leidet!

Beide Seiten leiden oft ihr Leben lang unter Hänseleien, Kritik, Unverständnis usw.! Alles ausserhalb dessen, was als Norm und "schön" betrachtet wird, muß schließlich bekriegt weren...
Das löst dann sensible Reaktionen aus, so ja auch bei mir !

Und beide Seiten macht es besonders glücklich, mit obligatorischen Ratschlägen überfrachtet zu werden, was sie denn tun müssten, um "normal" zu werden! :roll:
So, als wäre jeder Betroffene einfach nur zu dumm und wüßte von allen Fakten nichts... und von denen ohnehin geschätzte 90% nur graue Theorie sind und nicht wirklich helfen...

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Mein aktuelles Foto tausche ich wieder, es gab eigenartige PN´s dazu!
War abzusehen... :lol:
Es bleibt bei so einem Megathema wie Essstörungen ja nie aus, dass über Ursachen, Sensibilitäten, "Rat-SCHLÄGE", Unverständnis usw. geschrieben wird!

Speziell aus diesen Bereichen will ich mich mit meinen Kommentaren ab jetzt möglichst raushalten! :D

Mir gings um das spezielle Thema "fehlendes Sättigungsgefühl"!
Das kann zu massivem Übergewicht führen und bei echter Esssucht das Hauptproblem bleiben!
(Wer nur 5-20 Kilo Urlaubs- oder "Alterspeck" bekämpft, weil sich Lebens- und Hormonumstände geändert haben, gehört m.E. in eine andere ganz andere Fraktion Übergewichtiger...!)

Es sind bestimmt mehr davon betroffen, als zugegeben wird und dazu schreibe ich von meinen persönlichen Erfahrungen! Wer das Phänomen gar nicht hat, wird es auch nicht vollumfassend verstehen können...

Und mein ursprünglicher Flohsamenschalen-Tipp ist als Diätunterstützung allemal funktioneller, gesünder und empfehlenswerter als medikamentöse Appetithemmer oder sonstige diversen Branchenmarkt-Versprechen...

Es muß ja keiner, aber testen an sich kann jeder...

Schönen Karnevals/Faschings-Sonntag! :D
@Chri
das Thema "fehlendes Sättigungsgefühl" ist wirklich interessant.....
vielleicht kommen noch einige gute Vorschläge ......
Chri51 hat geschrieben: @AK hat sich sehr wohl positiv geäußert, allerdings in den "Dicksein"-Blogs von mir! Deshalb lese ich ihr Statement aus einem anderen Blickwinkel und mit Verständnis ihr gegenüber!



Hallo Chri,

danke für Deinen Kommentar, über den ich mich jetzt so gefreut habe! So etwas ist hier ja eher unüblich.

Offenbar kam Dein Kommentar bei mir wirklich falsch an. Das tut mir leid.

Es ist halt so, dass man als "Schlanke" nicht selten beNEIDet wird, aus verschiedenen Gründen. Dieser Neid ist sehr unschön, weil damit der Mensch auf seine Figur reduziert wird. So wie es halt umgekehrt auch der Fall ist, ergo dicke Menschen auch oft auf ihr Äusseres reduziert werden.

Die Frage, ob evtl. etwas Gesundheitliches dahinter steckt stellt sich kaum bis gar nicht.

Es gibt also Überschneidungen und die von mir gerade genannten sind nicht die einzigen.

Als Du das in Deinem Blog von dem Sättigungsgefühl geschrieben hattest, fiel es mir wie Schuppen von den Augen und plötzlich konnte ich das ein oder andere verstehen. Allein dafür gebührt Dir schon mein Dank, eben weil ich gerne verstehe.

Nun wünsche ich Dir rege Beteiligung hier und dass Dein Blog noch viele Informationen gibt, - aus eigener Erfahrung, die um vieles wichtiger sind als die z.B. in Fachzeitschriften angelesenen.

AK
41acul hat geschrieben: @mediane,
da kann ich Ihnen nur voll und ganz zustimmen. Was für eine verschrobene Gedankenwelt, daraus gleich wieder eine Tragödie zu zaubern. Interpretation ist halt auch Glücksache.
Danke für Ihr klares Statement
Felix


Zu Ihrem "Statement" folgendes:

Vorab möchte ich Ihnen schreiben, dass ich Menschen, die anderen hinterherhecheln und mit vermeintlichen Komplimenten regelrecht zuschütten, nicht schätze. Oder anders gesagt: Anbiedernde Menschen sind mir ein Greuel!

Von daher würde ich Sie bitten, mich einfach zu irgnorieren und nicht als Stimmungsmacher zu agieren (in dem Fall, um von sich selbst abzulenken). Das mag ich nämlich gar nicht.

AK

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PS an Chri: Sorry für OT, aber das mochte ich so nicht stehen lassen.