Stuttgart: Kennt jemand eine/n Physiotherapeutin bzw.- therapeuten, die/der genügend Professionalität besitzt, meine so langsam chronischen Tennisarmbeschwerden in den Griff zu bekommen.
Hatte ich auch schon. Mir half nur eine bestimmte Zeit der Ruhigstellung und das Tragen einer Epicondilitis-Spange, die die Sehne in Ellbogen-Nähe dehnt.
Gute Besserung :wink:
Beim Tennisarm hilft keine Bewegungstherapie, sondern nur konsequente Ruhigstellung für längere Zeit (4 bis 6 Wochen). Ist schwer, ich weiß, ich plage mich damit seit 40 Jahren herum. Mal mehr, meist weniger. Inzwischen kann ich damit umgehen, achte auf die Signale und mache rechtzeitig was dagegen.
Das ist sicher nicht Antwort, die Du erwartest, sorry.
Versuche es mal mit Retterspitz-Umschlägen. Bei mir hat es Wunder gewirkt.
Außerdem keinen Tennisschläger mit Graphit-Anteilen.

Gute Besserung
Der Tipp mit dem graphitfreien Tennisschläger ist vor allem dann besonders hilfreich, wenn der Tennisarm gar nicht vom Tennis spielen kommt. Es gibt vielfältige Ursachen für diese Symptomatic, viele Betroffene haben in ihrem ganzen Leben noch nie einen Tennisschläger in den Händen gehalten.
Auf jeden Fall entstehen diese Beschwerden durch Überlastung, einseitige Bewegung und Ruhigstellung ist schon mal ein erster Schritt zur Schmerzreduzierung.
Ich habe beste Erfahrungen mit einer Physiotherapie bestehend aus Heilmassage, Elektroimpuls-Behandlungen und Ultraschall-Anwendung. Nach 2 x 8 Sitzungen zu je 30 Min. waren alle Beschwerden weg. Dies Therapeutin ist allerdings etwas weit weg von Dir, leider ... :(
Der Tennisarm entsteht durch einen zu starken Zug eines Sehnenansatzes am Ellbogen.

Dagegen hilft Training!

Ein Physiotherapeut soll feststellen, ob die Beuge- oder die Strecksehne die Beschwerden verursacht.
Und die Muskulatur, die sie NICHT verursacht, soll gestärkt werden.
Damit wird wieder das Gleichgewicht in der Muskelspannung in der Ruhestellung hergestellt.

Kling ein wenig theoretisch, funktioniert aber fast immer.
Nicht funktioniert es, wenn die Entzündung hochakut ist - dann weigert man sich, den Ellbogen überhaupt zu bewegen.

Dazu ein link: ist keine Werbung !!!!

http://www.fitforfun.de/beauty-wellness ... 10739.html





Ultraschall wirkt auch prima, aber nicht anstattt sondern zusätzlich zum Training.
Hawaii.72 hat geschrieben: Hatte ich auch schon. Mir half nur eine bestimmte Zeit der Ruhigstellung und das Tragen einer Epicondilitis-Spange, die die Sehne in Ellbogen-Nähe dehnt.
Gute Besserung :wink:


Diese Spange hat mir auch geholfen, kann ich sehr empfehlen!
Tennisarm hatte ich auch vor ca. 10 Jahren. Bekam auch eine "Armspange", die ich als angenehm empfand. Zusätzlich Physio = Eiswürfel wurden in ein kleines Tuch gewickelt und dann um die betroffene Stelle herumgeführt. Ich kann mich noch erinnern, dass das ewig gedauert hat, bis die Entzündung weg war. Gute Besserung! Liebe Grüße vom Krimifan14.
Danke für eure Tipps! Ich muss Barbera beipflichten, dass Training hilft! Ich bin sportlich aktiv in einem Fitnessstudio und einer Reha-Sportgruppe. Nachdem ich aufgrund von Reisen, Krankheit.. ein paar Wochen damit ausgesetzt habe, wurde mein Tennisarmbeschwerden stärker, nach erneutem Training ist es einigermaßen besser geworden. Bis zu meinem heutigen Orthoädenbesuch habe ich mir außerdem selbst gehollfen mit Umschlägen, Eisanwendungen, Dehnübungen, Triggern von Schmerzpunkten und Übungen mit einem "Flexiblen Übungsstab". Habe heute eine Überweisung zur Physiotherapie bekommen. Ruhigstellen soll ich auf keinen Fall, allenfalls bei starker Belastung eine Ellenbogenbandage tragen. Ich bin zuversichtlich, dass das bald wieder wird, muss nur aktiv bleiben.
Ich möchte dieses Thema leider wieder aktivieren.

Es scheint wirklich zu stimmen, das man im Alter so einige Krankheiten bekommt ;-)
Ich habe seit Monaten den hier beschriebenen Tennisarm, nicht vom Tennis spielen sondern von überbeanspruchen. Ich habe so einiges ausprobiert, Physio, Spange, Kälte und Spritze.(Habe mich gegen das letzte sehr lange gewehrt)
Jetzt hat mein Orthopäde mir eine Überweisung zur Strahlentherapie mitgegeben, bei mir im Ort gibt es eine Klink, die dies auch machen kann. Dort bekam ich einen Beratungstermin für Oktober, die Bestrahlung würde Ende des Jahres beginnen.
In meiner Umgebung gibt es weitere Kliniken, die dies auch ausführen, versuche jetzt einen früheren Termin zu bekommen.
Vorher versuche ich im Netz ein paar Informationen zu bekommen,ob und wie diese Therapie mein Körper verträgt.
Hat jemand diese Strahlentherapie schon einmal gemacht?
Ich hatte mehrere Male einen "Tennisarm".
Mein Orthopäde behandelte ihn mit Akupunktur und einer 20minütigen Bestrahlung, ich musste dabei eine dunkle Brille tragen.
ich war ein großer Skeptiker, was die Akupunktur anbetraf, aber ich war nach ungefähr 10maliger Behandlung beschwerdefrei, für eine lange Zeit.
Ich würde gerne meine Erfahrungen mit der Strahlentherapie weiter geben.
Im August/September habe ich drei mal die Woche für ein paar Sekunden und für 2 Wochen diese Therapie gemacht, die Wirkung sollte sich dann in ca. 6-10 Wochen einstellen.
Ich kann jetzt behaupten, das ich Beschwerdefrei bin, und bin froh darüber es gemacht zu haben.

Es ist vielleicht nicht für jeden gedacht, aber man kann sich ja erkundigen, also mit dem Orthopäden darüber sprechen.
Ich wünsche allen, eine schmerzfreie Zeit

LG Daggy
Barbera hat 100% Recht.
Tennisarm, wie auch andere Muskel-/Sehnenbeschwerden
hat immer die Ursache in einer Fehlbelastung bzw. einseitiger Muskelbeanspruchung.
Bildlich beschrieben: eine Dauer-Verkrampfung (Sehnenverkürzung) durch
einseitige Dauer-Belastung.

Es gilt also die "Verkürzung" wieder auf "Normal" zu bringen und zu halten.

D. h. auch wenn man wieder beschwerdefrei ist, aber doch ständig die alten
Bewegungs- und Beanspruchungsmuster wiederholt bzw. tätigkeitsbedingt wiederholen muss,
muss dauerhaft auf Dehnung zwischendurch und nach der Tätigkeit geachtet werden.
Dehnungsübungen zeigt einem die Psychotherapeutin oder das Internet.

Osteopathie = Geschmeidigkeit der Faszien wiederherstellen, kann ich nur
bestens empfehlen. Bei div. Beschwerden half mir oft schon die erste
Behandlung.
Die meisten Krankenkassen übernehmen Teile der Behandlung.
(Bei der Auswahl eines Osteopathen auf dessen Ausbildung achten, es gibt
welche, die das im Schnellverfahren sich angeeignet haben, die guten haben eine fünfjährige Ausbildung durchlaufen)