Highlander Prinzip

Bei der Kollision von Galaxien verschmelzen in der Regel auch die Schwarzen Löcher in den Zentren. Allerdings kann es auch geschehen, dass eines der beiden einen Stoß erhält und hinausgekickt wird. Es bleibt jedenfalls nur eines übrig.
Beispiel hierfür ist vermutlich Markarian 177. Dazu gibt es eine schöne Simulation.

https://www.youtube.com/watch?v=BwhUl1q ... e=youtu.be
Da die Entfernungen von Fixsternen und ihren Planetensystem so imens groß sind, wird niemand von allem was merken.
Ausgenommen der anderen Positionen anderer Fixsterne mit ihren Systemen.

Dann werden die Astrologen vollends arbeitslos, weil garnix mehr ihn ihren längst überholten Sternen-Kalender paßt.

Wollen wir mal für unsere zukünftigen Erdenbewohner hoffen, das unser kleines Sonnensystem dadurch nicht näher ans Galaxienzentrum rückt, um den Erdlingen die Birne nicht vollends zu verbruzzeln.

Nur für den Falle, daß jemand in 5x10 hoch 9 Jährchen nochmal in der Andromedamilchstraße wiedergeboren werden will.... :lol:

Aber bis dahin ist unsere Sol sowieso zum "roten Riesen" geworden.
Spart dann die Heizkosten und Klimaanlagen werden angesagt sein. :wink:

Die Simulation hat vergessen, daß das eventuell entfliehende schwarze Loch sich ein schönes Sträßchen durch die Massen baut und wiederum andere Masse mit sich nimmt, die es dann auch wieder um sich sammelt, nebstdem es sich noch sattergefressen hat.

Macht dann aber schöne polare Gammajets, in deren Richtung auch keiner wohnen sollte. :?
Gravitationslinsen - Das Einsteinkreuz

Im vorliegenden Fall scheint das Weltraumteleskop Hubble eine Galaxie mit fünf Kernen abgebildet zu haben. Tatsächlich ist es jedoch so, dass nur der mittlere Punkt den galaktischen Kern darstellt. Die vier anderen Punkte, die in Form eines Kreuzes um den galaktischen Kern angeordnet sind, sind Mehrfachbilder eines Quasars, die sich in wesentlich größerer Entfernung befindet als die Galaxie.

Die Galaxie mit der kryptischen Katalogbezeichnung UZC J224030.2+032131 liegt rund 400 Millionen Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt. Ihre starke Gravitation lenkt das Licht des hinter ihr liegenden Quasars mit der Katalogbezeichnung QSO 2237+0305 ab und bündelt es, wodurch vier Bilder des Quasars entstehen. Der Quasar selbst ist mit ungefähr acht Milliarden Lichtjahren deutlich weiter entfernt als die Galaxie.

Bild
:mrgreen:
und was ist mit einen Loch in der linke Socke?
Vielen Dank für den Hinweis. In der Tat untersuch ich gerade das Thema "Socken", das einige interessante wissenschaftliche Aspekte besitzt.
SPHINX hat gefragt:
Und was ist mit einen Loch in der linke Socke? :mrgreen:

... Loch rechts anziehen, dann weg.
... barfuß, auch weg.
... Rand wegmachen, auch weg.

:wink:
Energie = Materie und umgekehrt.

Hat jemand ne Idee, wie man sich den Zustand eines Photons oder Gluons (Bosonen) mit Masse 0, Ladung 0, Spin 1 einigermaßen, irgendwie oder analog vorstellen könnte ?

Die Eichbosonen und Gravitonen haben ja wenigstens noch eine Ladung und Ruhemasse = Energie eV).

Aber die obengenannten nur einen Spin (1) :!:

Spin1 von was :?: :?: :?:

Vielleicht ist es nur eine existente Eigenschaft eines nicht-existenten Zustands (Wellenfunktion ), der mit einer weiteren existenten Eigenschaft eines nicht-existierenden Zustands (Wellenfunktion), nach Wechselwirkung, zu einem existierenden Zustand mit anderen Eigenschaften führt. :?:

hmmm..... :?:

Also lieber Gott (wenns dich gibt), vergib mir die Eigenschaften meiner Moleküle, wenn ich mal nimmer wechselwirke. :?
Der Gravitationslinseneffekt kann auch genutzt werden, um das Alter des Universums zu ermitteln. Von den unterschiedlichen Methoden ist diese relativ neu. Und zwar benutzt man die Methode zur Bestimmung der Hubble-Konstanten (Expansionsrate).
Die Gravitationswirkung der beiden Linsengalaxien bewirkt eine Raumkrümmung, durch welche das Licht der Quellgalaxie aufgespalten wird in vier Bilder. Da das Licht auf verschieden langen Wegen für jedes Bild läuft, kann aus der unterschiedlichen Laufzeit auf die Konstante geschlossen werden. Aktuell landen wir bei 13,75 Milliarden Jahren.
Weiterhin ließ sich mit dieser Methode auch berechnen, dass unser Universum zu 72% aus „Dunkler Energie“ besteht, was auch immer diese sein mag. Der Rest ist „Dunkle Materie“, was auch immer das sein Mag, und normale Materie, wie wir sie kennen.
http://www.astronews.com/news/artikel/2 ... -002.shtml

Anmerkung: Das Universum besteht also bis auf einen kleinen Rest aus etwas „Dunklem“, das wir nicht wirklich kennen. Sehr unbefriedigend. Dennoch:
„Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als auf die Dunkelheit zu schimpfen.“
Konfuzius
Hmmm..ich mach auchn Loch hierhineinrein. 8)
Schade, daß man seine Beiträge nicht selber löschen kann. :(
Solange Dein Beitrag der letzte (=neueste) in einem Fred ist, kannst Du ihn ändern und löschen.

Wenn Du Dich aber selber zumüllst, geht latürnich nix mehr.

Soviel zur wissenschaftlichen Technik hier. :roll:
Das weiß ich selber Herr Kluge oder wenn du das noch werden willst. :roll:
Schwarzes Loch im Portrait

Der Verbund von weltweit 8 Teleskopen, Event Horizon Telescope, hat schon vor längerem den Schatten und die Akkretionsscheibe eines Schwarzen Lochs aufgenommen. Damit ist auch der erste direkte Nachweis eines Schwarzen Lochs gelungen. Dabei handelt es sich um das superschwere Schwarze Loch im Zentrum von M87. Die Masse des Schwarzen Lochs liegt bei 6,5 ±  0,7 Milliarden Sonnenmassen! Der dunkle Bereich im Bild entspricht dem sogenannten Schatten des Schwarzen Lochs, der sich aus Gravitationslinseneffekten der Photonemissionen in unmittelbarer Nähe des Schwarzen Lochs ergibt. Er ist bis zu fünfmal größer als der Ereignishorizont.

Überreschend: Der helle Ring verändert im Laufe der Zeit ganz leicht seine Position – er wackelt. Die hellste Zone bewegt sich zudem um den Schatten herum. Die Astronomen führen dies auf das heiße Plasma zurück, das um den Ereignishorizont kreist und durch die dortigen Magnetfelder Turbulenzen bildet.

An einem Bild von Sagittarius A, dem Schwarzen Loch im Zentrum unserer Milchstraße, wird gearbeitet. Das ist schwieriger abzubilden, da es wesentlich stärker „wackelt“.

https://www.youtube.com/watch?v=pkTWO0c ... e=emb_logo
Noch kann man diese Frage nicht beantworten, da es quantenphysikalisch dazu mehrere Theorien gibt.
Selbst Hawking wechselte hierzu seine Einstellung von:
Wenn das schwarze Loch durch permanentes Abgeben von Strahlung verdampft ist, die Informationen verloren gehen.
Da dies aber im Gegensatz zum Grundprinzip der Quantenmechanik steht. Man nennt dies auch Informationsparadoxon der schwarzen Löcher.

Hawking erklärte hierzu 2004, dass es doch möglich sei, das Informationen nach außen gelangen können (hierzu vllt. das Buch "Das Universum in der Nussschale" lesen).

Momentan beobachtet man die Präzessionsrate und den Drehimpuls von Sagittarius A - um das Eine oder das Andere zu beweisen.
Anhand zweier um Sagittarius A kreisenden Sternen kann man solche Einflüsse messen.

Wissenschaft ist eben Theorie, die bewiesen werden kann.
Manchmal auch nur durch Ausschlussdiagnosen.