Neuer Planet im Sonnensystem?
Einen neuen Planeten jenseits des Kuiper Gürtels wollen die Forscher Brown und Batygin entdeckt haben. Ihre Vermutung stützt sich wesentlich auf den exzentrischen Bahnverlauf einiger Kometen, der durch den neuen Planeten erklärt werden kann, wie Computersimulationen zeigen. Sechs der am weitesten entfernten Himmelskörper des Sonnensystems kreisen weit außerhalb des Einflussbereichs des Neptun um die Sonne und haben doch auffällige Gemeinsamkeiten bezüglich ihres exzentrischen Orbits. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich zufällig immer wieder am selben Ort treffen, liegt den Forschern zufolge bei nur 0,007 Prozent. Ein neunter Planet, der sich genau auf einer fast spiegelverkehrten Bahn befindet, würde das erklären.
Darüber hinaus hätten ihre Simulationen auch Objekte postuliert, die genau senkrecht zur Bahnebene des Sonnensystems kreisen. Während ihrer Arbeit seien insgesamt fünf solcher Himmelskörper entdeckt worden.
Während sich Brown und Batygin ob ihrer Entdeckung sicher sind, melden andere Zweifel an. Der Planetenforscher Dave Jewitt etwa erklärt, dass der Planet nur mit einer Wahrscheinlichkeit von Sigma 3,8 existiere. Normalerweise zu wenig, um wirklich ernst genommen zu werden. Außerdem sei die Hypothese dadurch geschwächt, dass nur sechs der am weitesten entfernten Himmelskörper untersucht wurden.
Dass dieser neunte Planet bei der Suche des NASA-Weltraumteleskops WISE nicht gefunden wurde, spreche andererseits nicht dagegen. Dafür könnte er einfach zu klein sein. Schließlich müsse aber noch erklärt werden, wie der neunte Planet überhaupt so weit hinaus gedrängt wurde.

http://www.sciencemag.org/news/2016/01/ ... anetx-1987
nun ja, erstmal muss er nachgewiesen werden und dann schaut man warum er dort ist.

Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 50%
...und wer kann behaupten das wir auf der Erde die einzigen Lebewesen in All sind? :wink:
Vom SETI Projekt konnte nach jahrelanger Arbeit eine Nachricht aus dem Weltall, die mit dem Greenbank Teleskop aufgefangen wurde, entschlüsselt werden.
Sie besagt: Ihr Erdbewohner seid die einzigen intelligenten Wesen im Weltall!
Tsunamis auf dem Mars?

Obwohl es einige Hinweise darauf gibt, dass vor Milliarden Jahren Ozeane auf dem Mars existierten, war ein wesentliches Defizit dieser Hypothese, dass keine klare Küstenlinie identifiziert werden konnte. Auf neuen Satellitenfotos wollen Forscher nun Hinweise auf einen Ozean auf der Nordhalbkugel gefunden haben, und zwar deutliche Spuren zweier Megatsunamis. Diese wurden vor ca. 3,5 Milliarden Jahren durch Einschläge zweier Meteoriten erzeugt, die im Abstand einiger Millionen Jahre erfolgten. Beide Flutwellen sollen bis 120 Meter Höhe gehabt haben. Die erste Welle erzeugte dann beim Rückfluss des Wassers auch breite Rückflusskanäle. Das Klima auf dem Mars kühlte in der Folgezeit ab. Das Wasser des zweiten Tsunami gefror dann auf dem Land zu Eis. Deshalb sind hier große flächige Ablagerungen zu erkennen.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 11793.html
Die Mission von Cassini ist seit einigen Tagen beendet mit dem Sturz durch die Atmosphäre des Saturn. Ein Bericht zur Mission:
https://www.youtube.com/watch?v=8D6UWHZ_HYs

..und wer die Erde gern Live von der ISS sehen möchte
https://www.youtube.com/watch?v=ddFvjfvPnqk
Ich werde mir jetzt öfter die Erde live von der ISS ansehen.

Es macht mich zwar sehr sentimental, aber es bewahrt mich davor, mich allzu zu wichtig zu nehemn.
Ich fühle ähnlich; ich sehe alles ein wenig gelassener.
Ein Freund hat den alten Bahnhof bei Burg Hohenstein im Taunus gekauft. Dort kann man in klaren Nächten die ISS mit bloßem Auge beobachten - ohne die Lichtverschmutzung in den Großstädten. Und natürlich den Himmel voller Sterne, einfach nur schön.
[quote="dick01"]Die Mission von Cassini ist seit einigen Tagen beendet mit dem Sturz durch die Atmosphäre des Saturn. Ein Bericht zur Mission:
https://www.youtube.com/watch?v=8D6UWHZ_HYs

..und wer die Erde gern Live von der ISS sehen möchte
https://www.youtube.com/watch?v=ddFvjfvPnqk[/quote

vielen Dank dafür....

Ich schaue mir auch sehr gerne Aufnahmen an über das Universum....
wie klein wir doch sind, und nehmen uns doch sooo wichtig
2016 wurde der uns am nächsten liegende Exoplanet entdeckt, Proxima Centauri b. Er umkreist seinen Stern, einen roten Zwerg, in der habitablen Zone d.h. es besteht die Möglichkeit für das Vorkommen von Wasser und damit auch Leben..
https://de.wikipedia.org/wiki/Proxima_Centauri_b
Bisher war nur seine Mindestmasse von ca. 1,25 Erdmassen bekannt. Nun wurden um Proxima Centauri aber drei Staubgürtel, ähnlich unserem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter, entdeckt (einer ist sehr sicher, bei den anderen beiden muss noch genauer geprüft werden). Dies ist einmal ein Hinweis auf die Existenz weiterer Planeten. Die Neigung der Staubgürtel zu uns beträgt 45 Grad. Falls die Verhältnisse wie in unserem System sind, also Planeten und Gürtel im wesentlichen in einer Ebene. so hätte Proxima Centauri b ca. 1,8 Erdmassen.
http://www.spektrum.de/news/staubguerte ... rt/1515311
Schön zu lesen, aber die Kräfte im Uni sind nur selten in lebensfreundlichem Gleichgewicht.
Oumuamua:
Ein extrem ungewöhnlicher Himmelskörper fasziniert Forscher in aller Welt: Asteroid "Oumuamua", der im September dicht an der Sonne vorbeiraste, stammt aus dem interstellaren Raum. Zum ersten Mal überhaupt haben Astronomen einen Asteroiden untersuchen können, der aus einem anderen Sonnensystem stammt. Beobachtungen mit dem "Very Large Telescope" und anderen Observatorien weltweit zeigten, dass "Oumuamua" vor seinem zufälligen Besuch Millionen von Jahren durch den interstellaren Raum unterwegs war.
Die Forscher berichten über ihre Beobachtungen in der Fachzeitschrift "Nature". Bei "Oumuamua" (was auf hawaiianisch so etwa "Scout" bedeutet ) scheint es sich demnach um ein dunkelrotes, langgezogenes metallisches oder felsiges Objekt zu handeln. Entdeckt wurde der Asteroid aus den Tiefen des Weltalls am 19. Oktober - als schwacher Lichtpunkt, der sich über den Himmel bewegte. Allein, dass der Asteroid beobachtet wurde, zeigt, dass die bisherigen Schätzung zur Dichte dieser Objekte im Raum zu pessimistisch waren.
https://en.wikipedia.org/wiki/%CA%BBOumuamua
Zur Vermessung des Universums dienen sogenannte Standardkerzen, zu denen auch die Supernovae vom Typ Ia gehören, entstehend aus dem Zusammenstoß Weißer Zwerge. Dabei schließt man aus der berechneten Helligkeit auf die Entfernung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Standardkerze

Für diese Berechnungen ist die Kenntnis des Aufbaus der Sterne von großer Bedeutung. Zur Erforschung des Aufbaus haben nun Wissenschaftler anstelle der Sternmodelle ein seismologisches Modell genutzt. Der Weiße Zwerg KC008626021 schwingt in bestimmten Modi. Ebenso wie Erdbebenwellen genutzt werden, um etwas über den Aufbau der Erde zu sagen, werden diese Schwingungen genutzt, um den Aufbau des Sterns zu analysieren. Überraschenderweise ergab sich, dass der Kern des Weißen Zwergs 40 Prozent größer ist und 15 Prozent mehr Sauerstoff enthält als es die Modelle der Sternentwicklung vorhersagen. Die Daten stammen aus den Beobachtungen des Weltraumteleskops Kepler.
https://www.weltderphysik.de/gebiet/universum/news/2018/blick-ins-innere-eines-weissen-zwergs/
Ein Hubble Video zeigt den Sternenhimmel im Juni. Viele Objekte können schon mit einem guten Fernglas beobachtet werden.
https://www.youtube.com/watch?v=vPhFHhdajQ8