Vielleicht können wir dieses schwarzes Loch zu machen...zu stopfen...oder so... :lol:
Antifreeze hat geschrieben:
dick01 hat geschrieben: Bekannt ist, dass kleine Schwarze Löcher recht heiß sind und durch die Abgabe der Strahlung irgendwann verschwinden.

Was aber geschieht mit der Information, die während der Entstehung und danach "hineingestürzt" ist und gemäß Quantenmechanik nicht "verschwindet" ? Taucht die Information nach dem Verschwinden des Schwarzen Loches wieder auf ? Wenn ja, dann wo und wie ?

Kennt jemand dazu Überlegungen ggf. Arbeiten?

Viele Grüße
Dick



Hm...wohin sollte es denn entschwinden ? Das letzte was übrig blieb, war das schwarze Loch. :lol:

Aber das mit der Information am Ereignishorizont ist interessant und wird meinerseits weiter erkundet. :D

Gruß



Bis ein durchschnittliches schwarzes Loch sich selbst zerstahlt hat, dauerts mindestens 10 hoch 10 Jahre und noch 10 mal länger.
Bis dahin würde man aufgrund der ständig „beschleunigten“ Expansion unseres Universums wahrscheinlich nichtmal mehr einen Stern am Himmel sehen.
Wenn mans gut meint.!
Vorher hats allerdings schon jedliche Materie zerpflückt, zerrupft und aufgelöst, sonst würde die Masse eines jeden Atomes ab LG unendlich.

Auch Materie zerfällt über Strahlungsabgabe in solch langen Zeiträumen.

Übrig bleibt letzendlich nix.
So gegen Ende der Ewigkeit noch ein paar abgemagerte „schwarze Löcher“, die auch noch verschwinden.

Was dabei allerdings mit der Raumstruktur selbst und genauer passiert, würde mich interessieren.

Bei 10 hoch 66 eindimensionalen Energiefädchen pro „Kubikzentimeter“ im Raum, kann der sich bis Lichtgeschwindigkeit und darüber hinaus beschleunigen und es ist immer noch genug Raumstruktur da.

Leider mit nix mehr drinn. :?

Und jetzt ? hm.... :shock:

Was mit der Information beim zerstrahlen der Materie eines schwarzen Loches passiert, könnten wir eventuell in den polbedingten Jets oder der von dir schon mal genannten „Sphäre“ knapp neben dem Ereignishorizont finden.

Sozusagen quantenmechanisch auslesen, sofern wir eine Verschränkung hinbekommen würden.
(...oder Bücher lesen, wos vielleicht schon halb drinnsteht) :lol:


Gruß
_SPHINX_ hat geschrieben: Vielleicht können wir dieses schwarzes Loch zu machen...zu stopfen...oder so... :lol:


:lol: ....ich glaub das klappt nicht, das wird nur größer je mehr man reinstopft....oder so. :lol:

Liebe Grüße
dick01 hat geschrieben: Bekannt ist, dass kleine Schwarze Löcher recht heiß sind und durch die Abgabe der Strahlung irgendwann verschwinden.

Was aber geschieht mit der Information, die während der Entstehung und danach "hineingestürzt" ist und gemäß Quantenmechanik nicht "verschwindet" ? Taucht die Information nach dem Verschwinden des Schwarzen Loches wieder auf ? Wenn ja, dann wo und wie ?

Kennt jemand dazu Überlegungen ggf. Arbeiten?

Viele Grüße
Dick


Anbei ein Link bzgl. Informationserhalt am Rande des Ereignishorizontes.

https://www.youtube.com/watch?v=bSx1jN2P8dk

Was detaillierteres hab ich grad nicht gefunden, allerdings ein paar Bücher bestellt, in denen ich irgendwo auch genauer auf dieses Thema stoßen müßte.

Gruß
Anliegend ein Artikel, in dem beschrieben wird, wie ein schnell rotierendes Schwarzes Loch als Gravitationslinse arbeitet (u.a. von Kip Thorn). Dazu wurde eine entsprechende Computersimulation entwickelt speziell für den Einsatz im Film Interstellar.
Artikel ist leider in Englisch, aber das Video ist dennoch beeindruckend.

http://iopscience.iop.org/0264-9381/32/6/065001/
Die Frage provoziert offenbar abstruse Antworten.
Ein Universum entseht aus den Informationen des anderen??
Sehr putzig. :lol:
Wo doch "unsere" Wissenschaftler sagen, das der urknall aus einer Singularität entsteht und mit diesem Urknall erst Raum und Zeit entstehen, also kurz danach..
Perry Phodan oder Konsalik ist keine Wissenschaft :-)


Twente hat geschrieben: .
Gegenfragen: Wo bleiben die Informationen eines durch eine Atomexplosion verdampften Gegenstandes? Oder anders: Die von einem verstorbenen Forscher einzig auf einem Zettelchen hinterlassenen Formeln nach Verbrennung des Datenträgers? Oder die von der formvollendeten Eleganz einer Ming-Vase, wenn Klein-Fritzchen sie mit seinem Ball in 1000 Stücke zerschmettert hat?

Vielleicht ließe sich die letzte Frage durch die Fleißarbeit einer Wiederherstellung des Objektes klären - aber ob dieses jemals den Urzustand zurückgewinnen wird? Würde eine Anmutung bereits genügen? Wie nennt man eine annähernde Wiederherstellung? Sie würde vielleicht genügen, um nach dem noch erkennbaren Muster ein Duplikat herzustellen – wäre damit aber die Information selbst zurückgewonnen?

Zum Schwarzen Loch: Die Frage des Woher ist vielleicht doch untrennbar mit der Beantwortung verbunden. Dann könnte die Antwort so lauten: Ein Universum entsteht aus den Informationen des vorherigen. - Und bis dahin werden sämtliche Informationen zunehmend komprimiert... irgendwie halt... :wink:

Aber welchen Sinn hat es, Fragen hier einzustellen (hier: nach der Lösung des Informationsparadoxons bei schwarzen Löchern), die von der Wissenschaft noch nicht gelöst wurden? Ob ein bisher verkannter Einstein oder Bohr unter uns 50pluslern weilen sollte? :?


Ich denke ehrlich gesagt auch, dass wir uns in einem fortwährenden Zirkelbezug bewegen. Weil wir meinen, einer Theorie vertrauen zu können, bauen wir auf dieser auf, nehmen sie zur Grundlage für weitere Theorien. Dabei genügt es, wenn nur ein Quäntchen falsch ist an der Ursprungstheorie (sei es die Relativitätstheorie von Einstein oder die Sätze der Thermodynamik), schon bricht das ganze Gedankenkonstrukt zusammen und wird immer absurder.
Also verlasse ich mich auf ERFAHRUNGEN und meinen primitiven Menschenverstand und sage mir - wem könnten die Informationen, verschwunden im Schwarzen Loch, noch etwas nützen?
Sind Informationen nicht letztlich nur eine Form der Energie und werden sie womöglich so umgewandelt (falls sie überhaupt bestehen bleiben), dass ein Mensch sie zumindest nicht mehr verwerten kann?
Die letzte Frage, die mich dabei immer beschäftigt: Können wir davon ausgehen, dass die Energiemenge im Universum konstant und daher endlich ist (was sie nach der Relativitätstheorie sein müsste) oder ist sie vielleicht doch unendlich und wächst und schrumpft? Bedeutet das etwas in Bezug auf den Raum?
Hat die Wissenschaft auf diese grundlegenden Fragen denn schon eine Antwort?
Vincentvega hat geschrieben: Die Frage provoziert offenbar abstruse Antworten.

Wo doch "unsere" Wissenschaftler sagen, das der urknall aus einer Singularität entsteht und mit diesem Urknall erst Raum und Zeit entstehen, also kurz danach..


Und was war vor der Singularität? Wie lange bestand sie? Wer hat den Urknall gezündet - Obama? (;-)))
Nochnicht50 hat geschrieben: Ich denke ehrlich gesagt auch, dass wir uns in einem fortwährenden Zirkelbezug bewegen. Weil wir meinen, einer Theorie vertrauen zu können, bauen wir auf dieser auf, nehmen sie zur Grundlage für weitere Theorien. Dabei genügt es, wenn nur ein Quäntchen falsch ist an der Ursprungstheorie (sei es die Relativitätstheorie von Einstein oder die Sätze der Thermodynamik), schon bricht das ganze Gedankenkonstrukt zusammen und wird immer absurder.
Also verlasse ich mich auf ERFAHRUNGEN und meinen primitiven Menschenverstand und sage mir - wem könnten die Informationen, verschwunden im Schwarzen Loch, noch etwas nützen?
Sind Informationen nicht letztlich nur eine Form der Energie und werden sie womöglich so umgewandelt (falls sie überhaupt bestehen bleiben), dass ein Mensch sie zumindest nicht mehr verwerten kann?
Die letzte Frage, die mich dabei immer beschäftigt: Können wir davon ausgehen, dass die Energiemenge im Universum konstant und daher endlich ist (was sie nach der Relativitätstheorie sein müsste) oder ist sie vielleicht doch unendlich und wächst und schrumpft? Bedeutet das etwas in Bezug auf den Raum?
Hat die Wissenschaft auf diese grundlegenden Fragen denn schon eine Antwort?


Ach Du hast Erfahrungen von vor dem Urknall? Interessant!
Das lustige ist immer zu sehen, wie Leute so leichtfertig mit Zahen umgehen die sie sich nicht im mindesten vorstellen können. :-)
13 Mrd Jahre sind ja nu nicht gerade wenig und da von ein paar Jährchen hier auf der Erde drauf zu schliessen, das es ja was davor geben muß, einfach mal weil das einem im Kopf rumspuckt... :)
Warum soll die Information, ja was für eine denn?, denn nicht mit dem Urknall entstanden sein?
Und da mit dem Urknall Zeit und Raum angefangen haben, gibt es auch kein davor. :)

Ach, die Energie muß konstant sein? dann kann sich also nicht neues entwickeln und es gibt kein Fortschritt? :roll: Ich glaube kaum, das dies die Relativitätstheorie sagt...

Du hälst Obama für einen Gott?? wow, ist es doch schon so weit... ;-)).
@Vincentvega

"Ich glaube kaum, das dies die Relativitätstheorie sagt..."

Glaubst du es oder weißt du es? :?
Er glaubt es zu wissen.
Zwei schwarze Löcher geben zur Zeit einige Rätsel auf, da ihre Entwicklung nicht zu den bekannte Modellen passt.

Das Erste ist ein massives schwarzes Loch mit ca. 12 Milliarden Sonnenmassen. Es muss seit Beginn des Universums mit maximaler Geschwindigkeit gewachsen sein. Gewöhnlich tritt nach einer gewissen Grösse durch den dann vorhandenen Strahlungsdruck eine Ruhepause im Wachstum ein. Das schwarze Loch muss also in der Frühzeit des Universums enorm schnell gewachsen sein. Das „Wie“ ist noch unklar.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/welt ... 20589.html

Das Zweite ist ein zentral in einer Galaxie gelegenes schwarzes Loch. Allerdings ist das Objekt schon recht alt und passt nicht zu der jungen, es umgebenden Galaxie. Auch die Grösse, die ca. 10% der Galaxie ausmacht, passt nicht.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/astro ... -1.2560573
Ich habe kaum Ahnung von Astrophysik, und kann hier nicht mitreden. Lese aber immer mit großem Interesse Deine Beiträge!!
(War richtig stolz, daß ich diese Artikel schon gelesen habe. (:-)))
als physiker machen mir die antworten ...und die fragen.... hier richtigen spaß....
Vermute, Du bist auf der Suche nach einer passenden Gelegenheit, Dein immenses Spott - Bedürfnis zu befriedigen. (:-))