Ihr Beiden,

so ein warmes Feuer in der Nacht hat schon eine Anziehungskraft. Da komme ich vor dem Schlafengehen noch einmal her. So wie jede Flamme entsteht und vergeht, so vergehen auch unsere Gedanken ... sie kommen und gehen ...

Vielen Dank euch, und für Deine Antwort, Felix, uuuund ...
Gute Nacht
uuuund ...

*schnarch*
Und so wie wir

Lichtung
Lichtstrahl
Lichtheit (aus der Mystik)

gedreht, gewendet, erfühlt haben, so können wir später unsere Gedanken bewerten. Ist die Achtsamkeit geübt, dann fährt Fahrrad von alleine, es muss nicht mehr gezählt werden.

Auch ich bedanke mich für die schönen Bilder und gehe jetzt zum Frühstück:
"Lächeln in die Welt"

Felix
@Lavea_Najala,

...
„Haikus sind gefährlich. Lese ich ein solch gelungenes Gebilde, macht es mich glauben, auch ich könne so schreiben. Und finde dann keine Ruhe mehr. Das ganze Leben erscheint mir schließlich als unvollendetes Haiku.“...



Deine Beschreibung hat mir gefallen. Mir geht es ähnlich. Einmal infiziert und so angespornt, scheinen sich die Gedanken immer wieder dem 5-7-5-tel-Rhythmus hinzugeben, ihn geradezu zu suchen. Für jede Wahrnehmung wird ein Haiku erdacht. Dieser Versuch bedeutet für mich, das Wesen, die Essenz des Erlebten zu begreifen und in die passenden Worte zu kleiden. Doch was ist passend, was schön, was drückt es am besten aus?

Beim Frühstück sehe ich aus dem Fenster und sehe nur graue Wolken ziehen. Da, plötzlich platzt der Himmel auf und die Lebens- und Tatkraft in mir will raus. Schaffe ich es, das in den passenden Silbenrhythmus zu fassen?

Mir geht ein entstandenes Foto aus meinem letzten Urlaub nicht aus dem Sinn. Schon das Fotografieren hat große Konzentration erfordert. Möglichst wenig bewegen, und wenn, dann nicht hektisch. Den richtigen Moment erfassen, aber nicht zu lange warten, sonst ist das Vögelchen weg. Gedanken an kalte Finger und schmerzende Haltung sind ausgeblendet – für diesen einzufangenden besonderen Moment.

Nun hab ich versucht, es in ein Hai-Q (schönes Kürzel übrigens) zu fassen. Aber dazu später.


Das fällt mir gerade das ein:

Denken in Haikus
Meditation unnötig
Lebenskonzentrat


Jetzt werde ich inhalieren gegen die Erkältung, den Stau im Kopf. 10 Minuten ausgiebig und ausschließlich Zeit für Haikus :wink:
Hallo 57sputnik :wink:
Gerade bilde ich mir ein, den Geruch von schleimlösenden Dämpfen in die Nase zu bekommen. Ich hoffe, Deine Atemwege sind inzwischen wieder freier?

57sputnik schrieb:
Einmal infiziert und so angespornt, scheinen sich die Gedanken immer wieder dem 5-7-5-tel-Rhythmus hinzugeben, ihn geradezu zu suchen. Für jede Wahrnehmung wird ein Haiku erdacht. Dieser Versuch bedeutet für mich, das Wesen, die Essenz des Erlebten zu begreifen und in die passenden Worte zu kleiden. Doch was ist passend, was schön, was drückt es am besten aus?

Für mich stellt es sich oft so dar, dass eine der Wahrnehmungen zu "leuchten" beginnt, und um diese drehe ich mich, während andere Wahrnehmungen währenddessen verblassen. Dann entsteht ein erstes Haiku, das wie ein grober Holzklotz anmutet. Zwischen den Bearbeitungen muss es ruhen - vielleicht reifen? - dann nehme ich es wieder her, feile weiter ... dann ruht es, und die Arbeit beginnt von Neuem. Deshalb braucht es einen längeren Zeitraum, bis ich einigermaßen zufrieden bin. Würde ich für Haiku brennen ... super! Nach über fünfzehn Jahren war das jetzt mein zweiter Anlauf mit dem Schreiben von Haiku. Es hat sich zwischenzeitlich nicht viel verändert: ich finde nicht so recht Freude daran, weder am Tun, noch an meinen Ergebnissen. Was gäbe ich um ein Feuer, allein um mein Spektrum zu erweitern.

Beim Frühstück sehe ich aus dem Fenster und sehe nur graue Wolken ziehen. Da, plötzlich platzt der Himmel auf und die Lebens- und Tatkraft in mir will raus. Schaffe ich es, das in den passenden Silbenrhythmus zu fassen?

Ja, ist man einmal infiziert, so ist das Leben eine Ansammlung von ungeschriebenen Haiku. :) Das wiederum mag ich, eine solche Sichtweise einzunehmen, mich davon durchdringen zu lassen. Der reine Genuss des Augenblicks. Beginne ich jedoch sofort im Geiste zu Formulieren, diesen Augenblick in eine 5-7-5-Form zu pressen, ziehe ich mich somit aus der Gegenwart. Wäre ich in der Lage, in diesem Augenblick nicht daran zu denken, diesem Form geben zu wollen, wäre ich frei. Für mich besteht die Übung in einem solchen Fall darin, die Idee des Haiku-Schreibens durchzuwinken, weil sie mich aus dem Jetzt wirft. Ich bestimme den Zeitpunkt, da mich eine Sache vereinnahmen darf. Theoretisch! Praktisch ... Hmmm :?

Mir geht ein entstandenes Foto aus meinem letzten Urlaub nicht aus dem Sinn. Schon das Fotografieren hat große Konzentration erfordert. Möglichst wenig bewegen, und wenn, dann nicht hektisch. Den richtigen Moment erfassen, aber nicht zu lange warten, sonst ist das Vögelchen weg. Gedanken an kalte Finger und schmerzende Haltung sind ausgeblendet – für diesen einzufangenden besonderen Moment.

Ja, das kenne ich auch. Rückenunfreundliche Haltung, der Hosenstoff am Knie durchnässt vom frostigen Gras ... Haha ja, da kniet man sogar schon mal in Hasenkötteln und kriegt es gar nicht mit. Yes, wenn man für eine Sache brennt, dann ist diese auch im Brennpunkt. Herrlich.

57sputnik:
Denken in Haikus
Meditation unnötig
Lebenskonzentrat


Damit hast Du mir ein Haiku in die Hände gelegt ... Mal sehen, ob ich Verständliches dazu formulieren kann. Gegebenenfalls komme ich darauf noch einmal zurück. Bestenfalls in Haikuform. :D

Bis dahin eine Momentaufnahme von mir:

Schneeflocken wirbeln
Kein Vögelchen im Geäst
Ein letztes Eichblatt - zitternd


Die Flocken locken ... ich muss los, auf die Laufpiste.

Tschüüüüss
Ich versenke mich ganz in eine Stimmung.
Nichts anderes bewegt mich , keine abschweifenden Gedanken.
Dann versuche ich, das Gesehene und dabei Empfundene auszudrücken
und dabei die strengen Regeln des Haikus einzuhalten.
Das ist ein Suchen, Finden ond oft auch ein Wiederverwerfen.
Eine Zeit großer Konzentration.
So enstand auch dieses Haiku:

Blättertanz

Sturmheulen,
zwischen Astgerippen
Tanz toter Blätter.

Die Silbenzahl habe ich nicht eingehalten.
Unterschreiten wird weniger kritisiert als das Überschreiten.
Hallo Lavea-Najala,

mit Deinem letzten Satz hast Du mich gleich wieder angespornt:
„Die Flocken locken ... ich muss los, auf die Laufpiste.“


Die Flocken locken
Tanz der Natur zieht an mir
Füße fliegen leicht


Ihr habt beide wichtiges geschrieben:
Von Lavea_Najala:
dass eine der Wahrnehmungen zu "leuchten" beginnt
ein erstes Haiku, das wie ein grober Holzklotz anmutet
muss es ruhen - vielleicht reifen?
die Arbeit beginnt von Neuem
Der reine Genuss des Augenblicks

Von Milafranzi:
versenke mich ganz in eine Stimmung
das Gesehene und dabei Empfundene auszudrücken
Das ist ein Suchen, Finden und oft auch ein Wiederverwerfen


Ich finde, dass die Beobachtung der Natur noch der leichteste Schritt ist. Es werden einfach sämtliche Sinneskanäle auf Aufnahme ausgerichtet.

Die Herausforderung liegt für mich in der Wahrnehmung: was macht das Beobachtete mit mir. Was löst es in mir aus? Löst es überhaupt etwas in mir aus?

Normalerweise (noch ein Mal mein erstes Hai-Q) nehme ich grauen Himmel wahr, dann reißt er auf und mit einem zufriedenen Grinsen schnappe ich mein Geschirr, um es in die Spülmaschine zu räumen und meinen Tag anzugehen.

Aber: Stop! Ich grinse. Wie kommt das? Ah, der kleine blaue Fleck da oben hat mich irgendwie aktiviert und buchstäblich in Bewegung gesetzt.

Der reine Genuß des Augenblicks – wie Du es nennst – beginnt m. E. schon vor dem Greifen des Geschirrs, indem ich erst nachspüre, was in mir abgeht. Und mir bewußt mache, dass es mich positiv oder auch negativ berührt. Aber was genau berührt mich? Was löst es aus?
Indem ich mir Zeit dafür nehme und weiter in den Himmel gucke und in mich hinein, kann ich weiterhin genießen. Wird der Genuß dadurch nicht sogar größer?

Der nächste Schritt ist dann die Umsetzung in Worte, Begriffe. Und da meine ich, dass ich unterscheide zwischen einem statischen Zustand in der Natur (Veilchen im Balkonkasten) oder einem dynamischen (graue Wolken ziehn). Nun gilt es, der kraftvollen Dynamik oder der statischen Zartheit des Beobachteten den richtigen Ausdruck zu verleihen und analog dazu die passenden Begriffe für mein Empfinden zu suchen.

Hier kommt „das Leuchten“ ins Spiel. Durch die Begrenzung auf wenige Silben muß ich mir gut überlegen, welches Wort den Zustand der Natur und mein Empfinden am besten trifft, damit es der Leser im besten Falle genau so nachempfinden kann, wie ich es gemeint habe. Und das hast Du vorher schon ein Mal gut beschrieben: manche Worte sind einfach zu banal, langweilig, etc. Aber eines oder zwei, die durch den Kopf sausen, bleiben hängen. Sie leuchten dann. Und die nehmen wir dann. Und wenn wir nicht gleich DAS Hai-Q unseres Lebens schreiben wollen, dann fluppt das auch. Schließlich ist der Weg das Ziel. :wink:

Also ich gestehe: ich habe Spaß daran gefunden. :D
Rotkehlchen im Busch
Sanddorn glüht im Abendrot
Seele will brennen



ich will versuchen, das entsprechende Foto noch nachzuliefern. Klappt gerade nicht.
Ihr lieben Haijin,

macht nur weiter so - wer weiß, vielleicht ist eure Begeisterung so ansteckend, dass immer mehr mitmachen. Am Ende schreiben hier alle einträchtig an einem 50plus-Gedichtband. Dazu startet ihr noch einen Haiku-Flashmob bei den Admins? Nein, ich male mir das nicht weiter aus, denn dann würde ich mich ja ärgern, dass ich nicht dabei bin. Oder ... Ach, ich springe dann einfach noch schnell aufs Trittbrett :idea:

Viel Freude und einen schönen Abend
Eure Passiv-Poetin
Es ist wie erwartet so gekommen:

Die moderne Meditation ist nicht für alle ein erstrebenswerter Weg. Die entscheidende Weggabel ist aktiv oder passiv.

Manche nehmen die Ereignisse in ihrem Kopf bei der Introspektion als unabänderliches Spektakel hin und staunen über das Angebot. Es ist die Schule von Freud. Beschuldigt werden die Eltern bei der Erziehung, passiv werden frühere Ereignisse neu begutachtet. Es soll alles passiv aus einem heraussprudeln, unbeeinflusst.

Dagegen der aktive Weg. Er nimmt Einfluss auf die Ereignisse der Introspektion. Er bewertet Grübeln und Affengeschrei nicht als sinnvoll. Er versucht aktiv eine Änderung. Das erfordert sehr viel Disziplin. Es ist eben wie der Haiku, er fordert Konzentration und Mühe.

Was ist denn richtig? Mit Sicherheit sind es beide Wege. Nur das aktive Begehen ist für den einen eine Erleuchtung, für den anderen dagegen eine lästige Übung.

Nicht schlecht der Haiku, wie eine Ampel: Grün oder Rot.

Friedrich der Große: "Jeder soll nach seiner Fasson selig werden."

Felix
aus 41acul » 30.04.2019, 7:43 Forum Philosophie, "Die Wirklichkeit, das Mögliche und das Nichts"

@Verdandi,

"Kafka am Strand" von Haruki Murakami

Zunächst ganz herzlichen Dank für dieses Lesevergnügen. Ich habe tatsächlich den Eindruck, dass die Übersetzung durch Ursula Gräfe etwas "leichtfüßiger" daherkommt im Gegensatz zu "Gefährliche Geliebte".

Ganz überragend die Handhabung der Dialoge durch Murakami. Da ist er ein wahrer Meister und man kann viel lernen. Er benutzt souverän jede Form:

Dialog zwischen Personen (auch sprechenden Tieren),

Dialog mit dem eigenen "Ich", hier mit der Möglichkeit eines gespaltenen "Ichs",
die sogenannte Innenschau,

Dialog mit dem Leser durch die Ich-Erzählung.

Dadurch bekommt die Prosa eine wunderbare Lebendigkeit, er beschreibt nicht nur, er lässt die Personen durch Sprechaktionen (Dialoge) sich selber vorstellen.
So müsste man es machen, wenn man es könnte:-). Mich hat diese Meisterschaft fasziniert.

Auf den feinen Unterschied der Übersetzung von Gräfe - äußere Wirklichkeit = Realität - und innerer Wirklichkeit möchte ich zunächst verzichten. Keine Frage, sie ist ein Gewinn, diese Gräfe.

Was meinst Du?

Gruß

Felix

Die Antwort darauf gab es im Thread „Die Wirklichkeit...“ im Philo-Forum... :)

https://www.50plus-treff.de/forum/die-wirklichkeit-das-moegliche-und-das-nichts-t75310-s855.html#p4927968



Jeder Tag – ein Tag

Ich betreibe schon seit vielen Jahren in unregelmäßigen Abständen ein immer wieder aufgenommenes Tagebuch-Projekt mit dem Titel „Jeder Tag (ist) ein Tag“ und meine damit: Dass jeder Tag einzigartig, einmalig ist und selbst dann, wenn wir meinen, die Tage seien alle gleich wegen vieler, sich wiederholender Abläufe, dann sind wir im Irrtum! Was wir allerdings erst dann belegen können, wenn wir begonnen haben, unsere Beobachtungen und Wahrnehmungen von uns selbst und von der Umwelt nebst unserer damit einhergehenden Gedanken aufzuzeichnen.

Ich habe in alten Dateien gestöbert und werde in der nächsten Zeit mal ein paar Beispiele in lockerer Reihenfolge hier posten – und beginne mit diesen beiden Einträgen aus dem Jahr 2004:


▬▬▬__________


01. August 2004 (Sa)

Ich denke mir Geschichtchen aus über meinen neuen jungen Nachbarn, dessen Föhn ich mehrmals am Tage in seinem Bad brummen höre: Trocknet er seine einzige Unterhose, sein einziges Paar Socken auf diese Weise, weil es die einzigen Stücke sind, die er besitzt und sie somit ständig waschen und schnell trocknen muss? Oder ist es ein ganz eitler Geck, der sich stets das Haar neu wäscht und stylt, bevor er auf die Walz geht? Oder ein Künstler, der seine Werke täglich auf diese Weise zum Trocknen bringt?

Sphärische Klänge aus dem Wasserglas... Oft hört man es nur leise sprudeln, manchmal aber klingt es in hohen und höchsten Tönen, wie ein sphärisches Klingen – aus dem Wasserglas, vorausgesetzt, das Wasser ist mit Kohlensäure versetzt. Ich beobachte die Bläschen, die zur Oberfläche drängen und dabei dieses "Singen" verursachen. Es ist kaum zu glauben! Ich fasse das Glas an – und es hört auf. Ich hebe es vom Tisch – nichts mehr zu hören. Ich stelle es zurück und ziehe meine Hand fort – da klingt es wieder, fast unmerklich, rein, hell, so schön... Auch diese kleine Musik braucht einen Resonanzboden, von dem sie ihre Kraft schöpft.



@41acul
Felix, Deinem Wunsch entsprechend stell ich mein Blog - Schreiben hier hin.

Der Traum

Nachts da schlief ich tief
der Traum mich führt zur Wiese hin
dort legte ich mich ins hohe Gras
hörte das Wasser im Bache flies`n
quakende Frösche - summende Insekten
in den Bäumen zwitschernde Vögeln
überall Töne oh ist das schön.
Ich hörte wie die Mutter ein Morgenlied singt
nun aufstehen geschwind -
so werde ich wach
aus der Traum
tauche ein in meine stille Welt hinein
kein Wasser das rauscht
kein Vogel der singt
ich wird s nie mehr hör`n
doch traurig sein das will ich nicht
hab ich doch Augen die können sehn -
das Wasser das fliesst
die Vögel die flieg`n
die Insekten die herumschwirrn

keine Stimme die ich hör
auch deine nicht
höre dich nicht

komm
damit ich in deine schönen Augen kann seh`n.
@Hoerdinoed,

ich danke Dir für dieses Gedicht. Es ist für mich und meinen Thread eine große Ehre. Es findet würdige Gesellschaft.

Gruß

Felix
Das Außergewöhnliche am Gedicht: Der Traum

Wir Normalsterblichen sind es gewohnt aus tristen Traumwelten in die bunte Wirklichkeit der Wachheit aufzutauchen. Denn die meisten Menschen träumen in Schwarzweiß - nur etwa 10% der Träume sind farbig. Die Theaterstücke der Traumarbeit sind normalerweise auch nicht gerade erbaulich. Sie laufen übrigens im Zeitraffermodus. Nicht selten ein morgendliches Stoßgebet: Gottseidank, es war nur ein Traum.

Hier im Gedicht ist es gerade umgekehrt. Aus ausgeschmückten Träumen mit allen Sinneseindrücken wird die Person beim Aufwachen in eine beschränkte Wirklichkeit geworfen, täglich, unentrinnbar. Dabei dem Leben weiter etwas Schönes abzugewinnen, das ist eine Glanzleistung. Das Gedicht beschreibt diese Umkehrung meisterhaft und ließ mich am Ende in aller Bescheidenheit zurück.

Es ist das Schicksal des Glücks, dass wir so furchtbar undankbar sind. In diesem Kunstwerk werden wir brutal mit der Nase auf diese Undankbarkeit gestoßen.

Felix