Gute Entscheidung, liebe Donna.
Wie man sieht. :wink:
Letztes Jahr wurde bei einer lieben Bekannten ein Tumor im Kopf festgestellt.

Dieser Tumor hat auf den Trigeminusnerv gedrückt und hat solche Schmerzen (sog. Vernichtungsschmerz) ausgelöst, dass die Frau fast durchgedreht ist. Nicht mal die Schmerzpumpe hat richtig gewirkt.

Nach den Bestrahlungen wurde der Tumor kleiner und die Schmerzen verschwanden.

Leider hat der Krebs gestreut und ist nun auch in der Lunge und in einer Niere.

Trotzdem hat sie Lebensqualität zurück erhalten, weil sie nun schmerzfrei ist.

Ich denke, dass gerade bei Krebs individuell entschieden werden sollte und was für den einen gut ist, muss es für den anderen nicht auch sein.

AK
ja, das war meine entscheidung, nur auf mein innerstes zu hören, und das habe ich gemacht
Nochmal ein kleiner Zwischenschritt zu Umweltbelastung und Gesundheit: Bei jedem Tag, der von uns gelebt wurde, verlängert sich in der Westlichen Welt die Lebenserwartung von jedem um vier Stunden.
Also ein Tag gelebt, vier Stunden Leben dazu.
Prof. Dr. F.
.....verlängert sich die statistische Lebenserwartung.......
Eine Freundin von mir starb mit 65 an Krebs, wo doch die stat. Lebenserwartung bei Frauen so bei 84 liegen sollte :?: :shock:
Die statistische Lebenserwartung steht ja auch nur auf dem statistischen Papier. Wer hält sich schon an statistische Vorgaben, nicht einmal der Tod, der kommt wann es ihm gerade so passt.
Somit ist die Behauptung von @41acul etwas fragwürdig :wink:
Gut, beginnen wir endlich mit dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung zur "Ganzheitsmedizin" durch Schulmedizin:
Das herausragende "Medikament" für Mensch 50plus ist schlank sein. Aufgefallen war bei Mäusen, dass Hungerkuren bei ihnen die Lebenserwartung deutlich verlängerte. Über die Ursachen wurden zahlreiche Hypothesen diskutiert. Jetzt brachte die aktuelle Zellforschung einen Durchbruch. In den Hungerphasen greift der Organismus auf den Stoffwechselmüll in den Zellen direkt zurück und schafft zuerst wieder "saubere" Verhältnisse, sozusagen eine Verjüngungskur. Gut, wird man sagen, haben wir schon immer gewusst: Fasten, das ist es! Nicht ganz. Der Königsweg ist ein Kompromiss:
Vereinfacht gesagt haben wir drei Grundstoffe an Lebensmitteln. Fett, Kohlenhydrate (KH) und Eiweiß. Vitamine, Spurenelemente usw. lassen wir jetzt einmal außen vor. Dabei ist Eiweiß bei der Ernährung - besonders bei der Gewichtsabnahme - das Schlüsselproblem: Es lässt sich im Gegensatz zu Fett und KH nicht speichern. Ein Erwachsener benötigt zur "Reparatur" = Regeneration seines Organismus die Eiweißmenge von 400g Fleisch oder 10 Eiern usw. täglich. Das sind etwa 1,3 g pro kg Körpergewicht Trockensubstanz (400 g Fleisch enthält 100 g Eiweiß Trockensubstanz). Führt er das nicht mit der Nahrung zu, greift der Körper auf seine Muskulatur zu und das führt zum Muskelabbau. Das ist schlecht, denn die Muskulatur spielt in unserem Gesundheitsprogramm noch eine positive Rolle. Zurück zum Fasten: Gut: Reinigung der Zellen von Schlacken; schlecht: länger als einen Tag Muskelabbau durch Eiweißmangel.
Deshalb, jetziger Stand der empfohlenen Gewichtskontrolle: einmal in der Woche ein Fastentag.
Alternative: zweimal in der Woche abends nichts.
Zum Glykämischen Index, Insulin, Ackerbauertyp, Jägertyp später. Hat jemand Erfahrung mit dieser Ernährungsweise? Sie ist ja eigentlich ein alter Hut. Nur wissen wir jetzt warum und wie wir sie optimal steuern.
Prof. Dr. F.
diese Frage haben sich viele gestellt, die diese Statistik über die Ratten gelesen haben - und ja - sie stimmt.....
die Frage ist - was bringt mehr Lebensfreude ?
NICHT hungern sein Leben lang und 5 Jahre weniger leben - oder hungern sein Leben lang und 5 Jahre länger leben ?

und ja - da stimme ich Dir zu:
egal wie leicht oder schwer wir mit 50 - 60 - 70 - 80 plus wiegen ...die Muskulatur muss - einigermaßen - erhalten werden/bleiben.....
da reicht manchmal einfach nur regelmäßige Bewegung und zusätzlich ein Elastikband, wenn man z.B. Fahrrad fährt und deshalb seine Armmuskeln stärken muss, weil die beim Fahrradfahren so gut wie nicht beansprucht werden....und das gilt für alle sportlichen Betätigungen...
sich in Maßen sportlich betätigen und mit Hirn - um die Defizite ausgleichen zu können.... :wink:
Hallo Gundulabella,
danke für Ihre wichtigen Einwände. Genau darum geht es, nicht die Erarbeitung eines asketischen Programms, sondern eine unbeschwerte Lebensweise bei der wir unbewusst vernünftig sind. Patienten schildern, dass sie sich mit dem Fastentag ohne Kasteiung arrangiert haben, nicht mehr dauernd ans Abnehmen dachten und monatlich 1-2 kg verloren. Dann ein "Idealgewicht erreichten. Das haben sie dann ohne große Mühe gehalten. Gibt es weitere Erfahrungen?
Natürlich Sport. Zum Muskelaufbau und Regeneration benötigt man aber Eiweiß. Das wird noch richtig schwierig, auch für Veganer, Vegetarier, ältere Menschen.
Prof. Dr. F.
Gibt es eigentlich einen vernünftigen Grund, warum das empfohlene "Idealgewicht" mit zunehmendem Alter auf der Skala höher angesetzt wird ?
Dabei verliert doch der Mensch peu a peu an schwerer Muskelmasse, selbst wenn er sein Aktivitätslevel nicht reduziert, also müsste er weniger wiegen.
Übrigens :

" Was bringt den Doktor um sein Brot ?
Die Gesundheit und der Tod .
Drum hält er uns, auf dass er lebe,
zwischen beidem in der Schwebe ! "

Das musste ich noch schnell posten, und somit habe ich nun meine 3/3.
41acul hat geschrieben: ... Patienten schildern, dass sie sich mit dem Fastentag ohne Kasteiung arrangiert haben, nicht mehr dauernd ans Abnehmen dachten und monatlich 1-2 kg verloren. Dann ein "Idealgewicht erreichten. Das haben sie dann ohne große Mühe gehalten. Gibt es weitere Erfahrungen?


Ja, gute Erfahrungen. Ich mache Intervallfasten, alle vier Wochen eine fünftägige Speedweek. Da ich momentan im Muskelaufbau bin und deshalb gewöhnlich im leichten Kalorienüberschuss, baue ich während der Speedweek angesetztes Fett immer wieder gleich ab. Meinem Körper bekommt das überraschend gut.. Während des Kaloriendefizits in der Speedweek achte ich vor allem darauf, dennoch meinen Eiweißbedarf zu decken und wirklich hartes Krafttraining zu machen, um meinem Körper zu signalisieren: hey, die Muskulatur wird unbedingt gebraucht, bloß nicht abbauen! Ich habe seither sichtbar Muskulatur aufgebaut, Fett verloren, meine Blutwerte sind wieder top und das Gewebe straff. Am schönsten aber ist die gewonnene Lebensqualität. Jede Bewegung ist ein Genuss. Allein schon deshalb, weil die Schmerzen in Hüfte, Knie und Rücken verschwunden sind.
Hallo bonbonchen,
zunächst einmal großes Kompliment. Sie sind offensichtlich sehr zufrieden mit Ihrem Programm. Könnten Sie es sich auch vorstellen, statt alle vier Wochen fünf Tage Fasten jede Woche einen Tag? Medizinisch ist Ihr Programm für den Organismus keine Kleinigkeit. Wie sind die Fastentage? Ist es eine große Überwindung? Wann hört der Hunger auf? Haben Sie ein besonderes Getränk?
Wir würden uns über Ihre Anregungen sehr freuen.
Grüße
Prof. Dr. F.
Bisher finde ich die Theorien zur Ganzheitsmedizin
vom Herrn Professor Dr.
nicht besonders ganzheitlich, sondern einseitig und fragwürdig.
Fasten kann ja für viele Menschen gut sein, aber sicher nicht für alle
(Alte, Untergewichtige, Diabetiker z.B.).

,Wir' haben da so unsere Zweifel, odrrrrr? :wink: