HSV1887 hat geschrieben:
Gundulabella hat geschrieben: .....ich les gleich mal Deinen Blog.....

hab gerade den Währungsrechner aufgemacht:
aktuell kostet 1 Euro 1,1256 Schweizer Franen......
das sieht so aus - als ob sich das auf Dauer einpendeln/normalisieren würde....


Den Währungsrechner würde ich mal gerne sehen. :lol:

Mach ihn mal schnell wieder zu. :lol:

1 € kostet 1,02 Franken.  :idea:


sorry hab nochmal nachgeschaut - das war noch von gestern.....
aktuell jetzt um 12.30 Uhr:

1 Euro = 1,0158 Schweizer Franken,
1 Schweizer Franken = 0,9844 Euro

und das gab es heute morgen auch bei der Bank.
Ich brauche doch Fränkli für meinen Trip ins Nachbarland :)
Auf jeden Fall kann man bei denen schon mal sagen, dass es ihnen schadet: SPON: Schweizer Franken - Büsingen droht der Exodus
ein recht informatives interview mit rene zeyer.
 http://youtu.be/krMt-uE384c

kurz zusammengefasst:

die (konservative) schweizer nationalbank verliert lieber 37mrd euro jetzt, als weiter in die geldpolitik der ezb mit hineingezogen werden. seit 2011 hat die snb den euro subventioniert und mindestens 250 mrd. euros aufgekauft, um den kurs zu stuetzen. besser ein ende mit schrecken ... als das, was ab 21.1. auf europa zukommt. 

ja, die exporte werden teuer. aber ja, die importe werden billiger, was letztlich auch den preisen der export-produkte zugute kommt, da die schweiz ueber keine eigenen rohstoffe verfuegt und auch komponenten (halbfertigteile) international zukauft. 

ich bin ueberzeugt, die schweizer werden nach einer anfaenglichen irritation davon profitieren. 
auf lange Sicht profitieren alle davon......auch wir.......

ich denke, dass sich der Franken wieder etwas abschwächen wird - vor allem, wenn der Negativ-Zins greift und es für das Ausland nicht mehr so interessant ist, sich in den Franken einzukaufen.....

die Frage ist - wie lange das dauert.....

Firmen wie Nestle, SGS und Schindler haben es aktuell etwas schwerer - Roche mit seinem Inlandgeschäft schadet es nicht.....
Als letzte große Ratingagentur hat Moody's die Kreditwürdigkeit Russlands herabgestuft. Die Bonität werde nur noch mit "Baa3" bewertet - eine Stufe über dem sogenannten "Ramsch"-Niveau, teilte die US-Agentur mit...

wer kann mir da bessere aussagen liefern, denn ich höre gegenteiliges...

danke
was hat die aktuelle Diskussion hier - jetzt mit der Abwertung Rußlands zu tun ?

ich bin von Anfang an gegen diese Wirtschafts-Sanktions-Spielchen gewesen.....
Amerika ist Rußland nicht nur egal - im Gegenteil - ein schwaches Europa ist für Amerika ein gutes Europa.....
jeder tote Indianer ist ein guter Indianer im Falle von Rußland......doch für uns Europäer ist Rußland ein europäischer Handelspartner, der mit diesen Sanktionen über Jahre hinaus geschwächt sein wird.....

Amerika hat kein Geld mehr für einen Krieg.....also werden diese Säbelrassel-Spielchen jetzt auf der wirtschaftlichen Schiene ausgetragen.....

genauso wie der aktuell laufende "Öl-Krieg".......das sind Machtspielchen zwischen der Opec und Amerika.....
In Österreich sind nur ein paar hunderttausend Häuslbauer mit Fremwährungskredit (Franken) betroffen.
Die Kreditberater warnen nun seit mehr als einem Jahzehnt e i n d r i n g l i c h hier vor einem Frankenkredit, so auch geschehen bei einem Paar in meinem direkten Umfeld.
Wenn aber jemand - und es scheinen viele zu sein - nicht zuhören resp. nicht lesen kann sollte derjenige erst gar kein Häuschen auf Pump anfangen zu bauen.
Sorry, aber wer so einfältig war und ist gehört einfach vom Leben abgestraft...

NULL TOLERANZ FÜR DUMME HÄUSLBAUER!
altes weib. Du hast absolut recht mit Deinen Feststellungen. Die Schweiz ist ein Importstarkes Land und führt fast alle Grundstoffe, die sie Exportiert, aus der EU ein. Da sich die Importe ja verbilligen, ist der Export nicht so gefährdet, wie manche "Schwarzmaler" dies "berechnen".
"Die Schweiz ist ein Importstarkes Land"

Diese Aussage suggeriert ein Handelsbilanzdefizit, dem ist aber nicht so.


Im welchen Verhältnis stehen die Kosten für Importe von Rohstoffen zu den Personalkosten, das ist entscheidend. 

 
HSV1887 hat geschrieben: "Die Schweiz ist ein Importstarkes Land"

Diese Aussage suggeriert ein Handelsbilanzdefizit, dem ist aber nicht so.
 


Natürlich ist das so, zumindest im Hinblick auf die EU ... gemäss econimiesuisse ist die Schweiz mit ei­nem Han­dels­bi­lanz­de­fi­zit von 21 Mil­liar­den Franken Gü­tern und 25 Mil­liar­den Franken Dienst­leis­tun­gen ein Ex­port­mo­tor für die EU-Wirt­schaft.
Ambe44 hat geschrieben: Natürlich ist das so, zumindest im Hinblick auf die EU ... gemäss econimiesuisse ist die Schweiz mit ei­nem Han­dels­bi­lanz­de­fi­zit von 21 Mil­liar­den Franken Gü­tern und 25 Mil­liar­den Franken Dienst­leis­tun­gen ein Ex­port­mo­tor für die EU-Wirt­schaft. 


Stimmt.
Da die Schweiz aber weltweit Handel betreibt, stehen sie mit ihren Handelsbilanzüberschüssen sehr gut da. Das Problem mit der Aufwertung bezieht sich aber nicht nur auf die EU, sondern weltweit, da der Franken gegenüber allen Währungen um ca. 19% aufgewertet hat.

Daß die SNB so entschieden hat, liegt vor allem an der starken Abwertung des Euros, das möchte ich hier im Hinblick auf die EU gerne zugeben.
Ein weiteres Abrutschen des Euros könnte eine weitere Flucht in den Franken verstärken.
Mal sehen wie es weitergeht.


HSV1887 hat geschrieben: Im welchen Verhältnis stehen die Kosten für Importe von Rohstoffen zu den Personalkosten, das ist entscheidend.   


Lohnkürzungen, Mehrarbeit, usw. usf.

Jetzt warten wir noch das Euro-Debakel ab. 
Bisher ein Schrecken ohne Ende. :shock:


 
wie lange der euro noch gehalten wird ... wer kann das sagen?
nach allen regeln der volkswirtschaft ist diese währung schon lange tod - aber die politik und die finanzwirtschaft halten sich nicht an die regeln der wirtschaft.

die absurdität von negativzinsen und den irrsinnigen staatsverschulungen - usa, deutschland und japan - sind weltweit am stärksten verschuldet, aber russland wird auf nahezu ramsch-niveau abgewertet, um nur zwei beispiele zu nennen, machen in meinen augen eine "rationale" bewertung dessen was passiert ... unmöglich.

der SNB war das wohl alles zu unkalkulierbar.

@mostbaron: wer von bösem erwachen spricht, hat vorher tief und fest geschlafen. aber das gilt in meinen augen nicht nur für fremdwährungskredite :-)
nö - das sehe ich nicht so.....

der Euro ist heute wieder erstarkt und ich sehe ihn im Moment parallel zu dem Schweizer Franken laufen.....

wirtschaftlich gesehen geben sich die Schweiz und Deutschland nichts....
und wenn Griechenland Ende der Woche beschließt aus der EU auszutreten - bitteschön - das ist doch bereits eingespeist.....das werden die sich aber nicht getrauen - und die Wette gewinne ich !