In Wien ist ein 1 jähriges Kind von einem Rottweiler in den Kopf gebissen und so getötet worden.

Ich finde:
In eine Stadt gehören keine ,als gefährlich' klassifizierten Hunde! 
Haben Rottweiler- oder Pitbull- Besitzer Komplexe, daß sie so einen Hund zur Stärkung ihres EGO brauchen?

Leinenpflicht genügt nicht:
So ein 60kg Hund  reißt jeden Halter um, wenn er wohin laufen will!

Unbedingt gehört ein Maulkorb.

Ohne Maulkorb kann man ihn am Land auf einer Wiese laufen lassen.-
Nicht in einer belebten Stadt!

Wir hatten 15 Jahre lang einen Hund. 
Gestern erst passiert -
Dackel biss Zweijährige - in Perchtoldsdorf (bei Wien) ins Gesicht.

Der Hundebesitzer - steht voll in der Verantwortung - .
Jeder Hund, ob groß oder klein kann gefährlich werden.
Mit Maulkorb kann ein Hund nicht zubeissen.
Meine Familie und heute ich, hatten zeitlebens Hunde, Schäfer, Rottweiler und auch größere Mix.
Nie ist etwas passiert.
Hundeschule und Ausbildung war immer Pflicht. In Ortschaften immer an der Leine, beim Passieren anderer Hunde, Spaziergängern ,Radfahrern oder Kindern, immer "Bei Fuß".
Wie kann ein Dackel ein zweijähriges Kind beißen, wenn Eltern oder Besitzer dabei sind, ansonsten sollte man die "Aufsichtspersonen" zur Rechenschaft ziehen.
Was viele Hundebesitzer vergessen, der Hund ist und bleibt ein Tier und kein Kindersatz oder Spielzeug. Mein erster Hundeausbilder sagte mal sehr drastisch:" Das A....loch ist immer am anderen Ende der Leine."
ohewa41,Moderator der Themengruppe Wohnmobil&Wohnwagen
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Aber auch die Eltern sollten/müssen aufpassen,
daß ihr Kleinkind einem fremden Hund nicht zu nahe kommt !

....und auch den Familienhund mit dem
Kleinkind zusammen niemals unbeaufsichtigt lassen.
Denn wenn das Kind den Hund zwickt oder ihm
sonstwie weh tut, muß man damit rechnen,
daß selbst der friedlichste Hund zubeißt.
Der Dackel lief frei herum in einem Gasthaus,- er suchte Abfälle unter einem Tisch...
Ein 2 J Mädchen spielte unter dem Tisch... der Hund wird das 'Futter' verteidigt haben...

Rottweiler: Die Großeltern ließen den
1 jähr. Buben zwischen den Armen schwingen- der Rottweiler hielt offenbar das Kind für eine Beute- riß sich von der Führerin los! - biß zu....
Sie war leicht alkoholisiert.
@leonetta

Erst einmal stehen die Besitzer in der Verantwortung.
In viel zu vielen Menschenhänden sind Hunde, die keine
Ahnung von Hundeführung haben.
Viele Menschen müssen ihr nicht vorhandenes Ego über
einen "Kampfhund" definieren.
Für mich gibt es keine "Kampfhunde" nur Kampfmenschen.
Ich plädiere für einen Hundeführerschein.
Bei jedem Hund.
@Ohewa41 - natürlich sollte es so sein - doch es ist leider oft viel anders.

Ich selbst wurde als 3j. Kind von einen Hund angefallen - die Hundeangst in mir - die dadurch entstanden ist - ist einfach fürchterlich.
Denn Hunde spüren diese Angst sehr stark und sofort machen sie sich bereit anzugreifen.
Oft sagte ein Hundebseitzer - das verstehe ich jetzt gar nicht von meinem Hund, dass er auf dich so reagiert.
Er hatte eben Oberwasser durch meine Angst bekommen und ich war erstarrt, schockiert und meine Angst wich nicht. Ich zitterte am ganzen Leib - glaubte mein Herz bleibt stehen.
Oft sagte ein Hundebesitze - "der tut eh nichts."
Und ich sagte sofort - "weiß das der Hund auch?"

Leider sind manche Hundehalter, wirklich nicht geeignet ein Tier ordnungsgemäß zu halten.
Kundgeba
was die Hundehaltung durch gewisse Besitzer angeht, gebe ich Dir völlig Recht.
Ich bin auch schon mehrfach, selbst im Hundeverein bei der Ausbildung, gebissen worden. Nie war es die Schuld des Hundes, wenn man bei einem Tier überhaupt von Schuld ausgehen kann, sondern immer ein Fehlverhalten oder die falsche Einschätzung einer Situation durch den Hundeführer.
Der Hund verhält sich doch nur "menschlich". Wenn sich in einer Diskussion ein Teilnehmer ängstlich oder unsicher zeigt, wird ihn sein Gegenüber sicherlich aggressiver behandeln, als wenn sich dieser selbstbewußt zeigt.
So spürt auch das Tier Ängstlichkeit und Unsicherheit und reagiert entsprechend.
Dazu kommt häufig das falsche Verhalten ängstlicher Menschen/Kinder,wie Arme hochreißen oder weglaufen. Das eine faßt der Hund als Aufforderung zum Spielen auf, das andere weckt seinen Jagdtrieb.
ohewa41,Moderator der Themengruppe Wohnmobil&Wohnwagen
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@ohewa41 - nur wenn die Angst durch einen solchen Vorfall - wie ich ihn erleben mußte - in dir sitzt - nützt das ganze Reden nichts
- wie: " Du brauchst keine Angst haben..." usw.
Denn wer Angst in sich hat - kann die Angst nicht abstellen - wie einen Schalter umlegen.
Durch diese Angst - wäre ich bald mal in ein Auto gelaufen - weil ich die Straße wechselte vor lauter Angst.
Könnte da viel erzählen, was ich dadurch schon alles erlebt habe.
Genau so ist es, und der Hund nimmt mit seiner Nase den Angstschweiß wahr,
bevor er ausgebrochen ist.
Sicher passieren immer mal wieder Unfälle mit Hunden. Die Gründe seien mal dahingestellt.
Aber täglich passieren Unfälle mit Autos. Sollen wir die in Luftpolsterfolie wickeln??
Außerdem passieren die meisten Hundebisse im häuslichen Umfeld wo sie eh nie einen Maulkorb tragen würden.
ninanachteule:
freilich sollten die Eltern die kleinen Kinder beaufsichtigen! Aber niemand rechnete mit einem Biß. Das Mädchen wird für immer entstellt sein und noch mehrere Operationen brauchen!
In Wien sagt man: Achtung! Dackel beissen schnell.....
Meine Tante hatte einen Dackel,- er war der Liebling der Familie.... durfte sogar ins Bett....
Einmal fraß er,- sie wollte ihm das Fressen richten,
griff hin- er biß ihr beinahe die Oberlippe ab!
Sein Instinkt: 'Beute' -verteidigen war stärker....

Gepardin:
Das Frauerl des Rottweilers hatte einen Hundeführerschein!
Aber offenbar hat das wackelnde Kind den Hund gereizt und die Halterin war zu 'benommen',
1,4 Promill Alk, um den Hund zu beherrschen.
Wahrscheinlich hat der Hund das gespürt.
Vorübergehend einen Maulkorb tragen würde dem Hund sicher nicht schaden.
Furchtbar, daß nun das einzige Kind der Familie,
ein 1 jähr. Bub tot ist.....

Wir hatten eine Dalmatiner- Dame. An der Leine fühlte sie sich stark und verbellte andere Hunde,- sonst
war sie anhänglich und lieb....

Kundgeba:
Ich kann mir deine Angst gut vorstellen! Seit Jungstiere auf uns losgeprescht sind, hab ich Angst vor Kühen!

Ein Hund ist von Haus aus nicht böse,- doch er kann verdorben werden, sodaß er dann bissig wird!

Ich war im Tierheim. Es ist voll mit Bitbulls und Rottweilern, die die Zähne fletschen und gegen das Gitter springen. Auf dem hängt ein Schild: Achtung! Nicht nahe kommen! Beißt!
Als Kind biß mir der Schäferhund meiner Tante in die Schulter, obwohl ich vorher immer mit dem Hund gespielt hatte. Auslöser war das Fangen spielen mit meiner Cousine. Ich rannte wild los, und das hat plötzlich den Jagdinstinkt des Hundes ausgelöst. Er sprang hinterher und packte mich. Ich blieb stehen und er ließ sofort wieder los. Glücklicherweise hatte ich nur einen blauen Fleck, aber ich war schockiert, daß der liebe Hund das mit mir gemacht hatte.

Meine eigenen Hunde haben mich niemals bedroht oder geschnappt, obwohl es immer Hunde aus zweiter Hand waren, Tierheimhunde oder Hunde aus schlechter Haltung. Ich achte sehr genau darauf, daß die Rangordnung eingehalten wird. Der Hund muß gehorchen! Egal, ob ich ihm sein Futter wegnehme oder ob der Postbote ins Haus kommt - ich bestimme, wie der Hund sich zu verhalten hat. Es erfordert viel Geduld und einen langen Atem, manchmal war ich schon am Rande der Verzweiflung, aber schließlich doch erfolgreich.
Wer seinen Hund nicht unter Kontrolle hat, der hat schon verloren, und der Hund ist der Boss. Mein Bett ist verboten, dafür sind drei Hundebetten hier im Haus. Auch wenn ich zur Zeit "nur" einen kleinen Hundezwerg habe, aber die kleine Maus kennt die Regeln ganz genau. Sie ist sehr temperamentvoll und energisch und hätte in kürzester Zeit das ganze Haus unter ihrer Fuchtel, wenn ich nicht konsequent wäre, aber sie ist eben nur der "underdog", der letzte in der Rangordnung, und wird es immer bleiben. :)
Himmelblau25:
So sollte Tierhaltung sein!
Eine konsequente, liebevolle Erziehung.

Wer Mutter oder Vater eines Kindes ist,
kann den Schmerz der Eltern mitfühlen..
Hoffentlich auch kinderlose Menschen...
Erst mal eine Frage: Was verstehst Du, Leonetta, unter gefährlichen Hunden?
Gibt es bei Euch in Österreich nicht, wie bei uns in D die Kampfhundeverordnung, nach der jeder ,gefährliche' Hund verschiedene Tests machen muß? Dementsprechend darf er nur angeleint oder mit Maulkorb auf die Straße. Wenn der Hundehalter als nicht geeignet eingestuft wird, wird der Hund sicher gestellt.
Übrigens habe ich nachgelesen. Zu Deiner Beruhigung, das gebissene Kind in Wien ist nicht tot!
Ich finde auch, daß Hunde nur bedingt in die Städte gehören. Eine belebte Fußgängerzone bedeutet Streß für das Nasentier Hund.
Ich selbst habe drei Fellschnauzen, die niemanden beißen würden und auch gut erzogen sind, aber in die Stadt nehme ich sie nur in Ausnahmesituationen mit. Dafür bin ich täglich mit ihnen in Feld, Wald und Wiese unterwegs.
So gut sich meine Bande mit kleinen Kindern versteht, ich würde sie nie unbeaufsichtigt allein mit ihnen lassen. Meine kleinen (siehe Galerie) Nachbarsmädelchen kommen fast
täglich bei mir vorbei, um meine Hunde zu besuchen. Es ist Liebe von beiden Seiten. Aber ich bleibe dabei.
@Utilein muß ich zustimmen. Wenn ein Kind gebissen wird, geht das durch alle Schlagzeilen, aber wenn Eltern ihre Kinder mißhandeln oder tot prügeln, was täglich passiert, wird das nur noch selten am Rande erwähnt. Ich halte manche Menschen für viel gefährlicher als Hunde!
Auch ist die Gefahr, bei einem Autounfall verletzt werden oder zu sterben , ungleich viel größer, hat man deshalb Angst davor, mit einem Auto zu fahren?
Zur Hundephobie. Das kann eine echte Neurose werden. Es gibt Therapiemöglichkeiten, die man, wenn man darunter so sehr darunter leidet wie Kundgeba, doch in Anspruch nehmen sollte! Meine ,Hundeversteherin', Tierärztin, die Hundeerziehung und Hundeführerschein anbietet, bietet auch Kurse an für Menschen mit übergroßer Angst vor Hunden.
Eine Psychotherapeutin bei uns hat ihren Therapiehund als, Mitarbeiter' in der Praxis und hilft Menschen, ihre Angst in den Griff zu bekommen. Warum sollen nur Hundebesitzer auf diese Neurosen reagieren, warum nicht der Betroffene selbst?
Meine Hunde interessieren sich beim Gassi nicht für andere Menschen. Da gibt es so viel Aufregenderes für sie zu sehen und zu riechen. Wenn jemand mit Hundephobie kommt, merken sie das von weiten. Sie würden denjenigen aber nicht, wie Kundgeba denkt, angreifen. Sie schauen und schnupperrn nur neugierig. Ich sehe direkt, wie sie sich über diese Menschen wundern..

Wuff, ich habe gesprochen! :o))
cron