Jeder hund wird zur befriedigung von befürfnissen gehalten. Dafür wird er als baby von seiner mutter und geschwistern getrennt und muss sein restliches leben und praktisch sämtliche seiner natürlichen bedürfnisse tag für tag den zivilisationsbedürfnissen des menschen unterordnen. Sein job ist es, einsamkeit zu lindern , egos aufzupolieren, für etwas bewegung und naturverbundenheit zu sorgen. Wenn er nicht mehr passt oder funktioniert wie er soll, wird er entsorgt. Wäre ich ein hund, ich würde jeden menschen beissen, der mir ein solches hundeleben aufzwingt und sich selbst auch noch tierfreund nennt. Hunde werden als sklaven gehalten und völlig missbraucht. Kein mensch kann einem hund bieten, was dieser wirklich brauchen täte, denkt jedoch in seinem hochmut noch, er würde seinem hund was gutes tun, weil er sich um ihn kümmert...
Selten so einen "Mist" gelesen.
ohewa41,Moderator der Themengruppe Wohnmobil&Wohnwagen
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Ein Hoch auf die Hundeversteherin :roll: :roll: :roll: :D
DIE "Listenhunde" oder "Kampfhunde" gibt es so gar nicht.

Es ist eine Ermessensangelegenheit und in jedem Bundesland wird anders darüber gedacht.
"Niemand kann wissen, welche Hunderassen wirklich böse und welche gut sind." (Zeitmagazin 2012, Deutschlandkarte, Friederike Milbradt).

Der Rottweiler wird als gefährlich oder potenziell gefährlich eingestuft in
Bayern, Hessen, NRW, Brandenburg und Hamburg, in den übrigen Bundesländern nicht.

In Niedersachsen und Thüringen sind prinzipiell alle Hunderassen ohne Gefährdungseinschätzung erlaubt.

Ein Kangal z. B. wird nur in Hessen als gefährlich und in Hamburg als potenziell gefährlich eingeschätzt. In den anderen Bundesländern wird er nicht aufgeführt.

Mein Sohn, der über einen Garten und viel Auslauf in der Natur rundherum verfügt, hat ein rumänisches Findelkind aufgenommen, eine Hütehund-Mix-Hündin. Die Hündin ist eine ganz liebe, absolut rührend und knuffig, aber auch aufmerksam und wachsam (sie bellt nur!). Er hat eine Hundeschule mit ihr besucht und sie ist sehr folgsam.
Folgsamer als mein kleiner, frecher Terrier, der aber in seinen 14 Lebensjahren noch keiner Fliege etwas zu leide getan hat.

Wie hier schon gesagt, die Hundehalter sind die Verantwortlichen.
Das Problem ist IMMER am anderen Ende der Leine.
Wenn ein Hund bösartig wird, hat er vorher viel Leid von bösartigen Menschen erfahren.
Was man tun sollte?
Die Gefährlichkeit sogenannter ,gefährlicher Hunde' realistisch sehen.
Ich hab Dir schon mal die Frage gestellt, welche Hunde Du damit eigentlich meinst.
Jeder Hund kann gefährlich sein, mit dem falschen Herrchen am anderen Ende Leine. Kein Hund ist von sich aus böse.
Maulkorbpflicht würde die Hunde nur verhaltensgestört machen.
Dann hätte auch der Dackel unter dem Wirtshaustisch, der das Kleinkind gebissen hat, einen Maulkorb tragen müssen, sinnvoll oder?
Gefährlich war die alkoholisierte Hundehalterin, die ihren inzwischen getöteten Hund sicher nicht richtig gehalten hat.
Viel gefährlicher aber sind alkoholisierte Autofahrer, denn mit den 100en PS läßt sich viel mehr Schaden anrichten.
Auf ein von einem Hund verletztes Kind kommen über 100 von einem Auto verletzte Kinder laut Statistik in Deutschland.
Von den Mißhandlungen durch Eltern gar nicht zu reden.
Beides ist schlimm, aber zur Zeit wird jeder Beißvorfall wahnsinnig hochgespielt,
durch Menschen verursachte Verletzungen oder Tötungen dagegen
verharmlost.
Moin Katze...
das muss durchaus nicht immer Leid sein, dass ein Hund aggressiv wird.
Bestimmte Typen trainieren ihren Hunden so ein Verhalten regelrecht an.
Auch ein sog."Listenhund" muss nicht von Natur aus bösartig sein.
Ich habe auf den diversen Ausbildungsgängen mit meinem Hund und der Vorbereitung zum Hundeführerschein/ lizensiertem Hundeführer durchaus völlig friedliche"Kampfhunde" erlebt.
Es ist so gut wie immer der Mensch am anderen Ende der Leine schuld für das Fehlverhalten seines Tieres.
ohewa41,Moderator der Themengruppe Wohnmobil&Wohnwagen
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Soremi

kannst Du das eigentlich verantworten,
was Du da so von Dir gibst?

Antworten hast Du ja schon bekommen,
kann mich da nur anschließen.



@ Luicada
der Rottweiler gehört normal zu den Hütehunden.
Ist schon komisch, niemand erwähnt den deutschen Schäferhund.
Mit ihm gibt es nämlich die meisten " Beißunfälle " . Gelistet wurde er jedoch nicht. :wink:
@Babsy
Es gibt unzählige Hütehundarten. Wir waren sehr überrascht. In unserem Hütehund-Mix hat sich aber kein Rottweiler verewigt. Die gibt es in Rumänien nicht. Eher schon den Kangal, den ich erwähnte.
Wir haben vor drei Jahren, als mein Sohn und meine Schwiegertochter über die Aufnahme des Hundes nachdachten, viele Informationen eingeholt und sind dabei auf viele interessante, aber uns bis dahin unbekannte Hunderassen gestoßen. In unserer Hundedame lässt sich aber nichts mehr so recht zuordnen. Auf jeden Fall hat sie Hütehundeigenschaften. Ab und zu inspiziert sie Haus und Grundstück und schaut nach dem rechten. Sie hat uns zu Anfang auch schon mal ganz zart in die Ferse geknabbert, um zum Weitergehen aufzufordern.
:)

Apropos Schäferhund:
Vor Jahren las ich mal eine Versicherungsstatistik. Darin wurden Schäferhund und Dackel als die häufigsten hundlichen Schadensverursacher aufgeführt.
Wurden bei einigen Hunderassen nicht ganz bewusst aggressive Verhaltensmerkmale herausgezüchtet - vice versa zu den heutigen Honigbienen, denen man mit passablen Ergebnissen die Stechfreudigkeit eindämmte?

Wenn man sich einige Besitzer ersterer ansieht, weiß man nicht so recht, vor welchem Ende der Leine man sich mehr in Acht nehmen sollte. Vielleicht bekommen sie ja keinen Waffenbesitzschein mehr und führen jetzt ihre Ersatzwaffe Gassi.

Inwieweit das mit Tierliebe noch etwas zu tun hat, sieht man dann an der Überproportionalität, mit der solche Hunde in Tierschutzheimen landen.

Ich verstehe ja, wenn man / frau etwas abgelegen wohnt und sich einen Rottweiler, Stafford etc. hält, aber in einer Großstadt? Der Hund muss ja neurotisch werden, selbst und erst recht dann, wenn er ordnungsgemäß zwischen den Blechlawinen mit Beißkorb und Leine spazieren geführt wird.
Kakadu66: Ich geb dir vollkommen Recht!
Die großen Hunde sind in einer Stadt arm, weil die wenigsten Besitzer für genügend Auslauf sorgen können.

Sicher sind oft Hundehalter am agressiven Verhalten ihrer Hunde schuld,-

doch noch einmal:
WAS kann man dagegen tun?
Wir sind in der Diskussion um keinen Schritt weiter.

Es ist sinnlos, ein Übel einem anderen gegenüberzustellen!
Freilich wäre es besser, wenn Menschen im Straßenverkehr vorsichtiger unterwegs wären, nicht alkoholisiert oder unter anderen Drogen!
Freilich sollte gar kein Kind geschlagen werden! (Leider darf jeder ein Kind bekommen, auch wenn er keine Liebe hat und es dann brutal behandelt!).
Freilich sollte es keine Kriege geben und Atomreaktoren!
Es läuft viel falsch auf der Erde!

Das hat aber nichts mit dem Thema: 'Hunde' zu tun und bringt nicht weiter!

Vielleicht wäre es gut, wenn alle Hundehalter zuerst an einem 'Kurs zur richtigen Hundehaltung' teilnehmen müssen,-
nachher wird stichprobenartig kontrolliert, ob die Vorgaben erfüllt werden.
Wenn nicht, sollten harte Geldstrafen eingeführt werden.

Im übrigen: Tierärzte führen die Listung der 'beißfreudigen' Hunde durch auf Grund von Statistik und Erfahrung.
Leider werden zur Zeit Listenhunde wieder verstärkt nachgefragt, und das ist keine gute Entwicklung. Massenzüchter werden sich darauf stürzen...................und das ist immer zum Nachteil der Rasse.

Andererseits kann ich es auch verstehen.
Du meinst also, man solle keine ,gefährlíchen' Hunde (bitte definiere gefährliche Hunde)
in Städten halten? Soll man sie jetzt alle einschläfern, sie in einen Hundeknast stecken oder den Hundebesitzern Wohnungen auf dem Land geben? Was meinst Du?

Wenn auch in Deinen Augen weder die Gefahren durch Verkehrsunfälle noch die Gefahren, die von brutalen Elternteilen und anderen Personen ausgehen, zum Thema gehören, so sind doch zig mal häuflger Kinder dadurch gefährdet als durch die Gefahren, die von Hunden ausgehen.
Warum nicht dort eingreifen? Wäre das denn nicht sinnvoller????
Damit könnte viel mehr Menschen geholfen werden!
Aber nein.

Warum bei den extrem seltenen Hundebissen so in Rage geraten?
Hundebesitzer müssen ihre Tiere im Griff haben, sie einschätzen können,
bei manchen Rassen ist der Hundeführschein sogar Pflicht,
aber bei 90% der Beißunfälle haben bisher die Hunde ihre Besitzer angegriffen, warum wohl?
Artgerechte Hundehaltung ist das nicht, wenn man einen Hund mit Maulkorb und Leine durch das Menschengewühl in der Stadt führt. Diese Hunde müssen irgendwann neurotisch werden.
Ich finde, schon Kinder könnten lernen, wie man mit Tieren, besonders mit Hunden umgeht. Kinder, die vor dem Zaun täglich die Hunde in den Gärten ärgern..... Kein Wunder, daß sich das in den Köpfen von den Hunden einprägt
und diese Hunde dann Kinder anknurren. .
Oder Kinder, die von hinten her einen fremden Hund streicheln, können ihn erschrecken. Kinder, die davon laufen, können einen falschen Impuls hervorrufen, und ihnen wird nachgelaufen. Am besten gefallen mir
besonders mutige Kinder (und leider auch Erwachsene), die im Wald oder am Zaun mit großen Stöcken Hunden gegenüber fuchteln. Nicht jeder Hund ist gutmütig genug, um das zu ignorieren,

Also, was können wir...........Sollen Hunde..........Sollen Menschen.........usw
Man sollte Hundebesitzer zu Hundeverstehern und Hundeerziehern ausbilden,
Man sollte Hunde artgerecht halten,
Man sollte ausreichend freie Flächen für den Auslauf von Hunden schaffen.
aber auch Kinder und Menschen mit Hundephobien im Umgang mit Hunden ausbilden, zu ihrer eigenen Sicherheit,
Ich bleib dabei: Kein Hund ist von Natur aus böse.
Manche Hunde werden es durch falsche Erziehung.
Also sollte man sehr viel Wert auf die richtige Hundeerziehung legen und
die Hundehalter auf ihre Fähigkeiten, Verantwortung zu übernehmen, prüfen..
Jetzt wird in Wien gerade das Führen eines Hundes im alkoholisierten Zustand (des Besitzers) verboten. In bestimmten Kreisen gibt es sicher härtere Drogen, die nicht unter dieses Gesetz fallen.Was ist mit denen?
Und Menschen ohne Hund sollten lernen, die Körpersprache der Tiere richtig zu verstehen. Dann wäre auch für sie eine Begegnung mit einem ,gefährlichen' Hund ohne Streß möglich.
Leonetta

Deine Frage: "WAS KANN MAN DAGEGEN TUN ";
ist eigentlich schon beantwortet,
blättere eine Seite zurück.

Es gibt einfach Hunde mit einem aggressiven Potential,
wenn das dann noch gefördert wird(scharf gemacht),
dann kann das böse aus gehen.
Diese sogenannten Listenhunde gehören nicht in die Stadt,
ist auch für die Tiere eine Zumutung.
Die Tierheime sind voll mit den "Kampfhunden"
und sie kommen da kaum wieder raus.

Wenn ich hier einen "Listenhund" sehe,
dann brauchst Du Dir nur den Halter anschauen
und kannst eins und eins zusammen zählen.

Also: aufhören mit der Züchtung.....!!

mfg