Zitat Gambozino:

Es gibt gewisse Idioten, denen bekannt ist, dass gewisse Hunde recht groß und schwer sind oder halt über eine enorme Beisskraft verfügen. Und solche Idioten achten bereits bei der Zucht darauf, nur die Tiere zu verwenden, welche halt in ihrem Wurf die dominantesten sind, um so Nachzucht zu haben die eben genau dieses Merkmal aufweist und dadurch auch immer sehr ruppig im Umgang mit seinen Geschwistern war, und somit sich, wie ja beabsichtigt, auch etwas schneller scharf machen lässt. Also man ist darauf den Tieren ein gewisses Potential an Agressvität anzuzüchten


Genau das habe ich gemeint......!!!!


Frau vom Berg,
ginge es HIER um Kinder,
würden die Emotionen noch mehr eskalieren,
hab ich mehr,als ein Mal erlebt.
mfg

..........habe fertig für heute....3/3
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Dem Beitrag kann ich nur zustimmen.

Bei Interesse:
https://www.berliner-kurier.de/berlin/p ... --30069792

Danach sind Mischlinge führend.

Naja, wie auch immer: der Hund kann nichts dafür,
egal welcher Rasse er zugehörig ist.
@Gambozino Ich mag das von dir geschriebene nicht nochmals zitieren.
Es mag sein, dass vereinzelt versucht wird, ein Aggressionspotential in eine Linie ein zu züchten. Aber sicherlich ist es nicht die Regel, denn es dauert Jahrzehnte, bis man verlässliche Ergebnisse in der Zucht erhält, ganz gleich was man haben will.
Menschen, die aggressive Hunde haben wollen, warten sicherlich nicht so lange, sondern quälen Tiere so, dass sie ihre natürliche Beisshemmung verlieren und zur Waffe an der Leine werden.
Es stimmt aber nicht, dass dafür bestimmte Rassen prädestiniert sind!
Insofern @FvB ist die Aufzählung nicht repräsentativ, da kein Bezug auf die tatsächliche Anzahl der vorhandenen Hund der betreffenden Rasse angegeben ist. Eine prozentuale Darstellung wäre evtl. etwas objektiver.
Keinen Frage, jedes gebissene Kind/ Mensch ist eins zuviel. Allerdings ist es unsinnig bestimmte Rassen, bzw. Hunde aus bestimmten Regionen für die Fehler der Halter büßen zu lassen.
Hallo Florencia,

also ich persönlich bin wirklich nicht der Meinung, dass gewisse Hunderassen agressiver sind als andere. Aber ich denke, dass irgendwelche Vollpfosten die zur Stärkung ihres Egos eine lebende Waffe anstatt einen Begleiter an der Leine haben wollen, sich aber auf bestimmte Hunderassen eingeschossen haben, da diese durch ihr Aussehen eher Furcht einflößen als andere und halt über eine enorme Beisskraft verfügen. Und das manche Züchter vor vielen Jahren darauf bedacht waren ihren Hunden, ich sage mal lieber etwas mehr Temprament anzuzüchten versucht haben, indem sie nur vermieden haben ruhige und eher gelassene Tiere in die Zuchtlinie zu nehmen, stimmt zumindest zum Teil. Ich habe diese Information selbst von Leuten, die mal selber deutsche Schäferhunde gezüchtet haben und diese auch diese s. g. Schutzhundprüfungen machen lassen haben. Aber letztendlich hast Du schon recht, wer einen Hund richtig scharf machen will, der macht das schon mit recht sadistischen Methoden. So habe ich mal gelesen, dass die Spinner aus dem Milieu ihre Hunde bereits wenn sie Welpen sind mit mit glühenden Zigarettenstummeln verbrennen, die Tiere auf Laufbändern bis zur Erschöpfung rennen lasen. Ja und bei solchen Maßnahmen bekommt ja wohl auch was man haben will, eine lebende Waffe. Diese Hunde können nichts dafür wenn sie bösartig sind.
Ein Zwergpudel wird aber nicht so viel Schaden anrichten, wie ein Rottweiler,
einfach, weil die Bisskraft eine andere ist.
Aggressiv können diese Zwerge allemal sein.
Mit den Jahren dürften die Hunde immer mehr Temperament und Charakter ihrer Besitzer widerspiegeln. Vielleicht liegt es daran, wenn sie beißen und grantl'n.
Schopenhauers Pudel Atman soll jedenfalls ein sehr kluges Tier gewesen sein.
Schrecklich, was du berichtest Gambozino.

Diese Leute haben kriminelle Energie würde ich mal sagen !!

Das Thema lässt mich aber nicht los ...

Hallo @FvB
Musste mich einfach nochmal mit den von dir eingestellten Zahlen beschäftigen und habe sie auseinander klamüsert. Sonst würde sich ein falsches Bild ergeben.
z. B.
47 Bisse von Rottweilern, von wie vielen Rottweilern insgesamt in der Schweiz?
70 Bisse von Golden Retrievern, von wie vielen insgesamt ... ?
94 Bisse von Labradors, von wie vielen Labradors ... ?
61 Bisse von Jack Russel ... ?
281 Bisse von Mischlingen ... ?
usw.

Hab grade mal gegoogelt, es gab 2008 (was Aktuelleres war nicht zu finden) ca. 497 000 Hunde in der Schweiz.
Davon 5422 Rottweiler, 22683 Golden Retriever, 42556 Labradors, 17386 Jack Russel Terrier; über Mischlinge habe ich nichts gefunden.

https://sat.gstsvs.ch/fileadmin/media/p ... 040219.pdf

Wenn man die Bisse pro Jahr auf die gesamte Hundeanzahl verteilt und prozentual ausrechnet, kommt man auf Hundbiss-Zahlen im Promille-Bereich!

Rottweiler 0,87 %
Golden Retriever 0,31 %
Labrador 0,22 %
Jack Russel 0,35 %

Warum die sog. Kampfhunde nicht auftauchen, könnte damit zu tun haben, dass sie teilweise ganz verboten sind oder nur noch selten und unter besonderen Bedingungen gehalten werden (?).

Der Labrador schneidet also doch am besten ab.

:D
@ Kakadu

Ja, Schopenhauer ging mit seinem Pudel immer am Main spazieren und redete mit sich selbst.

:D
Habe mich ein bißchen schlau gemacht bei Tante Guckel.
Was ich hier gefunden habe, finde ich ganz aufschlußreich.:

Ich zitiere nur einige Passagen, die ich wichtig finde:
Nach Mossers Ergebnissen war bei 79,5% der Beißunfälle der Hund dem Kind bekannt, bei 62,4% konnte eine den Unfall auslösende Ursache festgemacht werden – wie Spielen, Störung beim Fressen, Streicheln, plötzliches Aufwecken aus dem Schlaf, sowie Necken oder Quälen des Hundes. Eine tiefer gehende Analyse der einzelnen Auslösungsparameter bzw. deren Prozentangaben ließ sich aufgrund der Heterogenität der Primärstudien in Bezug auf diese Merkmale nicht verlässlich angeben, am häufigsten wurden jedoch Spielen und Störung beim Fressen als Ursachen genannt. Hundebeißverletzungen relativ selten
Dennoch: Hundebeißverletzungen bei Kindern sind in Bezug auf andere Verletzungsmechanismen verschwindend selten, bei allerdings ungleich höherer medialer Aufmerksamkeit. In der aktuellen Grazer Studie betrug die Inzidenz dafür 0,5 auf 1000 Kinder zwischen 0 und 16 Jahren.
Präventionsempfehlungen
Während die aktuelle Grazer Studie Präventionsmaßnahmen nur marginal behandelte, wies Mosser in einer eigenen Arbeit, die auf den konkreten Ergebnissen seiner Metaanalyse aufbaute, auf drei grundsätzliche Aspekte in der Vorbeugung von Hundebeißunfällen hin:

1. Alter des Unfallopfers: Primärer Ansatzpunkt der Unfallprävention mittels Informationsvermittlung müssen Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter sein. Ist Einsicht in eine diesbezügliche Belehrung noch nicht verlässlich möglich (Kleinkinder), dürfen Kinder und Hunde nicht unbeaufsichtigt zusammen gelassen werden.

2. Bekanntheitsverhältnis des Unfallopfers zum Hund: Da die meisten Beißunfälle zu Hause oder im Haus des Nachbarn stattfinden, müssen Präventionsmaßnahmen derart gestaltet sein, dass sie zu Hause angewendet werden können. Leinen- und Maulkorbpflicht als häufig geforderte Mittel sind also keine effizienten Maßnahmen und täuschen eine Scheinsicherheit vor.

3. Unfallauslösende Provokation: Da Hundebeißunfälle sehr häufig – absichtlich oder unabsichtlich – provoziert werden, ist eine Beratung und Schulung des potenziellen Unfallopfers von entscheidender Bedeutung. Anzustreben ist das Wissen, dass Lebewesen keine Spielzeuge sind und gewisse Regeln im Zusammenleben mit Hunden respektiert werden müssen. Aber auch bei Eltern zeigt sich ein oft erschreckendes Ausmaß an Unwissen über hundliches Verhalten, sodass sowohl Kinder wie auch ihre Eltern als Primärzielgruppe für Informationsvermittlung zu gelten haben.

Den ganzen Artikel kann man hie nachlesen:https://www.wuff.eu/wp/studie-erstellt-risiko-profil-von-hunderassen/
Wien verordnet Maulkorb- und Leinenpflicht.

Die Stadt Wien nahm den Vorfall (Tod eines Kindes nach Rottweiler- Biß) zum Anlass, ihr Tierhaltegesetz zum zwölften Mal zu novellieren. Wie berichtet, präsentierten Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) und WiensPolizeipräsident Gerhard Pürstl am Mittwoch die Details: Maulkorb- und Leinenpflicht für alle Listenhunde sowie ein Alkohollimit (0,5 Promille) für Besitzer dieser Vierbeiner.
Es würde reichen, bisher bestehendes Gesetz umzusetzen. Vom Heuberg bis Marswiese wird die Leinen- bzw. Beißkorbpflicht von so manchen bestenfalls als unverbindliche Richtlinie ausgelegt. Da sind Spielplätze, Vogelschutzgebiete, Restwildbestände...wo kein Kläger, da kein Richter, denkt man sich.

Wer legt sich als Passant gern mit einem Uneinsichtigen an, wenn das Argusauge des ungesicherten Hundes daneben wacht?

Es gibt Hundehalter, die sich freiwillig daran halten: der Rest ist eben demokratieuntauglich und braucht erst einen Aufpasser hinter sich, der ihn zur Kasse bittet.

Die Promilleobergrenze sollte man besser im Rathaus einführen :) .
Kakadu66 hat geschrieben: Es würde reichen, bisher bestehendes Gesetz umzusetzen. Vom Heuberg bis Marswiese wird die Leinen- bzw. Beißkorbpflicht von so manchen bestenfalls als unverbindliche Richtlinie ausgelegt. Da sind Spielplätze, Vogelschutzgebiete, Restwildbestände...wo kein Kläger, da kein Richter, denkt man sich.

Wer legt sich als Passant gern mit einem Uneinsichtigen an, wenn das Argusauge des ungesicherten Hundes daneben wacht?

Es gibt Hundehalter, die sich freiwillig daran halten: der Rest ist eben demokratieuntauglich und braucht erst einen Aufpasser hinter sich, der ihn zur Kasse bittet.

Die Promilleobergrenze sollte man besser im Rathaus einführen :) .


das Problem befindet sich immer am anderen Ende der Leine. Wer Hundehaltung nicht gelernt der sollte auch keinen Hund halten.Das Tier kann nicht dafür dass es so ist wie es ist.
ZarteFee54:

Das wissen alle!
Aber wie willst du konkret erreichen,
daß nur fähige Halter Hunde haben???

Mindest die Hälfte aller Menschen
- mit oder ohne Hund-
sind schwierig u nicht belehrbar....

Konkrete Maßnahmen wären wichtig:
1. Test von Psychologischer Eignung
für Hundehaltung.
2. Hundeführerschein
3. Hohe Strafen für Nichtbeachten
von Gesetzen....
4. Zuchtstop für als agressiv bekannte Rassen und Einfuhrstop.


Österreich: 3600 Verletzte im Jahr 2017 durch Hundebisse, die im Spital behandelt werden mußten und ein Toter sind viel zu viele!!!
Zuchtstop für aggressive Menschen :D