_SPHINX_ hat geschrieben: Wo sind die schwarze Löcher? Gibt sie auch bei Socken? :mrgreen: oder anderes wo?


OT, 22:2 OT: Diese Frage ist bereits hinreichend geklärt! Schwarze Löcher in Socken gibt es nachgewiesenermaßen nur in ebensolchen, also in ebenfalls schwarzen Socken!
Ende OT
Oh haha...

....der Maibach wird wieder mutig. Hab doch da mal was gelesen von seinem Hawkin, Newton und Einstein!!!!

Hast was gelernt inzwischen??? Glaub mir, ich frag dich noch öfters.... :lol: :lol: :lol: :lol:
Meine Waschmaschine ist ein schwarzes Loch - sie frisst Socken :roll: :shock:
Polluxx hat geschrieben:
Schwarze Löcher verschwinden nicht. Sie geben nur Gammastrahlung ab, wenn sie sehr viel Masse verschlungen haben. Man nennt sie Quasare in diesem Moment. Auch nur dann, wenn sie Masse zerreißen und auffressen, sind sie für uns über die Infrarotstrahlung (Hitzestrahlung) erkennbar.

....


Die von mir genannten Eigenschaften wie z.B. die Hawking-Strahlung ergeben sich aus quantenphysikalischen Effekten. Lektüre dazu z.B. von S. Hawking "Das Universum in der Nußschale". In Kap. 4 steht einiges dazu.

Viele Grüße
Dick
MissRose hat geschrieben: Meine Waschmaschine ist ein schwarzes Loch - sie frisst Socken :roll: :shock:


In der Tat werden Socken von der Waschmaschine gefressen. Immer einzeln und nie paarweise. Dies ist eines der Gesetze unter dem Oberbegriff "Murphy's Gesetze".

Für die Entdeckung, dass schwarze Löcher nicht nur schwarz und rund sondern auch quaderförmig und weiß sind und an der Steckdose hängen wird Dir die Nachwelt Kränze flechten.
Es ist immer wieder erfrischend, wenn diese langweiligen Themen durch einen passenden Scherz über Socken und Waschmaschinen auf hohem Niveau aufgelockert werden.

Viele Grüße
Dick
hallo dick,
es spricht für dich, dass du dein/dieses Thema auch recht humorvoll einordnen kannst/tust :)
Jetzt wird es ganz eng für die Schwarzen Löcher. Hawking will das Phänomen jetzt neu definieren.

Die Schwarzen Löcher waren so gefräßig, dass sie sich jetzt vielleicht selbst aufgefressen haben. So geht's wenn man allzu gierig ist.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/welt ... 45936.html

Dick
Ich hätte es gerne etwas einfacher.

Mit ständigen Verweisen auf Medien-Artikel mag ich nur begrenzt was anfangen.

Zumal mir bei Hawking seine steten Änderungen bei Kritik langsam unglaubwürig wirken.

Er hat zwar eine emorme Intelligenz, aber die kann auch dazu benutzt werden, Kritiker totzustellen. Und das nur mit theoretischer Physik, und keinerlei Beweisen.

Vielleicht könntest du Dick, deine Erkenntnisse, sei es auch subjektiv, auch etwas persönlicher und zusammengefaßter erläutern.

Es würde mir mein Verständniß deiner Threads und Beiträgen erleichtern.
Auf Deine Frage kann ich Dir natürlich keine Antwort geben, aber vor wenigen Tagen habe ich eine Sendung zum Thema "schwarze Löcher"  auf ntv gesehen, die ich sehr interessant fand, mich aber an die Grenze des Verstehenkönnens gebracht hat.Wenn ich es richtig verstanden habe, geht man davon aus, dass die "Schwarzen Löcher" aus Teilchen bestehen, die kleiner sind als alle uns bekannten Teilchen. Man versucht diese Teilchen zu erforschen, hat bisher aber noch kein Ergebnis erzielt. Eine Aussagen war, dass man diese Teilchen vielleicht auch nicht entdecken kann, weil sie möglicherweise in anderen Dimensionen existieren. Angeblich besitzen diese Teilchen die Fähigkeit, Stoffe zu durchdringen und gleichzeitig an verschiedenen Orten zu sein. Vielleicht versuchst Du mal die Sendung bei ntv im Internet zu finden und vielleicht erhälst Du dort eine Antwort. Sie ist nur wenige Tage her. Ich wünsche Dir "Glück auf".   
@digeridoo: Hab den Bericht leider nicht gefunden. Ich lass mal meine Tochter suchen, die kann das viel besser. Handelt sich wohl um c) unten.

dick01 hat geschrieben: Also das woher:
a) Bei der Galaxienbildung, Sternkollisionen, Sternexplosionen bilden sich die gewöhnlichen Schwarzen Löcher.
b) Beim Urknall (noch Vermutung)
c) Teilchenkollision (noch Vermutung; beim Grundstückskauf in Genf bedenken :D )



Man befürchtet, dass der LHC - Large Hadron Collider bei Genf, solche Schwarzen Löcher erzeugt. Aus dem Grund gab es Einsprüche gegen die Inbetriebnahme. Nicht nur von Anwohnern sondern auch von Wissenschaftlern. Ging auch vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
Kosmische Strahlung trifft mit noch höherer Energie auf die Atmosphäre und da ist seit Millarden Jahren nichts passiert. Ich denke, das können wir ausschließen.
"Es kann nur eines geben" war bisher die Devise der Schwarzen Löcher in Kugelsternhaufen. So meinten man. Dies ergab sich aus den bisherigen Modellen. Simulationen über die dynamische Entwicklung von Sternen in Kugelsternhaufen lassen Rückschlüsse darauf zu, was mit diesen massereichen Objekten im Verlauf der Zeit passieren sollte: Das gravitative Wechselspiel der Sterne sorgt dafür, dass besonders massereiche Objekte sich im Zentrum des Haufens sammeln. Das gilt insbesondere für die Schwarzen Löcher, die sich durch dichte Begegnungen schließlich gegenseitig aus dem Haufenzentrum hinauskicken - bis maximal noch eines übrigbleibt.

Als die Wissenschaftler im vergangenen Jahr gleich zwei stellare Schwarze Löcher im Kugelsternhaufen Messier 22 (M22) entdeckten , hatten sie große Zweifel, ob dieser Fund nun auf ein vergleichsweise häufiges Vorkommen von Schwarzen Löchern in Kugelsternhaufen hindeutet, oder sie lediglich auf eine große Ausnahme gestoßen waren. Jetzt aber entdeckte ein Team, das wieder von Astronomen der Michigan State University geleitet wurde, ein weiteres Schwarzes Loch, diesmal in dem Kugelsternhaufen Messier 62 (M62).

Wieder einmal scheinen die Modelle nicht recht zu passen und die Wissenschaftler haben wohl ein neues Gebiet für ihre Jagd auf Schwarze Löcher entdeckt.
der jäger entscheidet über das zu jagende.....
gruss
Ich habe nochmal ein wenig nachgeforscht.
Zur Anfangsfrage: Was geschieht mit der Information?

Problem: Gemäß Quantenphysik soll die Information erhalten bleiben, nach der Relativitätstheorie verschwindet sie hinter dem Ereignishorizont

Beispiel: Der Unterschied zwischen dem (radialen) Sturz zweier 100 kg Meteoriten oder eines 200 kg Meteoriten in das schwarze Loch. Nach der Allgemeinen Relativitätstheorie (die ART) gibt es danach (hinter dem Horizont, allerdings nicht der von Udo Lindenberg) keinen Unterschied mehr. Den sollte es aber quantenphysikalisch geben.

Die Diskussion begann schon in den 70ern und führte soweit, dass die Relativisten und die Quantenphysiker eine Wette abschlossen: John Preskill, Quantenphysiker am CalTech, trat dabei gegen die Relativisten Stephen Hawking und Kip Thorne (ebenfalls CalTech) an. Das war 1997. In 2004 gab sich dann Hawking geschlagen.

Dann gab es noch die „Feuerwandtheorie“:
Hierbei wurde gefordert von Theoretiker um Joseph Polchinski, dass am Ereignishorizont eine Art "Feuerwand" aus hochenergetischen Teilchen existiere, die alles, was ins Loch einfalle, verbrennen würde. Es wäre also ähnlich, wie beim Verbrennen eines Buches. Das Buch enthält Information in Form der Schrift. Verbrennt man das Buch, ist die Information im Prinzip noch in der Asche und dem Rauch enthalten, kann aber praktisch nicht mehr reproduziert werden. Der Erhaltungssatz für die Information (und die Unitarität) wäre demnach gerettet.
(Also ich bin da skeptisch. Im Buch von Polchinski steht auch
Folgende Summe (bis unendlich):
1 + 2 + 3 + 4 + 5 + ...... = -1/12
Schaut schon seltsam aus)

Neuer Ansatz:
Im Grunde ist Hawkings Standpunkt nun, dass er den klassischen Ereignishorizont ersetzt durch einen "scheinbaren Horizont". Materie und Energie würde nicht hinter einem Ereignishorizont für immer verschwinden, sondern nur zeitweise hinter dem scheinbaren Horizont gefangen gehalten werden. Aufgrund von Quanteneffekten sei der scharf definierte Ereignishorizont der ART "aufgeweicht". Ereignishorizont und scheinbarer Horizont können sich voneinander unterscheiden, mal ist der Ereignishorizont größer – z. B. wenn das Loch durch Materieaufsammeln und damit seine Masse wächst; mal ist der Ereignishorizont kleiner, z. B. wenn das Loch durch das Aussenden von Hawking-Strahlung schrumpft. Da der wesentliche neue Horizont der scheinbare sei, spiele bei Schwarzen Löchern der Ereignishorizont keine Rolle mehr. Da dieser wiederum Schwarze Löcher definiert, kam es zu der wirkungsvollen Schlagzeile "Hawking: Es gibt keine Schwarzen Löcher".

Sicher ist, dass diese Jahrzehnte alte Debatte weiter geführt werden wird. Ich glaube auch, dass gerade solche Überlegungen uns auf die richtige Spur einer adäquaten Beschreibung des Inneren von Schwarzen Löchern bringen werden.
es ist doch wohl jedem klar, wo die schwarzen Löcher sind:

:arrow: In den DAMENHANDTASCHEN :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

habt sich denn noch niemand von euch gewundert, wiviel Zeugs in so einer kleinen Damenhandtasche alles Platz hat :?:
Da drinnen ist infolgedessen auch die ganze fehlende Materie, die den Kosmologen abgeht :!:
Schwarzes Loch im Zentrum der Milchstraße könnte auch ein Wurmloch sein

Bild

Shanghai (China) - Das Zentrum unserer Galaxie, der Milchstraße, bildet ein vergleichsweise kleines, dafür aber unvorstellbar dichtes und massereiches Objekt: Sagittarius A*. Entdeckt 1974, gehen die meisten Astronomen und Astrophysiker bislang davon aus, dass es sich um ein super-massereiches Schwarzes Loch handeln muss. Allerdings gibt es auch noch eine dazu alternative Erklärungsmöglichkeit: Sagittarius A* könnte auch ein sogenanntes Wurmloch sein und könnte somit eine Verbindung zu einer gänzlich anderen Region im Universum oder vielleicht sogar in ein Paralleluniversum als Teil eines Multiversums darstellen.
http://www.freenet.de/nachrichten/wisse ... 33376.html

Dunkle Energie kann man mit einer zusätzlichen physikalischenGröße beschreiben, mit Albert Einsteins sogenannter KosmologischerKonstante. Eine Alternative dazu sind sogenannteQuintessenz-Theorien: "Vielleicht ist der leere Raum gar nichtleer, sondern erfüllt von einem bisher unbekannten Feld,vergleichbar mit dem Higgs-Feld", erläutert Prof. Hartmut Abele vomAtominstitut der TU Wien.

http://www.freenet.de/nachrichten/wisse ... 33372.html