Hallo Ihr lieben,

beschäftige mich gerade mit dem Thema Senioren-Notruf.
Hat jemand von euch Erfahrung bzw. kann mir wer Tips geben was gut ist und
ob von etwas abzuraten ist?!

Danke schon im Voraus

lg. Fritz
In Deutschland bieten fast alle karikativen Organisationen inzwischen Hausnotrufe an - DRK/BRK, Malteser, Johanniter, Caritas und örtlichen Sozialstationen.
Jeder gibt Dir gerne Auskunft über Installation, Kosten und Gebühren.
Ich weiss aus der Nachbarschaft, dass eine ältere Dame einen Hausnotruf hat und sie begeistert ist.
So könnte ich Dir noch mehr Beispiele nennen.

Welche Trägerschaften dies in Österreich anbieten, kann ich nicht sagen. Google gibt aber sicherlich Auskunft, wenn Du den entsprechenden Begriff eingibst.
Danke für die Antwort!

Bei Google habe ich schon nachgesehen tu mir aber schwer mir eine Meinung zu bilden was gut ist und was nicht. Jede der Seiten meint es sei das Beste...

Ich würde gerne bevor ich mich entscheide noch andere Meinungen hören.

lg. Fritz
Hab grad was über eine Notruf-Uhr gelesen "LIMMEX" nennt sich die.
Kommt aus der Schweiz und gibts jetzt anscheinend auch in Österreich.

Was mir hierbei gefällt ist das es eine richtige Armbanduhr ist also kann ich sie überall tragen.
Es steht auch ich kann über die Uhr reden anstelle eines Handys und das in ganz Österreich...
Währ praktisch beim Wandern...

gibts auch bei A1 dann kann das doch kein Glumpat sein oder?

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Kennt das jemand?

danke euch
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Zu den Notruf für Senioren denke ich zu erst, es setzt voraus, dass der Senior noch sehr präzise weiß, was er macht. Meine Beobachtung ist, so eine Notruf kann kaum die nötige Zuwendung ersetzen.
Oh das tut mir leid ich wollte auf keinen Fall gegen Regeln verstoßen!
Hab auch nur die Beschreibung gemeint und ob das schon einer von euch kennt!

Es geht mir rein nur um Meinungen und Erfahrungswerte mit dem Hausnotruf...
Ich bin noch sehr mobil und brauche noch keine Hauskrankenplege da ich aber allein lebe
mache ich mir gedanken...

macht ihr das nicht oder redet man über das Thema nicht?

lg. Fritz
Guten Morgen Jennie,
so einen Handgelenks-Notruf in Form einer Uhr haben in meinem Bekanntenkreis mehrere Senioren. Installiert wird das vom Roten Kreuz, in NÖ auch vom Hilfswerk, in anderen Bundesländern sicher von mehreren Organisationen, die Hauskrankenpflege anbieten. Dafür ist eine Basisstation, meist im Vorzimmer, notwendig, die in der ganzen Wohnung gehört wird, ebenso die Antwort des Hilfsbedürftigen. Fehlalarme werden nicht übel genommen.
Man hinterlegt einen Wohnungsschlüssel bei der Hilfsorganisation und kann angeben, in welcher Reihenfolge Angehörige angerufen werden sollen, oder die Organisation kommt sofort selbst.
Soviel ich weiß, sind Rezeptgebühren-Befreite auch von den monatlichen Mietkosten der Anlage befreit.
Es ist eine sehr gute Erfindung, ein Fingerdruck genügt, da man im Notfall ja keine Nummern wählen muss/kann.
Hallo hawaii.70weibl,

danke für deine Meinung bwz. Beitrag. Das mit der Basisstation habe ich mir schon angeschaut hab dabei nur ein Problem. Wenn ich im Badezimmer bin höhrt man mich an der Basisstation nicht sprechen. Und draussen im Garten funktioniert der Empänger hinterm Haus nicht mehr.

Ich werde mir am Montag diese Limmex Notfall-Uhr erklären lassen.
Das klingt für mich ganz gut und sie soll überall ohne Zusatzgerät funktionieren und schaut auch schön aus.

lg.
Ein Gerät am Handgelenk (Uhr) hat einen entscheidenden Nachteil.
Fällt jemand so, dass der Arm unter oder hinter dem Körper liegt, kann der Notknopf nicht
erreicht werden.
Da ist ein sogen. "Finger", der um den Hals getragen wird, sinnvoller, weil besser erreichbar.
Bei der Entscheidung für einen Notdienst ist wichtig, dass dieser auch von sich aus tätig wird,
wenn der Betreffende sich nicht meldet.

Viele bieten diesen Dienst nicht an. Oft besteht der Dienst auch nur darin, nach dem eingehenden Notruf andere (Verwandte) zu benachrichtigen oder die Polizei.

Dafür braucht man aber keine teuren monatlichen Gebühren zu entrichten. Das leistet auch ein
Handy mit Notruftaste.

Ideal war das System bei meiner Schwiegermutter, die 500 km von uns weg wohnte.
Sie musste morgens und abends am Gerät einen Knopf drücken.
Erfolgte das nicht, wurde sie über dieses Gerät angerufen (Anruf- wie Antwort-gespräch war in der gesamten Wohnung, im Treppenhaus und sogar im Keller möglich).

Meldete sie sich bei einer solchen Ansprache nicht, wurde ein medizinisch vorgebildeter
Mitarbeiter zu ihr geschickt. Gleichzeitig wurden wir angerufen, ob wir wüssten, wo sie sich aufhalten könnte und deshalb den Knopf nicht gedrückt hätte. Das passierte einige Male, wenn sie früh morgens zum Arzt musste oder abends eingeladen und nicht rechtzeitig zurück war.
Man konnte sich also wirklich auf den Dienst verlassen.

Neben diesem 2 x täglichen sich melden, hätte sie natürlich im Notfall den "Finger" drücken können.

Dieses Notruf-system ist wirklich umfassend und gut durchdacht.
Das einzige Problem dabei war meine Schwiegermutter, die nicht einsah, die Kette mit dem Finger umzuhängen. Sie meinte, wenn er irgendwo auf dem Tisch läge, würde das genügen.
Interessant, was es schon alles gibt.
Ich kenne das in Form einer Kette, die um den Hals getragen wird, und der " Knopf" ist in einem Medaillon, also immer gut erreichbar. Wenn man da drauf drückt spricht jemand mit dem Betreffenden.....gut und praktisch.
Beim Finger ist das genau so.
Aber ein Medaillon dürfte für die Eitleren unter den Senioren schon interessanter sein ;-)
Also ich habe meine Mutter regelmäßig selbst angerufen. Uns trennen auch 600km.
Und gegen alle Eventualitäten lässt sich nix absichern, es kommt wie es kommen muss.
Zuverlässig war lediglich immer der Anruf aus der Klinik, wenn sie wieder mal irgend wo hingefallen war... :D
Manchmal wollte sie mir das sogar verheimlichen!

Wenn jemand alleine in Haus oder Wohnung ist, stürzt und sein Telefon nicht erreicht, sind Armband oder Kette die erste erreichbare Hilfe.
Meiner Tochter in der Hauskrankenpflege ist schon passiert, dass das Essen vom Vortag noch unberührt dastand, da war dann Feuer auf dem Dach. Auch ein Handy, das irgendwo liegt, ist nutzlos, wenn die verunfallte Person nicht mehr aufstehen kann.