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Zum guten Steak gehört etwas Mut und das richtige Fleisch, egal ob Hüfte, Rib-eye, Filet, T-bone oder sonstwas, ist Geschmackssache, durchwachsenes schmeckt herzhafter. Aus Erfahrung gilt für mich die Regel: Kein Fleisch aus (deutschen) Turbo-Ställen. Bleibt fast nur südamerikanisches, am Besten argentinisches. Fleisch, das in der Pfanne schäumt, ist von der falschen Sorte, mit Sicherheit zäh und eigentlich nur als Hundefutter o.dgl. brauchbar.
Zubereitung: Pfanne ohne Beschichtung. Edelstahl oder Gusseisen. Gut erhitzen, KEIN FETT, also trocken erhitzen und auch nachher kein Fett zugeben.
Fleisch an den Rändern (nicht zu wenig) einschneiden, damit es sich nicht wölbt. Fleisch flach in die gut erhitzte Pfanne fallen lassen. Das muss zischen!
Wenn das Steak dick ist und innen durchgebraten (well done) sein soll, sofort Hitze zurücknehmen und länger in der Pfanne lassen. Wenn das Steak dünn ist oder innen roh (medium) bleiben soll, Pfanne heiss lassen und weniger Zeit braten.
Das Steak klebt zunächst am Pfannenboden fest (daran würde auch Fett wenig ändern) und, ob Ihr's glaubt oder nicht, lässt los, sobald die Unterseite gut braun ist. Bitte nicht mit Gewalt abreissen, solange es nicht loslässt, ist es nicht fertig!
Dann wenden. Auch für die zweite Seite gilt: Klebt zunächt an und lässt los wenn braun (schneller als die erste Seite) Auf der zweiten Seite kann ggf. "nachgebraten" werden, dann aber bei geringer Hitze.
Würzen nur auf der zweiten Seite, ich nehme nur Salz und Pfeffer, ist aber Geschmachssache.
Also Mut und Guten Appettit!
Danke für den kulinarischen Beitrag - so kalorienarm werde ich demnächst mein Steak auch braten.
Ja, kalorienarm ist das, selbst durchwachsene Stücke oder Rumpsteak mit Fettrand. Im (roten) Teil ist wenig Fett, Das sichtbare Fett brät aus und bleibt in der Pfanne zurück. Zum Ausgleich darf man nach dem Würzen ein Stück (am Besten Kräuter-) Butter draufgeben.
Das Fett in der Pfanne kann die dazu gereichten Salzkartoffeln veredeln (in der noch heissen Pfanne schwenken). Pommes finde ich zum Steak nicht so gut, wohl aber Salat oder zarte grüne Bohnen.
Blumchen58 hat geschrieben: http://www.earthlings.de

Habe den Link angesehen, finde ihn sehenswert und verstehe ihn als Deinen Aufruf zu vegetarischer Ernährung.
Dem schliesse ich mich gerne an, auch wenn ich selbst noch - selten und wenig - Fleisch esse. Wenn schon, dann sollte es aber aus artgerechter Haltung kommen, was bei (meiner Empfehlung) argentinischem Rindfleisch der Fall ist.
Heute gibt es bei mir Bratkartoffeln, an denen das einzig fleischliche die Speckgrieben sind.
Ich weigere mich auch, weiter zu lesen, mir tropft dermaßen der Zahn dass ich mit dem Schlucken nicht mehr nachkomme.

Morgen gibts Nudeln mit Tomatensauce, basta !
dadsen hat geschrieben: Morgen gibts Nudeln mit Tomatensauce, basta !

Ja, das mag ich auch, und es ist vegetarisch.
Die Tomatensosse (wäre einen eigenen thread wert) bereite ich nach einem modifizierten Rezept von Wolfram Siebeck (dessen Rezepte finde ich unterhaltsam zu lesen, aber zu umständlich zu kochen).
Also: Die Substanz darf zur Hälfte aus Zwiebeln bestehen. Die schneide ich in (nicht sehr kleine) Würfel und lasse sie in reichlich Olivenöl bei schwacher Hitze dünsten, bis sie noch Biss haben. Das kann eine Stunde dauern. Gelegentlich mit dem Holzlöffel rühren. Dann kommt die andere Hälfte dazu, passierte Tomaten (geben nicht so viel Wasser ab wie frische), auch (aber nicht nur) solche aus der Konserve dürfen dazu. Das ganze wird nur noch einmal aufgekocht. Gewürzt wird mit (wenig) Salz, Pfeffer und (nicht zu knapp) Thymian.
Davon bereite ich auch einen grösseren Topf voll, kann man gut (in Portionen) einfrieren.
Weiderind
und dann gut abgehangen
da klappt es immer
Mumpsi hat geschrieben: Kann mir mal jemand verraten, wie ein Steak zart und saftig gebraten wird? Habe mir am Wochenende ein T-Bone-Steak mit Filet gemacht, war zäh wie Leder. Ich kann zwar gut kochen und wage mich auch an ausgefallene Gerichte, aber mit Steaks habe ich einfach kein Glück. Danke für Eure Hilfe. Mumpsi

Ganz einfach, 2 Tunden aus dem kühlschrank nehmen, beidseitig anbraten und bei 80 grad 45 minuten in den Ofen, fertig!
Leonikus hat geschrieben:
Mumpsi hat geschrieben: Kann mir mal jemand verraten, wie ein Steak zart und saftig gebraten wird? Habe mir am Wochenende ein T-Bone-Steak mit Filet gemacht, war zäh wie Leder. Ich kann zwar gut kochen und wage mich auch an ausgefallene Gerichte, aber mit Steaks habe ich einfach kein Glück. Danke für Eure Hilfe. Mumpsi

Ganz einfach, 2 Tunden aus dem kühlschrank nehmen, beidseitig anbraten und bei 80 grad 45 minuten in den Ofen, fertig!

Stunden sollte das heissen
Ja, da sieht man eben mal wieder wie schwierig es ist ein Steak zu braten/grillen.
Es muss eben genau auf den Punkt getroffen werden, damit man es Medium geniessen kann :-)
Ich beherzige immer

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diese Tipps hier. Damit klappt es ganz gut! :mrgreen:
Hallo Mumpsi!
Ich brate meine Steaks grundsätzlich in einer großen alten Gusseisernen Pfanne. Die ist schon gut 40 Jahre alt und mit ihr gelingt es viel besser. Wichtig ist dass das Fleisch vorher Zimmertemperatur hat damit es nicht so erschrickt. Ich benutze Butterschmalz und brate das Steak nur eine Minute pro Seite scharf an damit es schön braun wird. Jetzt ist es innen noch roh und ich lege es bei niedriger Temperatur in den Backofen(80 Grad) damit es schön fertiggaren kann - das habe ich auf

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gelesen, funktioniert super! Ich salze das Steak grundsätzlich vor dem Braten! ich weiß das ist unkonventionell aber ich glaube dadurch wird es zarter und verliert im Backofen nicht mehr so viel Flüssigkeit. 
Grüße Arnold 
wie Vorredener schon gesagt 
Frühzeitig aus dem Kühlschrank legen
Heisses butterschmalz und dann je nach dicke 1 - 2 MInuten pro seite und dann in Alufolie und kurz im Offen das der saft in sich zieht .