Ganz war angesagt, ganz ist natürlich das Ziel. So heißt es: Was gibt es Interessantes auf diesem weiteren Weg der Schulmedizin? Finde ich Anregungen für meine eigene Lebensgestaltung?
Deshalb jetzt: Körperliche Bewegung, Sport, Muskulatur, Gelenkigkeit, Koordination. Und? "Das Leben genießen"!
Noch ein kurzer Rückblick zum "Guten Gewicht". Das Wohlfühlen im eigenen Körper ist dabei sehr individuell. Die Schulmedizin gibt für gesund aber Richtlinien in Form von Idealgewichten. Ernährungsmedizinisch unterscheidet man gern zwei grundsätzlich verschiedene Typen: Den Ackerbauertyp - verträgt deutlich besser Kohlenhydrate - und den Nomadentyp - für den sind die Kohlenhydrate "giftiger". Durch einen Glukosebelastungstest sind sie gut zu unterscheiden: Der Ackerbauertyp hat eine geringere Insulinausschüttung bei KH-Zufuhr, ist stämmiger in seiner Erscheinung und sein Idealgewicht liegt höher. Um es zur Annäherung einfacher zu machen - BMI lassen wir hier einmal weg - nehmen wir Körpergröße - 100. Beispiel: Ein reiner Nomadentyp (Jägertyp) kommt bei einer Größe von 177 cm auf 177 - 100 = 77 kg minus 10% = 70 kg Idealgewicht. Der reine Ackerbauertyp hat es da großzügiger, er kommt ganz einfach auf Körpergröße 177 - 100 = 77 kg Idealgewicht ohne Abzüge.
Die meisten Menschen sind Mischtypen und bewegen sich zwischen diesen Werten als Ideal.
Bevor in Bewegung gesetzt wird, empfiehlt die Schulmedizin bei 50plus jetzt auch eine Körperkontrolle:
Blutdruck?
EKG
Blutuntersuchung (nüchtern 8 Stunden ) bei Abnahme: CRP: Entzündungsprozess im gesamten Organismus?
Blutzucker: Abklärung Diabetes? Momentaufnahme
HbA1: " " Langfristkontrolle für die letzten drei Monate
Kreatinin: Nierenfunktion
Harnsäure: Erhöhung: Gicht? Gefahr Gefäßschädigungen und Nierensteine
Cholesterin: Gesamtwert
unterteilt - sehr wichtig - in
HDL_ Cholesterin
LDL- Cholesterin
Triglyceride: Fettstoffwechsel
Gamm-GT: Leberfunktion
SGPT: "
SGOT: "
Kleines Blutbild
Urinstaus
Ideal wäre eine jährliche Kontrolle, bei Krankheit natürlich häufiger. Zusätzliche Werte bei Neugier und entsprechenden Krankheiten. Lassen Sie sich eine Kopie geben und heften Sie diese in Ihrem Fittness-Ordner regelmäßig ab. Nicht nur der Ist-Stand, Veränderungen haben eine enorme diagnostische Aussagekraft.
Jetzt kommt es dar auf an: Möchten Sie auch eine Verbesserung der Grundlagenausdauer - Herz-Kreislauffunktion? Dann ist ein Pulsmessgerät sehr zu empfehlen. Eines mit Brustgurt - wesentlich genauer als die Messung am Handgelenk - und Pulsuhr. Das EKG gibt hier über den Brustgurt das Signal an die Pulsuhr. Kann Sie vor schweren Herzproblemen (Grippe, Warnung bei Rhythmus Störungen, Überlastung) besser schützen. Die ganz einfachen Geräte, die mit den wenigsten Funktionen, sind die besten. Schon um die 20 € beim Discounter. Achten Sie darauf, dass die Batterien am Brustgurt und an der Pulsuhr leicht zu wechseln sind. Das Einschicken zum Wechseln ist sonst teuer als der Anschaffungspreis.
Was brauchen wir noch? Gute Laune, Zuversicht. Und? Den morgendlichen Ruhepuls, dringend. Er wird gemessen vor dem Aufstehen am Handgelenk. Gehen Sie vom Daumenballen mit dem Finger gleich in die Kuhle am Handgelenk, da pulst es, Sie schaffen das! Für 15 Sekunden mal vier = Puls pro Minute. Einmal pro Woche, dann wiederholen und auf Papier mit Datum in Ihrem Gesundheitsordner notieren. Und immer!!! Morgens vor dem Aufstehen!!! Sie werden die Verbesserung Ihrer Leistungsfähigkeit dabei feststellen können. Absolut unverzichtbares Maß z.B. bei Hochleistungssportlern. Lernen Sie Ihren Körper kennen, ganz!
Prof. Dr. F.
Somit ist der ganze Körper durchgecheckt. War's das jetzt schon mit der Ganzheitsmedizin?
Was halten Sie von der Psychischen Gesundheit: körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden?
Prof. Dr. F. 
Die Schulmedizin ist Welten von einer Ganzheitsmedizin entfernt.
41acul hat geschrieben: Was halten Sie von der Psychischen Gesundheit: körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden?
Prof. Dr. F. 


Sehr viel und ich vermisse sie bisher in den Beiträgen :idea:
41acul hat geschrieben: Darum geht es: Ganzheitsmedizin schreckt in hohem Maße vor der Schulmedizin zurück. Ist das sinnvoll? Warum soll man auf das Medizin Wissen von Tausenden von Jahren verzichten? Der Ganzheitsgedanke ist natürlich ein sehr guter Ansatz - in vielen Fällen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, Gemeinsamkeit ist sehr stark. Die Realität ist auch, dass der "Chef" über die eigene Gesundheit immer der Patient ist und sein soll. Nur, er ist vom Wissensstand hoffnungslos unterlegen und muss entscheiden. In nicht wenigen Fällen geht der Verlauf schlecht aus. Davon ist der Bereich Schulmedizin nicht ausgenommen.
Prof. Dr. F.


Werter Herr Prof.Dr.F.
Ehrlich gesagt, verstehe ich den eröffnungstext weder satz für satz, noch im zusammenhang.
Ein beispiel nur:
Warum sollte ganzheitsmedizin vor der schulmedizin zurückschrecken?
Die schulmedizin ist der teil der ganzheitsmedizin, der die grundlage bildet. Sie liefert die körperlichen befunde. Ein schulmediziner stellt auf dieser grundlage dann die diagnose und erstellt einen behandlungsplan. Oft ist das aber nur ein kurieren an den symptomen . Die ganzheitsmedizin bezieht aber bei der anamnese auch die psychische und geistige befindlichkeit des patienten mit ein, sucht die ursachen und auslöser der erkrankung auch im seelischen und findet deshalb auch zu anderen behandlungsmethoden. Liegt z.b. der auslöser für eine somatische erkrankung im seelischen, wird die behandlung u.a.auch dort ansetzen.

Was Sie mit diesem thread beabsichtigen, vermag ich nicht zu sagen. Nur soviel:
Der dilettantismus, der aus Ihren beiträgen spricht, erstaunt mich aufs höchste. Wo haben Sie Ihr fachwissen versteckt?
Und mit dem Prof.Dr.F. krieg ichs gar nicht zusammen. :roll:
Es mutet befremdlich an, dass wir hier dem Prof.Dr. was erklären sollen oder müssen :!: :shock:
Vielleicht hat er seine Titel bei Konsul Weyer erworben... :lol:
Veilleicht versucht hier auch nur wieder mal ein Student Material für eine Arbeit zu sammeln.
Vielleicht hat hier auch jemand keinerlei ungute Absichten und wll nur informieren.
Nicht jeder verfügt über ein Fachwissen auf jedem Gebiet.
Ihr seid sowas von undankbar, da kriegt ihr umsonst, Rat(schläge), preiswert nicht, denn ihr zahlt ja dafür, nämlich Prem. :idea:
Ich blieb dagegen heute gleich im Bett, hieß es doch, ähm wie war das, vor- oder nach dem Aufstehen entlang am Daumenballen eine Kuhle suchen, da pulst was :idea: keine Kuhle, Sie schafft es nicht was mache ich jetzt, ich muß schon todkrank sein :?: um halb 9 drehte ich mich nochmal um :oops:

Nenene, ich habe gar keine Lust nach Krankheiten zu suchen, am Ende finde ich noch was und werde erst gar keine 80 geschweige 90, ich überlasse das gänzlich den Forschern, die kriegen dafür das Geld, Krankheiten zu (er)finden :idea:

Aber nach was sucht der Prof.Dr. F(ranken....in) bei 50 + gemeinsam das Leben genießen :?:
Sucht er eine Partnerin, oder eine Krankheit, da haben wir aber schon einen Doktor, ist zwar ziemlich still geworden, Dampf abgelassen, keine Religion / Blogs mehr, dafür hängt er im Chat rum, auch meist still :!:

Also, seid artig und laßt an euch rumdoktern, macht Freude dem Prof. :!:

1.
@melindaha

Das nehme ich mir jetzt zu Herzen :wink:
och, melindaha, so wie du noch auf der leiter herumturnst, mache ich mal eine ferndiagnose:

ninja germany verdächtig

lass es dir gutgehen .... ob mit oder ob ohne kuhle im bett :lol:
PROF. DR. F.
" F." = Felix Krull ?

Für diejenigen, die's nicht wissen:
Schlaget bei Thomas Mann nach !
Hallo Prof. Dr. F.

herzlichen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung.zu meinen Speedweeks. Auch wenn ich nichts umstellen muss, so werde ich jetzt doch mal für eine Weile ausprobieren, wie es mir mit einem wöchentlichen "Nullen" ergeht. Einfach um diese Erfahrung mal zu machen.

Ein paar Worte zur Kasteiung: Meine Erfahrungen mit Einschränkungen in der Ernährung sind so, dass ich eher nur zu Anfang so Gedanken hatte, wie "das kann ich ja eh nicht lange durchhalten" oder "das ist doch kein Leben, wenn man sich alles verbieten muss". Als ich diese Einwände ignoriert und der Veränderung eine längere Chance gegeben, hat sich meine Einstellung dazu verändert. Einfach deshalb, weil meine Erfahrungen viel besser sind, als ich mir das vorgestellt hatte. Außerdem sind die körperlichen Veränderungen, die damit einher gehen, überzeugend und motivierend.

Bald ist ein Jahr mit "16:8" und "Speedweeks" herum und diese wurden immer mehr zur Gewohnheit. Da ich über etablierte Gewohnheiten nicht mehr so viel nachdenke, erlebe ich auch immer seltener das Gefühl der Einschränkung. Das wird also fast zu einem Selbstläufer. Fast, weil manchmal machen sich alte Muster bemerkbar, und dann muss, wie Sie schreiben, die Vernunft walten.
Viele Grüße!
cron