Hallo Translation,
Sie haben mir sehr gut verstanden. Gern dazu meine Antworten:
1. Der Behandler verhält sich sehr vernünftig. In der Schulmedizin wird er für das Studium nach dem Abiturzeugnis ausgesucht und ergreift den Beruf als Arzt häufig als gute Möglichkeit, Geld zu verdienen. Die Eigenschaften von Empathie, Berufung für die aufregend Schönheit des Arztberufes sind nicht gefragt. Da wir Menschen so sind, wie wir sind, andere gibt es nicht, müssen wir diese Einstellung akzeptieren. Auf der Seite der Alternativmedizin findet natürlich genau das Gleiche statt, Geld verdienen.
2. Interaktion Behandler - Patient: Realität ist, dass die Behandlungszimmer überfüllt sind. Es bleiben für die gewünschten Aktionen für den Einzelnen nur wenige Minuten. Eine üble Situation für den Patienten und den Arzt. Wie soll da die Arbeit Freude machen? Nur, ist der Ausweg zu einem Heilpraktiker oder eine andere alternative Methode mit mehr Zeit und entsprechenden Honorarwünschen eine Alternative? Denn ohne Geldforderung geht auf beiden Seiten nichts.
Vermeintlich verstanden, begriffen zu werden: Und wenn das Schauspielerei ist? Wenn man so behandelt wird, dass der Behandler den Patienten mit Charisma für seine Zwecke im Griff hat?
Wie bin ich dagegen gewappnet? Wie verhalte ich mich im Dschungel der Behandlungsangebote vernünftig?
Ganz klar gesagt: Hier soll niemand überzeugt werden, wir besprechen das vernünftige Verhalten in einem Dilemma.
Prof. Dr. F.
Würden alle so häufig zum Arzt gehen wie ich, dann wären die Wartezimmer nicht übervoll. Dass ich 2011 das letzte Mal eine Arztpraxis von innen gesehen habe (und das auch nur um ein Attest abzuholen), hat nichts damit zu tun, dass ich eine unzerstörbare Gesundheit aufweise, sondern damit, dass mich die Schulmediziner jahrelang nicht ernst genommen haben, weil sie es einfach besser wussten als ich, die Betroffene. Letztendlich war es für mich absolut keine Genugtuung, als sich herausstelle, dass ich alles, was ich den Ärzten mitteilte (inkl. Dignosen) genau so war und durch neue Ärzte (teilweise mit bildgebenden Verfahren und mehr) bewiesen wurde. Ich lebe zwar noch, aber trotzdem war es da schon zu spät.

Der mündige Patient hilft sich selbst und sterben kann ich irgendwann (mit 150 oder so) auch ganz von selbst, dazu brauche ich keine Schuldmediziner. Seltsamerweise kenne ich so einige Ärzte, die meine Meinung teilen, vor allem jene für die und mit denen ich gearbeitet habe in meinem Berufsleben.
@41acul......"Denn ohne Geldforderung geht auf beiden Seiten nichts"

Ich glaube nicht, dass es viele Patienten sind, die der Schauspielerei eines Arztes/Heilpraktikers zum Opfer fallen. Vielleicht sollte ein Arzt seine Patienten so bestellen, dass er mehr Zeit für ein gutes, vertrauenvolles Gespräch hat? Wenn er dann überhaupt in der Lage ist. Aber wie schon erwähnt, ohne Geldforderung geht es nicht. Da wird für 3 - 5 Minuten, ein nasser Händedruck, ein Blick auf den Computer und eventuell ein Rezept ausgestellt und eine eingehende Beratung abgerechnet.

Bei unserer Zweiklassenmedizin kann er bei Privatpatienten den 6-fachen Satz dafür abrechnen. WARUM??
Soviel zu Schulmedizin als Ganzheitsmedizin und Zweiklassenmedizin!
Übrigens, auch Mediziner sind ganz stinkgewöhnliche und keinesfalls unfehlbare Menschen, die nicht alles wissen (können). Aber statt das zuzugeben, stellen manche Verlegenheitsdiagnosen, auch wenn sie den Patienten mehr schaden als nützen, weil sie einfach überfordert sind mit aussergewöhnlichen Krankheitsbildern. Ausbaden müssen das dann jene Ärzte, die offen dazu stehen, wenn sie an ihre Grenzen stossen.
Sowohl meine Frauenärztin als auch meine Zahnärztin- beide 60plus, behandeln inzwischen nur noch Privatpatienten, weil sie im Alter weniger arbeiten möchten. Die Kassen fordern den Ärzten mehr Arbeitszeit ab, eine übers Jahr gegebene Versorgung der Kassenpatienten, viele müssen Gemeinschaftspraxen führen, damit sie überhaupt die Kassenzulassung bekommen, etc. etc.

Selber gehe ich nicht wegen jeder unpässlichkeit gleich zum Arzt, aber wenn´s ERNST ist bin ich sofort in der Klinik.
Shekinah hat geschrieben: Übrigens, auch Mediziner sind ganz stinkgewöhnliche und keinesfalls unfehlbare Menschen, die nicht alles wissen (können). Aber statt das zuzugeben, stellen manche Verlegenheitsdiagnosen, auch wenn sie den Patienten mehr schaden als nützen, weil sie einfach überfordert sind mit aussergewöhnlichen Krankheitsbildern. Ausbaden müssen das dann jene Ärzte, die offen dazu stehen, wenn sie an ihre Grenzen stossen.


Das meinte ich, mit dem "Halbgott in weiß".

Für die meisten Leute sind Mediziner unfehlbar.
Allerdings weiß ich da andere Geschichten zu erzählen.

Wenn man sich als Privatpatient dann mal in einer Praxis blicken lässt, wegen eines Rezeptes o.ä. dann wird gemacht und getan, Blut gezapft was das Zeug hält, nur um irgendetwas zu finden.
Schade, dass offenbar manche so schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Ich kann das nicht bestätigen. Im Gegenteil. Sowohl mein Facharzt wie auch mein Hausarzt nehmen sich immer ausreichend Zeit und ich habe nie das Gefühl, gehetzt zu werden. Auch werde ich nicht "angezapft", wenns nicht sein muss.

Meine Ärzte sind sehr menschlich und von göttlich ist nix zu merken.

AK
AnneKlatsche

Nach meiner Erfahrung als Privatpatient, geht es nur darum die Rechnung so hoch wie möglich zutreiben.
Warum lassen Sie sich das gefallen? Sie sind der Boss! Trotzdem, Kompliment, Sie haben das richtig empfunden. Es lohnt sich: orientieren Sie sich besser.
Prof. Dr. F.
DieGesellschafterin hat geschrieben: AnneKlatsche

Nach meiner Erfahrung als Privatpatient, geht es nur darum die Rechnung so hoch wie möglich zutreiben.


Da stimmt.

Ich war selbst viele Jahre privat versichert, bis unser Steuerberater einen Fehler machte, für den ich ihm heute aber dankbar bin. In der Zeit wurden bei mir auch viele Untersuchungen gemacht, die nicht nötig waren.

Heute bin ich wieder AOK*lerin und bin sehr zufrieden. Es gibt nichts, was nicht genehmigt wird und wie geschrieben, habe ich auch bei meinen Ärzten nichts das Gefühl einer Zweiklassenmedizin.

AK
Ich auch nicht.
Ich bin seit 1980 bei meinem Hausarzt, sein Sohn wurde ebenfalls Arzt und sie führen nun eine Gemeinschaftspraxis, weil sie so viele Patienten haben. Bei den Behandlungsmöglichkeiten darf ich mitreden. Ich fühle mich bei ihnen mit ihrer freundlichen und ruhigen Art sehr aufgehoben. Sie sehen auch am Wochenende abends noch nach einem fiebernden Kind, wenn sie sich unsicher sind.
Solche alten "Landarzt-Typen" gibt es sicher noch viele.
Nun, machen wir den nächsten Schritt. Soviel haben wir aus den Zuschriften gelernt: Schulmedizin ist ein gesammeltes Wissen der gesamten medizinischen, wissenschaftlichen Welt und wird unserem Gesundheitssystem auch vollständig angeboten. Es gibt kein Patentrecht für ein verbessertes Operationsverfahren. Doch, es ist oft nicht der Nutzen, den wir verdient hätten. Das deutsche Gesundheitssystem - es werden 360 Milliarden jedes Jahr dafür ausgegeben - könnte deutlich effektiver arbeiten. Wir wollen aber nicht über die Gesundheitspolitik hier sprechen, wir bemühen uns über die neuesten, wissenschaftlichen Erkenntnisse, wie nutzen wir das vernünftig?
Wir sprachen auch über Ganzheitsmedizin. Nichts ist so "ganz" wie die Nahrungszufuhr und das Gewicht, das wir mit uns herumtragen. Was sagt das globale Wissen dazu, das neueste natürlich, ohne Gurus, ohne missionarischen Eifer. Wir bieten Argumente, lassen wir uns überzeugen. Auch die Psychosomatik wird nicht vergessen werden, aber jetzt nicht gleich.
Zur Anregung:
Ein konstantes Übergewicht ab 20. Lebensjahre von 30% senkt statistisch die Lebenserwartung um 18 Jahre.
Ein Raucher von 20 Zigaretten pro Tag ab dem 20. Lebensjahr senkt seine Lebenserwartung um 13 Lebensjahre.
Ich finde, ganz schön "giftig" die Sache. Schlägt locker die Belästigung von Tausenden von Zigaretten.
Prof. Dr. F.
Ein konstantes Übergewicht ab 20. Lebensjahre von 30% senkt statistisch die Lebenserwartung um 18 Jahre.
Ein Raucher von 20 Zigaretten pro Tag ab dem 20. Lebensjahr senkt seine Lebenserwartung um 13 Lebensjahre.


Aha, ist ja eigentlich nichts neues.

Steht da auch was über die Lebenserwartung der Menschen aufgrund der modernen Industrienahrung?
Warum werden überhaupt solche Lebensmittel genehmigt und auf den Markt gebracht?

Und was ist mit der ganzen Radioaktivität und den CO2 Emissionen in unserer Atmosphäre?

Förderlich auf die Lebenserwartung der Menschen sind diese nämlich genau so nicht.

Was mir in letzter Zeit aufgefallen ist, sind die vielen Krebserkrankungen und mit der Diagnose dieser sterbenskranken Menschen, fährt die Pharmaindustrie Milliardengewinne jährlich ein :!:
<<Was mir in letzter Zeit aufgefallen ist, sind die vielen Krebserkrankungen und mit der Diagnose dieser sterbenskranken Menschen, fährt die Pharmaindustrie Milliardengewinne jährlich ein :!:>>

Allein das Rauchen ist für mindestens 20 Krebsarten ursächlich:

"Lippenkrebs
Mundhöhlenkrebs
Zungenkrebs
Rachenkrebs
Krebs der Nase
Krebs der Nasennebenhöhle
Kehlkopfkrebs
Luftröhrenkrebs
Speiseröhrenkrebs
Magenkrebs
Bauchspeicheldrüsenkrebs
Nierenkrebs
Krebs der Harnwege
Blasenkrebs
Darmkrebs
Brustkrebs
Leberkarzinom
Gebärmutterhalskrebs
Myeloische Leukämie"

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber ... 75457.html

Lungenkrebs steht an erster Stelle.

Dann der Alkohol: Hier kommt dann noch z.B. der Leberkrebs dazu. Ursächlich soll er für sieben Krebsarten sein.

Usw. usw. usw. ...

Du siehst also, allein diese beiden "Stoffe" lösen bei nicht wenigen Menschen Krebs aus und so erklärt sich wohl den Anstieg.

AK
dass ich mich nicht auf die schulmedizin verlassen habe, hat mir das leben gerettet.
nur stahl und strahl ....war die aussage des chirurgen in der onkologie ,......und habe nach diagnose und behandlung meiner ersten krebserkrankung nach alternativen gesucht ......

und für mich gefunden, nach rezidiv, in einer klinik für ganzheitsmedizin, durch eigeninitiative, auf mein innerstes hören, gehen nicht üblicher wege ....mit der gewissheit, es ist MEIN weg.

ich habe damals, vor ca. 20 jahren, bei den schulmedizinern einen grossen hochmut vorgefunden, und ich war das hippchen doof, welches in die irre und in den baldigen tod läuft, da ich die chemo nicht gemacht habe, die mir dringend empfohlen wurde, sondern ich mich mit anderen dingen beschäftigt habe. wohlwissend, was ich mache. auch wenn es angeblich lachhaft war, mein tun, und noch mehr, mein lassen, nämlich die chemo abzulehnen.